LIEBE ZUM REISEN: 10 Dinge, die ich an Schottland liebe

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  1. Schottlands wildromantische Landschaften
  2. Die Dudelsackmusik: wir hatten die tolle Gelegenheit, eine Band in Inverness live zu erleben
  3. Der botanische Garten in Edinburgh: die unglaublich aufwendigen Blüten mancher (exotischer) Pflanzen sind einfach phantastisch. Hoch lebe das Biologenherz (auch als Nichtbotanikerin)!
  4. Viele sympathische Menschen, teilweise sehr hilfsbereit
  5. Filmfans kommen voll auf ihre Kosten: wir besuchten Schauplätze von „Harry Potter 1“ (Glenfinnan Viadukt) und „Braveheart“ (nahe Fort William).
  6. Schafe!! Ich liebe sie einfach. Die Lämmer sind einfach ur süß.
  7. Viele nette Cafés und Läden, wie der „Papertiger“ in Edinburgh und ein tolles Geschäft für selbstgemachte Seifen in Fort William.
  8. Viele köstliche Süßigkeiten(läden). Mein Schatz musste mich bremsen, sonst wäre ich mit 10 kg mehr auf den Hüften heimgekommen… 😉 So waren es 0,5 kg weniger. 🙂 Die beste Lakritze, die ich je gegessen habe!!!
  9. Die vielen Lochs (Schottische Seen).
  10. Zwei nette Rehe, die ich entdecken konnte.
  11. Ja, ich wollte nur 10 Dinge schreiben, aber ich habe die Köstlichkeit namens PORRIDGE vergessen!!!

Vom schottischen Wetter will ich hier nichts berichten, das hat auf einem positiven Blog nichts zu suchen… In meinem KAUDERWELSCH-Sprachführer „Scots“ (Schottischer Dialekt) gibt es nur 3 Vokabel für schönes Wetter, aber 11 Vokabel für schlechtes Wetter. Ihr könnt euch also den Rest denken.

Im Urlaub lernten wir viel über Teamwork, Sparsamkeit (BREXIT hin oder her, die Preise der Insel sind hoch wie eh und je), Flexibilität und über Partnerschaft. Unser ökologischer Fußabdruck blieb doch niedriger als erwartet. Ohne Auto (wurde uns wegen fehlender Kreditkarte verweigert) waren wir doch öffentlich unterwegs. Dazwischen meistens zu Fuß. Selbst in Edinburgh haben wir alles zu Fuß erledigt. Nur zum Ausgangspunkt der Wanderung zum Wasserfall bei Fort William sind wir mit dem Taxi gefahren. Zurück ging es die geschätzten 8 Kilometer zu Fuß (Hin- und Retourweg zum Wasserfall nicht mitgerechnet). In Stirling besuchten wir das auf einem Hügel gelegene Wallace Monument (246 Stufen führen hinauf zur Aussichtsplattform). Dort war ich vor 13 Jahren schon einmal mit meiner besten Freundin. In Oban machten wir u. a. eine lange Küstenwanderung, die uns von einer Burg über abenteuerliche Wege auch durch meterhohen Farn führte (siehe Beweisfoto unten) :-).

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Wir waren zwar wetterbedingt weder reiten, noch paddeln, aber Letzteres haben wir dann am Neusiedlersee nachgeholt (s. Beitrag auf LEBENSSPURFRAGMENTE).

Es war vielleicht nicht DER Urlaub, den ich mir vorgestellt hatte, aber trotzdem bin ich froh, diese Reise gemacht zu haben. Ich liebe Schottland. 🙂

Was ich auch gelernt habe: das Wetter lässt sich nicht ändern, aber die Einstellung dazu. Wir waren sehr viel draußen unterwegs, andere hätte das Wetter davon abgeschreckt. Wer einmal auf den Britischen Inseln war, wird sich (fast) niemals mehr über das Wetter beschweren… 😉

Herzliche Grüße und allen, die noch Urlaub haben, einen tollen solchen!!

Eure Caroline

LIEBE ZUM REISEN: REIF für die INSEL

Juhuu, nur mehr ein paar Tage und wir fliegen endlich nach SCHOTTLAND!

2003 waren meine beste Freundin und ich eine Woche dort und sind per Interrail und auch per Bus sogar bis zum nördlichsten Punkt der Insel gereist. Leider viel zu kurz für dieses wunderbare Land mit den freundlichen Menschen und einer interessanten Geschichte.

Mit meinem geliebten Schatz wird es natürlich wieder ein ganz anderer Urlaub werden. Ein Abenteuerurlaub mit Küstenwanderungen, paddeln, vielleicht auch wieder reiten. Wir wollen diesmal auch ein Auto nehmen, damit wir flexibler sind und auch unzugänglichere Punkte erreichen können. Übernachten wollen wir natürlich vorwiegend in den typischen B&Bs. Da hatten wir schon in Irland die verrücktesten Ereignisse. Einmal sperrte ich nach einem kleinen Scharmützel meinen Schatz unabsichtlich im Klo ein und wunderte mich dann, dass er nicht zum Tee erschien, auf den wir von den freundlichen Besitzern Nora & Josef eingeladen worden waren. Ein anderes Mal vergaß ich meine Sportschuhe im Zimmer, und wir fuhren davon. Beim Rückweg klingelte ich nochmals bei dem B&B. Die Besitzerin kam offenbar gerade aus der Dusche, als sie die Türe öffnete. Sie hatte die Haare unter einem Handtuchturban versteckt und hielt den gerade gebadeten Hund in Händen. Die Schuhe standen ordentlich in Reih und Glied am selben Platz, an dem ich sie stehen hatte lassen.

Dieser familiäre Anschluss gefällt mir so gut an diesen Unterkünften. Die Einrichtung, das oft feudale englische Frühstück oder in dem Fall natürlich SCHOTTISCHE Frühstück, die Familienbilder an der Wand oder ein wunderschöner, liebevoll gepflegter Garten. Ein paar nette Worte, ein bisschen Smalltalk, freundliche Besitzerinnen.

Natürlich freue ich mich auch auf die wildromantische, etwas rauere Natur. Ja, der viele Regen gibt sein Übriges dazu. Auf den saftigen Weiden grasen unzählige Schafe – die sind ja bekanntlich meine Lieblingstiere – und Hochlandrinder. Die vielen Lochs – die typisch schottischen, tiefen, moorige Seen – laden zum verweilen ein. Vielleicht sehe ich ja endlich auch einmal Nessie, das berühmte Loch Ness Monster. Es gibt übrigens noch ein weniger bekanntes zweites Monster, das allerdings nur regional bekannt ist.

Fußballverrückt sind die Schotten auch, aber sie veranstalten auch so verrückte Sachen, wie die Highland Games, wo starke, muskelbepackte Männer Baumstämme durch die Luft wirbeln als wären es dünne Äste.

Um sich von England abzugrenzen, haben die Schotten ja neben einem eigenen Parlament auch eine eigene Währung, eine eigene Fußball-Nationalmannschaft und eine eigene Sprache (genaugenommen ein Dialekt) namens „Scots“. Diese Sprache verhält sich zum Hochdeutschen wie das Plattdeutsch. Die Aussprache ist teilweise ganz anders als im Englischen, auch viele Wörter sind anders oder werden verschieden gebraucht. Sehr spannend und interessant. Ich habe mir natürlich wieder den obligatorischen KAUDERWELSCH-Sprachführer gekauft. 🙂

Kleiner Exkurs:  Übrigens gibt es ja auch die gälische Variante des Fußballspiels, die mir besser gefällt als das klassische Fußball. Dieses Spiel ist allerdings mehr mit dem Rugby verwandt und wird fast nur in Irland gespielt. Gaelic Football ist auch dem Australischen Football ähnlich, weswegen als Kompromiss die Regeln ein Mischmasch zwischen irischen und australischen Regeln sind, um Länderspiele möglich zu machen (Quelle. WIKIPEDIA am 20.06.2016). Fußball ist also nicht gleich Fußball.

Da heißt also, es wird jetzt eine urlaubsbedingte längere Pause auf meinem LIEBESRAUM geben.

Freut euch jedenfalls schon jetzt auf schöne Fotos und einen spannenden Bericht aus SCHOTTLAND!

Ich wünsche euch weiterhin ein wunderschönes, phantastisches Leben und viel Spaß!

Eure Caroline