LIEBE ZUR NATUR: Marillenweg Angern/NÖ

Mein Schatz und ich waren gestern auf dem Marillenweg in Angern bei Krems/NÖ unterwegs. Wir fuhren mit dem Zug nach Krems und weiter mit dem Bummelzug nach Furth-Palt und von dort wanderten  wir dann über den kleinen Ort Oberfucha Richtung Angern bei Krems. Das dauert etwa 50 min und führt über einen steileren Hügel. Dazwischen bogen wir dann auf den Marillenweg ein. Offizieller Startort ist der Weinhof Aufreiter. Da wir aber mittendrin in den Rundweg von ca. 4,5 km einstiegen waren, kamen wir erst später beim Weinhof vorbei. Einen kleinen Hofladen gibt es dort auch. Dort kamen wir leider nicht vorbei.

Der Weg führt an den Marillenbaumgärten vorbei durch die Weinberge und braucht daher eine gewisse Grundkondition, um leicht geschafft zu werden. Für geländegängige Kinderwägen ist der Marillenweg ebenso geeignet. An Wochenenden sorgen kleine Labstellen der örtlichen Marillenbauern für eine kleine Pause bei einem gespritzten Marillensaft oder einem Marmeladebrot. Auch eine Honigverkäuferin und einen offenen Weinkeller entdeckten wir auf unserem Weg. Wir wanderten dann wieder über Oberfucha zurück zum Bahnhof Palt-Furth.

Bei herrlichem Sonnenschein und wenig Wind genossen wir die herrlich duftenden Marillenblüten. An dem Tag waren viele Menschen auf dem Marillenweg unterwegs, trotzdem war es gerade noch angenehm. Auch für Hochsensible. 🙂 Wer die Blüte noch sehen will, sollte sich beeilen, da sie sich nicht mehr all zu lange halten werden. Besonders bei Wind oder starkem Regen wird die Pracht bald vergangen sein. Dann ist der Weg erst Mitte Juli bei der Ernte wieder so richtig interessant.

Herzliche Grüße und viel Sonnenschein

Eure Caroline

LIEBE ZUM TEE: TÊTE À TEE

Ich habe in Wien einen Kraftplatz gefunden. Wenn ich ihn betrete, dann lasse ich meine Probleme und Sorgen für eine Weile vor der Türe stehen und mir eröffnet sich eine andere Welt.

Ein Duft aus 1001 Nacht umfängt mich und allerlei feine Wohlgerüche steigen mir in die Nase, wenn ich den Salon betrete. Ich kann aus einer schier unendlichen Auswahl an Tee in höchster Qualität aus aller Herren Ländern – von den besten Teegärten der Welt – wählen. Auch kostbare Raritäten finden sich im Sortiment. Jeder Teefreund findet sicher etwas nach seinen Geschmack.

Der Tee zieht, da habe ich Zeit, aus der Auswahl an köstlichen, handgemachten Kuchen und anderen Leckereien zu wählen. Da fällt mir die Entscheidung oft schwer. Auch diverses Zubehör rund um das Thema kann man hier bekommen.

Meine Augen erfreuen sich auch an der liebevollen Einrichtung des Teesalons. Bei meinen regelmäßigen Besuchen entdecke ich immer wieder Neues. Hier fühle ich mich wohl, hier bin ich unter Freunden.

Die Besitzerin Eva Horvath empfängt jeden Gast mit freundlichen Worten. Jeder Kunde wird kompetent beraten und bewirtet.

Mittlerweile komme ich fast jede Woche einmal in den Teesalon. Für mich ist dieser Besuch zu einem liebgewordenen Ritual geworden. Zeit für mich, Zeit für Tee, Zeit für nette Gespräche.

Ich habe dort schon vielerlei interessante Persönlichkeiten kennengelernt. Besonders in der Tee-Saison finden im Teesalon Tête à Tee kulturelle Veranstaltungen mit bekannten Persönlichkeiten aus Kunst und Kultur statt. Mit allerlei essbaren Köstlichkeiten mit passender Teebegleitung dazu. Ein Fest für alle Sinne.

Herzliche Grüße,

Eure Caroline

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PS: Die Fotos vom Teesalon wurden mir freundlicherweise von Eva Horvath zur Verfügung gestellt.

LIEBE ZUR EINFACHHEIT: Stadtspaziergang

Ich liebe es, die eigene Stadt zu erkunden. Einfach kreuz und quer durch die Straßen zu schlendern ohne Ziel und Zweck. Sich vom Bauch leiten zu lassen. Zu laufen, zu schauen, zu hören, zu schmecken was es gerade wieder Neues zu entdecken gibt. Neue Geschäfte zu erforschen, neue Lokale zu besichtigen. Ich laufe gerne durch Nebenstraßen, die ich noch nicht kenne. Ich entdecke dabei immer wieder Orte, die ich noch nie gesehen habe.

Diesmal entdecken mein Lebenspartner und ich ein kleines Cafe, das mit schrägen alten Möbeln eingerichtet war. Das namenlose Cafe, in der Nähe vom Haus des Meeres gelegen, hatte als Symbol eine Taube (auf der Rechnung). Das „Tauben-Cafe“ entführte uns für ein paar Minuten in eine ganz andere Welt. Ich beobachte dann die Menschen und überlege, was wohl ihre Geschichten sind, die sie zu erzählen haben. Ich genieße diese Zeit.

Unsere Sitzgelegenheit, ein altes Krankenhausbett, stellte sich als überraschend bequem heraus. Ansonsten bestand das Mobiliar aus winzigen Tischen und Sesseln verschieden Stils. Eine alte Holzrodel stand rechts neben dem Eingang. Wenn ich konzentriert lausche, kann ich noch das Kinderlachen aus der Vergangenheit hören, als der Schlitten noch seinem eigentlichen Zweck diente.

Nach einer Stärkung im Cafe auf dem Weg nach Hause kamen wir noch an einer kleinen belgischen Waffel- und Schokoladeboutique (wo ich Kekse verkostete) und einem kleinen Straßenfest vorbei. Der ansässige Frisör lud zum Haarschnitt unter freiem Himmel ein. Dort saßen sogar zwei mutige Männer auf den bereitgestellten Sesseln. Diese ließen sich, voneinander getrennt nur durch einen Spiegel, eine neue Frisur schneiden.

Ach ja, da war dann noch die geführte Meditation für jedermann im Zelt mitten auf der Mariahilfer Straße…

Ich liebe Stadtspaziergänge, die einfachen Dinge genießen und nebenbei Neues erfahren.

Herzliche Grüße,

Eure Caroline

LIEBE ZUM ESSEN: Glücksrausch auf der Alm

Hattet ihr schon einmal einen Glücksrausch von einem Glas Milch? Habt ihr schon mal selbstgemachte pure Butter probiert, die zarte Honigakzente hatte? Habt ihr schon einmal einjährigen Alpenbergkäse aus Rohmilch wie eine seltene Köstlichkeit genossen? Alles in Bioqualität. Ich schon und zwar letzte Woche in der Lurgbauerhütte auf der Schneealpe (NÖ).

Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie so gute Milch getrunken. Ganz frisch, Rohmilch ohne Zusätze, nur zum sicheren Verzehr erhitzt. Süß, harmonisch, intensiv, einfach nur köstlich. Die Kühe fressen auf den hochalpinen Weiden auf ca. 1.764 Meter eine vielfältige Alpenkräuterflora, die den Geschmack der Milch mitprägen. Das merkte ich auch an Butter und Käse, die daraus hergestellt werden. Viel intensiver, harmonischer und facettenreicher im Geschmack. Naturbelassen und aus Rohmilch hergestellt.

Als ich diese Milch genossen habe, kamen mir die Tränen vor Glück. Das sind die schönen Seiten der Hochsensibilität. Der verstärkte Geruchs- und Geschmackssinn, das intensive Empfinden der positiven Gefühle.

Bitte bleibt neugierig und wandert auf die Berge, köstliche Genuss- und Sinneswelten erwarten euch!

Herzliche Grüße,

Eure Caroline