LIEBE ZUM REISEN: REIF für die INSEL

Juhuu, nur mehr ein paar Tage und wir fliegen endlich nach SCHOTTLAND!

2003 waren meine beste Freundin und ich eine Woche dort und sind per Interrail und auch per Bus sogar bis zum nördlichsten Punkt der Insel gereist. Leider viel zu kurz für dieses wunderbare Land mit den freundlichen Menschen und einer interessanten Geschichte.

Mit meinem geliebten Schatz wird es natürlich wieder ein ganz anderer Urlaub werden. Ein Abenteuerurlaub mit Küstenwanderungen, paddeln, vielleicht auch wieder reiten. Wir wollen diesmal auch ein Auto nehmen, damit wir flexibler sind und auch unzugänglichere Punkte erreichen können. Übernachten wollen wir natürlich vorwiegend in den typischen B&Bs. Da hatten wir schon in Irland die verrücktesten Ereignisse. Einmal sperrte ich nach einem kleinen Scharmützel meinen Schatz unabsichtlich im Klo ein und wunderte mich dann, dass er nicht zum Tee erschien, auf den wir von den freundlichen Besitzern Nora & Josef eingeladen worden waren. Ein anderes Mal vergaß ich meine Sportschuhe im Zimmer, und wir fuhren davon. Beim Rückweg klingelte ich nochmals bei dem B&B. Die Besitzerin kam offenbar gerade aus der Dusche, als sie die Türe öffnete. Sie hatte die Haare unter einem Handtuchturban versteckt und hielt den gerade gebadeten Hund in Händen. Die Schuhe standen ordentlich in Reih und Glied am selben Platz, an dem ich sie stehen hatte lassen.

Dieser familiäre Anschluss gefällt mir so gut an diesen Unterkünften. Die Einrichtung, das oft feudale englische Frühstück oder in dem Fall natürlich SCHOTTISCHE Frühstück, die Familienbilder an der Wand oder ein wunderschöner, liebevoll gepflegter Garten. Ein paar nette Worte, ein bisschen Smalltalk, freundliche Besitzerinnen.

Natürlich freue ich mich auch auf die wildromantische, etwas rauere Natur. Ja, der viele Regen gibt sein Übriges dazu. Auf den saftigen Weiden grasen unzählige Schafe – die sind ja bekanntlich meine Lieblingstiere – und Hochlandrinder. Die vielen Lochs – die typisch schottischen, tiefen, moorige Seen – laden zum verweilen ein. Vielleicht sehe ich ja endlich auch einmal Nessie, das berühmte Loch Ness Monster. Es gibt übrigens noch ein weniger bekanntes zweites Monster, das allerdings nur regional bekannt ist.

Fußballverrückt sind die Schotten auch, aber sie veranstalten auch so verrückte Sachen, wie die Highland Games, wo starke, muskelbepackte Männer Baumstämme durch die Luft wirbeln als wären es dünne Äste.

Um sich von England abzugrenzen, haben die Schotten ja neben einem eigenen Parlament auch eine eigene Währung, eine eigene Fußball-Nationalmannschaft und eine eigene Sprache (genaugenommen ein Dialekt) namens „Scots“. Diese Sprache verhält sich zum Hochdeutschen wie das Plattdeutsch. Die Aussprache ist teilweise ganz anders als im Englischen, auch viele Wörter sind anders oder werden verschieden gebraucht. Sehr spannend und interessant. Ich habe mir natürlich wieder den obligatorischen KAUDERWELSCH-Sprachführer gekauft. 🙂

Kleiner Exkurs:  Übrigens gibt es ja auch die gälische Variante des Fußballspiels, die mir besser gefällt als das klassische Fußball. Dieses Spiel ist allerdings mehr mit dem Rugby verwandt und wird fast nur in Irland gespielt. Gaelic Football ist auch dem Australischen Football ähnlich, weswegen als Kompromiss die Regeln ein Mischmasch zwischen irischen und australischen Regeln sind, um Länderspiele möglich zu machen (Quelle. WIKIPEDIA am 20.06.2016). Fußball ist also nicht gleich Fußball.

Da heißt also, es wird jetzt eine urlaubsbedingte längere Pause auf meinem LIEBESRAUM geben.

Freut euch jedenfalls schon jetzt auf schöne Fotos und einen spannenden Bericht aus SCHOTTLAND!

Ich wünsche euch weiterhin ein wunderschönes, phantastisches Leben und viel Spaß!

Eure Caroline

 

LIEBE ZUM REISEN: Polen – der Süden für neugierige Naturfreunde

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Gute Reiseführer sind schwer zu finden, besonders welche für Individualreisende wie mich oder meinen Schatz.

Die Reiseführer von REISE-KNOW-HOW sind da wirklich eine Ausnahme. Sie präsentieren sich mit viele bunte Fotos, detailierten Ortsplänen, Übersichtskarten, einer kleinen Sprachhilfe, einem umfassendem Kapitel „Praktische Reisetipps“, Hinweisen zu Unterkünften jeder Preislage, Kulinarischen Tipps, Exkursen zu interessanten Themen, einem ausführlichen Land und Leute-Kapitel und auch Hinweisen zu öffentlichen Verkehrsmitteln. Letzteres ist besonders für uns von Interesse, da wir uns sehr gerne unter die Einheimischen mischen und nur selten Autos ausleihen.

Der Reiseführer „Polen der Süden“, (6., neu bearbeitete und komplett aktualisierte Aufl. 2015/16), von der in Polen geborenen Izabella Gawin überzeugte mich besonders durch die liebevoll recherchierten, grau hinterlegten Hinweise in den einzelnen Kapiteln, die besonders sehenswerte oder interessante Details zu manchen Regionen oder auch besonderen Gebäuden preisgeben. So fanden wir dort auch den Hinweis zu den Huzulenpferden in dem abgelegenen Gebiet der Waldkarpaten. Auch Tipps für besonders empfehlenswerte Wanderrouten kann man hier finden. Weiters zeigt Frau Gawin dem Leser auch ihre ganz persönlichen Highlights abseits des Hauptrouten, die entsprechend farblich markiert sind.

Das Kapitel „Land und Leute“ ist mir persönlich bei Reiseführern besonders wichtig. Das Kennenlernen der Kultur, des Charakters der Einheimischen, der gesellschaftlichen Regeln, der Tier- und Pflanzenwelt, des Klimas, der Kulinarik und der Sprache gehört für mich nicht nur unbedingt zum Reisen dazu, sondern bringt den Menschen auch den nötigen Respekt entgegen, wie ich finde. Dieser macht für mich den Unterschied zwischen Tourist und Reisenden aus.

Im Reiseführer „Polen der Süden“ finden sich auch viele Tipps für die zahlreichen (sportlichen) Aktivitäten, die dieses wunderschöne Land bietet. Von A wie Angeln bis W wie Wintersport wird jeder neugierige Naturfreund etwas für sich finden.

Südpolen bietet für jeden etwas. Die größeren Städte warten mit zahlreichen Geschäften, gemütlichen Cafes und lobenswerten Restaurants auf. Die Kinos in Polen spielen aktuelle Blockbuster im Originalton mit polnischen Untertiteln. Bars und Feste aller Art locken die Besucher.

Am Land dagegen geht es gemütlicher zu. Dort ist perfekte Erholung für diejenigen zu finden, die Ruhe und wunderschöne Natur suchen. Grüne Hügel, Flüsse und eine reiche Flora und Fauna wollen entdeckt und bestaunt werden. Sogar Wölfe und Bären leben noch in den abgelegeneren Gebieten, die man dort mit etwas Glück und Geduld antreffen kann. Als wir dort waren, faszinierte mich besonders die reiche Vogelpopulation. Sogar den überaus selten gewordenen Eisvogel konnte ich dort sehen.

Zusammenfassend kann ich den Reiseführer „Polen der Süden“ für all diejenigen empfehlen, die abseits der ausgetretenen Pfade wandern und reisen wollen, die Spaß am individuellen Entdecken haben und die auch nicht vor dem Kontakt mit den gastfreundlichen und hilfsbereiten Einheimischen zurückschrecken. Sehenswürdigkeiten zu bestauen ist leicht, aber erst durch die Begegnung mit besonderen Menschen wird die Reise für immer im Herzen bleiben. Wer mit offenem Herzen reist, hat mehr davon.

Ich wünsche Euch viel Spaß, Neugier und Freude bei Eurer Polenreise mit einem Reiseführer von Reise-Know-How,

Eure Caroline