LIEBE ZUM LEBEN/SPIRITUALITÄT: Runen, Kuchen, Yin-Yoga

Ihr Lieben,

auch ohne Kunst und Kultur ist mein Leben gerade so vollgepackt wie schon lange nicht mehr.

Meine schamanische Ausbildung ging letztes Wochenende bereits in die 4. Runde – Runenkraft. Mich wundert, dass diese geheimen Zeichen (kommt von raunen) mir nicht ständig vor der Nase herumtanzen und meine Träume bevölkern. So intensiv waren diese 3 Tage. So viele Querverbindungen zu Krafttieren, Steinen, Düften etc. und das Mal 24. So viele gibt es im älteren Futhark. 3 x 8, jede Reihe ist einem Gott zugeordnet. Viele Übungen, viele Infos, viele Themen hochgekommen. Da ging es ans Eingemachte. Sie sind sehr mächtig und sehr klar. Das darf man nicht unterschätzen.

Besonders gefallen hat mir das Orakeln mit ihnen und eine Übung, wo wir der Schatten des anderen waren. Letzteres war echt sehr lustig. Meinem inneren Kind hat das sehr gefallen, hat sich an Peter Pan – einer meiner Lieblingsgeschichten – erinnert gefühlt, der auch immer dem Schatten nachjagt. Hatte auch noch dazu die perfekte Übungspartnerin.

Eine Demutsübung gab es auch, wo wir alle die Hosen runtergelassen haben – natürlich nur im übertragenen Sinne -. Das war echt heftig für mich, aber Tränen reinigen. Hätte ich nicht so tiefgehend erwartet. So ein sicherer Raum – ich bin so dankbar dafür. Kann mich nur selten in Gruppen so verletzlich zeigen. Wer kam mich trösten? Gerade eine der Gruppe, mit der ich am wenigsten gerechnet habe.

Es ist viel weitergegangen. Am dritten Tag hatte ich endlich einen deutlich besseren Zugang zur Gruppe. Hab da so meine Schwierigkeiten damit. nicht nur in dieser Gruppe, ganz allgemein, aber es wird immer besser, was mich freut. Die Arbeit an meiner Weiblichkeit und an meinen seelischen Wunden helfen mir sehr dabei.

Das nächste Modul beginnt an meinem Geburtstag – Visionskraft – sehr passend, wie ich finde. Das war einer der Gründe, diesen Kurs gerade heuer zu besuchen.

Was mich gleich zum nächsten führt: Yin Yoga. Wow-pure Weiblichkeit konzentriert auf 90 Minuten. Hingabe an mich selbst – so wertvoll. Selbstliebe spüren, Bewegung für Körper, Geist und Seele, Musik, Klänge, Tönen, bei mir selbst ankommen, mich selbst nähren aus meiner eigenen Quelle – so heilsam. Alles online, aber hier echt auch gut, da bin ich für mich und doch auch irgendwie in einer Gruppe von Frauen. Zeit für mich, aber doch nicht allein. Hier finde ich das echt gut, bin sonst nicht so der Onlineseminar-Fan, aber hier genieße ich die Vorzüge in vollen Zügen. Besonders, dass ich nirgends hinfahren muss – das wäre echt weit und danach wieder raus und zurück, da wäre dann meine Entspannung und Weichheit wieder dahin. Das wäre echt schade.

Zum Abschluss:

Ein Kuchen aus bloß zwei Zutaten? Geht das? Schmeckt das? Ja, sogar überraschend gut. Das Ergebnis seht ihr auf dem Foto. Geschmacklich auch köstlich, wenn man Marzipan mag – ich liebe es. Konsistenz erinnert an Bisquit – fluffig, feine Struktur. Nur Eier und Marzipan und ganz viel Rühren. Erst die Eier und dann das erwärmte Marzipan stückchenweise dazu – hier das genaue Rezept. Dazu gab es Vanilleeis. Noch besser schmeckt mir dazu Vanilleeis mit karamellisierten Pecannüssen.

Marzipankuchen aus nur 2 Zutaten

Alles Liebe euch allen

Eure Caroline

LIEBE ZUR PARTNERSCHAFT: Kabarett, Reiki und Weiblichkeit

Vor einer Weile hatte ich angekündigt, dass mein Liebling und ich ein spontanes Kabarett in einer Männergruppe machen würden. Aus organisatorischen Gründen des Männerkreises verschob sich dann der Auftritt auf letzten Donnerstag. Anders als von mir erwartet, aber ich konnte mein kleines Experiment anbringen, das ich kürzlich in einem Buch eines bekannten deutschen Mentalisten gelesen hatte. Die Verblüffung der Männer war groß, und ich war stolz über dessen gelingen. Mit nur zwei Fingern am Handgelenk den ausgestreckten Arm meines Lieblings trotz Gegenhalten heruntergedrückt, weil er mit dem einen Fuß auf einem Buch stand. Ohne Buch konnte er meiner Kraft leicht standhalten (probiert es gerne mal zu Hause aus, es ist faszinierend 😉 ). Ich habe natürlich eine Erklärung dafür, sie bleibt aber ein Geheimnis, außer ihr lest die Lösung zufällig in einem Buch oder so. Ansonsten war das Gespräch ein schwarzhumoriges Interview, wie man seine Partnerschaft am schnellsten den Garaus macht, im wahrsten Sinne des Wortes. Welch ein Glück, dass wir beide noch leben und putzmunter sind! 🙂 Wir bekamen Applaus und Lob, was uns sehr gefreut hat.

Am vergangenen Wochenende dann ein komplettes Kontrastprogramm mit dem 1. Reiki-Seminar. Wir waren die einzigen verbliebenen Teilnehmer. Unsere liebe Lehrerin Andrea führte das Seminar trotzdem durch. Ein umfangreiches Skriptum wartete bereits auf uns, zudem gab es noch köstliches selbstgemachtes Essen an beiden Tagen samt eines veganen Tiramisus und einem Marillenblechkuchen. Ihr Pool durften wir auch benutzen, um uns zwischendurch wieder in den Körper zurückzuholen. Das hat gut funktioniert. Im Nachhinein war ich sehr dankbar dafür, dass wir das als intensives Paarseminar erleben durften, half es uns beiden doch sehr zu einer noch tieferen und liebevolleren Partnerschaft zu finden. Bei mir war besonders der zweite Tage sehr wichtig. Da konnte ich durch die Einweihungen endlich ein paar Ketten sprengen und die Tore zu einem Thema aufstoßen, das mich schon lange beschäftigt: Meine eigene Weiblichkeit zulassen. Vieles darf jetzt heilen. Ich habe in den beiden Tagen sehr viel (Rück)halt und Unterstützung durch meinen Partner erfahren. Vertrauen durfte noch mehr wachsen und ich durfte erfahren, wie es ist, wenn ich meine Weichheit und Verletzlichkeit ganz zulasse. Diesen Teil in mir, den ich so lange hinter einer dicken Rüstung versteckt hatte, um mich zu schützen. Einfach nur zu sein, empfänglich, zärtlich, verspielt. Nicht mehr den Mann stehen zu müssen. Das überlasse ich gerne meinem Liebling, wenn er da ist. 🙂 

Alles Liebe

Eure Caroline

 

LIEBE ZUR WEIBLICHKEIT 1 – Tochter meines Vaters :-)

Wenn mein Liebling 4 Tage beim 1. Teil eines Männertrainings (sogar mit Kontaktverbot) ist, dann hab ich genug Zeit, um mich um mich selbst zu kümmern.

Selbstreflexion, Arbeit mit meinen Archetypen, Meditation, Training im Fitnessstudio, Spaziergang vom Hauptbahnhof zum Schwedenplatz, am Wochenende immer langes Frühstück in der Früh und sich der Zeit hingeben, Lesen, Märchen anhören, Malbuch für Erwachsene ausmalen, ein kleines Schönheitsritual in der Früh, ein Bad im Sinne von Cleopatra, einen Besuch mit meinem Vater und seiner Freundin bei der Autoshow 2020 und der Ferienmesse.

Berührende Erinnerungen an verrückte Kinderspiele und andere schöne Momente mit meinem Vater kamen auch hoch. Ich bin sehr dankbar dafür, so einen großartigen Vater zu haben, der immer für uns da war und ist. Ich habe von ihm wichtige Werte gelernt: Zuverlässigkeit, Großzügigkeit gegenüber seinen Liebsten (Liebe, Zeit, Geld), für sich einzustehen und für seine Rechte zu kämpfen, als Familie zusammenzuhalten, seine Kräfte zu vereinen (viribus unitis) und vor allem nicht aufzugeben (außer Briefe 😉 ). Meine große Kinoleidenschaft samt Hang zu Actionfilmen kommt auch von ihm samt meinen dunklen Haaren, meiner Größe, einem Teil meines Humors, mein Hang zu Verrücktheiten und meine Art zu lachen. Von meiner Stimme behaupten auch immer wieder Leute, sie wäre meinem Vater sehr ähnlich, wenn natürlich auch eine weibliche Version davon.

Dank meinem Vater habe ich ein positives Männerbild und weiß, wie wichtig gute Männerfreundschaften für Männer sind. Mein Papa und sein bester Freund, der mein Taufpate ist, leben mir das sehr lebendig und aktiv vor. Diese innige Freundschaft ist auch für meine Freundschaften ein Vorbild.

Danke,

bester Papa der Welt,

für alles, was Du mir geschenkt hast und was ich von Dir lernen durfte ! ❤

Alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUR SPIRITUALITÄT: zu Gast im Tempel der Isis

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Im Isis-Tempel von Szombathely mit Barke, Foto von L. L.

Ich schließe meine Augen und genieße die intensive mütterliche Präsenz der Göttin in ihrem Tempel. Weich, schwebend, getragen von der Güte und der Geborgenheit der großen altägyptischen Muttergöttin.

Ich werde meiner eigenen inneren Göttin immer mehr bewusst. Sie möchte tanzen, singen, sich ganz der wunderbaren Energie hingeben. Schon Wochen vor der intensiven Bosnienreise habe ich mich aufgemacht, ihr wieder ihren angemessenen Platz in meinem Leben zurückzugeben. Meine innere Amazone darf zurücktreten und ihren Platz voller Vertrauen meiner inneren Göttin übergeben. Empfangend, weich, freudig, voller Liebe und Lebenslust, aber auch stark, selbstbewusst, achtsam, wertschätzend, sich selbst und anderen gegenüber, ihre Bedürfnisse ausdrückend und ihre Grenzen wahrend.

Die Reise nach Bosnien hat, unterstützt von meinen Reisegefährtinnen und der Intention, mich immer mehr meiner puren Weiblichkeit hinzugeben, sie zu stärken und mich von ihr führen zu lassen, ihre Spuren hinterlassen. Der Besuch im Tempel der Isis hat diese Erlebnisse und Erfahren noch weiter vertieft und geholfen, sie weiter in meine System zu integrieren.

Nein, ich war nicht in Ägypten, sondern bei unseren ungarischen Nachbarn in Szombathely. Meine Reisegefährtinnen der Bosnienreise waren auch wieder mit von der Partie, bis auf eine.

Das  ISEUM Szombathely ist die drittgrößte Anlage einer Isis-Kultstätte in Europa. Hervorragend teilrekonstruiert, mit einer größeren und zwei kleineren Ausstellung zum Hintergrund und der ursprünglichen Fundlage.

Wer sich jetzt wundert, wie ein ursprünglich ägyptischer Kult seinen Weg nach Ungarn fand, der frage die alten Römer. Diese brachten die Isis-Verehrung von Ägypten mit. Der altägyptische Isiskult breitete sich rasch aus und hatte zahlreiche Anhänger. Am heutigen Standort von  Szombathely befand sich einst die römische Stadt Savaria. Im Tempel selbst wurden neben Ritualen auch Opfergaben in Form von Lebensmitteln und Getränken dargebracht. Im Gegensatz zur normalen römischen Handhabung, durften hier in dieser Anlage nur Priesterinnen den eigentlichen Tempelraum betreten. Der Altar befand sich vor dem Tempel und war so für alle Mitglieder zugänglich.

Die altägyptische Göttin Isis gehörte zu den großen Muttergöttinen, wie auch z. B. die Göttin Hathor oder Nut, mit denen sie auch gleichgesetzt wurde. Ihre häufigste Darstellung, wie auf dem Foto zu sehen, ist die einer aufrechtstehenden Frau, die mich an christliche Madonnen-Darstellungen erinnert. In der Hand hält sie ein Sistrum (Rahmenrassel), ein altägyptisches Musikinstrument für rituelle Handlungen. (aus https://de.wikipedia.org/wiki/Isis, Abruf 13.6.17)

Meine wunderschöne neue Kette, extra von Monika für mich angefertigt, konnte ich im Tempel auch gleich einweihen und mit der weiblichen Energie des Tempels aufladen. Der Anhänger, das bunte Fläschchen, stammt übrigens aus Bosnien. So bin ich immer mit diesen großartigen Land verbunden. 🙂

Nach einem köstlichen Essen im der Tempelanlage gegenüberliegenden Lokals fuhren wir gestärkt und energetisch aufgeladen wieder nach Hause.

Ich wünsche Euch allen einen liebevollen Tag,

Eure Caroline vom LIEBESRAUM