LIEBE ZU EMOTIONEN: Mut zur Wut

Glühende Augen, der Blutdruck steigt, rotes Gesicht, mächtige Energiegewalten, geballte Fäuste, aufgerichteter Körper, angespannt und bereit, sich jedem Gegner zu stellen.

Wut ist ein wichtiger Verbündeter für Ermächtigung, Veränderung, Willen und Durchsetzungskraft. Kalt oder heiß – nichts bleibt wie es war. Türme und Panzer werden niedergerissen. Ängste werden überwunden.

Starke Motivation für Fortschritt und Kreativität. Mein erfolgreichstes Gedicht handelt von der Wut und wurde sogar vertont und entstand nach einem heftigen Streit.

Energiequelle für Disziplin und Visionsumsetzung.

Körperliche Höchstleistungen erbringen, wenn Wut die Antriebskraft ist. Tief aus der Basis unseres Körpers entspringt sie und erzeugt für eine gewisse Zeit fast schon grenzenlose Energie und Kraft.

Wut wird von uns Menschen meist unterdrückt – als nicht gesellschaftsfähig betrachtet. Positive Aggression mit Zerstörungswut gleichgesetzt. Dass unterdrückte Wut aber den eigenen Körper maßgeblich beeinträchtigt und schädigt, wird gerne vergessen.

Ich habe am Wochenende während einer Ausdrucksübung im Rahmen eines Erzählseminars zum Thema „Mütter im Märchen“ erlebt, wie befreiend es sein kann, aufgestaute, sehr lange unterdrückte Wut auszudrücken. Die darunter befindlichen Emotionen können dann auch endlich durchlebt werden. Im sicheren Rahmen der Frauengruppe Annahme und Unterstützung zu erfahren, war sehr hilfreich. Obwohl es an sich kein therapeutisches Seminar war, bin ich sehr dankbar darüber, dass dennoch Zeit für diesen sensiblen Prozess war und ihm Raum gegeben wurde. Danke, liebe Jana, für deine Unterstützung dabei!

Alles Liebe

Eure Caroline

 

 

 

 

LIEBE ZUR SPIRITUALITÄT: Liebe atmen

Andere Partnerschaft, andere Interessen. Mein Freund und ich verbrachten das Wochenende mit ein paar anderen herzensoffenen Paaren und ein paar Singles bei einem Tantraseminar. Ohne Sex, ohne Nacktheit und ohne Massagen. Ja, solche Tantraworkshops gibt es auch noch, worüber ich sehr froh bin. Nicht, weil ich Probleme mit den genannten Dingen hätte (ganz im Gegenteil 🙂 ), sondern, weil das originale Tantra aus Indien eine Lehre zur spirituellen, emotionalen und persönlichen Weiterentwicklung ist, welche die sexuelle Energie dafür nutzt. Nicht bloß eine Methode, um befriedigenderen Sex zu haben; das ist eine angenehme, genussvolle Nebenwirkung, aber nicht der Fokus. Die Paare blieben unter sich. Die Singles übten für sich allein.

Es war mein erstes Tantraseminar und dann gleich noch eines, das von einem Lehrer angeleitet wurde. Obwohl es schon ein recht fortgeschrittenes war, war es doch genau das richtige für mich. Ein toller, humorvoller Lehrer aus den USA, eine sympathische Assistentin aus der Schweiz.

Was wir dort dann gemacht haben? Vor allem geatmet. Bewusst, fokussiert, ganz. Visualisiert, gelacht, geredet, entspannt. Ein paar Übungen, um die erzeugte Energie bei uns zu behalten bzw. zur Erdung. Ein paar Partnerübungen, aber ebenfalls angezogen. Ich gebe es gerne zu, ein paar Küsse waren auch dabei und achtsam sein und Nähe und Intimität schenken, gehalten werden, Präsenz des Mannes, Hingabe der Frau. Das wurde uns aber nicht beigebracht, das entstand durch das Tun und das Miteinander vor Ort.

Liebe machen im wortwörtlichen Sinn. Ein Feld der Liebe erzeugen. Wunderschön, was da entstanden ist. „Schlüssel“ wurden entdeckt, Emotionen geheilt, Veränderung entstand. Am 2. Tag habe ich diese Entwicklungen schon stark gespürt. Das ist so toll! Nach nur ein paar Stunden hatte sich schon so viel getan.

Alles nur durch die richtige Atemtechnik und ein paar weitere Übungen. Jetzt heißt es weitermachen und dranbleiben. Nur dann entsteht das gewünschte spirituelle, emotionale und persönliche Wachstum und noch ein paar andere angenehme physische und psychische Effekte.

Ich atme Energie ein und atme Liebe aus.

Alles Liebe

Eure Caroline

 

 

 

 

LIEBE ZUR PARTNERSCHAFT: Auf nach Linz!

Einer meiner liebsten Rituale sind die Kurzurlaube mit meinem Schatz. Im Frühjahr Illmitz, jetzt in Kürze Linz und Ende Oktober noch Bad Kreuzen.

Aus dem Alltag heraustreten, Neues entdecken, Bekanntes besuchen, in einem Hotelbett schlafen, sich an den gedeckten Frühstückstisch setzen, durch die Gegend streifen…

Gute Gespräche, natürlich ganz viel kuscheln, je nach Ort auch die Natur erfahren, die Lebenspartnerschaft pflegen, entspannen, sich zusammen freuen, wo anders zu sein.

Linz ist mir die allerliebste Landeshauptstadt, weil sie den Flair einer Kleinstadt hat, aber die Größe, alles zu haben, was man für das tägliche Leben und die Freizeit braucht.  Grüne Ecken gibt es auch genügend und natürlich die Donau. Zumindest sehe ich das als Reisende so. Einheimische Einwohner würden vermutlich Dinge finden, die sie an Linz überhaupt nicht mögen. Ich jedenfalls liebe Linz, schon alleine die berühmte Torte zählt zu meinen absoluten Favoriten, egal zu welcher Jahreszeit. Früher habe ich sie mir immer zum Geburtstag gewünscht.

Die Altstadt kann man bequem zu Fuß bestaunen und erkunden. Ich liebe es, kreuz und quer durch die Gegend zu laufen und immer wieder auf unbekannte Ecken und Geschäfte, Cafes und dergleichen zu stoßen und mich dann zu freuen, wie ein Kind.

Am Linzer Hauptbahnhof habe ich eines meiner absoluten Lieblingsbücher gefunden: „Mieses Karma“ von David Safier.

Diesmal wollen mein Schatz und ich unbekannte Ecken und die eine oder andere bekannte Stelle besuchen. Ich freue mich schon sehr darauf.

Der Slogan heißt: „Linz verändert.“ und Veränderung kann ich gerade sehr gut brauchen.  Ich möchte wieder in „Bewegung“ kommen. Im übertragenen Sinne.

Linz verändert… und ich bin dabei!

Alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUR VERÄNDERUNG: Leben im Fluss

Mein Leben ist wieder voll im Fluss, ich fließe mit. Das fühlt sich so gut an. Ich bin glücklich.

Klar, gab es auch Erfahrungen, Momente und Erlebnisse, die einen Schmerz in meinem Herzen ausgelöst haben, aber mein Herz hat gerade den Turbo an und verarbeitet alles in Windeseile. Ich bin richtige energetisch aufgeladen. Alles ist leicht und locker.

 

Ich habe den tollsten Lebenspartner der Welt. Wir leben eine sehr unkonventionelle Lebenspartnerschaft. Wir haben so viel gemeinsam und machen auch viel zusammen. Ich liebe ihn sehr. Wir haben uns gemeinsam weiterentwickelt und tauschen uns über unsere Ziele aus.

Gerade kommt so viel Neues, besonders viele neue Menschen, in mein Leben. Ich bin neugierig, wer bleibt und wer wieder verschwindet.

Ich wünsche euch, dass auch ihr immer im Fluss des Lebens steht. Sollte das nicht so sein, so wünsche ich euch, dass ihr bald wieder in Fluss kommt. 🙂

Herzlichst,

Eure Caroline