LIEBE ZUR PARTNERSCHAFT: Cabrio, Wolf Science Center und eine Pizza

Am Samstag war ich zum 1. Mal alleine wandern. In bekannten, leichten Gefilden, aber immerhin. Zur Wr. Hütte und dann über Kalksburg zurück und weiter bis zum Bahnhof Liesing. Es waren viele Schmetterlinge und Käfer unterwegs.

Die Hütte war voll, wie ich schon von Weitem sehen konnte, daher machte ich auf einer Bank in der Nähe Pause. Am Rückweg kam ich an ein paar Hühnern und einer Schlangenzone (leider keine gesichtet) vorbei. Eine gemütliche Wanderung für mich alleine.

Am Sonntag wurde ich von meinem Liebling mit einem Ausflug in WolfScienceCenter („WSC“) in Ernstbrunn überrascht, nachdem wir die belgische Version der „Armen Ritter“ gegessen hatten, die er sehr gut zubereiten kann. Mein Liebling hatte extra einen Mini Cabrio für uns ausgeliehen. Unsere 1. Cabriofahrt. Wunderbar. Die Frisur ist nachher hin, aber was solls. Spaß hat es jedenfalls gemacht. Im Wildtierpark Ernstbrunn hatten wir dann ein paar tierische Begegnungen. Dort darf man die meisten Tiere noch mit Mais füttern, den man an der Kassa kaufen kann. Viele Rehe und Hirsche, ein Highland Rind und diverse Ziegen, Esel und Schafe. Schweine, Hunde, Wölfe, Kaninchen und Vögel (hier: Hühner) darf man nicht füttern.

Im Teil, wo das WSC seine Gehege hat, hatten wir dann eine 2-stündige Führung über den Wolf, die Aufzucht mit der Hand, die wissenschaftlichen Tests, die mit den Tieren gemacht werden (Verhaltensunterschiede Hund – Wolf) mit anschließender Präsentation, welche Kommandos die Tiere lernen, damit die Trainer bzw. Ärzte sie im Notfall medizinisch untersuchen können. Die wissenschaftlichen Tests brauchen die Tiere nur zu mitzumachen, wenn sie Lust dazu haben, also kooperationswillig sind. Anders kann man mit Wölfen nicht arbeiten. Es sind wunderschöne Tiere, die ausgesprochen intelligent, sozial und kooperativ sind. Unsere Führerin, erzählte uns einem Alphawolf, der die Tests, wo es um Kooperation mit anderen Wölfen ging, immer so ausführte, sodass beide Wölfe etwas davon hatten, also eine Belohnung erhielten, bzw. verlangte von nicht dominanten Tieren nur das, was sie zu leisten im Stande waren. Bei den Hunden ging es lediglich darum, dass er oder sie selbst die Belohnung bekamen.

Danach erkundeten wir noch den restlichen Park und genehmigten uns eine kurze Pause, wo wir aßen und tranken.

Abends führte mich mein Liebling zu seinem Lieblingsitaliener aus. Ebenso mit dem Cabrio. Beide schön angezogen. Richtig romantisch.

Das war ein wunderschöner, liebevoll geplanter Tag mit meinem tollen Mann! ❤

Alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUR NATUR/WANDERN: Endlich wieder eine Tour aufs „Geländ“ (NÖ)

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Ausblick vom „Geländ“ auf den Schneeberg

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Sympathische Tierchen

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Die Belohnung danach 🙂 Als Ersatz für das noch nicht geöffnete Bad

Am vergangenen Samstag genoss ich nach langer Zeit mal wieder eine Wandertour mit meinem Herzensfreund auf das „Geländ“, das man gut von Bhf. Grünbach am Schneeberg/Schule erreichen kann. Es ist zwar nicht ein riesiger Berg, aber es geht steil hinauf und man hat immer wieder herrliche Ausblicke auf die Gegend. Bei ausgezeichnetem Wetter wie am Samstag auch einen sehr guten Fernblick. Nach langer Zeit ohne Wanderung war es doch auch anstrengend für mich. Wir rasteten dann oben ein Stück abseits der Hütte neben friedlich wiederkäuenden Almvieh und mit einem tollen Blick auf den Schneeberg. Dann starteten wir Richtung Hohe Wand, entschieden uns dann aber gegen unsere gewohnte Runde und bogen dann aber bei einer Gabelung doch Richtung Tal ab. Das Bad hatte leider noch geschlossen, das uns zur Abkühlung dienen sollte, aber dafür spendete das nahe gelegene Gasthaus mit einer prächtigen Schubertlinde nicht nur Schatten, sondern auch ein köstliches Eis und kühle Getränke.

Danach entschieden wir uns noch spontan dafür, noch bis zum nächsten Ort mit Bahnstation zu wandern. Erst fanden wir den richtigen Weg nicht, dafür später einen anderen, der durch einen Schatten spendenden Wald führte.

Es war eine schöne, innige Begegnung mit viel Nähe und Vertrauen in alter Konstellation, wenn auch mit anderen Vorzeichen. Ich bin sehr dankbar dafür.

Alles Liebe und eine wunderbare Woche voller Wunder

Eure Caroline

LIEBE ZUM GRENZGANG/NATUR: „Crazyness Grad 500“,…

… der Kommentar meiner Schwester, nachdem ich meiner Familie von dem Eisbad erzählt habe, das ich kürzlich im Rahmen meines 1. Wim Hof Fundamental Workshops bei der coolsten Frau Österreichs, Sonja Flandorfer, gemacht habe. Nach der intensiven Atmung, dem Horse Stance, einer Fokusierungs- und Aufwärmübung war jenes übrigens überraschend entspannend für mich. Ich wäre fast eingeschlafen. Genaugenommen war ich sogar 3 Mal drin. Die offiziell gemessene Tiefsttemperatur war 1,8 Grad. Mein derzeitiger persönlicher Kälterekord.

Am vergangenen Sonntag waren wir dann auch noch in Wim Hof-Manier wandern. Die klassische Route vom Kahlenbergerdorf über den „Nasen“-Weg über den Leopoldsberg und den Kahlenberg nach Nußdorf (Teil des 19. Wr. Bezirks). Das heißt in kurzen Hosen und mit T-shirt -in meinem Fall- und ohne Shirt in seinem Fall. Wir haben jedenfalls viele erstaunte Blicke oder verhaltene Kommentare abgestaubt. Bei der Steilheit des Wegs kommt man sowieso leicht ins schwitzen (besonders, wenn man abseits der üblichen Wege geht) und der fast ungetrübte Sonnenschein wärmt nicht nur die Seele. 20200308_1255564735135643273462066.jpg

Jetzt mache ich seit über einer Woche jeden Tag gleich nach dem Aufwachen meine Atemübungen und übe mich darin, jede Woche die Kaltwasser-Phase meiner morgendlichen Wechseldusche zu verlängern. Es klappt gut. Ich bin echt überrascht, wie motiviert und diszipliniert ich bin – gebe ich offen zu – Letzteres ist nicht so meine Paradedisziplin.

Alles Liebe

Eure Caroline

 

LIEBE ZUR NATUR/DEN ELEMENTEN/ZUR PARTNERSCHAFT: Zusammen durch Feuer und Eis

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Ich hatte den besten und gleichzeitig coolsten Start meines Lebens ins Jahr 2020! Ein ganz besonderes Jahr für mich, in vielerlei Hinsicht.

Am 01.01. waren mein Partner und ich Teilnehmer beim Neufelder Neujahrsschwimmen (Burgenland). Am offiziellen Video bin ich zu sehen, und zwar kurz vor Ende mit der schwarz/rosa Badehaube und der triumphierenden Siegespose. 

https://eventfoto-neufeld-stadt.jimdo.com/2020-1/neujahrsschwimmen/?fbclid=IwAR1B_8H0Z0sfXQfhQC5maxhxF__glPhy-F0bOTguF1ULPU2wSvQGQpz8tug

Die Kälte habe ich überraschenderweise sehr viel besser vertragen als erwartet. Ich habe meine übliche Wechseldusche mit warm-kalt in der Früh gemacht. Den kalten Teil zum Schluss länger als bisher. Ansonsten hab ich beim meinem Partner ein paar Mal nur kalt geduscht. Am 28.12. waren wir den ganzen Tag in der Therme, wo wir Sauna und Kältebecken abwechselnd besucht haben. Am 01.01. selbst waren wir am Vormittag bei Bekannten meines Partners für gemeinsame Atemübungen eingeladen, die uns dann auch mit ihrem Auto mit nach Neufeld genommen haben.

Doch das Beste kam danach. Die coolste Frau Österreichs, Sonja Flandorfer, begleitete uns bei unserem 1. Teil unserer Paarinitiation und Zeremonie, die mein Partner für mich organisiert hatte, samt romantischer Liebeserklärung und seiner aktiven Entscheidung für uns beide. Ich war sehr berührt davon. Die genauen Details möchte ich nicht verraten, die sollen zwischen uns als Paar bleiben. 3 Mal dürft ihr raten, wie ich mich entschieden habe. 😉 ❤

Der 2. Teil unserer Initiation folgte dann am 04.01. mit einem weiteren Schwitzhüttenritual, um auch das Feuer zu besiegen. Auch das schafften wir gemeinsam bis zum Ende. Ich bin sehr stolz auf uns beide. Die Rituale waren stark und schweißten uns noch mehr zusammen.

Gestern ging es dann gleich wieder durch Eis und Schnee auf die Rax zu einer 5,5 stündigen Schneeschuhwanderung. Mit der Gondel hoch, dann zum Ottohaus, weiter zur neuen Seehütte über einen anstrengenden teilweise sehr steilen Weg und zurück über den leichten Seeweg zurück über das Ottohaus zur Seilbahn und wieder hinunter mit der Gondel. Strahlende Sonne den ganzen Tag, blauer Himmel, klare Luft. Besser geht es nicht.

Ich hoffe, ihr hattet einen ebenso tollen Start in dieses wunderbare Jahr!

Alles Liebe

Eure Caroline

PS: An alle Frauen in Wien: am 16.01.2020, um 18.30 Uhr, findet mein 1. Frauenkreis statt. Alle Infos und notwendiger Anmeldung unter liebesraum2.wordpress.com.

 

LIEBE ZUR VIELFALT/NATUR: im Papier-Garten, „Marriage story“ und vom Cobenzl nach Neuwaldegg

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Im Papiergarten

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Kunstwerk von Pille-Riin Jaik (Ausstellung im X hibit)

Mein Leben ist gerade besonders bunt und volle Fülle und Action und (neuer) toller Menschen. Ich liebe es.

Am vergangenen Donnerstag war ich mit meinem Partner im Theater am Spittelberg zu einem fast schon besinnlichen Konzert der norwegischen Gruppe „PUST“ im Rahmen des A capella Festivals mit Weihnachtsliedern und fast schon meditativen Melodien. Sie sangen sogar eine Coverversion von Depeche mode – „Silence“, allerdings auf Norwegisch. Kompletter Gegensatz zum Death metal Konzert die Woche davor. Danach gab es noch belgische Pommes am Weihnachtsmarkt. Damit hatte ich nicht gerechnet.

Am Freitag hatte ich meine erste Reiki-Einheit meines Lebens bei einer ganz tollen Frau, sehr abgelegen, aber der Weg hat sich gelohnt. War bisher immer etwas skeptisch gewesen. Jetzt nicht mehr. Es wirkt. Hab die Energie ganz stark gespürt. Wir haben „Innere Kind“-Arbeit gemacht, die mich sehr berührt hat. Die Menschen reagieren anders auf mich, besonders die Frauen. Liebevoller, herzlicher, offener. Ich spüre die Energien auch besser als davor. Daher hab ich mich dazu entschlossen, nächstes Jahr einen Kurs bei ihr zu machen, zusammen mit meinem Partner.Einen Bekannten traf ich abends auch noch auf ein Gespräch samt Spaziergang.

Am Samstag war ich mit meinem Herzensfreund frühstücken in einem unserer Lieblingscafés, danach besuchten wir kurz die Diplomausstellung der AbsolvenInnen der Akademie der bildenden Künste, die derzeit vom Stammgebäude ausgesiedelt und im xpedit. am Abend im Kino „Marriage story“, wo ich mich bei einer Szene zu sehr eingefühlt hatte, sodass mein Kreislauf gleich schwach wurde. Ich weiß aber ganz genau, was ich in so einem Fall tun muss, so war ich schnell wieder fit. Ist mir Gottseidank schon lange nicht mehr passiert. Danach waren nochmal in unserem Café für einen „Absacker“.

Am Sonntag waren wir dann noch wandern. Wir starteten oben am Cobenzl und wanderten dann über alt bekannte und weniger bekannten Wegen über das „Häusl am Roan“ (Roan kommt von Rain, dem Begrenzungsstreifen zwischen zwei Feldern) nach Neuwaldegg bzw. der dort befindlichen Endstation von der Straßenbahn 43. 3 Stunden Natur, frische Luft und schöne Gespräche, einfach wunderbar. Auch ein Stärkung in Form einer Frittatensuppe samt Getränk war drin.

Sonst ist gerade viel los in der Arbeit. Die letzten Weihnachtskarten meiner „Amtsperiode“ sind auch noch zu schreiben. Angefangen habe ich schon, aber irgendwie geht diesmal nichts weiter vor lauter anderen Aufgaben. Das wird noch, da bin ich sicher. Noch ist ja etwas Zeit. 🙂

Alles Liebe

Eure Caroline

 

 

LIEBE ZUR NATUR: Ein Feuersalamander zum Abschied – noch einmal Bad Kreuzen

Ich hatte mir von meinem Herzensfreund gewünscht, dass wir noch den ohnehin bereits gebuchten Urlaub nach Bad Kreuzen noch zusammen machen. Es war eine gute Entscheidung. Wir verabschiedeten uns von unserer langjährigen Partnerschaft und feierten die neu entstehende Herzensfreundschaft.

Wir wollten immer schon mal über die Burg Clam wandern, also machten wir das diesmal. 12 km vom Ort Saxen über die Klamschlucht und die Burg Clam, den Ort Klam und quer über Wiesen und an Bauernhöfen vorbei nach Bad Kreuzen zur Burg, wo unser Quartier ist. Wir wurden beim Abendessen sogar vom Servicechef persönlich begrüßt. Schließlich sind wir schon Stammgäste. Es ist wie Heimkommen. Ein Dampfbad für die beanspruchten Muskeln – herrlich entspannend.

Am Samstag drehten wir unsere kleine Runde über das Stadtzentrum und die Wolfsschlucht, wie jedes Jahr. Ein vertrautes Ritual. Diesmal mit einem spontanen Kneipen meinerseits. 🙂 Später auch wieder ein Dampfbaddurchgang.

Am Sonntag die Wanderung zurück über vertraute Wege mit einem so vertrauten Menschen an meiner Seite. Meine 1. große Liebe – war sie, ist sie, bleibt sie. Das hinterlässt tiefe Spuren in meinem Herzen, die nicht auszuradieren sind. Emotionen und Tränen gehören dazu und dürfen sein. Wir wollen im Hier und Jetzt bleiben. Gute Kommunikation ist hier besonders wichtig. Die ersten Schritte sind gemacht. Wir haben beide ein gutes Gefühl dabei und miteinander, das ist die Hauptsache.

Der Feuersalamander ist ein Symbol für Bad Kreuzen geworden. Die letzten 3 Jahre hat er sich jedes Mal zum Abschied gezeigt. Auch diesmal wieder, obwohl es doch schon recht spät im Jahr ist. Plötzlich sah ich ihn vor mir am Weg kriechen. Ein besonders schönes Exemplar noch dazu. Er steht u. a. für Transformation und Veränderung. Ja, das passt perfekt für meinen derzeitigen Lebensabschnitt des Übergangs und der Wandlung in ein neues Leben.

Alles Liebe

Eure Caroline

 

 

LIEBE ZUR NATUR/LIEBE: Herbst-Emotionen und radikale Authentizität

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Nichts bleibt wie es war und doch ist es jetzt noch besser als vorher. Mein Leben will wohl gerade keine Blog-Pause. Na gut, dann eben nicht. 🙂

Ich bin Querdenkerin durch und durch und lebe und liebe auch so, also unkonventionell und abseits klassischer gesellschaftlicher Normen. Mein Langzeitpartner ist keiner mehr, dafür mein Herzensfreund. Mein 2. Partner mein neuer Fokus. Jetzt hab ich euch überrascht, nicht wahr? Man neigt dazu, mich zu unterschätzen. Ich will endlich authentisch sein mit allen Konsequenzen, den guten und den weniger guten. Ich will die Verantwortung für mein Leben übernehmen. Ja, ich liebe mehr als eine Person.

Ich freue mich über die Leserinnen und Leser, die mir gerade wegen meiner neuen Authentizität weiter folgen oder neu dazu kommen. Den anderen, die damit nicht umgehen können oder wollen, denen sage ich leb wohl und danke für die schöne Zeit!

An meine mir folgenden Freund*innen: ich wünsche mir, ihr könnt mich auch weiterhin so annehmen wie ich bin, egal wie unkonventionell ich lebe und liebe! Ich bin immer noch Caroline, wieder um ein großes Stück näher an meinem wahren Ich bin dran.

Wie auch immer, mein Herzensfreund war mit mir im Helenental wandern, wunderschön die Herbststimmung, zuerst Nebel, später sogar Sonne. Wir hatten Glück. Ich hab mich sau wohl gefühlt. Mit ihm, mit meiner neuen Rolle und mit meiner Entscheidung für MICH und wurde dafür mit Klarheit, entwickelter Sensitivität und stärkerer Intuition belohnt. Alles fließt, besser als je zuvor. Ich muss sogar richtig aufpassen, was ich mir wünsche und was genau, denn es könnte nur all zu schnell in Erfüllung gehen.

Alles Liebe und ganz viel Liebe euch allen für euer Leben, egal, wie ihr es lebt oder ihr liebt! Jede und Jeder ist herzlich willkommen im LIEBESRAUM®!

Eure Caroline vom LIEBESRAUM®

 

LIEBE ZUR NATUR/KUNST: Altbekannte Wege und neues Museum – Wachau/NÖ

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Den Welterbesteig von Dürnstein nach Krems-Stein sind wir – ähnlich einem Ritual für den beginnenden Herbst meist zur Weinlese – schon ein paar Mal gegangen. So auch dieses Jahr, letzten Sonntag war es soweit. Das Wetter war perfekt – wolkenloser Himmel, Sonnenschein pur. Ein Meer aus Weinreben, dick mit Trauben behängt. Partnerschaftliche Vertrautheit, die Fülle des Lebens umarmend. Kaum etwas ist schöner als mit meinem Schatz meine Naturleidenschaft zu teilen. Angenähert über viele Jahre hat er gelernt, mehr auf die Tierchen und Wunder der Landschaft zu schauen, ich habe gelernt, dass Wandern – Bewegung im Allgemeinen – große Freude macht und dem Körper gut tut. Es geht schon lange nicht mehr um höher, schneller, weiter – was ihm früher wichtig war – sondern um den Genuss am Gehen, am Zusammensein, um Erdung, um die Liebe zur Natur. Das war ein langer Prozess. Ein guter und wichtiger.

Ein Besuch der neuen Landesgalerie auf der Kunstmeile Krems rundete unseren Wachaubesuch diesmal ab. Mein Schatz wollte anfangs noch andere Museen besuchen, aber ich wusste, dass mir das zu viel werden würde. Nachdem wir das Museum vom Keller bis zum Dach besichtigt hatten, immerhin fünf sehr unterschiedliche Ausstellungen, wusste ich, dass ich die richtige Entscheidung getroffen hatte. 🙂 Die hellen, großzügigen Ausstellungsräume gefielen mir gut, die Aussicht vom Dach auf den darunter liegenden Kreisverkehr weniger.

Alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUR NATUR: von Bad Fischau auf den Größenberg über die Eisenberghöhle

Trotz des heißen Wetters am Samstag brachen wir zu einer schönen, leichten Wanderung von Bad Fischau aus auf. Der Bahnhof liegt ca. 10 – 15 min Fußweg vom Thermalbad Bad Fischau entfernt, wo sich der Startpunkt der Tour befindet. Trotz verbesserungswürdiger Beschilderung fanden wir unseren Weg, erst roten Markierungen, später grünen, folgend durch den Wald Richtung Größenberg (605 m), dann nach ca. einer halben Stunde bei einem Bauernhof geht es plötzlich links auf gelber Markierung Richtung Eisensteinhöhle (nur 1. und 3. Sonntag im Monat mit Führung und rechtzeitiger Anmeldung begehbar). Nach weiteren 30 Minuten erreichen wir die Höhle samt Eisensteinhaus, wo wir kurz rasten. Hinter der Hütte führt der Weg weiter bergan. Nach einer weiteren Stunde erreichen wir einen wunderschönen Aussichtspunkt. Von hier haben wir tolle Ausblicke auf die Hohe Wand und die davor liegenden Ortschaften im Tal.

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Aussicht vom Größenberg (605 m) auf die Hohe Wand und das Tal

Auf dem Weg wimmelte es fast schon von Schmetterlingen, insbesondere duzende Mohrenfalter im typischen schwarzem Kleid mit roten Flecken. Zwei sehr zutrauliche Vertreter nutzten unsere Haut als „Tankstelle“, geschwitzt haben wir genug dafür. 😉

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Mohrenfalter

Nach dem Abstieg kühlten wir uns dann noch im Thermalbad ab, das bei hohen Temperaturen ideal ist. Der kleine Wasserfall beim großen Becken am Ende einer Treppe war besonders beliebt. Obwohl es ein Thermalbad ist, war das Wasser sehr erfrischend kalt. 🙂

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Thermalbad Bad Fischau

Nach einem Zwischenstopp beim Eissalon auf dem Weg zurück zum Bahnhof ging ein wunderbarer (Wander-)Tag zu Ende.

Alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUM REISEN: Im „Untergrund“, im „Labyrinth“ und in der „Zwergenstadt“ – geheimnisvolles Polen

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Mein Schatz hat mir die Ostländer näher gebracht, wofür ich ihm sehr dankbar bin. Hier gibt es so viel zu entdecken und die Gastfreundschaft ist groß.

Heuer ging es wieder einmal nach Polen – bereits das dritte Mal. Wieder so ganz anders.

Kilometer unter Tage und das nicht nur im einzigen Silber(schau)bergwerk Polens, wo man die längste unterirdische Bootsfahrt Polens machen kann (260 m), sondern auch in Klodzko (deutsch: Glatz). Dort besuchten wir die ehemaligen Minenschächte der Festung Glatz und die unterirdischen Gängen und Räumen unter der Stadt, wo eine eigene kleine Welt zw. dem 13. und 17. Jhdt. entstanden war – vom „Waschsalon“ bis zur Taverne, vom Bäcker bis zum Knast und weniger schön – den Hinrichtungen und Folterkammern. Alles unterirdisch auf engstem Raum. Sogar eine Art Bank gab es dort.

Dann die Naturwunder der „Błędne Skały“ in der Nähe von Karlów, deren meterhohe Felsformationen ein enges und teilweise auch niedriges Labyrinth bilden, das man über einen hölzernen Laufsteg begehen kann. In dieser Gegend wurde auch der Film „Die Chroniken von Narnia“ gedreht. Sehr beeindruckend.

Ein noch viel größerer Touristenmagnet sind die „Szczeliniec Wielki“, die über hunderte von Stufen über ebenfalls hölzerne Stege, Treppen und Stiegen bewundert werden können. Dabei geht man wahrlich durch die „Hölle“, vorbei an „Teufels Küche“, aber keine Sorge, heiß wird einem hier nur vom Treppensteigen und von den teilweise abenteuerlich angelegten Wegen, ansonsten ist es dort feucht und kühl. Es gibt u. a. auch einen „Affen“ (s. Foto) und eine „Henne“. Hier lohnt es sich wirklich, unter der Woche zu kommen, wie wir es einrichten konnten.

Wroclaw (Breslau) hat nicht nur einen wunderschönen botanischen Garten, dessen Besuch sich wirklich lohnt, ein Naturhistorisches Museum, das zwar etwas verstaubt wirkt, aber mit einer enormen Anzahl an Tierskeletten aufwarten kann, und einen Hauptplatz, der „Ring“ genannt wird (und auch so angelegt ist) und dessen Häuser genauso auch irgendwo in Belgien oder den Niederlanden stehen könnten, sondern auch über 70 Metallzwerge (s. Foto), die in der ganzen Stadt verstreut an mehr oder weniger wichtigen Plätzen oder Gebäuden oder Kirchen, vor Hotels, vor dem Bahnhof, vor Parks oder sonst wo stehen und sich freuen, wenn man sie findet.

Im Nachbarort von Bad Kudowa besuchten wir eine von nur drei europäischen Knochenkapellen, die für mich als studierte Anthropologin besonders interessant war. Ein Pfarrer, der ein Massengrab aus verschiedenen Kriegs- und Krankheitsereignissen mit 30.000 Skeletten im Ort gefunden hatte, bahrte einen Teil der Schädel und Langknochen im „oberirdischen“ Teil der Kapelle auf, der Rest wird im Keller der Kapelle aufbewahrt. Innen darf man nicht fotografieren, daher nur ein Foto von außen.

In Gliwice, nur eine halbe Stunde mit dem Zug von Katowice entfernt, findet sich vor dem neuen modernen Rathaus ein witziger Satyrbrunnen. Das Palmenhaus im großen Park hatte leider wegen Renovierung geschlossen. Dafür waren wir in der imposanten Allerheiligenkirche, die mit ihrem ausgesprochen gewaltigen Turm mit einem riesigen Kreuz auf dessen Spitze schon von Weitem auffällt. Natürlich war es fast schon zwingend für mich, der Willa Caro einen Besuch abzustatten, wenn auch der ehemalige namensgebende Besitzer mit Nachnamen so hieß. Leider war gerade keine interessante Ausstellung vorhanden, sodass wir auch schnell wieder gegangen sind.

Das waren jetzt die wichtigsten Stationen dieser wieder sehr ungewöhnlichen, entspannten Reise. Tägliche Abendspaziergänge und viel Zeit zum Lesen, Kuscheln und Ausruhen ergänzten unseren erholsamen Urlaub bestens.

Alles Liebe und weiterhin einen erholsamen und angenehmen Sommer

Eure Caroline