Statusmitteilung

LIEBE ZUR LIEBE: ein Ritual der Liebe

Ihr Lieben,

am 24.09.22 am 90. Geburtstag meiner Oma in der Früh hat mir Dirk im Rahmen eines selbst gestalteten Tag-Nacht-Gleiche-Rituals am Süßenbrunner Badeteich einen berührenden und romantischen Heiratsantrag gemacht, den ich voller Glück und Freude angenommen habe. Er hat mir aufgrund unserer Liebe zum Schamanismus und zur Mythologie einen wunderschönen, schlichten Silber-Ring im keltischen Stil geschenkt, der aus meinem geliebten Irland stammt. Wir sind jetzt also verlobt. Wir haben beschlossen, dass wir eine längere Verlobungszeit haben wollen, um noch ein paar Themen zu lösen, damit wir uns dann erleichtert den Bund fürs Leben schließen können. Es steht bisher nur fest, dass die Hochzeit ver-rückt wird, so bunt, wie auch wir beide sind.

Auf der Überraschungsfeier für meine Oma konnten wir die gute Nachricht gleich dem Großteil der Familie und Omas Freuden mitteilen. Besonders berührt hat mich die große Freude meiner Geschwister.

An diesem Tag ist auch wieder ein kleines Stück meines alten Lebens verschwunden, symbolisiert durch meine absoluten Lieblingsbadeschlapfen. Einer davon tauchte zu Hause nicht mehr auf. Seit Dirk in mein Leben getreten ist, ist kaum noch etwas so wie es gewesen ist. Ich bin neugierig, was da auf unserem gemeinsamen Weg noch kommen mag. Nicht alles ist schön, aber alles trägt dazu bei, dass wir miteinander wachsen und uns weiterentwickeln. Ich bin bereit.

Alles Liebe

Eure Caroline

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LIEBE ZUR NATUR/KÄLTE: Die Johannesbachklamm in NÖ, Rituale und ein cooler Start in Jahr 2022

Ihr Lieben,

vor Ende des alten Jahres machte ich noch eine wunderschöne Wanderung mit meinem Herzensfreund durch die wildromantische Johannesbachklamm in NÖ. Perfekte Bedingungen für wunderschöne Eisformationen und gleichzeitig schneefrei für gute Wanderbedingungen ohne Schneeschuhe. Natur ist für die Kraftquelle Nr. 1. Entspannend für Körper, Geist und Seele. Wasser und Wald sind meine Freunde, mittlerweile auch die Kälte.

Seit nunmehr 2 Jahren mache ich regelmäßig in der Früh zusammen mit meinem Lebensgefährten Dirk die Wim-Hof-Atmung und dusche auch kalt. Unsere schon traditionelle Schneeschuhwanderung auf der Rax war diesmal ganz besonders schön – mehr dazu auf LIEBESRAUM 2.0.

Auch waren wir wieder am Neujahrstag beim Eisbaden, diesmal in einem Badeteich in der Nähe unserer Wohnung zusammen mit drei besonderen Freunden. Für zwei war es das 1. Mal Eisbaden.

Außerdem beendeten wir die Rauhnachtszeit – die Zeit zwischen den Jahren – mit einer kleinen schamanischen Zeremonie, wo auch ein reinigendes Bad im eiskalten Wasser dazugehörte. Dirk war der Zeremonienmeister und gestaltete dieses Ritual liebevoll. 12 Wünsche verbrannten wir in den 12 Rauhnächten, der 13.Wunsch wartet darauf, dass wir uns selbst darum kümmern. Um die anderen Wünsche kümmert sich das Universum – in Vertrauen und Hingabe an die geistige Welt.

Die aktuellen Zeitqualitäten prüfen gerade sehr stark die Standfestigkeit und das Durchhaltevermögen von Beziehungen – auch wir merken das sehr. Klarheit ist nicht nur heuer ein wichtiges Thema.

Ich habe das Jahr 2022 (mit gleich drei Mal meiner Glückszahl 2) unter das Licht der Selbstliebe, des Vertrauens und der Hingabe gestellt und habe auch schon ein paar Weichen in diese Richtung gestellt und passende Kurse dafür gebucht. Was sind eure wichtigen Themen dieses Jahr? Kommentiert gerne dazu, ich freue mich von euch zu lesen!

Alles Liebe

Caroline

LIEBE ZUR NATUR/SPIRITUALITÄT – Alleinsein und Loslassen üben – Das Ende ist erst der Anfang

Ihr Lieben!

Die Zeit vergeht so schnell, das Jahr ist schon wieder fast um, das 7. und letzte nordschamanische Modul unserer Ausbildung ist vorbei. Irgendwie unspektakulär, obwohl es inhaltlich trotz des harmlos klingenden Namens „Liebeskraft“ am intensivsten und herausforderndsten von allen Modulen war. Es ging kaum um Liebe, es ging um Loslassen. So gesehen ging es vielleicht doch um das Loslassen, denn Liebe lässt los. In jedem Augenblick aufs Neue. Was du festhältst, wird schwinden, was du loslässt, kommt erst recht zu dir. Aus eigener Erfahrung weiß ich das, aber ihr wisst eh, der Körper und das Herz brauchen immer viel länger als der Verstand. Ich begreife schnell, aber dann braucht es eine gefühlte Ewigkeit bis es von meinem Verstand in mein Herz und meinen Körper sickert. Das Gewohnte, das Komfortable festhalten, das kann ich gut, aber wehe, da kommt eine Veränderung daher, das wirbelt mich dann erst recht durcheinander, weil ich an dem Alten festhänge und während dieses weggerissen wird vom Neuen, werde ich mit durchgeschüttelt. Zeit, aus der Komfortzone zu gehen und das Alte wirklich gehen zu lassen – über alle Widerstände und Ängste hinweg.

Es geht darum, Tode im Leben zu sterben, denn der körperliche Tod ist nur ein Übergang von der stofflichen Welt zur geistigen Welt. Aber die wahrhaftigen Tode sind jene, wo du eine Schwelle übertrittst, wo dich deine Archetypen über eine Schwelle schubsen. Altes stirbt und Neues erblickt das Licht der Welt. An diesen 4 Tagen – 3 Tage Modul und das Samhain-Fest – bin ich mehrere Male über diese Schwelle getreten. Mehrfach gestorben und wiederauferstanden. Emotional und psychisch. Eine Achterbahnfahrt der Gefühle war der „Lauf“ mit der „Wilden Jagd“ – die Haupt-Zeremonie des Samhain-Festes, wo man mit dem Heer von Odin und Frigg (bei uns besser als Perchta oder Frau Holle bekannt) einen Wettkampf eingeht. Eine definierte Wegstrecke, Zeit bis Sonnenaufgang, aber wehe, du drehst dich dabei um, das gibt großen Ärger und nur wenig Unterstützung im nächsten Jahr. Das Leben geht nur vorwärts, niemals zurück. Die Verführungen, die einen zum Umdrehen bewegen sollen, kommen, sei dir gewiss. Ich habe die Runde 2 Mal gemacht und gewonnen. Meinen Rucksack mit dem ganzen alten Gerümpel ausgeräumt und auf dem Weg zurückgelassen. Ich hatte danach so eine Energie, erleichtert im wahrsten Sinne.

Die Prüfungen kommen. Gerade ist so eine. 30 Tage No-Drama-Challenge mit meinem Lebensgefährten. Hart ist das schon, aber ein Aufgeben gibt es nicht bei mir. Niemals, auch wenn es gerade echt schwierig für mich ist, in allem das Positive und die Fülle zu sehen.

Am vergangenen Samstag dann noch das Üben im Alleinsein – das habe ich das 1. Mal wirklich bewusst als positiv erlebt. Dirk hatte Patentreffen im Wolf Science Center im Tierpark Ernstbrunn und hatte zwei Stunden Zeit für mich allein. Allein mit der Natur, mit den Tieren. Begleitpersonen durften beim offiziellen Programm nicht dabei sein. Also streifte ich allein durch den Park. Da wir vor den offiziellen Öffnungszeiten bereits vor Ort sein mussten, hatte ich den ganzen Park fast für mich alleine. Ah, wie angenehm. Die meiste Zeit habe ich keine Menschenseele gesehen. Die Tiere verhielten sich gleich ganz anders, waren viel zutraulicher. Ich habe ihnen meinen Respekt gezeigt. Sie haben sich dafür revanchiert und sind mir recht nahe gekommen. Teilweise geht man auch durch die Gehege und ist dann wirklich auf Du und Du mit den Mufflonen oder den Hirschen.

Nach einer großen Runde durch den Park hab ich mich auf eine der wenigen Sitzplätze in die Sonne gesetzt und haben die Wölfe im gegenüberliegenden Gehege beobachtet und hab mir vorgestellt, dass einer hinter dem Zaun des Nachbargeheges erscheinen würde. Mmh, erschienen ist tatsächlich ein Tier, aber ein ganz anderes als erwartet – ein wunderschöner Steinbock. Der hat sich von mir sogar berühren lassen, aber kaum sind andere Besucher vorbeigekommen, war er wieder verschwunden. Als diese wieder weitergezogen waren, kam er wieder zu mir zurück. So schön! Ich habe die für November wirklich angenehmen Temperaturen genossen, die Sonne, die Natur, die wunderschönen Tiere. Mehr habe ich nicht gebraucht. Im Hier und Jetzt und im Sein.

Alles Liebe und lasst es euch gut gehen

Eure Caroline

LIEBE ZUM ABENTEUER: Feuerlauf, der Zweite oder „Raus aus der Komfortzone“

Photograph by Harald „Feuerdrache“ (http://mobile-schwitzhuette.com/) und Roger (http://www.sweatlodge.at)

Vergangenen Samstag gab es endlich wieder ein Abenteuer nach meinem Geschmack.

Ich bin High Sensation Seekerin und brauche Abenteuer oder Reisen oder Initiationen wie die Luft zum atmen. Nicht jeden Tag, aber immer wieder, mehrmals pro Jahr. Raus aus der Komfortzone, raus aus dem Kopf, raus aus dem Alltag. Die letzten Jahre ging das aus bekannten Gründen nicht oder nur eingeschränkt, aber jetzt hält mich niemand mehr auf. Lebendigkeit fließt in mir, ich fühle mich in meiner Kraft, in meiner Stärke. Ich fühle mich dann wild und weiblich – keineswegs ein Widerspruch. Das Wilde und Ungezügelte ist ein Teil von uns Frauen. Das Männliche ist viel zielgerichteter, konzentrierter, so wie Hitze und Feuer und trotzdem zieht es mich auch stark zum Feuer, weil meine Wasserenergie zusammen mit Feuer ergeben brodelndes Vergnügen.

Also waren mein geliebter Lebensgefährte Dirk, zwei seiner Kumpels und ich bei einem Feuerlauf in der Nähe von Linz im „Bärenreich“, so benannt von Roger, dem Hüter des urigen und sehr abgelegenen Platzes.

Feuerdrache und Schamane Harald führte uns, eine sympathische Gruppe von 3 Frauen und 5 Männern (ohne Harald und Roger), durch den halben Tag und bereitete uns mit Glasscherbenlauf und Eisenstangenbiegen auf den Kohlenlauf vor. Holzstapel aufbauen, anzünden, mit langen trommeln „anheizen“, Kohlen verteilen, festklopfen, Wunschbüschel binden – Altes verbrennen und dann für Neues „brennen“ etc. Das machten wir gemeinsam. Zuerst gab es dann einen kurzen Lauf über eine Kohlenbahn, danach eine runde Fläche, wo wir wie auf einer Art Tanzfläche, miteinander oder auch einzeln unseren Mut unter Beweis stellen konnten bis die Kohle verglüht war. Das dauerte nicht mal besonders lange. Überraschend schnell war das Ganze wieder vorbei und unsere Füße waren schwarz. Die Euphorie war groß und ein letztes Essen stärkte uns für die lange, nächtliche Heimfahrt nach Wien.

Jeder Feuerlauf ist einzigartig und wunderbar. Es lohnt sich, seinen Mut auf die Probe zu stellen. Trotzdem braucht es auch Achtsamkeit, Fokus und

Danke, geliebter Mann, für dieses hitzige Abenteuer, ich freue mich auf das nächste!

Alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUM LEBEN/SPIRITUALITÄT: Runen, Kuchen, Yin-Yoga

Ihr Lieben,

auch ohne Kunst und Kultur ist mein Leben gerade so vollgepackt wie schon lange nicht mehr.

Meine schamanische Ausbildung ging letztes Wochenende bereits in die 4. Runde – Runenkraft. Mich wundert, dass diese geheimen Zeichen (kommt von raunen) mir nicht ständig vor der Nase herumtanzen und meine Träume bevölkern. So intensiv waren diese 3 Tage. So viele Querverbindungen zu Krafttieren, Steinen, Düften etc. und das Mal 24. So viele gibt es im älteren Futhark. 3 x 8, jede Reihe ist einem Gott zugeordnet. Viele Übungen, viele Infos, viele Themen hochgekommen. Da ging es ans Eingemachte. Sie sind sehr mächtig und sehr klar. Das darf man nicht unterschätzen.

Besonders gefallen hat mir das Orakeln mit ihnen und eine Übung, wo wir der Schatten des anderen waren. Letzteres war echt sehr lustig. Meinem inneren Kind hat das sehr gefallen, hat sich an Peter Pan – einer meiner Lieblingsgeschichten – erinnert gefühlt, der auch immer dem Schatten nachjagt. Hatte auch noch dazu die perfekte Übungspartnerin.

Eine Demutsübung gab es auch, wo wir alle die Hosen runtergelassen haben – natürlich nur im übertragenen Sinne -. Das war echt heftig für mich, aber Tränen reinigen. Hätte ich nicht so tiefgehend erwartet. So ein sicherer Raum – ich bin so dankbar dafür. Kann mich nur selten in Gruppen so verletzlich zeigen. Wer kam mich trösten? Gerade eine der Gruppe, mit der ich am wenigsten gerechnet habe.

Es ist viel weitergegangen. Am dritten Tag hatte ich endlich einen deutlich besseren Zugang zur Gruppe. Hab da so meine Schwierigkeiten damit. nicht nur in dieser Gruppe, ganz allgemein, aber es wird immer besser, was mich freut. Die Arbeit an meiner Weiblichkeit und an meinen seelischen Wunden helfen mir sehr dabei.

Das nächste Modul beginnt an meinem Geburtstag – Visionskraft – sehr passend, wie ich finde. Das war einer der Gründe, diesen Kurs gerade heuer zu besuchen.

Was mich gleich zum nächsten führt: Yin Yoga. Wow-pure Weiblichkeit konzentriert auf 90 Minuten. Hingabe an mich selbst – so wertvoll. Selbstliebe spüren, Bewegung für Körper, Geist und Seele, Musik, Klänge, Tönen, bei mir selbst ankommen, mich selbst nähren aus meiner eigenen Quelle – so heilsam. Alles online, aber hier echt auch gut, da bin ich für mich und doch auch irgendwie in einer Gruppe von Frauen. Zeit für mich, aber doch nicht allein. Hier finde ich das echt gut, bin sonst nicht so der Onlineseminar-Fan, aber hier genieße ich die Vorzüge in vollen Zügen. Besonders, dass ich nirgends hinfahren muss – das wäre echt weit und danach wieder raus und zurück, da wäre dann meine Entspannung und Weichheit wieder dahin. Das wäre echt schade.

Zum Abschluss:

Ein Kuchen aus bloß zwei Zutaten? Geht das? Schmeckt das? Ja, sogar überraschend gut. Das Ergebnis seht ihr auf dem Foto. Geschmacklich auch köstlich, wenn man Marzipan mag – ich liebe es. Konsistenz erinnert an Bisquit – fluffig, feine Struktur. Nur Eier und Marzipan und ganz viel Rühren. Erst die Eier und dann das erwärmte Marzipan stückchenweise dazu – hier das genaue Rezept. Dazu gab es Vanilleeis. Noch besser schmeckt mir dazu Vanilleeis mit karamellisierten Pecannüssen.

Marzipankuchen aus nur 2 Zutaten

Alles Liebe euch allen

Eure Caroline