LIEBE ZUM LESEN: Tränen für Schmetterlinge gesucht!

Stellt euch vor, ihr seid Wissenschaftler und züchtet eine sehr seltene Schmetterlingsart, die als ausgestorben galt, auf einer Insel im Indischen Ozean. Das Problem ist, dass diese Schmetterling menschliche Tränen der Trauer oder der Freude trinken müssen, um zu überleben. Was würdet ihr tun, um diese aufzutreiben?

Vor genau diesem Problem steht seit 10 Jahren der Wiener Biologe Dr. Franz Caspari, Hauptfigur des Romans „Das Paradies des Doktor Caspari“ von Andrea Grill, einer Biologin, die mittlerweile auch in Wien lebt. Dieses ist im Paul Zsolnay Verlag im Jahr 2015 erschienen.

Er versucht alles, um seine geliebten Schmetterlinge gut zu versorgen. Zuerst nimmt Dr. Caspari die Tiere auf Begräbnissen mit, wo sie sich an den Tränen der Trauernden laben können. Leider sterben auf der Insel Mangalemi viel zu wenige, um die Schmetterlinge am Leben erhalten zu können. Also denkt er sich immer phantasievollere Möglichkeiten aus, um seinen Bedarf an Tränen zu decken. Nebenbei muss dieser sich noch mit einigen anderen kleineren Problemchen herumschlagen.

Mit feinem Witz, guter Beobachtungsgabe und einem guten Gespür, naturwissenschaftliche Vorgänge auf unterhaltsame Art zu erzählen, schildert Andrea Grill das Leben des Wiener Biologen Dr. Caspari.

Viel Spaß beim Lesen,

Eure Caroline

LIEBE ZUM REISEN: Polen – der Süden für neugierige Naturfreunde

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Gute Reiseführer sind schwer zu finden, besonders welche für Individualreisende wie mich oder meinen Schatz.

Die Reiseführer von REISE-KNOW-HOW sind da wirklich eine Ausnahme. Sie präsentieren sich mit viele bunte Fotos, detailierten Ortsplänen, Übersichtskarten, einer kleinen Sprachhilfe, einem umfassendem Kapitel „Praktische Reisetipps“, Hinweisen zu Unterkünften jeder Preislage, Kulinarischen Tipps, Exkursen zu interessanten Themen, einem ausführlichen Land und Leute-Kapitel und auch Hinweisen zu öffentlichen Verkehrsmitteln. Letzteres ist besonders für uns von Interesse, da wir uns sehr gerne unter die Einheimischen mischen und nur selten Autos ausleihen.

Der Reiseführer „Polen der Süden“, (6., neu bearbeitete und komplett aktualisierte Aufl. 2015/16), von der in Polen geborenen Izabella Gawin überzeugte mich besonders durch die liebevoll recherchierten, grau hinterlegten Hinweise in den einzelnen Kapiteln, die besonders sehenswerte oder interessante Details zu manchen Regionen oder auch besonderen Gebäuden preisgeben. So fanden wir dort auch den Hinweis zu den Huzulenpferden in dem abgelegenen Gebiet der Waldkarpaten. Auch Tipps für besonders empfehlenswerte Wanderrouten kann man hier finden. Weiters zeigt Frau Gawin dem Leser auch ihre ganz persönlichen Highlights abseits des Hauptrouten, die entsprechend farblich markiert sind.

Das Kapitel „Land und Leute“ ist mir persönlich bei Reiseführern besonders wichtig. Das Kennenlernen der Kultur, des Charakters der Einheimischen, der gesellschaftlichen Regeln, der Tier- und Pflanzenwelt, des Klimas, der Kulinarik und der Sprache gehört für mich nicht nur unbedingt zum Reisen dazu, sondern bringt den Menschen auch den nötigen Respekt entgegen, wie ich finde. Dieser macht für mich den Unterschied zwischen Tourist und Reisenden aus.

Im Reiseführer „Polen der Süden“ finden sich auch viele Tipps für die zahlreichen (sportlichen) Aktivitäten, die dieses wunderschöne Land bietet. Von A wie Angeln bis W wie Wintersport wird jeder neugierige Naturfreund etwas für sich finden.

Südpolen bietet für jeden etwas. Die größeren Städte warten mit zahlreichen Geschäften, gemütlichen Cafes und lobenswerten Restaurants auf. Die Kinos in Polen spielen aktuelle Blockbuster im Originalton mit polnischen Untertiteln. Bars und Feste aller Art locken die Besucher.

Am Land dagegen geht es gemütlicher zu. Dort ist perfekte Erholung für diejenigen zu finden, die Ruhe und wunderschöne Natur suchen. Grüne Hügel, Flüsse und eine reiche Flora und Fauna wollen entdeckt und bestaunt werden. Sogar Wölfe und Bären leben noch in den abgelegeneren Gebieten, die man dort mit etwas Glück und Geduld antreffen kann. Als wir dort waren, faszinierte mich besonders die reiche Vogelpopulation. Sogar den überaus selten gewordenen Eisvogel konnte ich dort sehen.

Zusammenfassend kann ich den Reiseführer „Polen der Süden“ für all diejenigen empfehlen, die abseits der ausgetretenen Pfade wandern und reisen wollen, die Spaß am individuellen Entdecken haben und die auch nicht vor dem Kontakt mit den gastfreundlichen und hilfsbereiten Einheimischen zurückschrecken. Sehenswürdigkeiten zu bestauen ist leicht, aber erst durch die Begegnung mit besonderen Menschen wird die Reise für immer im Herzen bleiben. Wer mit offenem Herzen reist, hat mehr davon.

Ich wünsche Euch viel Spaß, Neugier und Freude bei Eurer Polenreise mit einem Reiseführer von Reise-Know-How,

Eure Caroline