LIEBE ZUM LEBEN: Er is geen later! – Es gibt kein Später!

Foto von Dirk R.

Ihr Lieben,

die traurigsten Momente im Leben können das Meiste bewirken. Das erfahre ich gerade am eigenen Leib.

Mein Schwiegervater in spe ist vor zwei Wochen friedlich und schmerzfrei nach langer Krankheit gestorben. Obwohl ich ihn gerade mal ungefähr ein Jahr kenne, ist er mir sehr ans Herz gewachsen. Er hat mich in seine Familie wie eine Tochter aufgenommen. Selten habe ich mich so zu Hause gefühlt, wie in meiner belgischen Familie. Ich bin sehr traurig über seinen Tod, aber auch sehr dankbar, dass ich ihn kennenlernen durfte. Ein Teil von ihm lebt in seinem Sohn weiter.

Das Begräbnis letzten Freitag in Belgien war mehr als berührend. Ich durfte meinem Schwiegervater im engsten Familienkreis die letzte Ehre erweisen und meinen wundervollen, sehr geliebten Lebensgefährten in dieser traurigen Zeit Seite an Seite unterstützen. Ein Königspaar spiegelte sich im Lack des Leichenwagens auf dem Weg zum Friedhof. Unglaublich, welche Entwicklungen wir bereits gemeinsam gemacht haben.

Mir wurde wieder einmal sehr bewusst, wie unendlich kostbar unsere Lebenszeit ist. Er is geen later – Es gibt kein Später. Leben findet nur JETZT statt. Das Lied „Is dit nu later“ von Stef Bos bringt es gut auf den Punkt: https://www.youtube.com/watch?v=ugZUtCVkIaU (auf Niederländisch)

Mir ist aufgefallen, dass Ängste ganz besonders präsent werden, wenn wir uns zu viel Gedanken um die Zukunft machen. Ich bin im JETZT mutig, aber wenn ich beginne über mögliche Konsequenzen nachzudenken, kommt die Angst und ich verschiebe auf später oder mache es nie.

Das Leben ist viel zu kostbar, um ewig der Vergangenheit nachzuhängen oder sich auf schlechte Erfahrungen zu berufen, die schon lange vorbei sind. Natürlich prägt uns unsere Vergangenheit, aber wenn wir in ihr stecken bleiben und in der ewigen Opferhaltung verweilen, dann bringt uns das nicht weiter. Wir haben die Möglichkeit, uns jeden Tag neu für das Leben zu entscheiden. Das Leben ist viel zu kostbar, um nachtragend und schlecht gelaunt zu sein, es ist viel zu kostbar, um endlose Streitigkeiten aufrecht zu erhalten oder immer wieder anzufangen. Wir alle sind Menschen und tun die Dinge so gut, wie wir es gerade in diesem Moment können.

Wir können uns jeden Tag vor Vergebung entscheiden, für Akzeptanz, Liebe und Freude. Es geht nicht darum, schreckliche Erfahrungen gut zu heißen, es heißt nur, dass wir uns dafür entscheiden sollen, dass uns diese Erfahrungen nicht mehr länger beherrschen sollen, nicht mehr länger klein und in der Opferhaltung halten sollen. Erst wenn wir alles gefühlt und alles dazu gesagt haben, dann erst ist echte Vergebung möglich. Gerade jetzt in der Trauer merke ich, dass ich nicht nur um meinen Schwiegervater in spe trauere, sondern auch um vieles aus der Vergangenheit, wo ich zu wenig oder nicht getrauert habe. Mir wird aber auch bewusst, dass jetzt viele meiner Triggerpunkte, die in den letzten Monaten und Jahren viel Stress und Streit verursacht haben, deutlich weniger geworden sind. Das entspannt auch die Partnerschaft.

Wir haben die Macht, unser Leben jeden Tag aufs Neue zu kreieren und auf Freude auszurichten. JETZT ist der richtige Zeitpunkt, der einzige Zeitpunkt, der etwas bewirken kann. Die Vergangenheit können wir nicht mehr ändern, die Zukunft ist eine Illusion, die sich jedes Mal ändert, wenn wir eine Entscheidung treffen.

Die neue Welt braucht uns alle, jeden und jede in ihrer vollen Authentizität. Jeder und jede von uns hat Fähigkeiten und Gaben, die diese Welt bereichern können. Auch die Trickster, denn diese halten uns den Spiegel vor und zeigen uns, wo wir noch Lerngebiete haben. In der nordischen Mythologie hat diese Rolle der Gott Loki übernommen. Ohne ihn gebe es kein Ragnarök und Balder, der Gott des Lichtes, hätte keine Möglichkeit gehabt, wieder aus dem Totenreich zurückzukommen, um die Welt neu zu gestalten.

In diesem Sinne wünsche ich euch ein großartiges, erfülltes Leben im JETZT!

Eure Caroline

LIEBE ZUR PARTNERSCHAFT: Eine Welt aus Schachteln

2. Umzug dieses Jahr

Dieses Jahr ist in jeder Hinsicht total verrückt, aber gerade heuer bin ich persönlich stark gewachsen und habe gleich zwei Umzüge erfolgreich hinter mich gebracht.

Am Montag sind mein wundervoller Lebensgefährte Dirk und ich in unsere gemeinsame neue 3-Zimmer-Wohnung gezogen. Davor hieß es wieder Kisten packen, jetzt wieder Kisten ausräumen. Uns wird die nächste Zeit ganz bestimmt nicht fad werden. Die Wände sind bereits bunt und fröhlich, die Kästen stehen dank der Möbelpacker auch wieder und ein paar Kisten und Säcke sind auch bereits ausgeräumt und die Inhalte verstaut. Zwei Haushalte zusammenzulegen, das ist jetzt wohl die größte Herausforderung. Wir sind beide Sammler. Obwohl wir beide bereits viel verschenkt, entsorgt oder verkauft haben, ist immer noch sehr viel da. Mit der Zeit und Schritt für Schritt wird es jetzt gemütlicher in der Wohnung. Da wir die meisten Möbel mitgenommen haben, ist das schnell geschehen. Küche und Badezimmermöbel haben wir vom Vormieter übernommen. Ein paar neue Küchengeräte haben wir auch bereits gekauft. Die letzten Handwerker haben noch den Laminat im Vorzimmer ersetzt und teilweise die Sockelleisten ausgetauscht.

Gestern durften wir dann auch noch ganz spontan die von Dirk übersiedelte Waschmaschine ersetzen, die nach 17 Jahren intensiver Nutzung endgültig in ihren dauerhaften Ruhestand eingetreten ist, das auch noch mit Wasserverlust und Rauchschwaden. Wenn schon, denn schon, dachte sie sich wohl.

Das Wohnzimmer nimmt immer wohnlichere Züge an, wenn Leinwand und Beamer montiert sind, steht einem spannenden oder lustigen Film- und Seriengenuss nichts mehr im Wege, das Schlafzimmer samt kleiner Arbeitsnische für mich auch. Seit 4 Nächten schlafen wir dort, die zweite Nacht gut. Das vertraute Bett gibt Sicherheit, sonst stehen dort noch der Großteil der Schachteln. Das 3. Zimmer ist unser Genusszimmer, was auch immer ihr darunter verstehen wollt. Genuss der Sinne, erotische Genüsse, Spaß beim Playfight. Eine Leseecke hat dort auch Platz und meine alte, kompakte Musikanlage. Also insgesamt alles, was uns Spaß und Freude bereitet und wir zu Hause machen können. Schritt für Schritt erschaffen wir uns ein wohliges Nest für schöne Stunden daheim und einen angenehmen Alltag.

Unsere spirituelle Ausbildung im nordischen Schamanismus konnten wir erfreulicherweise zeitgerecht starten. Die 3 Tage waren intensiv und lehrreich. Das war noch vor dem Umzug.

Das intensive spirituelle Online-Programm „13 Urfacetten der Frau“ nähert sich auch seinem Ende, noch bis 13. Jänner. Dafür begleiten mich nun seit Dezember die „13 weiblichen Archetypen“ durch die nächsten 12 Monate. Sie sind an die Archetypen von Carl G. Jung angelehnt, aber heißen doch anders. Ergänzt werden sie durch Zyklus- und TCM-Wissen. Sehr spannend. Meine Partnerschaft ist wie ein Live-Rollenspiel der Archetypen. Sehr lustig, lehrreich und erkenntnisreich. Wir schlüpfen in die Rollen und spielen miteinander. Dadurch öffnen sich Türen der Entwicklung, die ich früher nicht für möglich gehalten hätte. Unglaublich. Ein Jahr, so chaotisch wie nie, aber auch mit riesigen Entwicklungsschritten von mir selbst, meinem geliebten Mann und meiner Partnerschaft. Nun bin ich Lebensgefährtin. Ein tolles Gefühl.

Aber es ist jetzt auch Zeit für Ruhe und Rückzug und Pause. Deswegen wünsche ich euch allen bereits jetzt ein wunderschönes Weihnachtsfest und einen großartigen Start ins Jahr 2021. Mögen all eure Wünsche in Erfüllung gehen. Wer noch Unterstützung braucht, um dem Jahr 2020 etwas Gutes abzugewinnen und im neuen Jahr gut zu starten, dem empfehle ich das kostenlose Raunachtsprogramm von White Wolf Ritualshttp://www.white-wolf-rituals.com/events/20201224-die-raunaechte-mein-geschenk/index.html.

Alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUM LEBEN: Visitenkarten, Umzüge und andere Abenteuer

Zuerst dachte ich, dieses Jahr wird mein Glücksjahr, Jahr der Ratte, mein chin. Sternzeichen, dann überschlagen sich die Ereignisse, dann dachte ich: Oh Mist, das wird nix, aber dann wurde das Jahr 2020 immer mehr zu meinem persönlichen Jahr der großen Veränderungen. Mein Vater ging in Pension, ich bin daher auf der Suche nach einer neuen Herausforderung. Für Neugründungen ist es gerade keine gute Zeit. Vorbereitungen dafür laufen, gestern kamen meine wunderschönen Prachtstücke von Visitenkarten. Ängste kommen hoch, lästige Themen, aber ich lerne, entwickle mich weiter, bin mutig. Das ist mein Herzensbusiness, das ist ein Weg, das weiß ich. Es ist nur eine Frage der Zeit, Interesse ist da, meine Community wächst täglich. So schön. Das motiviert mich, dran zu bleiben.

Dann eben spezifische Ausbildungen und einen Job finden, den ich gerne mache, der mir mein Leben finanziert mit einem kleinen, angenehmen und wertschätzenden Team und einer guten Führung. Gar nicht so einfach zu finden, aber Aufgeben ist nicht, niemals. Weiter geht es. Seit dem Frühjahr wohne ich zum 1. Mal in meinem Leben mit einem Menschen zusammen, meinem wundervollen neuen Lebenspartner, aufregend, herausfordernd, lehrreich, wundervoll. Jetzt ganz offiziell. Meine 1. eigene Wohnung habe ich aufgelöst – ein bisschen Trauer war schon da, aber als dann alles ausgeräumt war, da kam dieser Punkt, wo ich dachte – jetzt ist sie nicht mehr meine Wohnung. Jetzt folgt in Kürze der 2. Umzug in eine neue gemeinsame größere Wohnung. Nochmal allen die neue Adresse melden, diesmal auch den Freunden und den Familien mit selbstdesignten Karten.

Meinen Weg als Schamanin werde ich in Kürze ebenso betreten, endlich, solange verleugnet, nicht getraut, was weiß ich. Das Übliche eben, Widerstände, Ausreden, ausreden lassen von Anderen. Aber jetzt hält mich keiner mehr auf. Ich bin es mir wert.

Ein Haufen Farbe gekauft und Zubehör – Pinsel, Rollen, Abdeckvlies und Abklebeband. Das ist auch so ein Abenteuer – alles neu einrichten zusammen mit dem Mann, den ich so liebe, gerade jetzt in diesem verrückten Jahr. Spannend. Welche Farben, welche Möbel. Erstmal die alten, aber später? Am wichtigsten: ein kuschliges, gemütliches Heim mit meinem Lebenspartner Dirk und seinen wundervollen beiden Katern, die ich auch sehr liebe.

Dann noch viele andere Sachen, neue tolle Menschen, immer mehr passende Menschen, die mich motivieren und unterstützen, eine tolle Herzensfreundschaft mit meinem ehemaligen Partner. So schön, wie sich das entwickelt hat. Darüber bin ich so froh.

Glücksmomente festhalten in diesen Zeiten ist wichtig. Bloß nicht aufgeben – weiter gehen – täglich Tagebuch schreiben mit den 5 schönsten Momenten (mehr geht immer 🙂 ).

Alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUR PARTNERSCHAFT: ein nächster Schritt

Photo by Kaique Rocha on Pexels.com

Bei mir ist gerade ganz viel los – Herausforderung pur. Der nächste Schritt in einer großartigen Partnerschaft – eine gemeinsame neue Wohnung.

Wir haben diese schräge Zeit genutzt, um zu testen, wie es ist, zusammenzuleben. Das hat gut funktioniert. Natürlich hatten und haben wir auch unsere Themen, aber wir sind reflektierte Menschen und arbeiten dran, sie loszulassen, uns weiterzuentwickeln.

Heute starten die letzten Arbeiten, um die meine alte, meine 1. eigene Wohnung, gehen zu lassen, um Platz zu schaffen für das Neue mit ihm.

Mein Herzensfreund hat mir mit großem Engagement und auch finanziell enorm viel geholfen, wofür ich ihm sehr dankbar bin. Auch mein Lebenspartner unterstützt mich auch tatkräftig dabei und führt mich mit Geduld, Liebe und Ausdauer durch die Phase des Abschiednehmens mit all ihren Herausforderungen und Hindernissen. Ich liebe ihn sehr.

Die Sperrmüllabfuhr kommt morgen, die Möbelpacker am Sonntag. Die neue Wohnung wartet bereits auf uns. Der Mietvertrag ist unterschrieben – alles per Mail in dieser Zeit. In ein paar Wochen können wir sie voraussichtlich übernehmen.

Mein Lebenspartner hat die ersten Schritte gesetzt, um auch seine derzeitige Wohnung aufzugeben für unsere gemeinsame Zukunft.

Es ist für mich das 1. Mal, dass ich das tue. Ich habe bis zu diesem verrückten Jahr noch nie eine gemeinsame Wohnung, ein gemeinsames Leben mit einem Partner gehabt. Alles ist neu, Ängste kommen hoch, Themen, die bisher nicht relevant waren.

Ich lese gerade das neue phantastische neue Buch von Sonja Flandorfer „Die Kraft von Mindmanagement & Kälte“ – absolut empfehlenswert. Darin geht es um ein Thema, wo ich echt Schwierigkeiten habe – Vertrauen. Vertrauen ins Leben, in die Zukunft. Das alles gut wird, dass meine großen Investitionen, die ich gerade ins Unbekannte mache, zu dem führen, was ich mir wünsche, was meine Ziele sind.

Aber Aufgeben ist keine Option, niemals. Es geht immer nur vorwärts. Manchmal mit Pausen oder Umwegen, aber vorwärts. Mein Kopf weiß, dass alles gut wird. Mein Herz wird das auch noch verstehen. Bitte möglichst bald, danke. ❤

Alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUR PARTNERSCHAFT: Kabarett, Reiki und Weiblichkeit

Vor einer Weile hatte ich angekündigt, dass mein Liebling und ich ein spontanes Kabarett in einer Männergruppe machen würden. Aus organisatorischen Gründen des Männerkreises verschob sich dann der Auftritt auf letzten Donnerstag. Anders als von mir erwartet, aber ich konnte mein kleines Experiment anbringen, das ich kürzlich in einem Buch eines bekannten deutschen Mentalisten gelesen hatte. Die Verblüffung der Männer war groß, und ich war stolz über dessen gelingen. Mit nur zwei Fingern am Handgelenk den ausgestreckten Arm meines Lieblings trotz Gegenhalten heruntergedrückt, weil er mit dem einen Fuß auf einem Buch stand. Ohne Buch konnte er meiner Kraft leicht standhalten (probiert es gerne mal zu Hause aus, es ist faszinierend 😉 ). Ich habe natürlich eine Erklärung dafür, sie bleibt aber ein Geheimnis, außer ihr lest die Lösung zufällig in einem Buch oder so. Ansonsten war das Gespräch ein schwarzhumoriges Interview, wie man seine Partnerschaft am schnellsten den Garaus macht, im wahrsten Sinne des Wortes. Welch ein Glück, dass wir beide noch leben und putzmunter sind! 🙂 Wir bekamen Applaus und Lob, was uns sehr gefreut hat.

Am vergangenen Wochenende dann ein komplettes Kontrastprogramm mit dem 1. Reiki-Seminar. Wir waren die einzigen verbliebenen Teilnehmer. Unsere liebe Lehrerin Andrea führte das Seminar trotzdem durch. Ein umfangreiches Skriptum wartete bereits auf uns, zudem gab es noch köstliches selbstgemachtes Essen an beiden Tagen samt eines veganen Tiramisus und einem Marillenblechkuchen. Ihr Pool durften wir auch benutzen, um uns zwischendurch wieder in den Körper zurückzuholen. Das hat gut funktioniert. Im Nachhinein war ich sehr dankbar dafür, dass wir das als intensives Paarseminar erleben durften, half es uns beiden doch sehr zu einer noch tieferen und liebevolleren Partnerschaft zu finden. Bei mir war besonders der zweite Tage sehr wichtig. Da konnte ich durch die Einweihungen endlich ein paar Ketten sprengen und die Tore zu einem Thema aufstoßen, das mich schon lange beschäftigt: Meine eigene Weiblichkeit zulassen. Vieles darf jetzt heilen. Ich habe in den beiden Tagen sehr viel (Rück)halt und Unterstützung durch meinen Partner erfahren. Vertrauen durfte noch mehr wachsen und ich durfte erfahren, wie es ist, wenn ich meine Weichheit und Verletzlichkeit ganz zulasse. Diesen Teil in mir, den ich so lange hinter einer dicken Rüstung versteckt hatte, um mich zu schützen. Einfach nur zu sein, empfänglich, zärtlich, verspielt. Nicht mehr den Mann stehen zu müssen. Das überlasse ich gerne meinem Liebling, wenn er da ist. 🙂 

Alles Liebe

Eure Caroline

 

LIEBE ZUR PARTNERSCHAFT: Durch Feuer und Eis, durch Licht und Dunkelheit

Wir haben die Chance genutzt und machen ein Extrem-Zusammenwohnexperiment. Eine Woche haben wir bereits erfolgreich gemeistert. Für mich ist es das 1. Mal, dass ich mit einem Partner zusammenwohne. Alles neu, alles aufregend, auch manchmal herausfordernd und dann sind da noch zwei wunderbare Kater, die mir in dieser Zeit viel Trost und Halt spenden. Ich danke ihnen dafür und versorge sie im Gegenzug mit reichlich Streicheleinheiten.

Jetzt lernen wir uns erst so richtig kennen. Unsere hellen und dunklen Seiten. In der derzeitigen Situation bin ich sehr dankbar, dass ich nicht alleine bin. Ich werde auf mich zurückgeworfen. Mein Blog beruht auf meinen vielen Aktivitäten im Außen, die für längere Zeit nicht mehr möglich sind. Dafür komme ich jetzt mit meinem Innersten in Kontakt.

Mein Liebling hat ein intensive Morgenroutine, die ich mit ihm gemeinsam mache. Fitness-Übungen, Dehnungen, Wim Hof Atmung, Meditation und kalte Dusche. Ich lasse eine von mir lange abgelehnte Eigenschaft immer mehr zu – ich werde häuslicher. Ich koche jeden Tag einmal frisch. Ich fühle mich in der Wohnung freier als draußen. Ich sorge freiwillig für ein wohliges Heim.

Bewegung ist trotz der vielen Regeln wichtig und notwendig für meinen Körper, deswegen sorge ich dafür, dass ich zumindest eine Stunde am Tag zusammenbekomme, natürlich mit viel Abstand zwischen mir und den anderen da draußen. Ich will mich spüren, deswegen gehe ich mit kurzer Hose und T-shirt raus. Kälte bringt mich in meinen Körper, lässt mich das Leben spüren. Ich muss mich auf mich fokussieren, das bringt mich raus aus den Gedanken, die sich im Kreise drehen.

Sonst höre ich Musik, lese, mache Grinbergübungen oder meditiere, abends schauen wir gemeinsam „The Witcher“ auf Netflix oder so an. Wie praktisch, dass ich mit einem Mann zusammen bin, der nicht nur ausgesprochen technikaffin ist, sondern auch noch einen Beamer besitzt und die wichtigsten Streaming-Dienste abonniert hat. ❤ Ein Heim-Eisbad mit einem Haufen Kühlakkus wurde auch schon gemacht.

Er kommt dafür in den Genuss meiner Massagen, und wir haben auch sonst viel Spaß gemeinsam. Wenn es einem von uns schlecht geht, dann unterstützen wir uns gegenseitig. Wir sind echt ein gutes Team. Gemeinsam besiegen wir jedes Eisbad 😀 und jede Krise, sogar in Zeiten der Isolation. Danke, geliebter Mann, du machst das toll!

Bleibt gesund, ihr Lieben da draußen!

Alles Liebe

Eure Caroline

 

 

 

LIEBE ZUM GRENZGANG/NATUR: „Crazyness Grad 500“,…

… der Kommentar meiner Schwester, nachdem ich meiner Familie von dem Eisbad erzählt habe, das ich kürzlich im Rahmen meines 1. Wim Hof Fundamental Workshops bei der coolsten Frau Österreichs, Sonja Flandorfer, gemacht habe. Nach der intensiven Atmung, dem Horse Stance, einer Fokusierungs- und Aufwärmübung war jenes übrigens überraschend entspannend für mich. Ich wäre fast eingeschlafen. Genaugenommen war ich sogar 3 Mal drin. Die offiziell gemessene Tiefsttemperatur war 1,8 Grad. Mein derzeitiger persönlicher Kälterekord.

Am vergangenen Sonntag waren wir dann auch noch in Wim Hof-Manier wandern. Die klassische Route vom Kahlenbergerdorf über den „Nasen“-Weg über den Leopoldsberg und den Kahlenberg nach Nußdorf (Teil des 19. Wr. Bezirks). Das heißt in kurzen Hosen und mit T-shirt -in meinem Fall- und ohne Shirt in seinem Fall. Wir haben jedenfalls viele erstaunte Blicke oder verhaltene Kommentare abgestaubt. Bei der Steilheit des Wegs kommt man sowieso leicht ins schwitzen (besonders, wenn man abseits der üblichen Wege geht) und der fast ungetrübte Sonnenschein wärmt nicht nur die Seele. 20200308_1255564735135643273462066.jpg

Jetzt mache ich seit über einer Woche jeden Tag gleich nach dem Aufwachen meine Atemübungen und übe mich darin, jede Woche die Kaltwasser-Phase meiner morgendlichen Wechseldusche zu verlängern. Es klappt gut. Ich bin echt überrascht, wie motiviert und diszipliniert ich bin – gebe ich offen zu – Letzteres ist nicht so meine Paradedisziplin.

Alles Liebe

Eure Caroline

 

LIEBE ZUR NATUR/DEN ELEMENTEN/ZUR PARTNERSCHAFT: Zusammen durch Feuer und Eis

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Ich hatte den besten und gleichzeitig coolsten Start meines Lebens ins Jahr 2020! Ein ganz besonderes Jahr für mich, in vielerlei Hinsicht.

Am 01.01. waren mein Partner und ich Teilnehmer beim Neufelder Neujahrsschwimmen (Burgenland). Am offiziellen Video bin ich zu sehen, und zwar kurz vor Ende mit der schwarz/rosa Badehaube und der triumphierenden Siegespose. 

https://eventfoto-neufeld-stadt.jimdo.com/2020-1/neujahrsschwimmen/?fbclid=IwAR1B_8H0Z0sfXQfhQC5maxhxF__glPhy-F0bOTguF1ULPU2wSvQGQpz8tug

Die Kälte habe ich überraschenderweise sehr viel besser vertragen als erwartet. Ich habe meine übliche Wechseldusche mit warm-kalt in der Früh gemacht. Den kalten Teil zum Schluss länger als bisher. Ansonsten hab ich beim meinem Partner ein paar Mal nur kalt geduscht. Am 28.12. waren wir den ganzen Tag in der Therme, wo wir Sauna und Kältebecken abwechselnd besucht haben. Am 01.01. selbst waren wir am Vormittag bei Bekannten meines Partners für gemeinsame Atemübungen eingeladen, die uns dann auch mit ihrem Auto mit nach Neufeld genommen haben.

Doch das Beste kam danach. Die coolste Frau Österreichs, Sonja Flandorfer, begleitete uns bei unserem 1. Teil unserer Paarinitiation und Zeremonie, die mein Partner für mich organisiert hatte, samt romantischer Liebeserklärung und seiner aktiven Entscheidung für uns beide. Ich war sehr berührt davon. Die genauen Details möchte ich nicht verraten, die sollen zwischen uns als Paar bleiben. 3 Mal dürft ihr raten, wie ich mich entschieden habe. 😉 ❤

Der 2. Teil unserer Initiation folgte dann am 04.01. mit einem weiteren Schwitzhüttenritual, um auch das Feuer zu besiegen. Auch das schafften wir gemeinsam bis zum Ende. Ich bin sehr stolz auf uns beide. Die Rituale waren stark und schweißten uns noch mehr zusammen.

Gestern ging es dann gleich wieder durch Eis und Schnee auf die Rax zu einer 5,5 stündigen Schneeschuhwanderung. Mit der Gondel hoch, dann zum Ottohaus, weiter zur neuen Seehütte über einen anstrengenden teilweise sehr steilen Weg und zurück über den leichten Seeweg zurück über das Ottohaus zur Seilbahn und wieder hinunter mit der Gondel. Strahlende Sonne den ganzen Tag, blauer Himmel, klare Luft. Besser geht es nicht.

Ich hoffe, ihr hattet einen ebenso tollen Start in dieses wunderbare Jahr!

Alles Liebe

Eure Caroline

PS: An alle Frauen in Wien: am 16.01.2020, um 18.30 Uhr, findet mein 1. Frauenkreis statt. Alle Infos und notwendiger Anmeldung unter liebesraum2.wordpress.com.

 

LIEBE ZU RITUALEN/ ZUR TRADITION: Belgische Weihnachten

Auch wenn ich sehr unkonventionell bin und gerne hinterfrage und vieles anders mache als die meisten, so liebe ich dennoch auch einen gewissen Rahmen, der mir Sicherheit und Halt gibt. Rituale und Traditionen hoch zu halten finde ich wichtig, besonders auch sie gemeinsam in der Partnerschaft zu leben. Ich war immer schon von fremden Kulturen und ihren Traditionen und Ritualen fasziniert, deswegen reise ich auch so gerne.

Da ich jetzt mit einem Belgier zusammen bin, der seine Wurzeln auch in Österreich pflegen möchte und dem Traditionen und Rituale wichtig sind, tauche ich gerade ganz tief in seine Kultur ein. Eine ausgesprochen spannende Reise, bei der ich auch ihm immer näher komme.

Ich entdecke neugierig die Unterschiede und Gemeinsamkeiten und freue mich, wenn er glücklich ist, dass ich seine Welt mit ihm teile.

Natürlich komme ich dadurch auch in den Genuss von köstlichen belgischen Spezialitäten, was mir besonders gut gefällt.

Am vergangenen Wochenende haben wir belgischen Spekulatius gebacken und den Weihnachtsbaum aufgestellt. Letzteres unterscheidet sich doch sehr von Österreich, wo wir ja meist erst kurz vor Heiligabend den Baum aufstellen. In Belgien steht er oft schon am 1. Dezember. Daher verwenden die Belgier auch aus gutem Grund keine Kerzen für den Baum, sondern elektrische Lichterketten.

Auch kommt am 6.12. nicht der Nikolo oder Krampus, sondern Sinterklaas mit seinem Helfer Swarte Piet (Schwarzer Peter). Die köstlichen Schokofiguren *lecker* (natürlich aus der berühmten belgischen Schokolade) werden zerbrochen auf Gebäck mit Butter gegessen, dasselbe gilt auch für belgischen Spekulatius. Letzteren tauchen die Belgier auch gerne in den Kaffee oder Tee. Schmeckt übrigens echt gut so.

Ich genieße jedenfalls mein Leben gerade sehr, in jeder Hinsicht, und freue mich, mit meinem Partner Weihnachten zu feiern 😛 ❤

Ich wünsche Euch weiterhin eine schöne Adventzeit

Eure Caroline

 

LIEBE ZUR LIEBE: was zählt, ist der Mensch!

Ich wollte Euch heute ganz viel darüber erzählen, was ich die letzten Tage gemacht habe. Wie mich mein Herzkönig mit verbundenen Augen zum Weihnachtsmarkt vor dem heeresgeschichtlichen Museums verführt hat, über den Workshop über die Complete Vocal Technique, die eine sehr sympathische Niederländerin gehalten hat, über den Kinderbuchschreibworkshop oder die sehr nette Adventfeier im Tierpark Wolfsgraben, die meine beste Freundin, ihre Familie und ich besucht haben.

Doch dann ist mir eingefallen, dass ich das Wichtigste gestern bei meiner 1. Grinbergmethoden-Einheit gehört habe.

Meine Therapeutin meinte, sie hätte sich nicht in eine Frau verliebt, sondern in den Menschen, die sie ist.

Für die Liebe zählt das Geschlecht nicht.

Alles Liebe

Eure Caroline