LIEBE ZUR NATUR/LEBEN: Frohe Ostern – und wandeln auf neuen Pfaden –

Ihr Lieben,

endlich mal wieder eine längere Tour (rd. 4,5 h inkl. kurze Pause) in der wunderschönen Wachau. Mit meinem Herzensfreund auf meinem Lieblingsweg über den Vogelbergsteig, zurück dann aber auf neuen Wegen über die Hengelwand zurück nach Stein/Krems und weiter bis zum Bahnhof. Diese Tour kannte ich bisher nur von Herbstausflügen. Ein ganz anderes Bild diesmal – kahle Bäume, ein paar blühende Pflanzen. Anfangs kaum Menschen unterwegs. Ab der Fesslhütte trafen wir dann deutlich mehr Wandergruppen. Bis dahin war uns der Weg bekannt. Dann folgten wir den Markierungen Richtung Hengelwand. Entlang des Wegs immer wieder aus Holz geschnitzte Figuren.

Eine bemerkenswerte Situation gab es auch: eine größere Wandergruppe kam uns entgegen, vorne weg ein süßer kleiner Hund. Als wir auf der Höhe der Gruppe waren, fragte uns diese, ob uns der Hund gehören würde, er wäre schon den ganzen Weg mit ihnen mitgelaufen. Wir verneinten. Ein paar Minuten später hielt ein Jeep neben uns und der Fahrer fragte uns, ob uns ein Hund begegnet wäre. Ist der kleine Racker offenbar ausgebüxt und hatte sich ganz allein auf Wanderschaft begeben.

Mein Archetyp der wilden Frau liebt die Natur. Sie genießt die Gerüche des Waldes, den Gesang der Vögel, die Erde unter ihren Füßen, die Bäume und Pflanzen, die Tiere, die ihr vielleicht begegnen. Sie braucht kein Höher, Schneller, Weiter, sondern ihr eigenes Tempo, wo sie nicht außer Atem ist und noch ihre Umgebung mitbekommt. Wo sie lauschen und fühlen kann. Tief verbunden mit allem, was ist. Berührt von der Schönheit der Aussicht oder eines Käfers auf dem Boden oder einer blühenden Pflanze. Viel Zeit in der Natur, gute Gespräche mit ihrem Wandergefährten und ihren Körper spüren ohne völlig verausgabt zu sein. Für sie ist Natur ein Krafttanken, eine Erholung für ihre Seele, ein Abenteuer, auch gerne mal eine psychische oder physische Herausforderung, Neue Wege befriedigen ihre Neugier.

Ein wunderschöner Tag mit einem besonderen Menschen.

Seit Kurzem beschäftige ich mich mit den 5 Wunden unserer Seele, die wir alle mehr oder weniger stark haben. Das Universum schickt mir gerade vermehrt Situationen, die mich daran erinnern sollen, dass sie da sind. Also habe ich beschlossen, hinzuschauen und sie endlich in Heilung zu bringen. Das Buch „Heile die Wunden deiner Seele“ von Lise Bourbeau kann ich nur sehr empfehlen.

Ich wünsche euch allen von Herzen ein erholsames und friedliches Osterfest!

Eure Caroline

PS: die Schokotorte mit dem Osterhasen habe ich übrigens von urlieben ehemaligen Klienten geschenkt bekommen. Sie kommen jedes Jahr zwei Mal und bringen Köstlichkeiten vorbei.

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LIEBE ZUR NATUR: Vogelbergsteig/NÖ

Zu Pfingsten waren wir – wie schon kurz berichtet – wieder einmal in der Wachau unterwegs. Genauer bei Dürnstein. Dort beginnt der großartige und wunderschöne Vogelbergsteig.

Anfangs geht man durch die Stadt und folgt den Schildern bis zum Beginn eines Waldes. Dieser wirkt wie eine Filmkulisse von „Herr der Ringe“. Bei einer Kreuzung bei einem Bächlein gehen wir dann links in einigen Kehren auf schmalem Pfad den Berg hinauf. Dazwischen folgen immer wieder tolle Ausblicke auf die Donau, die Ruine Dürnstein und die Umgebung. Danach geht es dann geradeaus und dort dann immer weiter den Rücken des Berges hinauf bzw. entlang. Nach dem letzten Anstieg kommt dann eine Wegkreuzung, der wir nach rechts folgen. Nach wenigen Minuten erreichen wir dann die Fesselhütte, die an sonnigen Tagen sehr gut besucht ist. Wir folgen dann den Schildern an der Hütte vorbei hinauf zu Starhembergwarte (10 min, Schlüssel in der Hütte erhältlich). Danach geht gleich wieder hinunter Richtung Tal. Wir folgen den Markierungen. Bei einer Kreuzung von zwei Wegen nehmen wir leider den falschen. Der richtige Weg ist der rechte. Der führt dann steiler werdend und in vielen Kehren über die Ruine Dürnstein wieder hinunter zum Ausgangsort.

Drei andere Frauen sind bei der Weggabelung auch falsch abgebogen, obwohl sie einen Wanderführer haben. Nach steilem, steinigem Pfad entscheiden wir uns nach rechts zu gehen und folgen dem teilweise nicht mehr sichtbaren Weg eine Weile. Dort trennen uns die Wege von den Wanderinnen. Intuitiv gehen wir noch ein Stück weiter und klettern dann die Böschung hinauf und landen Gott sei Dank wieder auf dem richtigen Weg nach unten. Die drei Frauen überholen uns dann kurz vor Ende des Weges wieder. Auch sie haben es geschafft.

Eine herrliche Tour, auch an heißen Tagen. Nur wenige Stellen sind der Sonne direkt ausgesetzt, besonders das letzte Drittel der Tour. Trittsicher und schwindelfrei sollte man aber doch sein. Teilweise steinig und bei Regen durch viele Wurzeln rutschiger Steig. Zwei Stellen sind mit Stahlseilen und Ketten gesichert. Auch für sportliche Kinder  geeignet.

Weitere Sehenswürdigkeiten: Stadt Dürnstein (Viele Läden, Lokale, Marillenprodukte), Ruine Dürnstein, Starhembergwarte am Gipfel des Schlossberges

Gehzeit: insgesamt 2:15 h (357 hm rauf und 357 hm runter)

Viel Spaß beim Wandern,

Eure Caroline

LIEBE ZUR VIELFALT: Bunte Tage

Ich hatte vier wunderbare ereignisreiche Tage.

Am Feiertag (Donnerstag) war ich bei einem Origamiworkshop des Vereins ORIGAMI-PAPIERFALTEN FÜR ALLE. Er fand in den Räumlichkeiten des GO7-Vereins in 1060 Wien, Mariahilfer Str. 82/Stiege 2/1. Stock (1. Hof) statt.

Noriko (Mafune-Bachinger) hat mir und zwei netten Kindern samt deren Vater verschiedene Arten des traditionellen Samuraihelms (Kabuto-Modell) gezeigt. Der 5.5. ist auch in Japan ein Feiertag, und zwar traditionell der „Tag des Kindes“, an dem die Freude der Kinder gefeiert wird. Der Workshop wurde sogar zweisprachig gehalten. Das war spannend, einmal zu erleben. Danach habe ich mit Noriko noch 3,5 Stunden gesprochen und Pläne geschmiedet. 🙂 Zum Abschluss haben wir noch spontan am Computer eine Runde GO (jap. Brettspiel) ausprobiert. Das hat Spaß gemacht.

Am Freitag war ich nach anderen Aktivitäten noch spontan im Kino („Die Kommune“). Nach „Ein Mann namens Ove“ war dieser eher eine Enttäuschung. Der grobe Inhalt: Ein Ehepaar gründet wegen des Wunsches der Ehefrau in einem großen Haus eine Kommune. Die Mitglieder sind ein bunt zusammengewürfelter Haufen samt einer Teenagerin und eines schwer kranken Jungen. Nachdem sich der Ehemann eine junge Studentin geangelt hat, wird alles kompliziert. Die Ehefrau fühlt sich vernachlässigt und wird rasend eifersüchtig. Dazwischen gibt es noch eine andere Tragödie.

Mein Schatz war auf großer Radtour und kam erst im Laufe des Samstags zurück.Am Samstag habe ich dann meine Mama zum Vor-Muttertagsfrühstück eingeladen, danach war ich in der ALBERTINA und zum Schluss noch kurz beim überlaufenen Genussfestival im Stadtpark.

Am Sonntag war dann Natur angesagt. Mein Schatz und ich wanderten wieder einmal entlang des Vogelbergsteigs. Das Wetter war herrlich und die Wanderstrecke sowieso.

Wunderbar bunte Tage gingen damit zu Ende. Die nächsten folgen bald.

Herzliche Grüße,

Eure Caroline

PS: Die beiden Fotos vom Origami-Workshop stellte mir freundlicherweise Noriko von ORIGAMI-Papierfalten für alle zur Verfügung.