LIEBE ZUM REISEN: Tempel, Nil und Krokodil Teil 1

 

 

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Ich bin wieder zurück. Das älteste Reiseland der Welt hat mich wieder freigegeben, aber nicht losgelassen, denn ich werde ganz bestimmt noch oft dorthin reisen, wo man mehr finden kann als nur Steine und Sand, besonders, wenn man offen auf die Menschen zugeht und interessiert ist.

Ich war begleitet von einer unglaublichen Energie, mal kraftvoll, männlich und stark, mal sanft und weiblich. Eine wunderbare Gruppe und unsere tolle und sehr erfahrene Ägyptenspezialistin und Schamanin Monika schafften es, dass ich mich sicher, liebevoll verbunden und gleichzeitig frei und individuell fühlen konnte.

Die Quintessenz dieser Reise war:

Lebe authentisch, dann kann dir nichts passieren. Wenn du das nicht tust, dann werden dich die nicht gelebten Anteile eines Tages zerstören.

Reiseroute: Kairo – Luxor – Esna – Edfu – Kom ombo – Assuan

Wir haben sehr viele Tempel und Gräber besucht, natürlich die Pyramiden mit dem Highlight, die Kammer der Cheopspyramide zu besuchen, um dort ein Ritual im Sarkophag zu machen.

Eine 6-tägige Schifffahrt auf dem Nil von Esna bis Assuan mit einem Privatsegelboot mit nur 5 Kabinen, eigenem Koch und Kapitän bildete den Kern der Reise. Eine wunderbare Mannschaft und köstliches Essen begleitete uns von Esna bis Assuan. Drei Geburtstagsfeiern mit Live-Trommelmusik, Tanz und Singen brachten Abwechslung. Jeweils in der Früh besuchten wir einer der Tempel- oder Grabanlagen an der Strecke.

Esna, Edfu, Kom ombo (Sobek/Horus-Tempel inkl. Krokodilmuseum), zwei Nilinseln, ein Steinbruch inkl. Grabanlage etc. Den Rest des Tages entspannten wir beim Lesen, Schlafen und einfach durch die Gegend schauen.

In Assuan besuchten wir auch das Simon-Kloster (Ruine), die größte koptische (orthodoxe) Kirche Ägyptens, das gut gestaltete „Nubische Museum“ und den sehenswerten botanischen Garten. Ein Highlight und wohltuend für die Augen nach dem vielen Braun und der Tempel und des Sandes.

Wir hatten Kontakt mit wunderbaren, weichen Männern, erlebten eine ganz besonders großzügige Gastfreundschaft und lebten in Fülle und Genuss. Shopping kam auch nicht zu kurz. Duftende Gewürze, große Mengen Tee, Schmuck und das traditionelle Gewand, die Galabea, begleiteten uns auf den heimischen Souks und durch das ganze Land. In Assuan befindet sich der längste Ägyptens: 3 km Waren so weit das Auge reicht.

Diverse Rituale machten die Spiritualität und die unglaubliche Energie des Landes der Pharaonen fühl- und erlebbar. In einem besonders berührendem übergaben wir dem Nil selbst aus Ton hergestellte (innere) Göttinnen.

Ich hatte unglaubliche spirituelle Erfahrungen, für die ich sehr dankbar bin.

Das Leben schenkt einem so viel, wenn man es zulässt und annimmt, neugierig ist und den Menschen viel Liebe und Verständnis entgegenbringt.

Alles Liebe

Eure Caroline

 

 

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LIEBE ZUM REISEN: Lettland und Litauen – zum Verlieben!

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Für Naturliebhaber und Sportbegeisterte:

Lettland: Kemeri-Nationalpark nahe Riga mit vielen Wander- und Radfahrmöglichkeiten. Wunderschöne Moorlandschaften – über Holzstege zu bewandern – wechseln ab mit dichtem Wald.

Kuldiga mit dem breitesten Wasserfall Europas – 269 m breit, aber nur max. 4 m hoch – sich die Schultern massieren lassen. Einzigartige Sandhöhle mit romantischer „Liebeshalle“ – Die Schnittblumen halten dort 3 Monate ohne Wasser aus –

Litauen: Kurische Nehrung – Nationalpark- zwischen Stille des Haffs und der Brandung der Ostsee, mit Sand-Dünen wie in Afrika und malerischen Ortschaften, dazwischen Wald und nochmals Wald.

Trakai umgeben von Seen, zum Entspannen und Träumen und Schwimmen. Perfekt für diverse (Wasser-)Sportarten und Wandern im nahen Nationalpark.

Für Kulturhungrige und Kunstfreunde:

Lettland: Altstadt von Riga: klein, aber fein, diverse Museen, Architektur: Jugendstil

Litauen: Altstadt von Vilnius mit eigenständigem Künstlerviertel: Heimat vieler Galerien, schrägen Läden und eben solchen Menschen, Kunst – wo man steht und geht. Viele Museen, Straßenkunst an Hauswänden, Burganlage etc.

Einzigartige Wasserburg in Trakai

Beide Länder: alte Holzhäuser, schöne Backsteinbauten, viele Kirchen – katholisch, evangelisch, orthodox, eine Synagoge in Vilnius

Für Entspannungstiger und Schmusekatzen: 

Beide Länder: nordisch eingerichtete, gemütliche Cafés, viele Parks, introvertierte und zurückhaltende Menschen, wenig Reizüberflutung – kaum große Werbeschilder oder laute Musik

Für Spirituelle und Magier:

Lettland: Die Sandhöhle und der breiteste Wasserfall bei bzw. in Kuldiga, diverse Kirchen etc

Litauen: Hexenberg in Juodkrante auf der Kurischen Nehrung, kleiner Schamanenladen im Künstlerviertel von Vilnius, viele Kirchen etc, besonders in Vilnius

Für Probierschnecken und Naschkatzen:

Lettland: das vielleicht beste Brot der Welt – malzig, softig – einfach unwiderstehlich, köstliche Zimtschnecken und andere süße Gaumenfreuden

Litauen: soviel Bier ist nicht zu fassen…, ungewöhnliche Käsesnacks mit Schokolade, Marmelade und so weiter, ein Haufen Porridge und Berge von Pfannkuchen /Palatschinken schon zum Frühstück, köstlicher frisch geräucherter Fisch

Wir: weit über 200 km zu Fuß in 17 Tagen, ungezählt viele mit Bussen und ein paar Bahnkilometer, sieben Orte (sechs zum Bleiben, einer nur für ein paar Stunden), zwei Länder, zwei unglaubliche „Zufallsbekanntschaften“ (mehr davon an anderer Stelle), zwei Menschen, ur viel Natur, Schwimmen, Entspannung, ein bisschen Kultur, ein Kinobesuch und ganz besonders viel Liebe…

Dort geblieben: zwei Strohhüte

Mitgekommen: ein Kunstdruck mit Elch, ein gebrauchter Roman

Mitgekommen, aber verschollen: eine Kette mit Fuchsanhänger vom Schamanenladen

Zusammenfassung: wenn ich mal eine berühmte Schriftstellerin bin, dann schreibe ich dort meine Bücher…

Alles Liebe und bleibt neugierig

Eure Caroline

 

 

 

 

LIEBE ZUM REISEN: Linz begeistert…

… mit Kunst und Kultur, neuen Konzepten von begeisterten Menschen und MICH.

Wir haben nicht nur die kulinarischen Genüsse von Linz erkundet, sondern auch die kulturellen und landschaftlichen.

Freitags sind wir kreuz und quer zur Fuß durch die Stadt gestreift und haben wunderbare Orte entdeckt. Z. B. die Wohnküche „Horst“, eine geniale Mischung aus käuflich erwerbbaren Möbeln und Dekogegenständen und einer Küche mit vegetarischem bzw. auch einmal die Woche veganem Menü, diversen Kuchen, Torten, Kleinigkeiten und einer großen Getränkeauswahl. Ich habe manchmal wirklich geglaubt, ich störe die Leute bei sich zu Hause beim Essen. Sogar einen kleinen, gemütlichen Garten gibt es mit lauschigen Sitzecken unter Bäumen.

Dann war dann noch die „Markthalle“ , ein Lebensmittelgeschäft, wo kleine Produzenten und Bauern die Möglichkeit haben, ihre Produkte zu verkaufen. Gleichzeitig kann man dort auch vor Ort zwischen Snacks und einem Mittagsmenü wählen. Alle Produkte können auch vor Ort gleich verspeist werden, wenn Lust dazu besteht.

Ich liebe solche Konzepte, bin ich doch ein großer Freund kleiner Produzenten, die mit viel Liebe ihre Köstlichkeiten herstellen, und neue Produkte zu probieren ist eine große Leidenschaft von mir.

Anschließend wanderten wir noch auf den Freinberg, einem Erholungsgebiet mit herrlichen alten Bäumen, einem großartigen Ausblick über die Stadt und der schmucken Franz-Josefs-Warte. Eine alte Linde erinnert an Komponist Franz Schubert, der in der Gegend gerne seine Zeit verbracht hat. Zurück ging es am Stadion vorbei wieder zurück in die Altstadt.

Über 21.000 Schritte haben wir an diesem Tag geschafft.

Der Samstag war unser kultureller Tag mit einem Besuch der VOEST-ALPINE Stahlwelt, dem Ars Electronica Center und dem LENTOS-Museum. Letzteres glänzt gerade im wahrsten Sinne des Wortes mit einer Ausstellung zum Thema „Sterne“. Da in unseren Breiten die Lichtverschmutzung schon sehr weit fortgeschritten ist, können wir in der Nacht die Milchstraße nicht mehr sehen. Diverse Künstler haben sich ihre Gedanken dazu gemacht und in teilweise sehr kreativen Bildern, Installationen und Videos umgesetzt. Sogar eine Art Theaterstück mit einem Dialog auf sieben Bildschirmen ist darunter. Das hat mir am besten gefallen.

Dazwischen machten wir Pause im Café Josefine in der Altstadt, einer kleinen sympathischen Konditorei mit einer großen Auswahl an aufwendigen Torten und Kuchen, alles mit Liebe selbstgemacht. Dazu gibt es Tee vom Teesalon Tête à Tee aus Wien und natürlich auch Kaffee, heiße Schokolade aus Italien und allerlei kalte Getränke. Mit Frühstücksmöglichkeit an Sonntagen.

Das Beitragsbild ist am Weg zum Schloßmuseum entstanden, zu dem wir einen Abendspaziergang gemacht haben.

Obwohl wir am Samstag dank unserer 1-Tages-Linzcard auch viel Bus gefahren sind, haben wir es doch wieder auf fast 21.000 Schritte geschafft. Fit wird man beim Linz Besuch also ganz nebenbei, wenn man sich nicht all zu viel Linzer Torte genehmigt.

Ein Besuch von Linz lohnt sich immer, also, wann kommt ihr?

Alles Liebe

Eure Caroline

 

 

LIEBE ZUM REISEN: Puszta, Pferdefurz und Paprika 2

 

Eine Reise beginnt mit dem ersten Schritt…

Am Ankunftstag (Sa) nach einer etwas mühsamen Anreise mit dem Zug bekamen wir ein Zimmer im Hotel Sarlospuszta. Ein ganz sehr sympathischer, hilfsbereiter Direktor empfing uns dort. Hier erlebten wir noch wahre Gastfreundschaft. Den heißen Tag ließen wir am Pool ausklingen.

Am nächsten Tag nach dem Frühstück lernten wir János kennen, unsere Ansprechperson und Hauptverantwortlichen dieses besonderen Abenteuers. Er erklärte uns den Ablauf und andere wichtige Dinge. Danach durften wir in unseren frisch geputzten Wagen einchecken. Später kam sein Kollege, der uns die nächsten Tage als Navigator dienen sollte, und zeigte uns das Einspannen und schon ging es los zum 1. Hof. Wir waren überraschend der einzige Wagen in dieser Woche. Lejos (Schreibweise leider unbekannt) half uns auch, wenn Jenga schneller wollte als ihr oder uns gut tat. Ein großer Wagen samt Inventar, drei Menschen an Bord und ein Pferd im Galopp auf holprigen Sandpfaden sind keine gute Mischung. Die allermeiste Zeit durften wir alleine Kutscher spielen. Zweimal fuhr er auch mit János zeitweise im Auto voraus und ließ uns ganz alleine fahren.

Unsere Verpflegung holten wir uns meist in Lokalen, es gab kaum Möglichkeiten für einen Einkauf. Das beste Essen hatten wir am letzten Abend. Der Gastgeber war auch gleichzeitig unser Veranstalter. Ein ganz einfacher Bauernhof mitten im Nirgendwo. Kühe, mehrere verschiedene Hunde, Katzen, Schweine und wohl bekannte Fliegen. Auf unseren Wunsch hin vegetarisches Essen mit dem Gemüse aus dem eigenen Garten. Eine köstliche Gemüsesuppe, gebackener Kürbis, Nudeln mit Kräutern, Kartoffel und als Nachspeise selbstgemachte Waffeln samt ebensolcher Marmelade. Ich liebe einfaches Essen. Ich sag Euch, das war so lecker. Besonders die Suppe.

Mit Schrittgeschwindigkeit durch die Gegend, teilweise auf holprigen Sandpfaden, ohne Strom, campen am Rande der Reiterhöfe umgeben von Pferden, Kühen und anderen Hofbewohnern, allen voran Hunden und Katzen, Staub, Hitze, Gelsen, Unmengen von Fliegen und Bremsen. Unser Moskitonetz war wirklich nützlich.

Da es bei Rückkehr mit dem Pferdewagen eine große, laute geschlossene Gesellschaft im Hotel gab, durften wir das hoteleigene Jagdhaus in einem abgetrennten Bereich des 1.600 ha großen Grundstücks benutzen. Wir ganz alleine mitten auf einer Lichtung in eine großen Haus. Umgeben nur von Wald und Wiesen. Sogar mit persönlichem Bring- und Abholservices des Direktors persönlich. Das war der richtige Abschluss für eine phantastische Reise.

Diese Reise hat mich ganz ohne spirituelle Komponente zu mir selbst zurück gebracht und total vom Altagsstress befreit. Das gemeinsame Kümmern um Jenga, der dadurch strukturierte Tag, wenig Ablenkung, viele Tiere, die Natur, viel Lesen, Schwimmen in den Pools der Reiterhöfe, ein eher schweigsamer Begleiter, viele Pausen auf den Strecken, frühes Schlafengehen etc. Der Tag war schnell um, einfach nur durchs Tun und Sein. Kein Fernsehen, keine Zeitung, kein Handy (habe ich im Urlaub aber eh meist nur selten in Benutzung). Detoxing für die Seele pur…

Der 2. Teil unseres Urlaubs im Salzkammergut folgt bald…

Vielen Dank fürs Lesen!

Herzliche Grüße

Eure Caroline

LIEBE ZUM REISEN: Puszta, Pferdefurz und Paprika 1

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Eine Reise mit dem Zigeunerwagen durch die ungarische Puszta war ein richtiges Abenteuer, das unvergesslich bleiben wird. In vielerlei Hinsicht. Einlassen, Loslassen, Entschleunigung pur.

Die Wahrheit über Pferde – aus meiner Sicht

Pferde können vielleicht nicht kotzen, aber dafür umso besser furzen, viel und oft. Stinkt zwar nicht nach faulen Eiern, aber viel besser auch nicht.

Pferde lieben es bei der Hitze, wenn sie mit Schwamm und Wasser abgewaschen werden. Manchmal wird es auch eine Dusche, wenn der Rest im Kübel dafür reicht.

Pferde sind wahre Charakterdarsteller, besonders beim Fressen. Jenga genoss jeden Bissen, kaute ihn ordentlich durch, hob den Kopf und spuckte dabei die gefühlte Hälfte des Hafers auf mich. Dann wieder den Kopf in den Kübel stecken, kräftig ansaugen und das gleiche Spiel ging von vorne los. IMG_5298 Ich habe noch nie ein Pferd gesehen, das so langsam gefressen hat. Überhaupt noch kein Tier, glaube ich.

Pferde können dauernd fressen. Jenga nutze jede sich bietende Gelegenheit, um frisches Grünfutter zu ergattern. Ich gab ihr den Spitznamen „Friesling“, der sie aber kaum zu beeindrucken schien und sie auch kein bisschen einbremsen konnte, so nebenbei bemerkt. Wir verwöhnten sie natürlich fleißig mit frisch gepflückten Löwenzahn für eine anständige Verdauung.

Pferde sind sehr schlaue, sensible Tiere. Sie wissen genau, wer sich um sie kümmert und wer ihr Vertrauen verdient. Wir drei waren ein tollen Team. Danke Jenga!!! Sie ist mir in den paar Tagen so richtig ans Herz gewachsen.

Pferde sind einfach wunderbare Gefährten. Sie halten einem ständig den Spiegel vor und verlangen dafür nur ein wenig Liebe und Fürsorge…

So, das war es erst mal für heute. Der 2. Teil folgt bald…

Vielen Dank fürs Lesen!

Herzliche Grüße

Eure Caroline

LIEBE ZUM REISEN: Im Land der 1000 Moscheen 2 – Bosnien im Herzen

 

Im Oktober 2015 war ich das 1. Mal in Bosnien und Herzegowina (Hier geht es zum Blog). Ich war fasziniert von der wunderbaren wildromantischen Natur mit viel Wald und Wasser, berührt von dem liebevollen und gastfreundlichen Menschen.

Jetzt im Mai 2017 ergab sich wieder eine Gelegenheit mit fast der gleichen spirituellen Gruppe wieder hin zu fahren. Wieder nur Frauen, sechs an der Zahl, davon zwei neue Reisegefährtinnen. 10 Tage. 2 Privat-Autos.

Die Route begann diesmal in Visoko, wo wir nicht nur die Sonnen- und die Mondpyramide (geomantische Formationen) bestiegen, sondern auch den „Steintempel“ besuchten und im Ravne-Tunnel meditierten. Letzterer hat aufgrund der stark ionisierten Luft und der hohen Energie eine positive Wirkung auf den menschlichen Körper. Auch besuchten wir wieder die Tabhanska-Moschee, eine alte Moschee samt Minarett aus Holz, die schon öfters renoviert wurde.Auch einen Tagesausflug nach Sarajevo samt Bazarbesuch machten wir.

Nahe des Ortes Zavidovići finden sich in einer Schlucht zahlreiche Steinkugeln, die eine angenehme, kraftvolle Energie haben. Viele wurden zerstört oder auch von Menschen in den heimischen Garten gestellt, bevor sie geschützt und der Allgemeinheit zugänglich gemacht wurden. Der Eintritt ist gratis, um Spenden wird gebeten. Ein sympathischer Mann kochte uns Kaffee und Tee, der ebenfalls kostenlos war. Bei ihm kann man auch passende Souvenirs kaufen.

Besonders freute ich mich auf Mostar und seiner imposanten Brücke „Stari Most“, die im Jahr 2004 wiedereröffnet werden konnte, nachdem sie im Bosnien-Krieg zerstört worden war. Während wir am Tag vor allem die Umgebung erkundeten, machten wir abends die Stadt selbst „unsicher“. Das dort ausgeübte Kupferhandwerk ist bekannt und beliebt. Natürlich gibt es für Shoppingbegeisterte (ich gehöre nicht dazu) auch allerhand andere interessante Dinge dort in den Einkaufsstraßen rund um und in der die Altstadt zu kaufen. Vieles kommt leider mittlerweile auch aus China. Also am besten genau schauen.

In einer Moschee in Mostar, die auch als Museum dient, durften wir das Minarett besteigen. Dort bot uns ein toller Blick über die Stadt. Die 96 Stufen der sehr engen Wendeltreppe waren da schnell vergessen. Es wird Eintritt verlangt.

Wir besuchten den berühmten Marienpilgerort Međugorje samt seiner Kirche. Das dortige Quellwasser aus den Brunnen gilt als heilsam. Für die Besteigung des Kreuzbergs war es uns allerdings zu heiß. Das Franziskanerkloster samt seines Museums hatte leider geschlossen.

Dafür war das Derwischhaus umso beeindruckender. Dieses darf nur in entsprechender Kleidung besucht werden, die aber vor Ort ausleihbar ist, Ein freundlicher Mann erzählte uns ein paar interessante Details und Geschichten, die sich dort zugetragen haben sollen. In dem Haus befinden sich auch 2 Gräber, eines davon gehört Sari Saltuk, einem Pasha, der für seine würdigen Verdienste für den Islam dort seine letzte Ruhestätte bekommen hat. Neben dem Haus befindet sich die heilige Buna-Quelle, die größte Europas. Ganze 42.000 Liter pro Sekunde fließen in Form eines Flusses aus einer Höhle heraus, die auch bereits von Tauchern erkundet wurde. Das Wasser ist rein, trinkbar und schmeckt gut. Der Eintritt ist gering.

Ein weiteres Highlight waren die Kravica-Wasserfälle, wo auch das Schwimmen erlaubt ist. Über viele Stufen gelangt man vom Parkplatz dorthin. Der Parkplatz ist kostenpflichtig, die Wasserfälle selbst nicht.

Auch mehrere prähistorische Stećci-Gräberfelder (vermutlich der Bogomilen) haben wir besucht. Stećci sind (in Bosnien) aufwendig verzierte Grabsteine aus schweren rechteckigen Steinblöcken. Die schönsten Verzierungen von Stećci befinden sich in Radimlja.

Bei der Rückfahrt fuhren wir, anders als geplant, über Jaice, wo wir nochmals im selben Hotel wie 2015 am schönen Pliva-See ein paar Kilometer außerhalb der Stadt übernachteten. Auch den bekannten Doppel-Wasserfall, das Wahrzeichen der Stadt besuchten wir wieder, ebenso wie die alten Fischerhütten am See.

Monika, unsere Schamanin und Reiseleiterin, begleitete uns auf der Reise spirituell mit schamanischen Morgen-Begrüßungen, einem Channeling und Ritualen.

Ich habe wieder viel von diesem wunderschönen Land kennen und lieben gelernt. Nächstes Mal möchte ich gerne noch tiefer in die dortige Natur eintauchen, wandern gehen und ein Rafting machen. Am liebsten mit meinem Schatz zusammen.

Dieses Land mit seinen freundlichen und sanften Menschen ist tief in meinem Herzen.

Meine spirituellen Erfahrungen der Reise bringen mich auf meinem Weg weiter. Meine Lernaufgaben auch. Eine größere Veränderung hat es nach der Reise auch schon gegeben. Ich stehe im Fluss des Lebens, voller Fülle und Freude. Wunderbar!

Alles Liebe

Eure Caroline

 

 

 

 

 

LIEBE ZUM REISEN: Spaß, Sport und die Semperoper Teil 2: Dresden

Willkommen zurück beim 2. Teil ! Hier geht es zu Teil 1.

Dresden ist ganz anders als Leipzig, hat aber auch seine Höhepunkte und seinen eigenen Charme. Seine Innenstadt ist durch die vielen historischen, meist nach dem 2. Weltkrieg wieder aufgebauten Gebäuden geprägt. Wen das interessiert, ist dort gut aufgehoben. Die Frauenkirche, die lange Jahre nur als Ruine bestanden hat, erstrahlt in neuem Glanz. Der „Zwinger“, ein riesiger barocker Bau mit beeindruckender Gartenanlage, oder natürlich auch die berühmte Semperoper prägen das Stadtzentrum.

Carolines TOP 3 Tipps für Dresden:

  1. Eine Wanderung durch das nahe Elbsandsteingebirge, z. B. wie wir von Wehlen zur beeindruckenden Kulisse der Ruine Felsenburg Neurathen, einer Festung aus dem 13. Jhdt., deren Aussehen aufwendig rekonstruiert wurde. Ein wagemutiger Rundgang auf metallenen Brücken und Aussichtsplattformen zeigen die ursprünglichen Ausmaße der Festung. Sogar eine steinerne Zisterne wurde gefunden. Die Burg selbst war aus Holz und wurde bei einer Belagerung in Brand gesetzt. „Herr der Ringe“ ist nichts gegen die magische Ausstrahlung dieses einzigartigen Waldgebiets. Ich habe hinter jeder Ecke ein Einhorn erwartet. 😉 Ein Streifzug vorbei an den meterhohen Sandsteinsäulen und durch den dichten mystischen Wald sind ein Muss für jeden Dresdenbesucher. Die S-Bahn fährt jede halbe Stunde (*29 und *59) von Gleis 18 von Dresden Hauptbahnhof Richtung Wehlen etc. ab. Dort dann noch mit der Fähre übersetzen und schon geht es los.
  2. Ein Besuch des Deutschen Hygiene Museums. Es lockt eine tolle und sehr interaktive Dauerausstellung zum Thema Mensch. Natürlich sehr passend für mich. Daneben kann man sich mit der gleichen Eintrittskarte auch noch eine interessante Fotoausstellung in einem anderen Teil des Museums anschauen.
  3. Eine Führung durch die Semperoper, die eigentlich „Sächsische Staatsoper“ heißt. Das ist übrigens schon die 3. Version davon. Das erste Gebäude brannte ab, das zweite wurde durch den 1. Weltkrieg zerstört und jetzt steht das dritte. Alle nach den Plänen des gleichen und berühmten Architekten Gottfried Semper. Auch in Wien war er sehr strebsam und plante u. a. das Burgtheater, das Naturhistorische und das Kunsthistorische Museum und Teile der Neuen Hofburg (zusammen mit Carl von Hasenauer). Durch eine Führung wird die Geschichte lebendig und begreifbar. Der Blickwinkel ändert sich und man gibt den aufwendigen Malereien und den komplex und zeitintensiv hergestellten Kunstmarmorsäulen vielleicht mehr Aufmerksamkeit als bisher.

Zusatztipp: ein Besuch der Stadt Pirna. Die Stadt hat nette Geschäfte (besonders eine sympathische kleine Buchhandlung mit einer Eule als Symbol in der Nähe des Marktplatzes, eine alte Schlossanlage und einen mittelalterlichen Flair.

Zusatztipp 2: eine kleine Radtour an der Elbe (auf der Seite der Altstadt!!) entlang zum „Blauen Wunder“, einer architektonisch interessanten Metallbrücke, ohne Pfeiler im Fluss, damals eine Meisterleistung. Die interessanten Teile von Dresden haben leider vielfach einen ausgesprochen ungünstigen Bodenbelag (grobe Steine), was einer weitere Erkundung der Stadt per Rad doch etwas den Spaß verdirbt.

Insgesamt hat mir Leipzig von der städtischen Struktur besser gefallen. Die vielen Grünflächen und die Wasserkanäle haben mir auch besonders gut gefallen. Im Süden gibt es auch noch einige Seen, die durch den Bergbau entstanden sind. Das Elbsandsteingebirge ist einzigartig und für Naturliebhaber ein absolutes Highlight. Dresden ist für historisch- und kulturinteressierte Menschen sehenswert. Das Hygiene Museum war eine Überraschung für mich. Die Ausstellung war besser als erwartet. Sie hat richtig Spaß gemacht. Wissen(schaft) und Forschung zum Begreifen im wahrsten Sinne des Wortes, so soll es sein.

Ich wünsche euch viel Spaß bei eurem nächsten Dresdenbesuch,

Eure Caroline