LIEBE ZUM REISEN: Im „Untergrund“, im „Labyrinth“ und in der „Zwergenstadt“ – geheimnisvolles Polen

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Mein Schatz hat mir die Ostländer näher gebracht, wofür ich ihm sehr dankbar bin. Hier gibt es so viel zu entdecken und die Gastfreundschaft ist groß.

Heuer ging es wieder einmal nach Polen – bereits das dritte Mal. Wieder so ganz anders.

Kilometer unter Tage und das nicht nur im einzigen Silber(schau)bergwerk Polens, wo man die längste unterirdische Bootsfahrt Polens machen kann (260 m), sondern auch in Klodzko (deutsch: Glatz). Dort besuchten wir die ehemaligen Minenschächte der Festung Glatz und die unterirdischen Gängen und Räumen unter der Stadt, wo eine eigene kleine Welt zw. dem 13. und 17. Jhdt. entstanden war – vom „Waschsalon“ bis zur Taverne, vom Bäcker bis zum Knast und weniger schön – den Hinrichtungen und Folterkammern. Alles unterirdisch auf engstem Raum. Sogar eine Art Bank gab es dort.

Dann die Naturwunder der „Błędne Skały“ in der Nähe von Karlów, deren meterhohe Felsformationen ein enges und teilweise auch niedriges Labyrinth bilden, das man über einen hölzernen Laufsteg begehen kann. In dieser Gegend wurde auch der Film „Die Chroniken von Narnia“ gedreht. Sehr beeindruckend.

Ein noch viel größerer Touristenmagnet sind die „Szczeliniec Wielki“, die über hunderte von Stufen über ebenfalls hölzerne Stege, Treppen und Stiegen bewundert werden können. Dabei geht man wahrlich durch die „Hölle“, vorbei an „Teufels Küche“, aber keine Sorge, heiß wird einem hier nur vom Treppensteigen und von den teilweise abenteuerlich angelegten Wegen, ansonsten ist es dort feucht und kühl. Es gibt u. a. auch einen „Affen“ (s. Foto) und eine „Henne“. Hier lohnt es sich wirklich, unter der Woche zu kommen, wie wir es einrichten konnten.

Wroclaw (Breslau) hat nicht nur einen wunderschönen botanischen Garten, dessen Besuch sich wirklich lohnt, ein Naturhistorisches Museum, das zwar etwas verstaubt wirkt, aber mit einer enormen Anzahl an Tierskeletten aufwarten kann, und einen Hauptplatz, der „Ring“ genannt wird (und auch so angelegt ist) und dessen Häuser genauso auch irgendwo in Belgien oder den Niederlanden stehen könnten, sondern auch über 70 Metallzwerge (s. Foto), die in der ganzen Stadt verstreut an mehr oder weniger wichtigen Plätzen oder Gebäuden oder Kirchen, vor Hotels, vor dem Bahnhof, vor Parks oder sonst wo stehen und sich freuen, wenn man sie findet.

Im Nachbarort von Bad Kudowa besuchten wir eine von nur drei europäischen Knochenkapellen, die für mich als studierte Anthropologin besonders interessant war. Ein Pfarrer, der ein Massengrab aus verschiedenen Kriegs- und Krankheitsereignissen mit 30.000 Skeletten im Ort gefunden hatte, bahrte einen Teil der Schädel und Langknochen im „oberirdischen“ Teil der Kapelle auf, der Rest wird im Keller der Kapelle aufbewahrt. Innen darf man nicht fotografieren, daher nur ein Foto von außen.

In Gliwice, nur eine halbe Stunde mit dem Zug von Katowice entfernt, findet sich vor dem neuen modernen Rathaus ein witziger Satyrbrunnen. Das Palmenhaus im großen Park hatte leider wegen Renovierung geschlossen. Dafür waren wir in der imposanten Allerheiligenkirche, die mit ihrem ausgesprochen gewaltigen Turm mit einem riesigen Kreuz auf dessen Spitze schon von Weitem auffällt. Natürlich war es fast schon zwingend für mich, der Willa Caro einen Besuch abzustatten, wenn auch der ehemalige namensgebende Besitzer mit Nachnamen so hieß. Leider war gerade keine interessante Ausstellung vorhanden, sodass wir auch schnell wieder gegangen sind.

Das waren jetzt die wichtigsten Stationen dieser wieder sehr ungewöhnlichen, entspannten Reise. Tägliche Abendspaziergänge und viel Zeit zum Lesen, Kuscheln und Ausruhen ergänzten unseren erholsamen Urlaub bestens.

Alles Liebe und weiterhin einen erholsamen und angenehmen Sommer

Eure Caroline

 

 

 

LIEBE ZUR NATUR/PARTNERSCHAFT: Seggauberg – Tempel, Römer und ein Schloss

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Ein Kurzurlaub ist nicht nur Erholung für Körper, Geist und Seele, sondern im besten Fall auch Stärkung der Partnerschaft.

Diesmal hatten wir uns ins beschauliche Seggauberg bei Leibnitz zurückgezogen. Was wir nicht wussten: der Frauenberg und der Umgebung sind das archäologisch fundreichste Gebiet der Steiermark. Römische und keltische Grabanlagen finden sich genauso, wie am Frauenberg Ruinen eines römischen Isis- und eines Mars-Tempels. Auch ein mittelalterliches Schloss mit sehenswerten römischen Funden trohnt in Seggau über malerischer Landschaft.

Wir nutzen das sonnige Winterwetter für kürzere Wanderungen in der hügeligen Umgebung. Auch ein bisschen Wellness im Hotel und genüßliches Lesen war drin. Sogar einen sympathisch angelegten Marienweg entdeckten wir nahe des Schlosses. Überhaupt ist Frauenberg eim Wallfahrtsort mit langer Geschichte und (von außen) hübscher Kirche. Drinnen waren wir nicht.

Warten gerade am Bahnhof Leibnitz auf den Zug. Die 4.5 km von Seggauberg hierher gingen wir natürlich zu Fuß, auch beim Hinweg schon. Wir wollen ja schließlich fit bleiben.

So erholsam, einfach perfekt.

Ich wünsche Euch noch schöne Tage,

Eure Caroline

LIEBE ZUM REISEN: Lettland und Litauen – zum Verlieben!

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Für Naturliebhaber und Sportbegeisterte:

Lettland: Kemeri-Nationalpark nahe Riga mit vielen Wander- und Radfahrmöglichkeiten. Wunderschöne Moorlandschaften – über Holzstege zu bewandern – wechseln ab mit dichtem Wald.

Kuldiga mit dem breitesten Wasserfall Europas – 269 m breit, aber nur max. 4 m hoch – sich die Schultern massieren lassen. Einzigartige Sandhöhle mit romantischer „Liebeshalle“ – Die Schnittblumen halten dort 3 Monate ohne Wasser aus –

Litauen: Kurische Nehrung – Nationalpark- zwischen Stille des Haffs und der Brandung der Ostsee, mit Sand-Dünen wie in Afrika und malerischen Ortschaften, dazwischen Wald und nochmals Wald.

Trakai umgeben von Seen, zum Entspannen und Träumen und Schwimmen. Perfekt für diverse (Wasser-)Sportarten und Wandern im nahen Nationalpark.

Für Kulturhungrige und Kunstfreunde:

Lettland: Altstadt von Riga: klein, aber fein, diverse Museen, Architektur: Jugendstil

Litauen: Altstadt von Vilnius mit eigenständigem Künstlerviertel: Heimat vieler Galerien, schrägen Läden und eben solchen Menschen, Kunst – wo man steht und geht. Viele Museen, Straßenkunst an Hauswänden, Burganlage etc.

Einzigartige Wasserburg in Trakai

Beide Länder: alte Holzhäuser, schöne Backsteinbauten, viele Kirchen – katholisch, evangelisch, orthodox, eine Synagoge in Vilnius

Für Entspannungstiger und Schmusekatzen: 

Beide Länder: nordisch eingerichtete, gemütliche Cafés, viele Parks, introvertierte und zurückhaltende Menschen, wenig Reizüberflutung – kaum große Werbeschilder oder laute Musik

Für Spirituelle und Magier:

Lettland: Die Sandhöhle und der breiteste Wasserfall bei bzw. in Kuldiga, diverse Kirchen etc

Litauen: Hexenberg in Juodkrante auf der Kurischen Nehrung, kleiner Schamanenladen im Künstlerviertel von Vilnius, viele Kirchen etc, besonders in Vilnius

Für Probierschnecken und Naschkatzen:

Lettland: das vielleicht beste Brot der Welt – malzig, softig – einfach unwiderstehlich, köstliche Zimtschnecken und andere süße Gaumenfreuden

Litauen: soviel Bier ist nicht zu fassen…, ungewöhnliche Käsesnacks mit Schokolade, Marmelade und so weiter, ein Haufen Porridge und Berge von Pfannkuchen /Palatschinken schon zum Frühstück, köstlicher frisch geräucherter Fisch

Wir: weit über 200 km zu Fuß in 17 Tagen, ungezählt viele mit Bussen und ein paar Bahnkilometer, sieben Orte (sechs zum Bleiben, einer nur für ein paar Stunden), zwei Länder, zwei unglaubliche „Zufallsbekanntschaften“ (mehr davon an anderer Stelle), zwei Menschen, ur viel Natur, Schwimmen, Entspannung, ein bisschen Kultur, ein Kinobesuch und ganz besonders viel Liebe…

Dort geblieben: zwei Strohhüte

Mitgekommen: ein Kunstdruck mit Elch, ein gebrauchter Roman

Mitgekommen, aber verschollen: eine Kette mit Fuchsanhänger vom Schamanenladen

Zusammenfassung: wenn ich mal eine berühmte Schriftstellerin bin, dann schreibe ich dort meine Bücher…

Alles Liebe und bleibt neugierig

Eure Caroline

 

 

 

 

LIEBE ZUM REISEN: Urlaubsvorbereitung

Endlich ist unser heuriger Sommerurlaub in greifbare Nähe gekommen. Ich freue mich schon sehr darauf. Ich wünsche mir vor allem kühlere Temperaturen, Entspannung vom Alltag und eine wunderschöne intensive Zeit mit meinem Schatz.

Es geht ins schöne Baltikum, konkret nach Lettland und Litauen. Viel Natur erwartet uns, gutes Bier und Abenteuer, wo immer es uns auch hintreiben will. Wir haben zwar einen fixen Zeitrahmen, aber wenn es uns an einem Platz gefällt, wollen wir auch länger bleiben. Wir mischen uns unter die Einheimischen und fahren mit den Öffis. Meine kleinen Sprachführer werden mir diesmal weniger helfen, da die Sprachen sehr komplex und schwierig sind, aber wenigstens JA und NEIN, DANKE und BITTE würde ich gerne sagen können, auch wenn es nur für den Urlaub ist. Die Leute freuen sich immer so, wenn man es als Reisender wenigstens versucht.

Aufs Essen bin ich auch neugierig, soweit ich recherchiert habe, geht es dort deftig zu, was aber für uns als Flexitarier kein Problem ist. Wir sind noch nie verhungert, im Zweifel gibt es halt Salat ;-). Das Trinkwasser aus der Leitung wird in keinem der Länder empfohlen, was mich schon gewundert hat, aber wir in Wien sind auch besonders privilegiert, was die Wasserqualität angeht.

Ich habe gelesen, dass es in Lettland und Litauen auch Elche und Wölfe und eine große Vogelvielfalt geben soll. Für Fotografen gibt es dort sicher viele schöne Motive, ich bin ja mehr der Typ spontaner Schnappschuss-Fotograf ohne besondere Ausrüstung, aber davon solls bekanntlich auch viele geben. 😉 Schließlich will ich Urlaub machen, nicht die ganze Zeit schweres Gerät herumschleppen, wenn ich es denn hätte.

Eines, was mir mein Schatz beigebracht hat, ist, die Reisetasche leicht zu packen und auf möglichst viel Unnötiges zu verzichten. Nur bei gewissen Sachen mache ich da eine Ausnahme, und zwar Mücken- und Zeckenschutz, Sonnencreme, Notfallpaket für Wanderungen  und Urlaubslektüre – bei langen Busfahrten unersetzlich.

Also wundert Euch nicht, wenn Ihr jetzt länger nichts von mir lesen solltet, besonders auch, weil mein Gehirn bei der Hitze nur auf – gefühltem – Autopilot läuft, und dieser nicht sonderlich produktiv ist. Ich zähle die Tage bis zur Reise…

Derzeit helfen nur Eis essen und Gurken! ❤ ❤ ❤

Ich wünsche Euch weiterhin einen schönen Sommer und allen Urlaubern einen wunderbaren solchen.

Alles Liebe

Eure Caroline vom LIEBESRAUM

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LIEBE ZUR NATUR: Mariazell im Winter

Der 1. Teil des Rückblicks auf meinen Urlaub in Mariazell mit meinem Schatz zu Weihnachten 2017 findet ihr auf meinem anderen Blog LEBENSSPURFRAGMENTE.

Den 2. Teil findet ihr bald hier auf LIEBESRAUM.

Alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUR PARTNERSCHAFT: Auf nach Linz!

Einer meiner liebsten Rituale sind die Kurzurlaube mit meinem Schatz. Im Frühjahr Illmitz, jetzt in Kürze Linz und Ende Oktober noch Bad Kreuzen.

Aus dem Alltag heraustreten, Neues entdecken, Bekanntes besuchen, in einem Hotelbett schlafen, sich an den gedeckten Frühstückstisch setzen, durch die Gegend streifen…

Gute Gespräche, natürlich ganz viel kuscheln, je nach Ort auch die Natur erfahren, die Lebenspartnerschaft pflegen, entspannen, sich zusammen freuen, wo anders zu sein.

Linz ist mir die allerliebste Landeshauptstadt, weil sie den Flair einer Kleinstadt hat, aber die Größe, alles zu haben, was man für das tägliche Leben und die Freizeit braucht.  Grüne Ecken gibt es auch genügend und natürlich die Donau. Zumindest sehe ich das als Reisende so. Einheimische Einwohner würden vermutlich Dinge finden, die sie an Linz überhaupt nicht mögen. Ich jedenfalls liebe Linz, schon alleine die berühmte Torte zählt zu meinen absoluten Favoriten, egal zu welcher Jahreszeit. Früher habe ich sie mir immer zum Geburtstag gewünscht.

Die Altstadt kann man bequem zu Fuß bestaunen und erkunden. Ich liebe es, kreuz und quer durch die Gegend zu laufen und immer wieder auf unbekannte Ecken und Geschäfte, Cafes und dergleichen zu stoßen und mich dann zu freuen, wie ein Kind.

Am Linzer Hauptbahnhof habe ich eines meiner absoluten Lieblingsbücher gefunden: „Mieses Karma“ von David Safier.

Diesmal wollen mein Schatz und ich unbekannte Ecken und die eine oder andere bekannte Stelle besuchen. Ich freue mich schon sehr darauf.

Der Slogan heißt: „Linz verändert.“ und Veränderung kann ich gerade sehr gut brauchen.  Ich möchte wieder in „Bewegung“ kommen. Im übertragenen Sinne.

Linz verändert… und ich bin dabei!

Alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUM REISEN: Vorfreude

Heute habe ich die Reiseunterlagen für unseren Sommerurlaub bekommen. Entschleunigung im wahrsten Sinne des Wortes steht diesmal auf dem Programm. Die erste Urlaubswoche werden wir in Ungarn verbringen und im Konvoi mit anderen in einem Pferdewagen mit 1 PS durch die Puszta von Hof zu Hof fahren.

Geschlafen wird im Wagen, Sanitäreinrichtungen stellt der jeweilige Pferdehof zur Verfügung. Die leibliche Versorgung ist uns überlassen. Entweder wir kochen uns etwas oder wir gehen wo essen. Jedenfalls wird es wieder ein Urlaub ganz nach meinem Geschmack. Langsam, intensiv, sein mit dem Land und den Leuten, aber auch abenteuerlich.

Mit einem Tier unterwegs zu sein, bedeutet auch, sich gut um dieses zu kümmern, was mir eine große Freude sein wird. Schon letztes Jahr in Südpolen war das Erlebnis mit diesen sensiblen Tieren, den lieben Pferden, etwas ganz Besonderes. Sie zu striegeln und zu bürsten, sie zu streicheln, auf ihnen zu reiten. Herrlich. Ich freue mich schon sehr, diesmal eine neue Herausforderung auszuprobieren. Einen Pferdewagen in einem Konvoi zu lenken, das Zugpferd einzuspannen, das Tier entsprechend nach getaner Arbeit auszuspannen, zu pflegen und zu füttern. Wir werden natürlich in die Handhabung mit dem Pferd und dem Wagen eingeschult werden, damit es Mensch und Tier in der Woche auch gut gehen möge.

Ich freue mich schon sehr.

Danach planen wir noch eine Woche wandern durch Klammen und auf sehenswerte Aussichtspunkte im Salzkammergut. Wir wollen uns ein Auto mieten, um flexibel zu sein.

Ich wünsche euch allen einen herrlichen Sommerbeginn,

Eure Caroline