LIEBE ZUR SELBSTLIEBE: Besuch im Schattenreich und der Weg zurück in die Mitte

Bei mir tut sich gerade im Außen nicht so viel. Da geht mein Blick früher oder später nach innen, weil ich trotzdem weiterkommen will. Dorthin, wo die Schatten und Widerstände sind und die tiefen, alten Themen, die ich verdrängt habe oder leugne. Ich habe letzte Woche bei einer großartigen Online-Frauenerfahrungswoche mitgemacht. Jeden Tag gab es zweimal am Tag Körperübungen oder Meditationen und ein Inspirations-Interview von tollen TrainerInnen. Ja, es war auch ein Trainer dabei. Jeder Tag war einem Chakra zugeordnet. Bei mir sind dabei einige alte Themen getriggert worden, die mit meiner Schöpferkraft zu tun haben. Passend kommt bei der Online-Jahresarchetypen-Begleitung im März die Archetypin der Schöpferin dran. Gerade ist aber noch Mutter Erde mit einer Übergangsmeditation zum Frühling dran. Ja, Erdung kann ich gerade ganz besonders gut brauchen, um wieder in meine Mitte zu kommen. Das Element Erde mag nach TCM keine Süßigkeiten, keine übertriebenen Sorgen und keinen Stress. In diesen Zeiten gar nicht so einfach. Besonders steht gerade eine dringende familiäre Angelegenheit an, die leider traurigen Ursprungs ist. Also ist mein Unterbewusstsein gerade ganz besonders in den Schatten aktiv. Die Auswirkungen im Außen sind mir leider nur zu bewusst. Zeit also, mich für eine andere Richtung zu entscheiden.

Gut, dass jetzt der Reiki 3-Kurs samt Lehrerausbildung ansteht. Hätte ich vor ein paar Jahren auch noch nicht gedacht, dass ich diesen Weg mal gehen würde, aber Reiki hilft mir sehr in diesen Zeiten. Ich wünsche mir sehr, dass ich damit wieder ein paar Widerstände und Themen loswerde. Auch ein heilsamer Online-Kurs für mehr Genuss und Selbstliebe beginnt in Kürze. Dann ein weiteres Modul in Sachen Nordischer Schamanismus kommt auch in ein paar Wochen – „Drachenkraft“- ja, endlich, ich freue mich auf diese starken Krafttiere, mit denen ich tief verbunden bin. Lasst euch mal von einem zu Asche verbrennen und dann entsteigt ihr dieser wie ein neugeborener Phönix. Hab ich schon zwei Mal erlebt. Intensiv, aber auch sehr heilsam. Das zweite Modul mit den Baumritualen war jedenfalls wunderbar. Von der Natur bin ich in der neuen Wohngegend leider etwas abgeschnitten, aber dank der guten Öffis in Wien jederzeit erreichbar.

Nun denn, ihr Lieben, ich wünsche euch, dass auch ihr Werkzeuge an der Hand habt, die euch helfen, immer wieder in eure Mitte zu finden und tolle Menschen in eurem Leben. Ich bin echt gesegnet mit meinem wunderbaren Lebensgefährten. Er passt einfach perfekt zu mir. In den lichten Seiten wie auch den dunklen. ❤ Danke dir, geliebter Mann!

Alles Liebe

Eure Caroline

hodos — Erinnerung nimmt Gestalt an

hodos ist eine Erfahrung. Ich suche und finde ein Ereignis in meiner Umwelt, bitte Menschen um ein Gespräch. Zuhören, Erzählungen aufschreiben, ein Erinnerungsbuch gestalten. Zufriedenheit entstand. Das je Eigene ist gestärkt für eine neue Unternehmung.

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LIEBE ZUM LEBEN: Wandlung

Wandlung passt gut zum Frühling. Frühjahrsputz, nicht nur im Haus, ist angesagt. Wie eine alte Schlangenhaut darf Altes abgestreift und Neues freudig begrüßt werden.

Mit meiner impulsiv-emotionalen Art ist es nicht immer so einfach, loszulassen und Abschied zu nehmen, auch wenn ich fühle, dass es notwendig ist, um einen Schritt vorwärts zu machen und für mich ungute Entwicklungen zu stoppen.

Auch Freundschaften wandeln sich. Manchmal entschlüpft daraus etwas Wunderbares, manchmal geht man wieder getrennte Wege oder man hat sich so sehr von einander entfernt, dass sich diese Verbindungen von selbst wieder auflösen. Vielleicht hat auch die Zeit nicht gepasst, vielleicht war das Tempo zu schnell, vielleicht ist noch etwas zu lernen, bevor man zusammen einen Neustart wagen kann oder doch wieder anderen Dingen und Menschen mehr Raum gibt und den anderen endgültig loslässt. Selbst ein Ende ist immer wieder ein Anfang von Neuem, auch wenn wir das gerade im Moment des Abschieds noch nicht erkennen können oder wollen.

Das, was ich wirklich bedauere, ist, dass Wandlung meist mit Verletzung, Enttäuschung und Wut einhergeht, die ich als harmoniebedürftiger Mensch alles andere als gerne auslöse. Diese Gefühle des anderen auszuhalten und dem für mich wichtigen Menschen den Raum zu geben, den er braucht, um die Situation zu verarbeiten, ist für mich sehr schwer.

Meine Umwelt zeigt uns immer wieder meine Lernfelder auf. Erst vor wenigen Tagen wurde ich wieder darauf zurückgeworfen. Doch diese zu erkennen und sie zu verändern sind zwei Paar Schuhe. Gar nicht so einfach. Klare Kommunikation der eigenen Grenzen und Bedürfnisse ist wohl mein wichtigstes Lernziel. Nur so kann ein beständiges und tragfähiges Fundament für Freundschaft, Liebe oder sonst einer Beziehungsform aufgebaut werden. Manchmal klappt es schon ganz gut, dann wieder gar nicht. Ich werde dran bleiben. 🙂

Ich wünsche all denjenigen, die sich auch in so einer Phase befinden, dass sie bald wieder frei und voller Freude in ihrem Leben voranschreiten können und dass alle Entscheidungen für alle Beteiligten die besten sein mögen.

Eure Caroline vom LIEBESRAUM