LIEBE ZUR NATUR/KUNST: Altbekannte Wege und neues Museum – Wachau/NÖ

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Den Welterbesteig von Dürnstein nach Krems-Stein sind wir – ähnlich einem Ritual für den beginnenden Herbst meist zur Weinlese – schon ein paar Mal gegangen. So auch dieses Jahr, letzten Sonntag war es soweit. Das Wetter war perfekt – wolkenloser Himmel, Sonnenschein pur. Ein Meer aus Weinreben, dick mit Trauben behängt. Partnerschaftliche Vertrautheit, die Fülle des Lebens umarmend. Kaum etwas ist schöner als mit meinem Schatz meine Naturleidenschaft zu teilen. Angenähert über viele Jahre hat er gelernt, mehr auf die Tierchen und Wunder der Landschaft zu schauen, ich habe gelernt, dass Wandern – Bewegung im Allgemeinen – große Freude macht und dem Körper gut tut. Es geht schon lange nicht mehr um höher, schneller, weiter – was ihm früher wichtig war – sondern um den Genuss am Gehen, am Zusammensein, um Erdung, um die Liebe zur Natur. Das war ein langer Prozess. Ein guter und wichtiger.

Ein Besuch der neuen Landesgalerie auf der Kunstmeile Krems rundete unseren Wachaubesuch diesmal ab. Mein Schatz wollte anfangs noch andere Museen besuchen, aber ich wusste, dass mir das zu viel werden würde. Nachdem wir das Museum vom Keller bis zum Dach besichtigt hatten, immerhin fünf sehr unterschiedliche Ausstellungen, wusste ich, dass ich die richtige Entscheidung getroffen hatte. 🙂 Die hellen, großzügigen Ausstellungsräume gefielen mir gut, die Aussicht vom Dach auf den darunter liegenden Kreisverkehr weniger.

Alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUR KUNST/NATUR: „Potpourri der Sinne“ – Ein Ausflug in die Wachau

Am vergangenen Wochenende war es wieder soweit. „Potpourri der Sinne“ in Rossatz öffnete für zwei Tage wieder seine Pforten. Zusammen mit meinem Papa und seiner Freundin H. machte ich am Sonntag einen wunderschönen Ausflug dorthin. Im großzügigen Garten und Hof eines alten Schiffmeisterhauses verkaufen Künstlerinnen und Künstler ihre Werke, zum Schnabulieren und gegen den Durst gibt es natürlich auch genügend.

Da dort auch meine Schamanin Monika ihre wunderschönen Ketten und Armbänder ausstellt, musste ich natürlich wieder hin. Zu mir passen diese originellen ethno-inspirierten Ketten ausgezeichnet. Gerade die Anhänger sind immer etwas Besonderes. Sie bringt Letztere und teilweise auch die Perlen von ihren Reisen mit. Die Glasperlen stellt sie dagegen selbst her.

Da ich am kommenden Montag Geburtstag habe, schenkte mir mein lieber Papa eine weitere schöne Kette von Monika mit einem Anhänger, der einen Medizingott der Inkas (heutiges Peru) darstellt. Die Hochkulturen von Mittel- und Südamerika faszinierten mich immer schon sehr. Es wäre schön, wenn ich noch die Gelegenheit bekomme, selbst einmal dorthin – zusammen mit meinem Schatz – zu reisen. Noch hat es nicht sein sollen.

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Danach stärkten wir uns bei Kaffee, Holundersaft, Wein (nicht für mich) und Himbeer-Mohnkuchen. Beim Abschied von Monika überraschte mich eine Freundin von mir, die ich schon sehr lange nicht mehr gesehen habe. Was  Anschließend gingen wir noch Mittagessen in einem Lokal mit perfekten Blick auf das benachbarte Dürnstein. Natürlich musste ich zur Nachspeise einen Marilleneisbecher nehmen. Gerade jetzt, wo diese göttlichen Früchte endlich wieder reif sind. Schließlich ist die Wachau bekannt und berühmt dafür.

Ein Ausflug in die Wachau ist immer wieder lohnenswert und Labstelle für Körper, Geist und Seele. Schon allein der Natur wegen.

Alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUR NATUR: Wein und Wald

 

Süße, pralle, reife Trauben hängen von den Reben der Weinstöcke herab. Das ist pures Leben. Die Sonnenanbeter hängen dicht an dicht und warten auf die erfahrene Hand des Winzers, um endlich zu ihrer Bestimmung zu gelangen. Obwohl ich keine besondere Weintrinkerin bin, lockt mich doch hin und wieder, eine Spätlese oder auch eine Beerenauslese zu genießen. Die klassischen beliebten trockenen Weine liegen mir gar nicht. Hier bin ich wirklich eine Süße, auch beim Bier.

Die wunderbaren Trauben machen mir Lust, sie zu vernaschen. Doch bevorzuge ich die kernarmen Esstrauben. Da habe ich dann immer das Bild vor Augen, wo die römischen Kaiser auf ihren Bänken liegen und sich die verehrten Trauben von den Dienerinnen in den Mund gehalten zu bekommen, damit sie nicht mal dafür einen Finger krumm machen müssen. Der Wein wurde ja damals mit Wasser verdünnt getrunken, heute würde man „gepanscht“ dazu sagen. Im alten Griechenland und Rom war das so Sitte. Je nachdem, wie die Stimmungslage auf dem Fest war, wurde das Verhältnis Wein zu Wasser entweder zu Gunsten des vergorenen Traubensafts oder des Wassers verändert.

Zurück in die Wachau, wo diese Fotos entstanden sind.

Mein geliebter Schatz und ich haben es uns zur Tradition gemacht, den Herbst mit einer Wachau-Wanderung einzuläuten. Bisher immer den Welterbe-Steig von Dürnstein nach Krems. Diesmal aber wollten wir eine neue Strecke ausprobieren.

10,5 km durch Weinberge und durch Wald von Kirchenplatz in Spitz über das bekannte „Rote Tor“ zum Marktplatz von Weißenkirchen. Wir starten bei der Bus-Station Spitz-Rollfähre. Dort gehen wir erst den Schildern „Rotes Tor“ und „Kirchenplatz“ folgend bis zur Kirche, wo diese Etappe des Welterbe-Steigs beginnt. Anfangs geht es durch dichte Weinberge ca. 15 min hinauf zum „Roten Tor“, einem Überbleibsel der Markbefestigung, von wo wir einen tollen Ausblick über die Gegend hatten. Dann geht es erst recht steil bergab in den Wald, bis es bei einer Kreuzung und in langen Kehren den Berg hinauf geht. Oben angekommen geht es dann wieder ein Stück ins Tal, bevor der Weg links über eine kurze Kuppe auf schmalem Pfad quer durch den Wald mehr oder weniger auf gleicher Höhe weiter geht. Das war das beste Stück dieser Etappe. Später kommen auch immer wieder herrliche Ausblicke auf die Donau und die nahe Umgebung. Bei einer Wiese kann man Richtung St. Michael abzweigen (ca. 20 min). Wir aber folgten dem Weg weiter Richtung Weißenkirchen. Nach einer Weile gelangt man auf eine breite Straße, die zuerst auf etwa gleicher Höhe mit dem Pfad und dann steiler bergab geht. Etwas versteckt hinter Holzstapeln geht nach ein paar Minuten eine Abzweigung steil bergauf in den Wald. Nachdem wir diesen doch längeren Anstieg bewältigt haben und den Wald in einer langen Kurve verlassen, kommen wir auf einer Anhöhe wieder in die Weinberge mit ihren vor Leben überquellenden Weinstöcken. Ab da geht es dann stetig bergab, bis wir die Ausläufer von Weißenkirchen erreichen. Ein paar Minuten später erreichen wir den Marktplatz, wo diese Etappe offiziell endet. Insgesamt waren wir inkl. zwei kurzen Pausen in 3. 15 h in Weißenkirchen. Eine gute Grundkondition ist für die beiden steilen, längeren Teilstücke unbedingt erforderlich.

Ich wünsche Euch allen eine wunderbare Woche und danke fürs Lesen!

Alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUM LEBEN: „Potpourri der Sinne“

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Kette von Monika Chouchene, Foto von Leonarda L.

Am Sonntag fuhren meine beiden neuen Freundinnen und ich in die wunderschöne Wachau nach Rossatz, um dort bei der Veranstaltung „Potpourri der Sinne“ Monika Chouchene zu besuchen, die unsere Reiseleiterin und Schamanin auf der Bosnienreise war. Sie produziert in ihrer Freizeit großartige Ketten, Armbänder, Ohrringe und die eine oder anderen Raumschmuck. Die Glasperlen stellt sie dabei selbst her und kombiniert sie mit Anhängern und Perlen aus der ganzen Welt, die sie auf ihren Reisen irgendwo findet. Daraus entstehen einzigartige und einmalige Kunstwerke mit großer Kraft und Magie.

„Potpourri der Sinne“ findet einmal im Jahr an einem Wochenende im Sommer in einem alten Schiffsmeisterhaus statt. Dort versammeln sich Künstlerinnen und Designerinnen aus verschiedenen Bereichen und präsentieren im Hof und wunderbaren Garten des Hauses ihre Werke, auch für Speis‘ und Trank ist gesorgt. Auch eine kleine Manufaktur (Olive Selektion) mit köstlichen Produkten aus Griechenland, welche die Inhaberin vor Ort auf Karpathos selbst herstellt, war dort zu finden. Ich liebe solche kleinen Betriebe, die mit Leidenschaft und Liebe zur Natur, Land und den Lebensmitteln feine Köstlichkeiten herstellen, die möglichst naturbelassen sind und schonend mit den Tieren und der Natur umgehen. Ich konnte natürlich nicht widerstehen und habe mir einen intensiven Thymianhonig und eine kräftige Olivenpaste gekauft. Die Bienen dürfen im Winter ihren eigenen Honig fressen und daher gibt es nur entsprechend kleine Mengen Honig für den Verkauf.

Übrigens: so nebenbei habe ich auch noch einen tollen Buchtipp für alle, die sich für die „Geschichte der Bienen“ interessieren. So heißt auch der spannende Roman von Maja Lunde aus Norwegen. Ausgezeichnet mit dem Norwegischen Buchhändlerpreis. Drei miteinander verwobene Episoden von der Vergangenheit bis zur Zukunft, drei unterschiedliche Schicksale der Menschen, der „Rote Faden“ sind immer die Bienen. Ich habe ihn „verschlungen“. 🙂

Alles Liebe,

Eure Caroline

PS: meine Empfehlungen sind immer persönlich und privat, ich werde nicht bezahlt dafür.

 

LIEBE ZUR NATUR: Wein, Wald und ein Engel

Die Weinstöcke warten schon auf den Winter. Noch tragen sie die letzten Trauben, die für den Eiswein bereit sind. Die nun schon sehr süßen Früchte sind jetzt reif für die Ernte. Die schnelle Abkühlung hat die Natur verwirrt. Die Bäume wissen gar nicht, welche Farbe ihre Blätter annehmen sollen. Große Teile der Landschaft sind noch grün, andere bereits gelb oder rot, manche tragen sogar alle drei Farben auf ihren Blättern.

Der Herbst zeigte sich am Sonntag bunt, nebelig, feucht und kalt. Trotzdem sind wir gestern zu einer meiner Lieblingswanderungen in dieser Jahreszeit aufgebrochen.

Der berühmte Welterbesteig (Welterbe-Steig) in der Wachau hat viele Etappen, aber die schönste, meiner Meinung nach, ist die Strecke zwischen Dürnstein und Krems. Nur das letzte Stück bis zum Bahnhof in Krems liegt an der Straße, sonst wechseln sich genussvolle Waldstücke mit offenen Weitblicken in die umliegende Weinlandschaft ab. Man darf diese Etappe aber nicht unterschätzen. Es geht in ca. 3 Stunden doch immer wieder ganz schön rauf und runter. Ich war danach müder als letzthin nach den über 5 Stunden auf der Rax über mehrere kleinere Gipfel. Wegen der schlechten Witterung konnten wir aber auch kaum Pausen einlegen, was die Anstrengung natürlich wesentlich größer macht.

Was mir auch sehr gefällt, ist der „Weinengel“ des Künstlers Fritz Gall (www.weinengel.at, http://www.fgall.com), der an einem aussichtsreichen Wegstück thront (s. oben). Die Kunstwerke des Künstlers haben alle mit Wein zu tun und bestehen auch meistens aus Teilen von Weinstöcken und Metall.

Die erdige Kraft des Weins und die beschützende Hand des Waldes erden mich immer gut und helfen mir, gelassener und ausgeglichener zu sein. Gerade in stressigen Zeiten oder wenn viel Neues, wie jetzt gerade, in mein Leben kommt, brauche ich sehr viel Erdung, innere Reinigung und guten Schlaf.

Ich wünsche euch eine erholsame Herbstzeit und viel Gelassenheit und Ausgeglichenheit! Herbstzeit ist der langsame Rückzug der Natur mit der Vorbereitung auf den Winter. Auch uns Menschen tut es jetzt gut, etwas ruhiger zu treten und sich viel Zeit für sich allein zu nehmen, soweit das für den Einzelnen möglich ist.

Liebe Grüße,

Eure Caroline

LIEBE ZUR NATUR: Vogelbergsteig/NÖ

Zu Pfingsten waren wir – wie schon kurz berichtet – wieder einmal in der Wachau unterwegs. Genauer bei Dürnstein. Dort beginnt der großartige und wunderschöne Vogelbergsteig.

Anfangs geht man durch die Stadt und folgt den Schildern bis zum Beginn eines Waldes. Dieser wirkt wie eine Filmkulisse von „Herr der Ringe“. Bei einer Kreuzung bei einem Bächlein gehen wir dann links in einigen Kehren auf schmalem Pfad den Berg hinauf. Dazwischen folgen immer wieder tolle Ausblicke auf die Donau, die Ruine Dürnstein und die Umgebung. Danach geht es dann geradeaus und dort dann immer weiter den Rücken des Berges hinauf bzw. entlang. Nach dem letzten Anstieg kommt dann eine Wegkreuzung, der wir nach rechts folgen. Nach wenigen Minuten erreichen wir dann die Fesselhütte, die an sonnigen Tagen sehr gut besucht ist. Wir folgen dann den Schildern an der Hütte vorbei hinauf zu Starhembergwarte (10 min, Schlüssel in der Hütte erhältlich). Danach geht gleich wieder hinunter Richtung Tal. Wir folgen den Markierungen. Bei einer Kreuzung von zwei Wegen nehmen wir leider den falschen. Der richtige Weg ist der rechte. Der führt dann steiler werdend und in vielen Kehren über die Ruine Dürnstein wieder hinunter zum Ausgangsort.

Drei andere Frauen sind bei der Weggabelung auch falsch abgebogen, obwohl sie einen Wanderführer haben. Nach steilem, steinigem Pfad entscheiden wir uns nach rechts zu gehen und folgen dem teilweise nicht mehr sichtbaren Weg eine Weile. Dort trennen uns die Wege von den Wanderinnen. Intuitiv gehen wir noch ein Stück weiter und klettern dann die Böschung hinauf und landen Gott sei Dank wieder auf dem richtigen Weg nach unten. Die drei Frauen überholen uns dann kurz vor Ende des Weges wieder. Auch sie haben es geschafft.

Eine herrliche Tour, auch an heißen Tagen. Nur wenige Stellen sind der Sonne direkt ausgesetzt, besonders das letzte Drittel der Tour. Trittsicher und schwindelfrei sollte man aber doch sein. Teilweise steinig und bei Regen durch viele Wurzeln rutschiger Steig. Zwei Stellen sind mit Stahlseilen und Ketten gesichert. Auch für sportliche Kinder  geeignet.

Weitere Sehenswürdigkeiten: Stadt Dürnstein (Viele Läden, Lokale, Marillenprodukte), Ruine Dürnstein, Starhembergwarte am Gipfel des Schlossberges

Gehzeit: insgesamt 2:15 h (357 hm rauf und 357 hm runter)

Viel Spaß beim Wandern,

Eure Caroline

LIEBE ZUR VIELFALT: Bunte Tage

Ich hatte vier wunderbare ereignisreiche Tage.

Am Feiertag (Donnerstag) war ich bei einem Origamiworkshop des Vereins ORIGAMI-PAPIERFALTEN FÜR ALLE. Er fand in den Räumlichkeiten des GO7-Vereins in 1060 Wien, Mariahilfer Str. 82/Stiege 2/1. Stock (1. Hof) statt.

Noriko (Mafune-Bachinger) hat mir und zwei netten Kindern samt deren Vater verschiedene Arten des traditionellen Samuraihelms (Kabuto-Modell) gezeigt. Der 5.5. ist auch in Japan ein Feiertag, und zwar traditionell der „Tag des Kindes“, an dem die Freude der Kinder gefeiert wird. Der Workshop wurde sogar zweisprachig gehalten. Das war spannend, einmal zu erleben. Danach habe ich mit Noriko noch 3,5 Stunden gesprochen und Pläne geschmiedet. 🙂 Zum Abschluss haben wir noch spontan am Computer eine Runde GO (jap. Brettspiel) ausprobiert. Das hat Spaß gemacht.

Am Freitag war ich nach anderen Aktivitäten noch spontan im Kino („Die Kommune“). Nach „Ein Mann namens Ove“ war dieser eher eine Enttäuschung. Der grobe Inhalt: Ein Ehepaar gründet wegen des Wunsches der Ehefrau in einem großen Haus eine Kommune. Die Mitglieder sind ein bunt zusammengewürfelter Haufen samt einer Teenagerin und eines schwer kranken Jungen. Nachdem sich der Ehemann eine junge Studentin geangelt hat, wird alles kompliziert. Die Ehefrau fühlt sich vernachlässigt und wird rasend eifersüchtig. Dazwischen gibt es noch eine andere Tragödie.

Mein Schatz war auf großer Radtour und kam erst im Laufe des Samstags zurück.Am Samstag habe ich dann meine Mama zum Vor-Muttertagsfrühstück eingeladen, danach war ich in der ALBERTINA und zum Schluss noch kurz beim überlaufenen Genussfestival im Stadtpark.

Am Sonntag war dann Natur angesagt. Mein Schatz und ich wanderten wieder einmal entlang des Vogelbergsteigs. Das Wetter war herrlich und die Wanderstrecke sowieso.

Wunderbar bunte Tage gingen damit zu Ende. Die nächsten folgen bald.

Herzliche Grüße,

Eure Caroline

PS: Die beiden Fotos vom Origami-Workshop stellte mir freundlicherweise Noriko von ORIGAMI-Papierfalten für alle zur Verfügung.

LIEBE ZUR NATUR: Marillenweg Angern/NÖ

Mein Schatz und ich waren gestern auf dem Marillenweg in Angern bei Krems/NÖ unterwegs. Wir fuhren mit dem Zug nach Krems und weiter mit dem Bummelzug nach Furth-Palt und von dort wanderten  wir dann über den kleinen Ort Oberfucha Richtung Angern bei Krems. Das dauert etwa 50 min und führt über einen steileren Hügel. Dazwischen bogen wir dann auf den Marillenweg ein. Offizieller Startort ist der Weinhof Aufreiter. Da wir aber mittendrin in den Rundweg von ca. 4,5 km einstiegen waren, kamen wir erst später beim Weinhof vorbei. Einen kleinen Hofladen gibt es dort auch. Dort kamen wir leider nicht vorbei.

Der Weg führt an den Marillenbaumgärten vorbei durch die Weinberge und braucht daher eine gewisse Grundkondition, um leicht geschafft zu werden. Für geländegängige Kinderwägen ist der Marillenweg ebenso geeignet. An Wochenenden sorgen kleine Labstellen der örtlichen Marillenbauern für eine kleine Pause bei einem gespritzten Marillensaft oder einem Marmeladebrot. Auch eine Honigverkäuferin und einen offenen Weinkeller entdeckten wir auf unserem Weg. Wir wanderten dann wieder über Oberfucha zurück zum Bahnhof Palt-Furth.

Bei herrlichem Sonnenschein und wenig Wind genossen wir die herrlich duftenden Marillenblüten. An dem Tag waren viele Menschen auf dem Marillenweg unterwegs, trotzdem war es gerade noch angenehm. Auch für Hochsensible. 🙂 Wer die Blüte noch sehen will, sollte sich beeilen, da sie sich nicht mehr all zu lange halten werden. Besonders bei Wind oder starkem Regen wird die Pracht bald vergangen sein. Dann ist der Weg erst Mitte Juli bei der Ernte wieder so richtig interessant.

Herzliche Grüße und viel Sonnenschein

Eure Caroline

LIEBE ZUR NATUR: Von Weinbergen und Smaragdeidechsen

Dürnstein NÖ

Mein Schatz und ich wanderten am Samstag entlang des Welterbesteigs zwischen Dürnstein und Krems (beides Wachau, NÖ). Letztes Jahr, auch einen Tag vor dem bekannten Wachau-Marathon, entdeckten wir schon einmal diesen wunderschönen Pfad für uns. Ein herrlich sonniger, wenn auch windiger Tag stand uns bevor. Zuerst fuhren wir mit dem Zug nach Krems, weiter mit dem Bus nach Dürnstein, Station Parkplatz Ost.

Von hier geht es recht steil hinauf Richtung der berühmten Ruine (s. Handyfoto). Nach nur wenigen Minuten zweigt der gut beschilderte bzw. markierte Weg nach rechts ab und führt über einen Sattel eines Hügels (tolle Aussicht auf die Donau und das umliegende Land) nach links gehend in ein kurzes Waldstück, eines meiner Lieblingsabschnitte dieser Strecke. Auf den kahlen Felsen wärmen sich gerne Smaragdeidechsen auf, von denen ich am Samstag auch eine entdecken konnte. Leider war sie auch schnell im Unterholz verschwunden. Hier sieht man die Markierung auf einem Baum nicht sofort. Hier hatten wir beim ersten Mal Schwierigkeiten, was meinen Schatz sehr verärgert hat. Diesmal war das kein Problem mehr. Wir fanden also den richtigen Abzweig und folgten weiter dem Weg.

Die nächsten Kilometer schlängelt sich der Weg entlang der Weinberge mit großartiger Aussicht auf die vielzähligen Weinstöcke mit ihren nunmehr prallen, erntereifen Trauben. Bei guter Fernsicht sieht man bis zum Stift Göttweig und zu dem Gott sei Dank nie in Betrieb genommenen AKWs Zwentendorf.

Eine gute Kondition braucht man für diesen Abschnitt des Welterbesteigs schon, weil der Weg doch immer wieder hinauf auf einen Hügel und wieder weit hinunter ins Tal führt. Die Wege sind gut gangbar, auch für Familien mit Kindern gut zu bewältigen, wenn man genügend Pausen einlegt. Bänke gibt es viele, was sehr erfreulich ist. Wasservorräte braucht der gut ausgerüstete Wanderer auch, besonders im Sommer, weil man mit wenigen Ausnahmen ständig in der Sonne ist, falls sie scheint.

Ein zweites Waldstück erreichen wir, bevor es danach über einem weiteren Hügel unaufhaltsam den ersten Häusern der Stadt entgegen geht, das 1. Stück am Anfang ist aber weitaus wilder und schöner. Auch Stein, ein Vorort von Krems, kommt jetzt langsam in Sichtweite. Dennoch dürfen wir uns hier noch nicht vom Schein trügen lassen, denn der Weg ist noch nicht zu Ende. Nach ein paar weiteren Minuten und über eine längere Treppe erreichen wir dann die ersten Häuser von Stein und folgen den Markierungen weiter durch die Stadt Richtung Krems.

Wir genossen dann noch einen Bummel durch die Einkaufsstraße von Krems und einen Snack. Danach gingen wir weiter zum Bahnhof, wo wir leider feststellen mussten, dass uns der Zug gerade weggefahren war. Dafür gab es zum Trost noch ein Eis für mich. 🙂

Ein wunderschöner Tag in der Wachau ging damit leider zu Ende.

Herzliche Grüße,

Eure Caroline