„THE FLYING SHIP“ von Alexander Ponomarev, Foto: Caroline C.

LIEBE ZU RÄTSELN/KUNST: Zeitreise und HÖHENRAUSCH

„THE FLYING SHIP“ von Alexander Ponomarev, Foto: Caroline C.

„THE FLYING SHIP“ von Alexander Ponomarev, Foto: Caroline C.

Meine beste Freundin schenkte mir zum Geburtstag ein Exit-the-Room-Game in Linz, dazu mein dunkles Lieblingsbier aus Grießkirchen. Die perfekte Kombi, wenn man nicht beides gleichzeitig genießt. 😉 Ich entschied mich für das Spiel „Timewarp“. Zeitreisen machen wollte ich schon als Kind und hatte mir damals sogar selbst eine – zugegebenermaßen nicht funktionale – „Zeitmaschine“ aus alten Hockern, einer Anzeige mit verschiedenen Überraschungseifiguren für die Zeitphasen  gebaut. Eine meiner Schwestern musste dann immer, je nach ausgewählter Zeit, in unterschiedliche Rollen schlüpfen, wobei die Dinos am einfachsten nachzumachen waren – ein bisschen Brüllen und gefährlich dreinschauen, T-Rex war sehr beliebt.

Am Wochenende war es dann soweit. Nach etwas Kunstgenuss (s. unten) und einer mittäglichen Stärkung mit Spaghetti mit selbst gekochter Tomaten-Mozzarella-Sauce ging es los. Der schwerste Raum – vom Veranstalter angegeben -, wir nur zu zweit, aber wir kennen uns schon echt lange und spielten auch bereits einen Raum gemeinsam, allerdings in Wien vor einigen Jahren.

Der Veranstalter dieses Exit-the-Room-Games hat das Thema „Zeitreise“ ganz großartig umgesetzt, mit Schutzbrille, Ohrenschutz und Lichteffekten inklusive. Es hätte nicht viel gefehlt und die „Zeitmaschine“ hätte uns wirklich in ferner Vergangenheit abgesetzt, so echt sah sie aus. Dort mussten wir dann auch die gefunden Lösungen eingeben, um wieder „Zurück in die Zukunft“ zu kommen. Die Rätsel waren kreativ, forderten unseren Verstand und unsere kreative Problemlösung, schließlich hatten wir nur 60 Minuten zeit, und wir hatten gut zu tun. Mit etwas Hilfe von außen schafften wir es aber rechtzeitig wieder zurück in „Mamas Wäscheschrank“. Den Sieg feierten wir mit einem köstlichen Eis auf dem Weg zum Bahnhof. Besser geht es nicht. 🙂

Davor besuchten wir noch auf einen Sprung den „HÖHENRAUSCH“ 2018. Mehr dazu hier. Das Foto zeigt das Kunstwerk des russischen Künstlers Alexander Ponomarev mit dem Titel „THE FLYING SHIP“. Am besten ist es natürlich, man hat viel Zeit, denn dort gibt es die Arbeiten von 40 Künstlerinnen und Künstlern zu entdecken. Zahlreiche Ermäßigungen machen das Kunsterlebnis auch leistbar.

Ich hatte viel Spaß an diesem Tag in Linz.

Alles Liebe

Eure Caroline

 

 

 

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Ein neues Hundeleben

LIEBE ZUR FREUNDSCHAFT: Was wirklich zählt

Über Freundschaft wurde schon viel geschrieben, weil Nähe und zwischenmenschliche Beziehungen für Menschen überlebenswichtig sind. Für mich waren Freundschaften immer schon sehr bedeutsam und wichtig. Wie viel Kommunikation ist wichtig, um sich wertgeschätzt und gemocht zu fühlen? Wie oft muss man sich sehen? Ich habe festgestellt, dass da oft sehr unterschiedliche Bedürfnisse zusammenkommen. Der eine fühlt sich vernachlässigt, wenn er nicht regelmäßig eine Nachricht erhält oder angerufen wird. Der andere mag es am liebsten nur per Mail und bevorzugt persönliche Treffen mit direktem Austausch. Freundschaften sind genauso dem Wandel unterworfen, wie andere Beziehungen auch. Intensive Phasen wechseln sich mit lockeren Phasen ab, in denen man sich nicht so viel sieht und hört. Auch hier gibt es große Unterschiede. Manche Freundschaften sind ganz innig und man vermisst den anderen, wenn er nur einmal für eine Woche auf Urlaub ist. Den anderen sieht und hört man nur alle paar Monate und die Zeit beim Treffen vergeht wie im Flug, weil man sich ganz schnell wieder nahe ist und die Lücke dazwischen dann wie weggeblasen ist. Ich habe habe in meinem sozialen Kreis beides und doch könnte ich nicht sagen, dass die eine Freundschaft besser als die andere ist. Sie sind alle unterschiedlich und auf ihre Weise genau richtig für die beiden Menschen, die sie leben.

Meine beste Freundin höre und sehe ich aufgrund der Lebensumstände nur alle paar Monate, aber wenn ich sie und ihre wunderbare Tochter sehe, dann genieße ich die Stunden mit ihnen und freue mich, sie in meinem Leben zu haben. Die Zeit dazwischen ist dann wie weggewischt. Unsere Freundschaft ist in der Volksschulzeit entstanden, sie basiert auf gemeinsamen Unternehmungen, weniger auf sozialen Austausch durch Gespräche. Ich habe die wichtigsten Stationen ihres Lebens mitgemacht. Ich war bei ihrer Sponsion dabei, war Gast bei ihrer Hochzeit und habe ihre süße Tochter, als diese gerade 1 Tag alt war, in den Händen gehalten und war bei ihrer Taufe dabei. Unsere Freundschaft hat viele andere Freundschaften und Bekanntschaften überdauert und sogar den Umzug ihrer Familie nach Linz überlebt. Wir haben uns nie häufig gesehen oder gesprochen, aber doch ist sie meine beste Freundin und das seit 1990.

Ganz anders verhält sich das bei meinem besten Freund. Von Anfang an haben wir uns Mails geschrieben. Mittlerweile in 5 Jahren hunderte. Dafür telefonieren wir kaum und senden uns auch nur selten Nachrichten. Wir trafen uns anfangs jede Woche, dann alle zwei und jetzt so, wie es uns passt. Mails schreiben wir immer noch sehr viele. Die Innigkeit und Zuneigung ist trotz der Weiterentwicklung unserer Freundschaft immer geblieben. Die Zeit verfliegt, wenn ich ihn persönlich sehe, und wenn er auf Urlaub ist, dann fehlt mir der Austausch mit ihm. Wir hatten auch unsere Krisen und Zeiten, wo wir uns weniger hören und sehen wollten, aber eine Freundschaft ist nur dann wirklich gut, wenn sie gerade die Phasen gut übersteht. Denn nur in Krisen können wir uns entwickeln und das Fundament unserer Freundschaft stärken. Wir waren immer für einander da, wenn es Probleme gab. Durch ihn habe ich gelernt, Hilfe anzunehmen, wenn sie notwendig ist. Ich ziehe mich in schlechten Phasen eher zurück, doch durch ihn habe ich gelernt, dass es manchmal viel bringt, mit jemanden darüber zu reden.

So unterschiedlich die Menschen sind, so unterschiedlich gestalten sich auch die zwischenmenschlichen Beziehungen. Wichtig ist, dass sich beide damit rundum wohlfühlen. Die Intensität kommt und geht. Was wirklich zählt, dass sind Wertschätzung, Zuneigung, Begleitung in Notlagen und sich für den anderen wirklich Zeit zu nehmen. Lieber seltener, aber dafür dann wirklich zugewandt, aufmerksam und liebevoll. Dazu gehört auch, das Handy einmal in Ruhe zu lassen und nur für den anderen da zu sein. Gemeinsamkeiten sind wichtig, aber genauso auch genügend Unterschiede, um von einander zu lernen und sich persönlich weiterzuentwickeln.

Wenn Probleme auftauchen, dann am besten zeitnah miteinander darüber sprechen. Wenn man sich in einer Beziehung, welcher Art auch immer, nicht mehr wohlfühlt und das auch nicht ändern kann, weil man sich vielleicht zu weit von einander entfernt hat, dann sollte man auch den Mut haben, diese Beziehungen zu beenden. Nichts ist schlimmer als eine belastende Bindung zu einem anderen Menschen. Diese kostet dann nur Kraft und ist für beide keine Bereicherung mehr.

Früher war ich wahnsinnig traurig, wenn eine Freundschaft sich aufgelöst hatte. Mittlerweile weiß ich, dass es eben nicht mehr gepasst hatte, dass die Zeit mit diesem Menschen vorbei war. Dort, wo sich eine Türe schließt, dort öffnet sich eine andere. Wir schauen nur gerne auf die verschlossene Türe und übersehen die neue.

In unser Leben kommen immer diejenigen Menschen, die passen. Wir sind immer Lehrer und Schüler zugleich. Wir brauchen nur etwas Achtsamkeit, Aufmerksamkeit, Wertschätzung und Liebe, dann werden wir immer die Menschen finden, die uns gut tun.

Herzliche Grüße und viele liebe wertvolle Freunde in Eurem Leben wünscht Euch

Euer Caroline

PS: Dieser Beitrag wurde inspiriert von  https://derbegleitwolf.wordpress.com Danke, Wolf!

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LIEBE ZUR NATUR: Rot wie Blut

Blutrot

Entdeckt: 13.03.2016, Alte Donau/Wien/Österreich

 Rot wie Blut,

weich und zart,

überwinden

die Blüten

selbst die

härteste Hürde

mit Zeit und Geduld.

© Caroline C., 14.03.2016

LIEBE ZUR FREUNDSCHAFT: Zeitlos

Figar - Avocado-Garnelen-Salat 2016

Diese Köstlichkeit (Avocadosalat mit Garnelen mit Tomaten-Chili-Marinade) gab es letzten Dienstag im FIGAR, einem kleinen, netten Cafe in der Kirchengasse 18, 1070 Wien.

Dort habe ich mich mit einer sehr lieben Freundin aus Unizeiten getroffen, die ich zum letzten Mal vor ca. 2 Jahren gesehen habe. Ich dachte, es wären sogar 3 Jahre her gewesen, bei meiner Sponsionsfeier im März 2013. Mein Schatz hat mich dann aber gestern daran erinnert, dass wir danach nochmals zu Dritt im Kino in einem Film mit Forest Whitaker Film gewesen sind. Wir wurden beide im gleichen Sternzeichen geboren, nämlich Krebs. Wir haben uns von Anfang an gut verstanden, haben uns aber leider viel zu selten gesehen. Wir verschickten oft nur Geburtstags- und Weihnachtsgrüße.

Jetzt hatten wir endlich wieder einmal Gelegenheit, uns zu treffen. Was soll ich sagen, es war so, als ob die Zeit sich im Moment des Wiedersehens blitzartig komprimiert hätte. Wir hatten dort angesetzt, wo wir zuletzt aufgehört hatten. Das erlebe ich selten und es hat sich großartig angefühlt. Ich habe mich mit ihr ganze 4 Stunden am Stück unterhalten, obwohl sie vom Grundtyp eher zurückhaltend ist und sonst nicht so viel redet. Meine Freundin hat sich offenbar sehr wohl gefühlt, ich kann nur dasselbe sagen.

Mir ging es die letzten Tage nicht so besonders gut, psychisch gesehen. Nach diesem Treffen mit meiner Freundin ging es flugs bergauf mit meiner Stimmung. Besonders habe ich gemerkt, dass es auch andere Menschen gibt, die ähnliche Probleme haben, wie ich. Das verbindet. Ich werde mich jetzt auf das Neue, das gerade in mein Leben kommt fokussieren und nicht auf das, was ich losgelassen habe.

Es ist herrlich, wenn so etwas passiert. Gute Freundschaften sind selten und bedeuten mir sehr viel. Ich bin immer der Meinung gewesen, dass Qualität vor Quantität kommt, besonders bei Freundschaft. Das hat sich oft bewiesen, obwohl es mir bei manchen Menschen wirklich anfangs sehr schwer fällt, wenn wir uns nicht so oft treffen können, wie ich mir das gewünscht hätte. Dann aber kommen diese Momente, wie letzten Dienstag und dann weiß ich wieder, dass meine Einstellung zur Freundschaft doch stimmt, auch wenn es manchmal schwierig ist, sich darauf einzulassen. Man hat sich dann einfach wieder mehr zum sagen, ganz wortwörtlich gemeint. 🙂

Wir beide haben ausgemacht, wir schauen, dass wir uns zumindest einmal im Jahr sehen können. Dazwischen gibt es ja immer noch die Möglichkeit, sich zu schreiben oder zu telefonieren.

Das könnte ich sogar auf Partnerschaft umlegen: wenn nach der ersten Zeit der unglaublichen Verliebtheit die innige, tiefe Liebe entsteht, die ruhig, beständig und angenehm fließt, nicht mehr so achterbahnmäßig und kribbelig ist, wie die Verliebtheit, dann lohnt es sich, wenn die Partner auch für sich Nischen finden, die sie mit dem anderen nicht teilen. Erstens gibt es dann immer etwas zu erzählen, was nicht mit dem Alltag zusammenhängt und zweitens lernt man neue Menschen kennen, findet vielleicht Freunde, die einem beistehen, wenn es in der Beziehung gerade nicht so gut läuft, wenn man Hilfe braucht oder einfach Dinge besprechen möchte, die den Partner nicht interessieren.

Ich wünsche euch allen solche wunderbaren, zeitlosen Freundschaften, denn ein guter Freund/eine gute Freundin ist unbezahlbar.

Herzliche Grüße,

Eure Caroline

LIEBE ZUR SPIRITUALITÄT: Alles ist verbunden und hat seine Zeit

Liebe Freunde,

am Wochenende habe ich wieder einmal gemerkt, wie wunderbar verbunden wir alle miteinander sind.

Ich habe ein 3-tägiges spirituelles Seminar in Perchtoldsdorf besucht. Elf wunderbar herzliche, empathische, offene und liebevolle Frauen sind in der Runde zusammengekommen. Ich war am Sonntag bei der Schlussrunde so berührt davon, dass ich sogar Tränen in den Augen hatte.

Während dieser drei Tage habe ich sehr viel Vertrauen in meinen Lebensweg und vor allem in mich und meine Talente, Gaben und meine Intuition bekommen. Ich will diese Geschenke in die Arbeit mit Menschen stecken, die meine Hilfe am meisten benötigen. Ich will Kindern helfen, die einen Verlust, in welcher Form auch immer, erlitten haben, wieder Mut, Hoffnung und Kraft zu schöpfen, damit sie ihren Lebensweg wieder mit mehr Leichtigkeit und Stärke gehen können. Besonders den hochsensiblen jungen Menschen, die es in einer Leistungsgesellschaft eh schon schwer genug haben. Ich möchte auf meinem weiteren Weg Trauerbegleiterin werden. Ich habe an diesem Wochenende so viele Zeichen in diese Richtung erhalten, dass ich mir jetzt sicher bin, dass das meine Lebensaufgabe ist.

Das Jahr 2015 steht allerdings noch ganz im Zeichen der Weiblichkeit, besonders meiner eigenen. Meine Intention ist, diese neu zu entdecken. Ich habe sie jetzt viele Jahre vernachlässigt bzw. abgelehnt. Diese Zeit ist jetzt vorbei. Ich habe mich die letzten drei Jahre stark weiterentwickelt. Was passt besser als jetzt auch mein Frau-sein zu neuer Blüte erwachen zu lassen? Auch meine Spiritualität bekommt seit letztem Jahr mehr und mehr Nahrung. Das tut mir unheimlich gut, und ich lerne so viele wunderbare Menschen, großteils Frauen. Ich mache heuer auch eine spirituelle Abendreihe zu diesem Thema. Reine Frauengruppen haben eine ganz eigene wundervolle Energie, die ich mittlerweile sehr genieße.

In Perchtoldsdorf habe ich einen Ort der Liebe, der Spiritualität, der Freude und der Begeisterung gefunden, wo ich all dem nachgehen kann. Ich bin dort schon unglaublich bereichert worden. Ich bin dankbar und glücklich über diese Fügungen.

Ich wünsche euch viel Freude, Lebensmut, Stärke, Liebe, Tatenkraft, liebevollen Gleichmut und Dankbarkeit. Möge euer Leben ebenso bereichert werden, wie das meine.

Alles Liebe,

Eure Caroline

LIEBE ZUR EINFACHHEIT: Frohe Weihnachten!

Ich wünsche Euch allen ein fröhliches und vor allem friedliches Fest der Liebe, angenehme und erholsame Feiertage und auch gleich einen guten und erfolgreichen Start ins neue Jahr.

Ich werde jetzt bald auf Urlaub fahren und werde die ruhigste Zeit nach dem Trubel der letzten Wochen nutzen, um mit meinem liebsten Lebenspartner ein paar schöne Stunden zu Zweit zu genießen. Ich freue mich auf herrliche Spaziergänge in Eisenerz/Steiermark (Österreich). Auf gemütliches Essen, ein paar ruhige Tage mit meinem Schatz, der am Tag vor Silvester auch noch Geburtstag hat.

Bevor ich allerdings diese schöne Zeit genießen kann, ist heute noch viel feiern angesagt. Zuerst bei Papa, dann bei Mama. Ich bin froh, wenn diese ganze Feierei, der Stress, die schlechte Laune vorbei sind, und ich mich wieder anderen Dingen widmen kann.

Ich wünsche mir, dass wir uns wieder mehr rückbesinnen, was Weihnachten wirklich bedeutet. Keine sinnlosen Geschenke, ohne Streitereien, mit Achtsamkeit und Liebe. Am besten das ganze Jahr über. Meine Mama macht sich jedes Jahr eine irre Mühe mit dem Kochen von Bergen von Essen, hat einen riesen Stress damit und ist dadurch extrem leicht reizbar, und ein Funken genügt und die Stimmung ist auf 180. Nein, dass ist nicht meine Vorstellung von Weihnachten.

Zurück zur Einfachheit. Ein netter Spaziergang, einfaches gutes Essen, vielleicht sogar zusammen gekocht, ohne Geschenke, einfach nur zusammen sein, sich gut unterhalten, Musik hören und die angenehme Stimmung genießen. Ein paar Kerzen angezündet, es riecht nach Tee und Keksen und der Baum funkelt im Hintergrund um die Wette mit den Sternen am Himmel. Lachen und fröhlich sein, gemeinsam feiern, alle am Tisch, Zeit für die Familie. Das ist mein Traum von einem perfekten Weihnachten für mich.

Herzliche Grüße,

Eure Caroline