LIEBE ZUR NATUR: der „Wassersteig“ am Schneeberg

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Ein Käferlein 🙂

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Aussicht entlang des Wassersteigs

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Vor der Knofelebenhütte

Heute vor einer Woche konnten mein Schatz und ich endlich mal eine Ganztages-Wandertour machen. Mit dem Zug ging es nach Puchberg am Schneeberg. Da ich mir schon lange gewünscht habe, die Schneebergbahn – eine von nur noch drei Zahnradbahnen in Österreich – auf den Schneeberg zu benutzen, fuhren wir mit dieser hinauf bis zur Station „Baumgartner“ (1398 m. Seehöhe). Dort fragten wir erstmal den Wirt der dortigen Hütte nach dem Weg. Der meinte, wir können ruhig über die Kuhweide gehen. Diesem Rat folgten wir gerne, hätten wir sonst einen großen Umweg machen müssen. Querfeldein spazierten wir also die unebene Weide hinunter, um dann auf der anderen Seite über den Zaun zu steigen. Dort ging es dann auf einer Forststraße weiter hinunter Richtung Wassersteig, den wir dann auch bald erreichten. Rechts über eine Wiese hinauf, auf dem höchsten Punkt verlief der Weg dann wieder einen steilen Abhang hinunter, wo immer wieder ein paar „Flüsschen“ zu überqueren waren. Mehr Wasser sollte es auch nicht werden. Der Rest des Weges verlief als eine Art Höhenweg im Wald entlang mit teilweise sehr schönen Ausblicken auf die Landschaft. Einmal mussten wir auch ein Schneefeld queren, was sich aber als nicht weiter schwierig erwies.

Nach rd. zwei Stunden erreichten wir die Knofelebenhütte, wo wir uns mit köstlichem Essen labten. Danach folgten wir dem Wegweiser Richtung Payerbach Reichenau. Nach weiteren 2,5 Stunden kamen wir müde, aber zufrieden, am Bahnhof an und erwischten gerade noch den Zug Richtung Heimat.

Eine wunderschöne Wanderung mit perfektem Wetter, obwohl es anfangs nicht danach ausgesehen hatte.

Die Schneebergbahn lohnt sich vor allem, wenn man mit Kindern unterwegs ist, die noch nicht so lange Strecken laufen können oder man, wie wir, mal eine neue Strecke austesten wollen.

Alles Liebe und ein wunderschönes Pfingstwochenende,

Eure Caroline

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LIEBE ZUR NATUR: Ostern, Kunst und mein Gefährte

Zwei Wanderungen, eine Ausstellung eines belgischen Künstlers und viel liebevolle Zeit mit meinem Gefährten prägten Ostern dieses Jahr.

Die 1. Wanderung startete in Paudorf (3 Bahn-Stationen Richtung St. Pölten), führte dann weiter über Kleinwien (ja, gibt es wirklich!), Stift Göttweig, Furth und Mautern über Stein nach Krems, wo wir zwei Nächte blieben.

Die 2. Wanderung führte von Krems über Stein über einen etwas in die Jahre gekommenen Naturlehrpfad nach Egelsee und von dort weiter über die Donauwarte (s. Foto) und Stein wieder zurück nach Krems.

Im Stift Göttweig pflückten wir uns einen Text von einem Strauch, an dem ein Schild befestigt war, das uns dies erlaubte. Der barocken Stiftskirche statteten wir auch einen Besuch ab, und ich ging meinem Lieblingsritual in Kirchen nach, dem Kerzerlanzünden. 🙂 Das ist immer ein berührender Moment für mich. Da gedenke ich immer meinem Opa und den Verstorbenen meiner und seiner Familie.

„Mankind need the warmth of a big love to be a man.“ Pflücktext im Stift Göttweig

Am Samstag waren wir am Nachmittag noch in einer hervorragenden Ausstellung eines belgischen Künstlers in der Kunsthalle. Das neue Museum (s. Foto) hatte leider noch geschlossen. Erst Ende Mai wird es für die Öffentlichkeit zugänglich sein, aber den Museumsshop kann man schon besuchen. Mir fiel auf, was für ausgesucht freundliche Mitarbeiter*innen in den Museen dort beschäftigt sind. Wir bekamen sogar ein paar interessante Hintergrundinfos, die ich aber nicht verraten werde.

Ergänzung 25.04.2019: Jetzt habe ich glatt vergessen, Euch zu berichten, dass wir auch ein paar liebe Tierchen zu Gesicht bekommen haben. Ein Reh lief sogar nur wenige Meter vor uns über den Weg im Wald, ein anderes entdeckten wir während der Hinfahrt mit dem Zug über die Felder laufen. Viele Feldhasen saßen auf den Äckern zwischen den frisch gezogenen Furchen, manchmal sah ich nur ihre langen Löffel hervorlugen. Auch zwei Blindschleichen und viele Eidechsen ließen sich, wenn auch nur für einen Moment, blicken. Meistens hörte ich nur das Rascheln an den dicht bewachsenen Hängen des Weges.

Wir hatten also ein wunderschönes Ostern. Ich hoffe, Ihr auch.

Alles Liebe

Eure Caroline

 

 

 

LIEBE ZUR NATUR: Bärlauch in Baden oder von der Kurstadt über das Helenental nach Bad Vöslau

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Auch diesmal genossen wir strahlend blauen Himmel und Sonnenschein. Wunderbar!

Wir fuhren am Sonntag mit dem Zug nach Baden bei Wien und schlugen den bereits bekannten Weg ins Helental ein, wo es herrlich nach Bärlauch duftete. Rechts und links des Weges war der Baden dicht mit den grünen, typisch büschelförmig angeordneten Blättern dieser würzig riechenden Pflanze überzogen. Hier und da konnte ich auch Leute entdecken, die diese gesunde Köstlichkeit pflückten. Entlang der Schwechat ging es fast immer durchgehend flach dahin, aber nicht unbedingt eben. In der Hundezone wurden fast schon verschwenderisch Holzschnitzel gestreut, welche das Gehen erschweren. Den Sinn dahinter haben wir nicht begriffen. Wir folgten dem Fluss bis zur Abzweigung „Jägerhaus“, den wir auch bereits einmal gegangen waren. Hier ging es dann auch eine Weile bergan, aber nicht weiter schwierig für geübte Wanderer wie uns. Auch nach dem Jägerhaus nahmen wir wieder den linken Weg Richtung Baden zurück den Hügel hinunter. Auf halbem Weg in die Stadt zurück folgten wir aber dann rechts den Berg hinauf den Wegweisern Richtung Bad Vöslau. Ein wunderbarer aussichtsreicher schattiger Waldpfad. Nach ein paar weiteren Kilometern erreichten wir dann wieder bebautes Gebiet und fragten ein sympathisches älteres Paar nach dem weiteren Weg, die sich gerade einen Mittagsschmaus genehmigten.  Sie gaben freundlich Auskunft, und so folgten wir den Hinweisen nach Sooß, einem sympathischen Weinort kurz vor Bad Vöslau. Wir kamen an einem Heurigen vorbei, der einladend aussah, mit schattigen und sonnigen Plätzchen in Mitten des Gartens oder auch der angrenzenden Weingärten. Nicht so dicht gestellt, wie sonst bei Heurigen gerne üblich. Wir entschieden uns aber lieber für ein Eis in der Nachbarstadt. Entlang einer Straße, die von Weingärten gesäumt war, gelangten wir nach ein paar weiteren Minuten in Bad Vöslau an und folgten den häufigen Wegweisern zum berühmten Bad. Dort in der Nähe fragten wir dann ein paar Leute nach einem guten Eissalon, die uns auch freundlich und hilfsbereit mitteilten, dass sich dieser gerade einmal 100 m von unserem Standort entfernt befinde. Schnell hatten wir ihn gefunden und schlemmten freudig köstlich und liebevoll zubereitete Eiskreationen. :-p ❤ Frisch gestärkt spazierten wir durch den Park und an dem kleinen Kanal entlang zum Bahnhof Bad Vöslau, wo wir den Zug zurück nach Wien nahmen.

Ich liebe den Frühling, wenn alles langsam grün wird und blüht und duftet. Da geht mein Herz auf und ich fühle mich frei und lebendig.

Alles Liebe

Eure Caroline

 

LIEBE ZUR NATUR: DU und ICH (mit Ziege)!

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Ziegen ;-), entdeckt am 23.03.2019, Laab/Walde

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weiße Veilchen, entdeckt am 23.03.2019, Laab/Walde

Vergangenen Samstag genossen wir den Sonnenschein bei einer Wanderung von Laab im Walde entlang der Lainzer-Tiergarten-Mauer bis Mauer (Wien). Wir fuhren mit dem Bus 253 von Wien/Liesing bis zur Station Laab/Walde Tiergartenstraße.

Gleich zu Beginn entdeckten wir ein paar Ziegen im Garten eines Hauses in Laab. Vier oder fünf dieser sympathischen Geschöpfe ließen sich von uns nicht sonderlich beeindrucken und mampften friedlich vor sich hin oder ließen sich die Sonne auf den Pelz, äh auf das Fell scheinen.

Danach ging es weiter hinauf die Tiergartenstraße. Die Anwohner waren fleißig im Garten tätig, um alles nach dem Winter auf Vordermann zu bringen. Der Weg führte uns nach einer kurzen Weile in den Wald hinein und dann rechts immer mehr oder weniger nahe zur Tiergartenmauer entlang Richtung Wien zurück. Immer wieder trafen wir auf andere fleißige Wanderer, die das herrliche Wetter ebenso genossen wie wir.

Nach einiger Zeit geht es dann links einen grünen Hügel hinauf. Hinter einem Wasserspeicher (glaublich) machten wir eine gemütliche Pause, wo wir in entspannter Atmosphäre über unsere Partnerschaft sprachen. Ich habe schon öfters bemerkt, dass das beim Wandern besonders gut funktioniert. Am 01.04. ist es soweit. 16 Jahre. ich bin so dankbar dafür. Ich bin angekommen und fühle mich total entspannt, sicher und wohl. Wir sind in den vielen Jahren immer mehr zusammengewachsen ohne unsere eigene Individualität zu verlieren. Das ist ein sehr wertvoller Prozess gewesen. Viel Beziehungsarbeit war nötig, dafür geht jetzt alles viel leichter als früher.

Irgendwann landeten wir dann am Maurer Hauptplatz in Wien/Liesing und fuhren mit dem Bus 60A wieder zur Schnellbahn zurück, allerdings zur Station Atzgersdorf.

Ich freue mich schon auf die nächste Wanderung.

Alles Liebe

Eure Caroline

 

 

 

 

LIEBE ZUR NATUR: Der Wald durchdrungen von Sonnenschein

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Noch ist der Wald kahl. Selbst die Wiese konnte ich am Samstag kaum als eine solche erkennen, so wenig grün ist da vorhanden. Sogar ein paar eisige Stellen sind noch am Weg von der Busstation Wagenwiese (19. Wiener Bezirk) zum Kahlenberg bis wieder zurück nach Döbling (19. Bezirk) vorhanden.

Dafür lachte die Sonne wunderbar warm und kräftig vom Himmel und die Weite der Landschaft konnte sich in meinem Herz ausbreiten. Der Wald war durchdrungen von den Sonnenstrahlen, die Knospen der Sträucher reckten sich ihnen entgegen und kosteten den Hauch von Frühling.

Ich konnte nicht anders und legte mich kurz auf die gar nicht so grüne Wiese. Mit der erde Kontakt aufnehmen und wenn es nur für ein paar Sekunden ist, bis mein Schatz das Foto von mir gemacht hat.

Es waren viele Leute unterwegs, nutzten wie wir den herrlichen Tag für einen Spaziergang oder eine Wanderung, aber es verteilte sich gut. Teilweise waren wir ganz allein auf den bekannten Wegen unterwegs.

Auch den Sonntag verbrachten wir zum Teil draußen in der Sonne. Es war so angenehm, dass keine Schiffe da waren, die wie riesige Mauern der Weite die Sicht nehmen. Ich genoss es sehr, bei der Reichsbrücke wieder freie Sicht auf die Skyline der Uno City zu haben, ohne auf Lücken zwischen den metallenen „Monstern“ warten zu müssen. Keine Busse, die einen aus dem Weg drängen, wenig Leute. Sooooo angenehm! 🙂

Ein besonderer Moment war auch die kurze Pause auf einer Bank an der Prater Hauptallee, wo wir die Menschen beobachteten mit ihren unnachahmlichen Laufstilen und Charakteren. Es war gerade ein Halbmarathonlauf im Gange. Dazwischen flitzten Personen auf Fahrrädern und Rollern herum, ohne groß Rücksicht auf die Teilnehmer*innen des Halbmarathon zu nehmen. Ich erkannte die Läufer nur an den Nummernschildern zwischen den Beinen. Wie eine Art Latz, wie sie Ringer zu tragen pflegen.

Am 27.04. findet auf der Prater Hauptallee ein „Loverun“ statt, las ich auf einem Werbebanner. „Ohne die Liebe läuft nichts.“ stand darauf. Was es nicht alles gibt!

Ich verbreite Liebe lieber auf andere Weise und jeden Tag. Hier für Euch: ❤ ❤ ❤

Alles Liebe und eine liebevolle Woche

Eure Caroline

LIEBE ZUR NATUR: Eine Rutschpartie zur Wiener Hütte

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Aussicht von der Wr. Hütte, 02.02.2019

Da das Wetter am Samstag endlich wieder dazu einlud, die wunderbare Natur zu besuchen, beschlossen wir kurzer Hand, mal wieder eine Wanderung zur Wiener Hütte zu machen. Zu unserer großen Überraschung hatte sie beim 3. Versuch endlich wieder offen. Nach zwei Jahren Umbauzeit erstrahlt sie jetzt wieder in neuem Glanz. Wanderer, wie wir, die nicht gerade den ganz großen Hunger haben, werden weniger Freude am neuen Küchen-Konzept haben, ebenso Vegetarier und Veganer. Kleinigkeiten finden sich kaum auf der Karte und Vegetarisches nur wenig. Wenigstens ist die Hütte komplett rauchfrei.

Der Weg zur Hütte hatte seine winterlichen Tücken. Teilweise glich die Strecke einer Eislaufbahn wie derzeit vor dem Rathaus. Nur die uns unterwegs begegneten Hunde hatten scheinbar keine Probleme damit. Mittlerweile ist  auch mein Gleichgewicht durch das Üben des Yoga-Kopfstandes echt gut geworden, sodass ich die eisigen Stellen ebenso mit Bravour bestand.

Wir balancierten meistens am Rand des Wanderwegs entlang. Meine Hose schaute aus, als ob ich gerade an einer Schlammschlacht teilgenommen hatte, so sehr spritzte der Gatsch beim Gehen in die Höhe.

Der Rückweg über Kaltenleutgeben war großteils besser zu begehen, nur der Beginn und kleine Teilstrecken dazwischen erforderten unsere gesamte Aufmerksamkeit.

Das letzte Stück am Liesingbach – diesmal gut gefüllt mit Wasser – führte uns an diesen sympathischen Hühnern vorbei.

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Glückliche Hühner 02.02.2019

Es tat gut, endlich mal wieder Waldboden unter den Füßen zu spüren und der Stille des (noch kahlen) Wienerwaldes zu lauschen.

Alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUM MENSCHEN: Auf den Spuren der Vergänglichkeit

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Aufstieg zur Sophienalpe

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Auf dem Weg zur Sophienalpe

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Gideon Ernst von Loudon Grab

Passend zu Allerheiligen unternahmen wir eine Wanderung auf den Spuren der Vergänglichkeit. Wir fuhren von Hütteldorf mit dem Bus 450 zum Kasgraben und folgten den Hinweisen zum „Wald der Ewigkeit“, wo sich naturverbundene Menschen in Urnen unter Bäumen in einem natürlich gewachsenen Wald beerdigen lassen können. Außerdem soll er auch als Kraftplatz dienen. Ein paar Bänke laden zur Innenschau und zur Besinnung ein. Die Bäume sind mit kleinen Plaketten mit Nummern und teilweise mit Banderolen gekennzeichnet, auf denen z. B. „Baum der Liebe“ oder „Baum des Friedens“ stehen. Ein sehr friedlicher Ort, wie wir beide fanden.

Nach ein paar Minuten in stiller Eintracht auf einer der Holzbänke setzen wir unseren Weg Richtung Sophienalpe fort. Wir gehen einfach die Forststraße weiter und nicht den offiziellen Stadtwanderweg 8, auf den wir dann kurz vor dem Schutzhaus treffen.

Der Herbst zeigt fröhlich sein prächtiges Farbenkleid. Obwohl die Bäume sich auf die lange Winterpause vorbereiten, zeigen sie in dieser Jahreszeit, dass im Tod doch auch immer ein Neuanfang steckt, wenn wir ihn erkennen wollen. Hier sind es die Knospen, die bereits angelegt sind, um im Frühling so früh wie möglich austreiben zu können. Tod steht für mich auch für die Trennung oder das Ende einer Beziehung oder eines Projekts etc.

Wegen des doch unangenehm kalten und heftigen Windes machen wir keine Pause und steigen gleich zur Rieglerhütte ab. Diese erreichen wir nach rund einer halben Stunde. Dort folgen wir der Straße halb rechts und kommen an einem großen Pferdegestüt vorbei.

Wir folgen dann weiter den Wegweisern zu einer großen Hundeauslaufzone. Wir folgen dem schmalen ausgetretenen Pfad nach rechts über die Wiese. Dann sind wir kurz unsicher, wie der Weg denn weitergeht, da die Wegweiser uneindeutig oder umgefallen sind. Wir finden den richtigen Einschlupf in den Wald. Der Weg ist mal leicht ansteigend, dann geht es wieder sanft hinunter oder auch mal flach dahin.

Wir erreichen die sogenannten „Türkensteine“, die Gideon Ernst von Loudon, ein österreichischer Feldherr, Sultan Mahmud I. (1730-1754) nach der Eroberung Belgrads (8. Oktober 1789) abnahm und zur Ausgestaltung seiner zukünftigen Grabstätte mitbrachte.

Kurze Zeit später stehen wir auch schon vor dem Grab des Feldherren Loudon. Wir verweilen kurz und folgen dem Pfad noch ein kleines Stück bis zurück zum Startpunkt. Wir haben Glück, der Bus kommt kurz darauf (fährt an Feiertagen nur alle 30 min).

Allerseelen am nächsten Tag, den wir uns frei genommen haben,  schenkt uns herrlichen Sonnenschein, der uns zu einer spontanen Runde an der Alten Donau verführt. Nur wenige Menschen sind unterwegs, was im Sommer kaum je der Fall ist. Wir genießen die Zeit zu Zweit und die Sonne auf den hölzernen Plattformen, die in das ruhige Gewässer hineinragen.

Ich wünsche Euch allen eine angenehme Zeit der stillen Einkehr. Herbst und Winter passen gut zu Rückzug und Innenschau.

Alles Liebe

Eure Caroline