LIEBE ZUR NATUR: Fast schon Heimat

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Detail Wolfsschlucht 27.10.18

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Burg Kreuzen: Burgtor

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Feuersalamander auf dem Rückweg nach Grein/Donau am 28.10.18

Nach unserem nunmehr schon 4. Besuch in Bad Kreuzen fühlte sich unsere Wanderung hinauf zur Burg  für mich schon an wie nach Hause kommen. So vertraut war schon der Weg von Grein an der Donau zur Burg Kreuzen. Den größten Teil davon hatten wir bis jetzt immer für uns alleine, denn kaum einer kommt auf die Idee, von Grein aus zu Fuß zu gehen. Erst ab der Speckalm kamen uns am Freitag viele entgegen, war doch der österreichische Nationalfeiertag, und alle wollten sich mit paar Köstlichkeiten stärken. Auch wir machten dort Pause. Die Parkplätze bei der Burg waren auch diesmal voll.

Dabei führt die Strecke teilweise durch herrlich dichten Wald mit kleinen Bächlein und über saftige Wiesen. Der weite Ausblick bis zu den Bergen bei sonnigem Wetter entschädigt für die doch anstrengende Wanderung über die vielen Hügeln der Landschaft.

Das Wetter am Freitag war noch dazu ideales Wanderwetter. Wenig Wind und wunderbar sonnig mit kaum einer Wolke am Himmel. Doch selbst am sehr trüben Samstag und Sonntag hatten wir Glück, dass der Regen auf sich warten ließ und erst einsetzte, als wir schon fast wieder im Trockenen waren.

Den sogenannten „Frauenstein“ möchte ich beim nächsten Aufenthalt auch unbedingt mal besuchen.  Leider war das Wetter für so eine lange Wanderung am Samstag nicht stabil genug. Ein Stein mit zwei Vertiefungen befindet sich dort. Die eine ist immer, egal, wie heiß oder trocken es auch ist, mit Wasser gefüllt. Schöpft man dieses aus, so regnet es binnen drei Tagen. So heißt es jedenfalls in der Legende.

Es ist so erholsam dort in der Klamm und überhaupt im Wald. Die Luft riecht frisch und unverbraucht. Im Wald nach Erde, Moos und herbstlichem Laub. Das Wasser plätschert und rauscht. Bei trüber Witterung ist kaum ein Mensch unterwegs, wir hatten die Klamm ganz für uns alleine. Die alten, riesigen Felsen, über und über mit Moos bewachsen, senden erdige Energie aus. Eine wunderbare Kraftquelle für Körper, Geist und Seele.

Bei der Wanderung am Sonntag zurück nach Grein an der Donau entdeckten wir wieder zwei wunderschöne Feuersalamander. Einer ließ sich sogar von mir fotografieren. Am Samstag war es ihnen noch zu trocken und sie wollten sich nicht zeigen.

So kurz der Urlaub auch gewesen ist, wir konnten uns trotzdem sehr gut erholen.

Ich wünsche Euch noch eine wunderschöne Woche.

Alles Liebe

Eure Caroline

 

 

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LIEBE ZUM LEBEN: Ein Wort zum Donnerstag

Normalerweise schreibt man die Essenz des Tages am Ende eines solchen, aber ich wäre nicht ich, wenn ich mich daran halten würde.

Donnerstage sind ganz besonders nützlich, um Dinge zu tun, die einem Freude bereiten. Nicht nur das, sie sind Tage, an denen man seine Freizeit dazu nützen sollte, seinem Seelenplan zu folgen. Sich selbst einen Herzenswunsch zu erfüllen, Wenn das nicht geht, dann zumindest den nächsten Schritt tun. NEIN, nicht den ersten Schritt, den macht man am besten am Mittwoch. Ja, MITTWOCH, nein, nicht am Montag. Montage sind dazu da, um Altes und Trauriges loszulassen, was man in der letzten Woche oder am Wochenende so mitgenommen bzw. erlebt hat.

Heute ist aber Donnerstag, also zurück zum Thema.

Bei mir hat sich meine Seele offenbar gewünscht, dass ich in meinem Leben Platz für Neues schaffe, denn wenn alles vollgeramscht ist mit allerlei Mist und Dreck und unnützen oder unbrauchbaren  Dingen oder solchen, die man nicht mehr will, dann muss man sich von ihnen trennen. Hilft alles nichts. Irgendwann kommt der Donners-TAG dafür. Gilt übrigens auch für Menschen, aber die haben die Angewohnheit eh genau dann zu verschwinden, wenn es nicht mehr passt. Bei mir zumindest.

Heute habe ich aber nun endlich begonnen, meine Wohnung zu entmisten. Einen schweren riesigen Haufen alter Zeitschriften und Kochmagazine, ein paar DVDs, die ich angeschaut habe, aber mir nicht besonders gefallen haben, samt ein paar DVD-Beilagen von Lifestylemagazinen mit irgendwelchen Gymnastikübungen, die ich eh nie gemacht habe. Ein paar Kleidungsstücke, die mir nicht mehr gefallen, und einen Sack voll Plastiksackerl. Mittlerweile habe ich eh mehr als genügend Dauersackerl, die ich lieber benutze, die sind schöner und haltbarer als die üblichen, der Umwelt zuliebe. Ach ja, dann waren da noch zwei alte Thermosflaschen, die ich kaum genutzt habe, weil sie schwer und unpraktisch waren. Echte Fehlkäufe.

Ich habe jetzt seit gestern eine super schöne neue Thermosflasche, die nicht nur auslaufsicher ist, sondern auch fast so leicht wie eine Plastikflasche, aber hundert mal stylischer und robuster mit einem tollen Tropical-Motiv vorne drauf mit Vögeln, Ästen, Blättern und Ananas. Sommerfeeling pur. Die unterstützt mich jetzt dabei, mein Herzensprojekt voranzutreiben. Einen eigenen Roman zu schreiben. Trinken fördert bekanntlich die Konzentration und die geistige Leistungsfähigkeit, aber offenbar nicht das Schreiben von Essenzen. 😉

Das Äußere ist der Spiegel des Inneren, also das heißt, wenn ich meine Wohnung entrümple, dann ordnet sich auch mein Körper und entsorgt Altlasten und sonstigen Mist, der sich da so über die Zeit ansammelt. Es ist, als ob man ein Schild vor die Tür stellt, auf dem steht, dass man alles Neue willkommen heißt. Dann wird man nicht mehr so leicht übersehen und plötzlich läuft wieder alles wie frisch geschmiert und die Rädchen kommen zusammen, die zusammengehören. Ist das nicht wunderbar? Allen Skeptikern sei gesagt: probieren geht über studieren. Nicht vorher schon rummauzen und einem den Spaß verderben. Besonders aufschreiben lohnt sich, dann funktioniert die Sache mit dem Universum noch besser. Ich weiß es, ich habe es selbst ausprobiert.

Jetzt brauche ich nur mehr die Essenz von der Essenz 😉 :

Donnerstage sind gut, um Dinge zu tun, die man gerne macht, zum Schreiben und zum Erkennen, dass Essenzen nicht meine Stärke sind. 😉 Für mich war das heute an diesem Feiertag Ausmisten, Schreiben, Lesen und mich ganz meinem ungezähmten Lebensrhythmus hingeben (= im Bad rumtrödeln, solange ich will, im Bett lesen, meine Loggia zum Frühstück genießen etc.). Donnerstage motivieren  und erinnern uns daran, dass JETZT die Zeit gekommen ist, um das zu tun, was wirklich wichtig ist, wofür man hier ist.

Nachtrag 10.05., 18.01: langen Spaziergang in der Umgebung gemacht, leckeres Kartoffelpüree gekocht

Alles Liebe an diesem schönen Donnerstag,

Eure Caroline

PS: Lieber SteVe von hodos.at, falls Sie „zufällig“ gerade mitlesen sollten: Geben Sie auch Nachhilfe im Essenzschreiben?

PPS: Was macht Ihr so an Donnerstagen? Ich freue mich auf Eure Kommentare.

LIEBE ZUR NATUR/KULTUR: ein Blütenmeer und japanische Volkslieder

 

Unsere ausgedehnte Sophienalpen-Wanderung am Samstag hat mich wieder geerdet und in meine Mitte gebracht. Der feine Duft nach Bärlauch und Wald, das fröhliche Vogelgezwitscher, die angenehm wärmende Sonnenstrahlen, die bunten Blüten und die sprießenden Blätter der Bäume und Sträucher halfen mir, dass mein Herz ganz leicht und froh wurde. Ich liebe es, wenn sich die Natur nach dem langen Winter voller Freude über den Frühling so blitzartig aus ihrem Versteck wagt und förmlich explodiert vor Übermut.

Am Sonntag ging es dann sehr japanisch zu. Wie schon erzählt, war ich zur 5. Jubiläumsfeier des Vereins „ORIGAMI-Papierfalten für alle“ eingeladen. Nach einer kurzen Eröffnungsrede der Präsidentin und Gründerin gab die Sopranistin Teruko Fujishima drei japanische Volkslieder zum Besten. Sehr harmonische Melodien, wie ich fand. Zum Thema hatten sie die Natur, die berühmten Kirschblüten in Tokio und die Hoffnungen der Menschen nach dem 2. Weltkrieg.

Danach fand die ausgesprochen unterhaltsame und lustige Zaubershow eines 14-jähriges Mitglieds statt, die mir gut gefallen hat. Sein Zauberstab wählte mich sogar als Helferin für einen seiner Tricks aus. Obwohl ich mich redlich bemühte, es ihm schwer zu machen, schaffte er es dennoch, den Rubik’s Cube, den ich verdrehen sollte, mit einem anderen Würfel nachzubauen, obwohl meiner in drei Schachteln versteckt war.

Nach einem Buffet, an dem natürlich Maki und Sushi nicht fehlen durften, gab es zum Abschluss die Möglichkeit, Origami zu falten. Vor langer Zeit lernte ich einst einen Lotus, den ich immer wieder falten, um ihn nicht zu vergessen. Er kam so gut an, dass ein paar Mitglieder des Vereins ihn lernen wollten. So wurde ich für ein paar Minuten zur Lehrerin, was mir bei Origami leicht fällt.

So ging ein herrliches Wochenende zu Ende.

Alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUR BERÜHRUNG: Kuscheltag – Kraft und Entspannung

Ich steige als Erste in den Ring, lasse meinen Blick neugierig über die Menge schweifen und warte auf meinen Gegner, 25 Männer und Frauen sitzen gespannt im weiten Kreis um mich herum und warten, dass sich ein Herausforderer meldet. Ein Mann springt mit Affengebrüll und -gesten auf den Platz mir gegenüber. Ich stimme mitein. Wir pressen die Hände gegeneinander, versuchen uns zu Fall zu bringen. Ich bleibe stark wie eine Mauer, der andere hat keine Chance. Brust gegen Brust, ein kurzer Moment des Ausruhens, des Kraftholens, dann nach wenigen Minuten der entscheidende Stoß und der Gegner fällt auf den Rücken. Die Menge tobt. Nach zwei weiteren Kämpfen mit einem Sieg gegen eine Frau und einer Niederlage gegen einen weiteren Mann lege ich erschöpft, aber glücklich, eine Pause ein und werde Teil des Publikums.

Was sich wie ein Ring-Kampf anhört, war bloß ein Spiel, eine Übung, um den Gegenpol des Sanften, des Streichens und Streichelns zu spüren. Raufen, Rangeln, Kraft spüren – die eigene, die des Gegenübers – auch das war gestern Teil des doppelt so langen Kuscheltags (sechs Stunden statt drei, wie sonst bei den normalen Partys). Zur Sicherheit fanden die „Kämpfe“ nur kniend statt.

Der erste Teil bestand aus Ankomm-Übungen mit Tanz und langsamer Begegnung, dann immer intensiver über Einzel- und Partner- bis hin zu Klein- und Groß-Gruppen-Übungen, die ich schon von der ersten Party kannte, nur zwei waren neu. Die eine hieß „Engelsstraße“. Acht Kuschler und Kuschlerinnen stellten sich gegenüber auf. Dann bewegten sich einer nach dem anderen mit geschlossenen Augen langsam durch diese „Straße“ und die Übrigen durften ihn dann streicheln und berühren. Ein bisschen wie bei einer „Geisterbahn“, nur viel angenehmer und ganz und gar nicht gruslig.

Auch eine Achtsamkeitsübung war diesmal dabei. Dabei ging es darum, dass sein Gegenüber eine Zeit lang mit drei unterschiedlichen Intensionen zu berühren, dazwischen immer wieder kurz erden. Danach wurde gewechselt und seine Erfahrungen miteinander ausgetauscht. „Ich bin da und nehme war.“ war das Ziel. Sich zurückzunehmen und nur zu spüren und zu fühlen, kein Wollen des Egos, kein Sollen des anderen.

Nach einer 1. Pause fand die erste große Kuschelrunde von rund dreißig Minuten statt. In einer großen Spirale, angeführt von einem erfahrenen Dauerkuschelpartybesucher und einer der drei LeiterInnen, legten wir uns in einem großen Haufen zusammen. Arme und Beine fanden zusammen, streichelten, liebkosten, umarmten, wärmten. Natürlich ganz brav nach den Kuschelregeln (Kleidung ist immer an, kein Sex etc).

Dann ging es weiter mit dem „aktiven“, kraftvollen, Stärke zeigenden und spürenden Teil. Eben unter anderem mit Rangeln, aber auch Vertrauensübungen wie Kraft und Gegenkraft spüren, indem sich die beiden Gegenüber fest oberhalb des Handgelenks packen und sich dann vom anderen halten lassen, wenn man sich dann zurücklehnt, oder auch gegeneinander drücken, den Anderen wegschieben und Kraft und Gegenkraft spüren.

Nach einer 2. kürzeren Pause folgte nochmal eine große Kuschelrunde als großes Finale. Danach gab es noch eine kurze Feedbackrunde.

Meine anfängliche Aufgeregtheit legte sich diesmal viel schneller, eine Frau erkannte mich sogar vom letzten Mal wieder. Ich kuschelte mit viel mehr unterschiedlichen Leuten – vier Männer und zwei Frauen – um die Unterschiede zu spüren und zu fühlen. Nach meiner bisherigen Erfahrung sind Männer beim Kuscheln im Durchschnitt kraftvoller, beschützender, grober, direkter und selbstbewusster als Frauen, geben dadurch aber auch mehr Geborgenheit und Schutz. Frauen sind im Durchschnitt dafür zärtlicher, einfühlsamer, rücksichtsvoller, spürender, liebevoller und vorsichtiger, was dann mehr Herzlichkeit und Wärme mit sich bringt. Das Tolle ist aber, dass jeder Mensch ja ein individuelles Wesen ist, auch beim Kuschelstil, -intensität und -ausführung. Die Reflexion meiner Kuschelerfahrung, die natürlich nur einen winzigen Bruchteil aller Menschen umfasst, ist deshalb natürlich nicht auf jeden zutreffend.

Ich fühlte mich schneller wohl und geborgen, traute mich mehr, konnte mehr meine Authentizität leben, meine Power und Energie erkennen und fühlen – sie wurde von vielen Leuten als Feedback bestätigt. Mein Selbstbewusstsein und mein Selbstvertrauen wurden durch die wundervolle Gruppe verstärkt, herausgekitzelt und gestärkt. Ein großer Unterschied zur 1. Party.

Insgesamt ein kurzweiliger, lustiger, kuschliger, liebevoller und stärkender Nachmittag. Ganz wunderbar.

Ich wünsche Euch allen einen wunderbar kuscheligen Tag!

Alles Liebe

Eure Caroline

 

LIEBE ZUR BERÜHRUNG: 10 Gründe, warum sich Kuschelpartys für jeden lohnen

Mein bester Freund hat mich gefragt, warum ich zu einer Kuschelparty gehe, obwohl ich dank meines großartigen Lebenspartners genügend Kuscheleinheiten bekomme.

Hier meine

TOP 10:

1) Kuscheln kann man nicht genug. Es reduziert Stress, stärkt das Immunsystem und produziert wunderbare Gefühle der Geborgenheit, Wärme und Liebe.

2) Kuschelpartys werden in einem geschützten Rahmen veranstaltet und jeder kann dort üben, seine Grenzen zu wahren bzw. zu setzen, Nein-sagen zu üben und sich berührbar zeigen.

3) Kuschelpartys sind eine der wenigen Möglichkeiten, mit anderen in (Kuschel)kontakt zu kommen, ohne falsch verstanden zu werden. Nach einer langjährigen Lebenspartnerschaft bringt so ein Event neuen Input.

4) Mein Schatz und ich wohnen nicht zusammen. Daher habe ich genügend Tage, wo ich alleine bin. Ein Haustier passt nicht zu unserem derzeitigen Lebensstil. Da vermisse ich den gewohnten Körperkontakt.

Für Singles und Frisch-Getrennte ist es der ideale Ort, um sich wieder neu zu orientieren, sich wertvolle Streicheleinheiten abzuholen und Gefühle des Angenommenseins, der Geborgenheit und der Liebe (neu) in einer sicheren Umgebung zu entwickeln. Seele und Herz bekommen neuen Input, um zu heilen und wieder für neue Beziehungen offen zu werden.

5) Neue Menschen kennenlernen kann man auf viele Arten, aber Kuschelpartys sind wohl die angenehmste Art. 🙂

6) Eine Kuschelparty besteht hauptsächlich aus Bewegungs-, Berührungs- und Spürübungen (alleine, zu zweit, zu dritt, in der Kleingruppe). Erst nach einer Pause findet das eigentliche (Gruppen)Kuscheln auf Matratzen statt. Man hat also viel Zeit, sich gegenseitig behutsam anzunähern. Pausen sind jederzeit möglich. Jeder kann überall mitmachen, aber auch nur zuschauen, wenn es zu viel wird.

7) Jeder hat die Möglichkeit mit jedem zu kuscheln, wenn der andere zustimmt. Auch Frauen mit Frauen etc. Eine intensive Reflexion mit seiner eigenen (Geschlechts-)Identität ist möglich, wenn man es zulässt. Eine wunderbare Erfahrung.

8) Absichtslose Berührungen werden im Alltag leider oft (absichtlich ?) missverstanden, was zu Konflikt, Stress und unangenehmen Gefühlen führen kann. Eine Kuschelparty ist eine geführte Veranstaltung. Die Leiterin oder der Leiter (beim Kuscheltag am 25.3. sind gleich 3 LeiterInnen dabei) sorgt dafür, dass sich jeder und jede KuschlerIn wohlfühlt. Bei Schwierigkeiten oder Problemen kann man sich jederzeit an die Leitungsperson wenden. Unbelehrbare können auch von (weiteren) Kuschelpartys ausgeschlossen werden.

9) Kuscheln ist für mich die schönste Art, (Nächsten)-Liebe, Zuneigung und Warmherzigkeit zu zeigen.

10) Nach dem Kuscheln bin ich immer voller Energie und total entspannt. Einfach wunderbar!

Also, wenn Euch diese Gründe nicht überzeugt haben, dann kann ich Euch auch nicht mehr helfen. 😉

Ich wünsche Euch einen wunderbar kuscheligen Weltkuscheltag und alles Liebe ❤ ,

Eure Caroline

LIEBE ZUR NATUR: Springtime Now!

Der Frühling ist nicht mehr zu übersehen! Genießt das Erwachen der Natur!

Alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUR KUNST: Korallen aus Farbe

 

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Niki Neuspiel „Frei 9“, Acryl auf Leinwand, 80x80cm

Gestern gewährte mir NIKI NEUSPIEL, ein befreundeter Künstler, dankenswerterweise einen Einblick in sein Allerheiligstes. Ordentlich aufgeräumt, kistenweise Farbe, nur als Pigment oder schon fertig zum Gebrauch. Ein großer Arbeitstisch dominiert die Werkstatt, der hintere Teil des Raums ist ausgefüllt von Bildern in allen Zuständen, von fertig bis halb vollendet oder überhaupt noch ganz am Anfang als grundierte Leinwand.

Er spachtelt Acrylfarben, die er selbst mischt, möglichst frei auf eine Leinwand. Durch diesen Prozess entstehen moderne, abstrakte Werke. Kräftige, starke Farben, vielfach Rot und Orange. Mal sind es Flächen, mal Sprengsel oder Kleckse, sogar einmal eine Spirale, Steifen oder Rinnsale. Aus der Leere der grundierten Leinwand entsteht mit Hilfe von Werkzeugen Leben aus Farbe, die sich mit einer anderen vermischt, an anderer Stelle bloß überdeckt sie oder sogar künstlich Rost ansetzt. Manchmal ruhig dahinfließend, mal mit scharfen Kanten abgrenzend, mal chaotisch anmutend oder Gebirgen gleich Struktur gebend. Vielfalt entsteht, nichts ist zweimal vorhanden.

Meine Sicht auf die Welt ist, wie bei jedem Menschen, von meinen Erfahrungen und Erlebnissen stark geprägt. Gestern wurde mir dieser Umstand wieder sehr bewusst. Ich bin studierte Anthropologin, also konnte ich in seinen Bildern oftmals menschenähnliche oder organische Formen erkennen, auch wenn sie vom Künstler nur selten bewusst als solche gemalt worden waren. Ein anderer würde das vermutlich anders sehen.

Ein von ihm noch als unfertig bezeichnetes Werk beeindruckte mich besonders, weil im unteren Bereich der Leinwand scheinbar große eckige Korallen aus roter und weißer Farbe wuchsen. So lebendig, so kräftig.

Ich bekam viele spannende Einblicke in eine meist verborgene Welt.

Vielen Dank für die Gastfreundschaft und den interessanten Nachmittag, lieber Niki!

Alles Liebe und bleibt neugierig,

Eure Caroline

Homepage des Künstlers NIKI NEUSPIEL: https://www.nikineuspiel.com/