LIEBE ZUM SPORT/LESEN: meine 1. Radtour ganz allein und ein achtsam kurzweiliges Lesevergnügen

Vergangenen Sonntag hab ich meine 1. Radtour nach Greifenstein ganz allein gemacht. Es waren diesmal auch deutlich mehr Kilometer als sonst. Insgesamt habe ich 60 km gemacht. Ich habe fokussiert geatmet und somit eine deutlich bessere Leistung abrufen. Sonst habe ich mit meinem Exfreund auf dem Hinweg eine Pause gemacht, aber diesmal hab ich diese weggelassen. Dafür habe ich mir am Zielort ein schönes Platzerl unter einem Baum gesucht und dort in Ruhe gelesen, bis es mir zu laut geworden ist. Dann ging es flugs zurück nach Wien. Es war interessant, einmal ganz ohne Begleitung eine Radtour zu machen. Ich konnte meine Geschwindigkeit ganz nach meinen Bedürfnissen wählen. Ich brauchte mich weder irgendjemandem anpassen, noch musste ich Rücksicht nehmen. Zeit für mich ganz alleine. Dem Lesen, was ich in den letzten Monaten nur wenig gemacht habe, konnte ich endlich wieder ganz entspannt nachkommen. Ich amüsiere mich übrigens gerade königlich über „Achtsam morden“ von Karsten Dusse. Kann ich jedem nur wärmstens empfehlen. Es ist nicht nur ausgesprochen kurzweilig und (schwarz) humorvoll geschrieben, sondern man bekommt nebenbei noch allerlei Tipps zum Thema Achtsamkeit. Es gibt auch schon eine Fortsetzung, die ich mir ebenfalls bereits gekauft habe. Ich freue mich jetzt schon drauf.

Alles Liebe

Eure Caroline

 

 

LIEBE ZUR NATUR: neue Wege

Nur mehr ein paar Tage, dann geht es endlich los: Ungarn, wir kommen!

Damit wir auch fit bleiben für all die Abenteuer, die da auf uns warten mögen, nützten wir das Wochenende, um nochmals sportlich aktiv zu sein.

Am Samstag starteten wir unspektakulär von der Bushaltestelle „Hohe-Wand-Wiese“ -Bus 450 Richtung Mauerbach von Steig 1 – und wanderten in ca. 1 Stunde zur Sophienalpe -teilw. sehr steile Wegstücke-.

So weit, so gut, aber dann hatte ich die Idee, spontan eine neue Strecke auszuprobieren. Wir verließen also wohlbekannte Wege und gingen Richtung „Steinhofgründe“. Dieses Erholungsgebiet gehörte früher zum heutigen Otto-Wagner-Spital. Eine Verbauung in den 1970er-Jahren konnte dank der Bevölkerung verhindert werden. Auch andere Pläne der neueren Zeit wurden bisher nicht umgesetzt, weshalb das 42 ha große Naturgebiet immer noch ungestört zum Verweilen, spazieren und erholen einlädt. Ein echter Geheimtipp, wenn man sich in der Gegend aufhalten sollte. Am besten erreichbar von der U4-Endstation/Bahnhof Hütteldorf und dann mit den Bussen 46A oder 46B zur Station „Feuerwache Steinhof“ oder zu Fuß (25-30 min).

Wir wanderten also steil und gröllig bergab durch den Wald zur Rieglerhütte, dann weiter wieder recht steil durch den Wald bergauf und weiter über Forststraßen zum Schottenhof (Pferdehof) und dann nach der Kreuzung einer Straße nochmals länger bergauf und bergab im Wechsel mit flacheren Abschnitten durch einen weiteren Waldabschnitt zur Kreuzeichenwiese. Von dieser geht es dann großteils bergab bis zu den Steinhofgründen. Diese durchquerten wir längs und erreichten nach einer weiteren gefühlten halben Stunde wiederum den Bahnhof Hütteldorf.

Wir waren auf diesen unvorhergesehen langen Rückweg von über 2 h nicht vorbereitet und hatten daher zu wenig Wasser mit. Glücklicherweise fanden wir dann nahe der Steinhofgründe einen Wasserbrunnen, an dem wir uns laben konnten. Vor meiner Lebenspartnerschaft mit meinem Schatz wäre das nicht gegangen. Schon gar nicht unvorbereitet einfach einen unbekannten Weg zu nehmen. Deswegen bin ich besonders stolz darauf, dass meine Kondition mittlerweile so gut geworden ist.

Leider ist die Gegend bei Mountainbikern sehr beliebt, weswegen man teilweise sehr aufpassen muss.

An diesem Tag schaffte ich über 23.000 Schritte. 🙂

Am Sonntag machten wir eine Radtour von Wien über die Donauinsel bis Seebarn, wo sich das Kricket-Spielfeld einer Wiener Mannschaft befindet. Ein ehem. Patient von meinem Schatz hatte uns eingeladen, einmal vorbei zu schauen. Später fuhren über Korneuburg (Pause mit großem Eisbecher 🙂 ) und der Donauinsel mit spontanem Badestopp zurück nach Wien. Nach rd. 5 Stunden erreichten wir mit müden Beinen meine Wohnung. Den Abend ließen wir mit einem kurzen Spaziergang und mit einem Drink in einem nahe gelegenen Lokal ausklingen.

Ich wünsche Euch allen einen tollen Start in die Woche und sende

alle Liebe

Eure Caroline

 

Kurzmitteilung

LIEBE ZUM REISEN: Spaß, Sport und die Semperoper Teil 1: Leipzig

Ein lang gehegter Wunsch von mir wurde letzte Woche war. Endlich besuchten wir die Städte Leipzig und Dresden in Sachsen/Deutschland. Das Wetter war einfach perfekt, Sonne pur. Der Urlaub insgesamt phantastisch.

Leipzig hat mit wahnsinnig viel Grünflächen und wunderbaren Wasserkanälen überrascht und hat mir insgesamt besser gefallen. Das Bookhotel kann ich nur weiterempfehlen. Es liegt nur wenige Minuten von der bekannten Moritzbastei (super leckeres und günstiges Essen, besonders auch für Vegetarier !!) entfernt hinter dem Ringcafe in einer ruhigen Straße.

Carolines TOP 3 Tipps für Leipzig:

  1. Eine Paddeltour durch die Wasserkanäle der Stadt. Sondertipp: beim Verleih am Klingerweg ist das Personal sehr sympathisch und der Preis ist auch TOP (pro Stunde EUR 7,00).
  2. ein Besuch des Panometers Leipzig (gibt u. a. auch eines in Dresden). Das ist ein ehemaliges Gasometer, dass vom Künstler Yadegar Asisi spektakuläre 360° Grad Panoramafotoaufnahmen. Zuerst gibt es einen Haufen Informationen und passende Ausstellungsstücke zum gerade ausgestellten Panorama, in der Mitte dann das Highlight in Form des riesigen Fotopanoramas mit passendem Lichtspiel und Hintergrundmusik. Bis zu 32m hoch und 110 m Umfang. Wir sahen das „Great Barrier Reef“. Es war, als ob wir wirklich unter Wasser in einer Art U-Boot sitzen und in die phantastische Unterwasserwelt hinausblicken würden. Maßstab 1:1. Mein Biologinnenherz schlug höher. ❤
  3. Ein Spaziergang durch den Auwald, der, ähnlich dem Lainzer Tiergarten in Wien, einige Gehege mit (einheimischen) Tieren bietet. Als Raststation bietet sich das Russische Teehaus an. Die Frischlinge der Wildschweine waren echt süß.

Zusatztipp: wer sich für historische Geschichte interessiert, sollte auch unbedingt das Völkerschlachtdenkmal besuchen. Bei Leipzig wurde zwischen dem 16. und 19. Oktober 1813 mehrere Schlachten gegen die Truppen von Napoleon geführt und schließlich auch gewonnen.

2. Zusatztipp: ein Spaziergang durch die vielen Passagen der Altstadt. Auch der berühmte Auerbachskeller  aus Goethes „Faust“ liegt in einer solchen. Sehenswert, wenn auch preislich weit über unserem Niveau.

Bleibt neugierig und gespannt! Teil 2: Dresden folgt bald.

Herzliche Grüße und viel Spaß bei eurem Leipzig Besuch,

Eure Caroline

 

 

 

 

LIEBE ZUR VIELFALT: Das bunte Leben einer Scannerin

Am Wochenende habe ich ein (weiteres) neues Buch über Scannerpersönlichkeiten begonnen. Es heißt: „Du brauchst dich nicht entscheiden, wenn du tausend Träume hast“ von Barbara Sher. Davor habe ich „Auf viel Arten anders“ von Anne Heintze gelesen. Im Buch von Barbara Sher stand, man solle sich eine Aktivitätenliste erstellen. Also alles aufschreiben, was man schon mal gemacht hat, auch wenn es nur ganz kurz war.

Heraus kamen bei mir bisher 8 A5-Seiten voller Interessen und Aktivitäten. Wow, da habe sogar ich selbst gestaunt.

Neben einem Studium und zwei Ausbildungen, habe ich auch noch einen Einführungskurs zur Trauerbegleitung erfolgreich abgeschlossen. In den letzten bald 32 Jahren habe ich unter anderem ca. 25 verschiedene Länder (geographisch gesehen) besucht (mit Partner, Eltern, Freunden oder alleine), manche öfters, ca. 18 Sportarten ausgeübt (Von B wie Bungeejumping bis S wie Stand Up Paddling ). Manche Sportarten mache ich immer noch bei Gelegenheit oder sogar regelmäßig, andere nicht mehr, ein paar habe ich nur einmal ausprobiert. Hunderte Bücher habe ich schon gelesen, mittlerweile quer durch den Gemüsegarten, von Liebesroman bis Thriller, von Phantasy bis Historienroman, Lebensberatungsbücher und spirituelle Themen etc. Ebenso habe ich unzählige Kinofilme mit ebenso vielfältigen Genres besucht. Sogar einen Schafscherkurs habe ich zusammen mit meinem Schatz schon mal besucht. Das ist nur ein kleiner Einblick in mein buntes Scannerleben. Ja, eine lange Liste, die sicher noch viel länger wird und jetzt noch nicht mal vollständig ist. 🙂

Ein buntes Leben voller spannender Tage ist mir einfach das Liebste. Dazwischen brauche ich als Hochsensible natürlich auch unbedingt genügend Ruhepausen und viele erholsame Naturerlebnisse. Es gibt nichts Entspannenderes als eine Wanderung durch Wald und Flur.  Doch dann treibt mich meine Scannerpersönlichkeit einfach wieder hinaus in die Welt. 🙂

Was würde auf Eurer Liste stehen? Ich bin mir sicher, da stehen auch viele spannende Ding drauf.

Schreibt mir doch Eure schrägsten, spannendsten, lustigsten oder verrücktesten Erlebnisse als Kommentar! 

Barbara Sher unterscheidet in Ihrem Buch auch zahlreiche verschiedene Scannertypen. Bisher habe ich mich im „Universalisten“ am besten wiedererkannt, weil ich sehr zuverlässig bin und mich schnell in viele unterschiedliche Bereiche einarbeiten kann. Meine beruflichen Ausbildungen habe ich schon nach einer großen Gemeinsamkeit (einem Ziel) ausgewählt, und zwar den Menschen als Ganzes begreifen. Viele meiner Interessen haben auch damit zu tun, wie z. B. Psychologie, Religion und Medizin oder auch Spiritualität. Bei mir mischen auch noch andere Scannertypen mit, welche möchte ich noch herausfinden.

Herzliche Grüße und ein buntes, spannendes und wunderschönes Leben wünscht Euch

Eure Caroline