LIEBE ZUR NATUR: Hurra, die 1. Blüten sind da!

Erste Blüte 2018 komp

entdeckt in 1020 Wien, 19.03.2018

Ich freue mich so, die Natur erwacht endlich aus ihrem Dornröschenschlaf!

Auch wenn der Winter noch einmal seine eiskalten Hände über uns ausgebreitet hat, der Frühling ist nicht mehr aufzuhalten. Die ersten Büsche im Park beginnen bereits zu blühen, auch die ersten Blattanlagen trauen sich schüchtern aus ihrer Schutzhülle hervor. Mögen sie den kalten Hauch überleben, denn es wird Zeit, dass der Park wieder erwacht und neues Leben hervorbringt. Die nunmehr abgemetzelten Rohrkolben- und Schilfrohrstängel in den flachen Wasserbecken schauen noch trostlos aus, aber bald werden sich auch hier die ersten grünen Spitzen bemerkbar machen.

Jedes Jahr im Frühling geht der Reigen von Werden und Vergehen von vorne los. Möge es beginnen….jetzt!

Eine wunderbare Woche Euch allen und alles Liebe

Eure Caroline

 

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LIEBE ZU KINDERN: Eine Schneeballschlacht

Der wunderbare Blog „Die kleinen Glücksmomente“ hat mich auf den Gedanken gebracht, dass ich euch von meiner Winterwanderung mit meiner besten Freundin und ihrer süßen Tochter erzählen wollte.

Wir wanderten am vergangenen Sonntag von Perchtoldsdorf aus zur Kammsteinerhütte. Schon gleich zu Beginn hatte es zu schneien begonnen, und der Wald verwandelte sich langsam in einen magisch-märchenhaften Zauberwald. Ich bin jetzt kein besonderer Winter/Kälte/Schnee-Fan, aber dieser wunderbaren Verwandlung konnte auch ich mich nicht entziehen. Die Tochter meiner Freundin ist noch keine 4 Jahre alt. Wir mussten sie an diesem Tag wirklich viel motivieren, damit sie zur Hütte geht. Oben in der Hütte kuschelte sie sich dann aber zu mir, damit ich ihr die Geschichte von einer Riesin vorlesen konnte, die allerlei Prinzen in ihre große Handtasche steckt, um sie dann Zuhause in ihrem Puppenhaus aufzubewahren, bis die Riesin eines Tages von einer mutigen roten Ritterin und einer winzig kleinen Spinne besiegt wird. Die süße Maus hätte die Geschichte am liebsten gleich nochmals gehört. Nach gutem Speis und Trank stiegen wir noch kurz auf die Warte neben der Hütte hoch, um den genialen Ausblick auf den ganzen südlichen Teil von Wien zu genießen.

Beim Rückweg hatte dann meine Freundin die Idee zu einer Schneeballschlacht. So machten wir also kurz Halt. Die süße Tochter meiner Freundin meinte, nachdem ich sie mit einem Schneeball getroffen hatte, sie möchte lieber nur zuschauen und ihre Mama anfeuern. So traf mich also eine Ladung Schnee auf dem Arm, ich brach theatralisch und übertrieben „strebend“ am Boden zusammen und kugelte mich im Schnee herum. Schon hörte ich das herzige, glucksende Lachen des kleinen Mädchens. Ein Tag, an dem ich ein Kind, wenn auch nur für einen kurzen Moment, erheitern konnte, ist ein guter Tag, dachte ich da. Ja, Schadenfreude ist auch für Kinder die schönste Freude. Auf ging es in die nächste Runde. Die süße Maus feuerte natürlich ihre Mama kräftig an. Schneeball, ein Treffer, ich ging erneut zu Boden. Lautes Lachen. So ging das eine Weile weiter. Gut, dass ich meine wasserdichte Outdoorhose anhatte. Danach schaute ich nämlich wie eine halbe Schneefrau aus. 🙂

Wir sind schon fast wieder beim Auto, als das Mädchen noch meinte, sie würde sich eine rote (Berg)katze wünschen. Auf die Nachfrage, warum denn gerade eine rote Katze, antwortete sie mit ihrer wunderbaren Kinderlogik: „Damit sie besser laufen kann, und ich die Katze nicht die Stiegen hinauftragen muss.“ 🙂

Kinder sind genial. Ihre Wissensfreude, ihre Begeisterungsfähigkeit und ihre Neugier sind ansteckend, aber das Allerbeste ist ihr wunderbares Lachen und ihre leuchtenden Kinderaugen, wenn sie sich freuen. Kinder haben mir schon so oft meinen Tag versüßt. Erst kürzlich wieder: ich treffe manchmal eine Mutter mit ihrem vielleicht 2-jährigen Sohn im Aufzug. Dieser hat gerade ein Lieblingswort, nämlich „Tschüss“. Immer wenn ich ihn und seine Mutter im Aufzug treffe, sagt er „Tschüss“ statt „Hallo“ zu mir. Beim letzten Mal sagte seine Mutter zu ihm, er solle doch etwas höflicher sein. Der Aufzug hält, seine Mutter meinte, jetzt könne er tschüss sagen, worauf der kleine Bub „Hallo“ sagte. Ich hatte so lachen müssen und sagte natürlich „Tschüss“.

Jetzt kommen bald meine Nichte und mein Neffe samt ihrer Mama und ihrem Papa zu Besuch. Besonders auf meine neue Nichte freue ich mich, die jetzt auch schon über einen Monat alt ist. Bisher habe ich sie ja nicht sehen können, da sie ja in Zürich lebt.

Herzliche Grüße,

Eure Caroline

LIEBE ZUM REISEN: Mallorca im Winter

Die letzte Reise des Jahres steht an. Mein Schatz und ich fliegen über die Weihnachtsfeiertage nach Mallorca und kommen erst am Silvestertag wieder zurück. Mein Schatz hat auch noch in den letzten Tagen des alten Jahres einen runden Geburtstag und dafür hatte er die Idee, mich auf diese Reise einzuladen. Sehr lieb von ihm. Mein Schatz wünscht sich schon lange, zu Weihnachten im Ausland zu sein. Diesen Wunsch erfülle ich ihm nur zu gerne, besonders auch, weil wir zusammen jetzt schon seinen 2. runden Geburtstag zusammen feiern werden. Es ist immer wieder interessant, wie andere Menschen, Kulturen etc. Weihnachten feiern. Es soll in Palma de mallorca einen schönen Weihnachtsmarkt geben.

Sogar im KURIER war vor wenigen Wochen ein Bericht, welche Vorzüge es hat, wenn man im Winter nach Mallorca fliegt. Ich habe diese Massentouristeninsel immer abgelehnt und war daher auch noch nie dort. Mein Schatz hat mir aber die Insel schmackhaft gemacht. Er war vor vielen Jahren einmal dort, zwar nicht im Winter, aber sie soll sehr schön sein, wenn man sich für mehr interessiert, als für Party, Sauferei und heiße Frauen.

Ich bin jetzt schon sehr neugierig. Ich brauche jetzt nur mehr meine Reisetasche zu packen und mich zu freuen. Diesmal bin ich überzeigt, dass alles gut laufen wird. Die letzten beiden Flugreisen sind ja leider ins Wasser gefallen.

Eine lustige Geschichte gibt es auch noch:

Mein Schatz ist Physiotherapeut in einem physikalischen Ambulatorium. Da kam er also mit einem Patienten ins Gespräch. Mein Schatz erzählt ihm von den Urlaubsplänen. Es stellt sich heraus, dass der Patient auch zu Weihnachten nach Mallorca fliegt. Das ist aber noch nicht alles. Er sitzt sogar im gleichen Flieger und wohnt nur wenige Minuten von unserem Hotel entfernt in einer Unterkunft. So klein ist manchmal die Welt. An Zufälle glaube ich ja sowieso nicht. Selbst was uns zufällt, sollte so sein. Also ich bin jetzt schon sehr neugierig, wer das ist. 🙂

Noch ganz wunderbare Tage im alten Jahr und frohe Weihnachten!

Eure Caroline