LIEBE ZUR NATUR: Eine Rutschpartie zur Wiener Hütte

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Aussicht von der Wr. Hütte, 02.02.2019

Da das Wetter am Samstag endlich wieder dazu einlud, die wunderbare Natur zu besuchen, beschlossen wir kurzer Hand, mal wieder eine Wanderung zur Wiener Hütte zu machen. Zu unserer großen Überraschung hatte sie beim 3. Versuch endlich wieder offen. Nach zwei Jahren Umbauzeit erstrahlt sie jetzt wieder in neuem Glanz. Wanderer, wie wir, die nicht gerade den ganz großen Hunger haben, werden weniger Freude am neuen Küchen-Konzept haben, ebenso Vegetarier und Veganer. Kleinigkeiten finden sich kaum auf der Karte und Vegetarisches nur wenig. Wenigstens ist die Hütte komplett rauchfrei.

Der Weg zur Hütte hatte seine winterlichen Tücken. Teilweise glich die Strecke einer Eislaufbahn wie derzeit vor dem Rathaus. Nur die uns unterwegs begegneten Hunde hatten scheinbar keine Probleme damit. Mittlerweile ist  auch mein Gleichgewicht durch das Üben des Yoga-Kopfstandes echt gut geworden, sodass ich die eisigen Stellen ebenso mit Bravour bestand.

Wir balancierten meistens am Rand des Wanderwegs entlang. Meine Hose schaute aus, als ob ich gerade an einer Schlammschlacht teilgenommen hatte, so sehr spritzte der Gatsch beim Gehen in die Höhe.

Der Rückweg über Kaltenleutgeben war großteils besser zu begehen, nur der Beginn und kleine Teilstrecken dazwischen erforderten unsere gesamte Aufmerksamkeit.

Das letzte Stück am Liesingbach – diesmal gut gefüllt mit Wasser – führte uns an diesen sympathischen Hühnern vorbei.

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Glückliche Hühner 02.02.2019

Es tat gut, endlich mal wieder Waldboden unter den Füßen zu spüren und der Stille des (noch kahlen) Wienerwaldes zu lauschen.

Alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUR NATUR: Ein versteckter See im Wienerwald

Von der (Endstelle) Rodaun (60A oder 60er-Straßenbahn) aus starteten wir am Samstag  eine lange Wanderung durch den herrlich Wienerwald. Über die Perchtoldsdorfer Heide bis zum Franz Ferdinand Schutzhaus am Parapluiberg, wo wir die großartige Fernsicht bis zum Milleniumstower im 20. Bezirk von Wien genossen haben. Dann ging es gleich ohne Pause weiter Richtung Teufelsteinhütte, die wir aber nicht besuchten, sondern wir schwenkten kurz vor der entsprechenden Abzweigung in Richtung Kaltenleutgeben und Wiener Hütte vom Weg ab und wanderten Richtung Tal. Es ging ganz schön steil bergab.

Nachdem wir bereits eine Weile unterwegs gewesen waren, schimmerte plötzlich überraschend auf rechter Seite ein großer See zwischen den dichten Bäumen hindurch. Auf meine Bitte hin, machten wir einen kurzen Abstecher an dessen Ufer, der auf einem schmalen, schon halb zugewachsenen Pfad zu erreichen war. Dort beschlossen wir, eine Pause einzulegen und verspeisten unsere mitgebrachten Köstlichkeiten. Die Schilder, die am steil abfallenden Ufer standen, gaben keinerlei Auskunft über das uns unbekannte Gewässer, waren sie doch ohne Beschriftung (???).  Gestärkt von der Rast gingen wir über einen anderen Weg, von dem wir auf eine breite Forststraße gelangten, weiter Richtung Kaltenleutgeben und siehe da, auf einem weiteren Schild weiter unten wurde erklärt, dass wir uns im Naturschutzgebiet „Teufelstein-Fischerwiesen“ befinden, entstanden aus einem ehemaligen Steinbruch, der wohl auch den See entstehen hat lassen. Spannend, was wir immer wieder entdecken. Ausgesprochen häufig fanden wir dunkelblau schillernde Käfer entlang der Strecke, auch eine Vielzahl unterschiedlicher Schmetterlingsarten konnten wir beobachten und uns an ihnen erfreuen.

In Kaltenleutgeben angekommen, wandten wir uns zuerst nach links, dann bei einer metallenen Brücke wieder nach rechts und gingen zwischen Wohnbauten hindurch, überquerten die Hauptstraße, bogen rechts ab und stiegen dann langsam links die Straße zur Wiener Hütte hinauf, die zu unserer Enttäuschung nach wie vor geschlossen hat, obwohl sie bereits seit geraumer Zeit neu gebaut worden ist. Scheinbar gibt es Ärger mit wem auch immer. Sehr schade.

Nach nettem Geplauder mit einem freundlichen älteren Pensionisten-Pärchen vor der Hütte, die ebenfalls vergeblich gekommen waren, nahmen wir den üblichen Wanderweg Richtung Rodaun und stiegen dann bei der 60A-Busstation „Willergasse“ in den Bus ein und fuhren zurück Richtung S-Bahn-Bahnhof Liesing.

Fazit: Das sonnige Wetter passte perfekt zur tollen, erholsamen Wanderung in kühlendem Wald mit großartigen Fernblicken über große Teile Wiens.

Fakten: rein persönliche Einschätzung

Gehzeit (inkl. 2 kurzen Trink- u. 1 längeren Essenspause beim See): 3,5 Stunden

Weg: teilweise längere Passagen steiler bergauf bzw. bergab. Anfangs auch Stufen (beim Perchtoldsdorfer Kurhaus), aber mit guter Grundkondition keine besonderen Probleme zu erwarten.

Durch die Länge ist doch auch etwas Ausdauer notwendig.

Alles Liebe und bleibt neugierig,

Eure Caroline

LIEBE ZUR NATUR: Zur Vöslauer Hütte über den Harzberg und die Jubiläumswarte

Manchmal braucht man gar nicht weit raus zu fahren, um eine herrliche Waldwanderung zu machen. Wir entschieden uns diesmal für eine Wienerwaldrunde von Bad Vöslau aus. Vom Bahnhof mussten wir erstmal die Orientierung und den Kurpark finden. Dieser liegt oberhalb des wunderschönen Bades, wo man in Mineralwasser schwimmen kann. Leider waren wir noch nie drinnen, aber es sieht mit seinen drei großen Becken und dem riesigen Föhrenwald malerisch und erholsam aus, wenn sich nicht gerade viele Gäste um den Platz streiten.

Im oberen Teil des Kurparks trafen wir eine freundliche hilfreiche Dame, die uns den richtigen Einschlupf zum Harzberg zeigte. Wir wollten den anstrengenderen Weg nehmen, der Teil des Waldlehrpfades ist. Für alle anderen gibt es auch noch eine weniger schweißtreibende Möglichkeit. Der gut gangbare Weg führt durch dichten Wald, ist herrlich schattig und auch bei sehr heißem Wetter sicher gut zu gehen. Zuerst steigt er nur sanft an, erst im oberen Teil führt er dann steil über viele niedrige Stufen hinauf. Dieses Stück ist aber nicht sonderlich lange. Mit gemächlichem Schritt ist er gut zu schaffen.

Der Harzberg mit der Jubiläumswarte lag nun vor uns. Rechts daneben kann man sich auch in der Harzberghütte stärken. Wir bestiegen stattdessen lieber die Warte, die bei Schönwetter einen fabelhaften Ausblick über das Wiener Becken bietet. Bis zum Schneeberg konnten wir sehen, links daneben, etwas weiter vorne die Hohe Wand (Das Beitragsbild zeigt allerdings eine andere Richtung).

Der weitere Weg führte weiter durch den Wald, allerdings meist eben oder sogar etwas bergab. Kurz vor der Vöslauer Hütte (500 m. ü. A.) gab es noch einen letzten kurzen Anstieg. Dann hatten wir unser Ziel erreicht. Dort stärkten wir uns bei einem längeren Pause. Der Abstieg führte über eine Forststraße hinunter, die auch von Fahrrad- und Autofahrern genutzt wird und ging immer weiter bergab. Wir nahmen wieder den Abzweig über den Harzberg, allerdings eine etwas andere Route als zuerst. Man kann auch auf anderem Weg wieder ins Tal steigen. Vom Ende der Forststraße brauchten wir nochmal ca. 20 min zurück zum Ausgangspunkt. Im Ort ist die weitere Beschilderung sehr gut. Wir brauchten keine weitere Hilfe mehr.

Nach insgesamt 3.45 Stunden erreichten wir dann wieder den Bahnhof Bad Vöslau. Die Verbindung ist gut, jede halbe Stunde fährt ein schneller Zug, dazwischen noch stündlich eine S-Bahn, die aber deutlich länger braucht.

Noch blüht viel, wie der Klatschmohn am Bahnhofsvorplatz oder diese herrlichen Pflanzen (Weiß vielleicht wer, was das ist?), die wir unterwegs im Wald entdeckten.

Es war wenig los, weil doch viele zu Pfingsten weggefahren sind, was sehr angenehm war. Nur die Hütten waren voll.

Das Gute liegt oft so nah.

Fakten: leichte Wanderung durch Wald auf breitem Weg bzw. Forststraße mit herrlichem Ausblick von der Jubiläumswarte.

Bhf. Bad Vöslau – Kurpark – Waldlehrpfad (schwierigerer Weg) – Harzberg/Jubiläumswarte – Vöslauer Hütte – Bhf. Bad Vöslau

Gehzeit inkl. Besteigung der Jubiläumswarte und Esspause auf der Vöslauer Hütte 3,45 Stunden (unsere Zeit). Reine Gehzeit ohne Pausen etc. Angabe in unserem Wanderführer 3 – 3,5 Stunden (über leichterem Forstweg).

Für Kinder und Anfänger ist der Weg gut geeignet. Selbst der schwierigere Teil über den Waldlehrpfad.

Alles Liebe und bleibt neugierig

Eure Caroline

 

LIEBE ZUM LEBEN/NATUR: Wiener Hütte und ein paar lustige Leut‘

Am Sonntag genossen wir die Sonne in vollen Zügen. Wir fuhren mit der S-Bahn nach Liesing und weiter mit dem Bus 60A zur Station Willergasse/Schule und wanderten mal wieder durch den noch teilweise verschneiten Wienerwald zur Wiener Hütte, die nach einigen Monaten komplett neu gebaut, endlich fertig scheint. Geschlossen ist sie leider nach wie vor. Daher gab es nur eine kurze Pause samt einem Müsliriegel bei der Hütte. Die Wanderung selbst war super. Zurück ging es dann Richtung Kalksburg und dann entlang eines Teils des Stadtwanderweges 6, hinter dem Kollegium Kalksburg vorbei und über die Hugo-von-Hoffmannsthal -Promenade entlang der Liesing bis zum Liesinger Bahnhof im 23. Bezirk.

Der Weg ist weder sonderlich steil, noch lang. In nicht mal ganz. 1,5 Stunden waren wir am Ziel. Wir konnten daher wunderbar die Natur genießen.

Auf dem Rückweg trafen wir auf einen Faschingswagen des Alt-Breitenfurter Faschingskomitees (s. Fotos), die auf dem Weg zum Umzug in Mödling leider eine Panne hatten und auf Hilfe warteten. Die Burschen waren alle festlich kostümiert und trotz des Ärgernisses bester Laune und grüßten uns fröhlich, als wir um die Ecke kamen. Ich hoffe, sie haben es doch noch nach Mödling geschafft. Wäre schade, wenn die Mühe umsonst gewesen wäre.

 

Ich bin, offen gesagt, nicht der Faschingsfeiertyp. Als Kind habe ich mich noch lieber verkleidet. Als Peter Pan oder als Drache z. B. Meine Mama hat sich immer unheimlich viel Mühe mit den Faschingsfeiern gegeben. Hat für uns Deko aus Orangen und Süßigkeiten gebastelt und Sandwich-Krokodile hergestellt. Meine Großeltern bastelten mir dafür die coolsten Kostüme. Das ist auch schon eine ganze Weile her.

Heute gilt: Ich bin immer gerne dann lustig, wenn es mir danach ist, und nicht, wenn es alle so wollen. Lachen und Herumalbern liebe ich sehr, das mache ich oft und gerne, oder ich denke mir spontan verrückte Liedertexte aus und singe sie zu bekannten Songs aus dem Radio (selbst wenn es ganz schauderhaft klingen sollte. 😉 ).

Wie geht es euch damit? Wer macht bei Umzügen mit? Viele Faschingsfreunde haben ja ganz tolle kreative Ideen, die sich echt sehen lassen können.

Ich wünsche Euch allen eine wunderbare Woche,

Eure Caroline

LIEBE ZUR NATUR: Der Wald, mein Schatz und ich

Am Samstag machten mein Schatz und ich wieder einmal den Wienerwald unsicher. Wir wanderten von Rodaun über die Perchtoldsdorfer Heide, die Franz-Ferdinand-Hütte, die Kugelwiese, die Seewiese, den Gaißberg und Kaltenleutgeben zur Wiener Hütte, um dann von der Schnellbahnstation Liesing heim zu fahren.

Der Tag war recht bedeckt und grau, aber es regnete nicht. Nach einem ruhigen, angenehmen Frühstück machten wir uns auf den Weg nach Rodaun. Von dort gingen wir frohen Mutes weiter zur Perchtoldsdorfer Heide. Hier trafen wir gleich auf zwei Schafherden. Hübsche Tiere mit langer brauner oder weißer Wolle und langen flauschigen Schwänzen. Eines hatte einen weißen Fleck am braunen Kopf und eine weiße Schwanzspitze. Andere hatten sogar weiß-braun gemischte Wolle. Ich blieb kurz stehen, um sie zu bewundern. Ich liebe Schafe. 🙂 Wir wanderten links an den Tieren vorbei weiter Richtung Franz-Ferdinand-Hütte.

Im Wald entdeckte ich einen wunderschönen seltenen Schwarzspecht mit einer hübschen roten „Kappe“ auf dem Kopf, der auf einem nahen Baum landete. Die Hütte erreichten wir nach ein paar weiteren Minuten Gehzeit. Dort machten wir eine kurze Trinkpause.

Franz-Ferdinand-Schutzhütte

Franz-Ferdinand-Schutzhütte

Danach machten wir uns auf den Weg Richtung Kugelwiese und Seewiese. Eine Gegend des Wiener Waldes, die wir noch nie zuvor betreten hatten. Ein kleines Abenteuer. Auch nahe des Gasthauses Seewiese genehmigten wir uns eine kurze Pause mit Wasser und Keksen.

Glockenblume

Frisch gestärkt wanderten wir Richtung Gaißberg weiter. Bei einem Unterstand ging es rechts über eine Wiese auf schmalem Pfad in den Wald hinein. Kurz nach Beginn des Weges entdeckte ich in all dem Laub und an einen bereits kahlen Baum gekuschelt ein letztes Zeichen des

Weg Richtung Gaißberg

Weg Richtung Gaißberg

vergangenen Sommers (siehe 2. Foto). Weiter ging es den Weg entlang Richtung Kaltenleutgeben. Auf dem Weg hinunter in den Ort kamen wir an einem Grundstück mit einem Hund vorbei. Anstatt jedoch sein Revier mit Bellen zu verteidigen, schmiegte sich der Hund ganz eng an den Holzlattenzaun, um zu signalisieren, dass er gestreichelt werden wollte. Also ging ich zu dem Tier hin und ließ ihn an meiner Hand schnuppern, die er gleich freundlich abschleckte. Ich nahm das als Aufforderung, ihn streicheln zu dürfen, was ich dann auch tat. Immer, wenn ich auch nur ein paar Sekunden unterbrach, kuschelte sich der Hund wieder ganz eng an den Zaun und steckte sogar seine Schnauze durch die Lücken zwischen den Latten, um meine Hand abzuschlecken, um mich dazu zu bewegen, weiterzumachen. Nach ein paar Minuten Streicheleinheiten, die der Hund sichtlich genoss, machten wir uns wieder auf den Weg Richtung Wiener Hütte.

Nach einer längeren, steilen Bergetappe und der Überquerung einer großen Wiesenfläche erreichten wir dann diese bekannte Hütte auch und genehmigten uns etwas zu trinken und ein paar Pommes mit Ketchup. Als wir zum Rückweg Richtung Schnellbahn aufbrachen, war es schon recht dämmrig, aber trotzdem sahen wir noch genügend. Kein Mensch war sonst mehr unterwegs. Ich genoss die Stille und den Duft des Waldes.

Wir hatten schon gute zwei Drittel des Weges hinter uns, als ich kurz nicht aufpasste und an einem unter dem Laub verborgenen Stein abrutschte, mit dem rechten Fuß umknöchelte und dann auf die linke Seite stürzte, wobei ich mit der linken Hand über die Steine schürfte und diese dabei ebenfalls leicht verletzte. Mein Schatz schnappte mich gleich unter den Armen und half mir aufstehen, um eine sofortige Schwellung zu verhindern (innerhalb der ersten beiden Minuten). So tappste ich dann vorsichtig, halb auf meinen Schatz gestützt, den Weg weiter hinunter, was auch überraschend gut klappte.

So erreichten wir nach rund 5 Stunden (mit allen Pausen) wieder die Schnellbahn am Liesinger Platz.

Eine tolle Herbst-Wanderung, die ich nie vergessen werde (nicht nur wegen meines verletzten Knöchels).

Herzliche Grüße,

Eure Caroline