LIEBE ZUR LIEBE/REISE: Mit der alten Liebe in Passau

Mit meinem Herzensfreund P. in Passau. Lang, lang ist es her, dass wir gemeinsam dort waren und unsere Radtour im strömenden Regen nach Linz angetreten sind. Vergangenes Wochenende wieder Regen, aber es klarte bald auf und die Sonne steckte ihre Nase durch die Wolken und erleuchtete uns den Weg auf alten und neuen Pfaden durch meine zweite Lieblingsstadt nach Linz.

Eine romantische Pension in der Innenstadt war uns Heimat für eine Nacht mit einem liebevoll hergerichteten Buffet mit lauter kleinen Schälchen und Tellerchen wie bei den Zwergen von Schneewittchen.

Ein Dackelmuseum entdeckt, fotografiert für einen mir noch persönlich unbekannten Freund meines Verlobten Dirk. Besucht haben wir es nicht.

Rauf zur Veste Oberhaus, einer der größten und besterhaltenden Festungen Europas. Geniale Aussicht über die Stadt. Dafür war es die Anstrengung wert.

Hinein in ein gemütliches Café, wo wir buchstäblich in der (ehemaligen) Auslage saßen mit alten Möbeln quer Beet eingerichtet und schnatternden Frauenrunden und kuschelnden Pärchen.

Sich von der Stadt leiten und verführen lassen. Der Weg ist das Ziel. Durch eine Künstlerstraße mit bunt bemalten Pflastersteinen, die den Weg zu den Galerien zeigen. Am Inn entlang spaziert, die Donau begrüßt, auch die Ilz aus der Ferne. Dorthin gegangen, wo sich die 3 Flüsse begegnen und ineinander fließen. Neben dem Planetenweg.

Ein berührender Augenblick in der Früh, als noch fast alles geschlafen hat am Sonntag, als ein Straßenmusiker sich bereit für sein Tageswerk gemacht und plötzlich zu singen begonnen hat. Nur wir beide in der Nähe, so als ob er speziell für uns gesungen hat.

Alte Liebe rostet nicht, auch wenn der gemeinsame Weg nun ein anderer ist, aber genauso wertvoll und unvergleichbar. Eine Herzensfreundschaft mit einem Mann ist so kostbar, weil so selten. Danke, dass du noch immer da bist, alte Liebe. ❤

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Statusmitteilung

LIEBE ZUR LIEBE: ein Ritual der Liebe

Ihr Lieben,

am 24.09.22 am 90. Geburtstag meiner Oma in der Früh hat mir Dirk im Rahmen eines selbst gestalteten Tag-Nacht-Gleiche-Rituals am Süßenbrunner Badeteich einen berührenden und romantischen Heiratsantrag gemacht, den ich voller Glück und Freude angenommen habe. Er hat mir aufgrund unserer Liebe zum Schamanismus und zur Mythologie einen wunderschönen, schlichten Silber-Ring im keltischen Stil geschenkt, der aus meinem geliebten Irland stammt. Wir sind jetzt also verlobt. Wir haben beschlossen, dass wir eine längere Verlobungszeit haben wollen, um noch ein paar Themen zu lösen, damit wir uns dann erleichtert den Bund fürs Leben schließen können. Es steht bisher nur fest, dass die Hochzeit ver-rückt wird, so bunt, wie auch wir beide sind.

Auf der Überraschungsfeier für meine Oma konnten wir die gute Nachricht gleich dem Großteil der Familie und Omas Freuden mitteilen. Besonders berührt hat mich die große Freude meiner Geschwister.

An diesem Tag ist auch wieder ein kleines Stück meines alten Lebens verschwunden, symbolisiert durch meine absoluten Lieblingsbadeschlapfen. Einer davon tauchte zu Hause nicht mehr auf. Seit Dirk in mein Leben getreten ist, ist kaum noch etwas so wie es gewesen ist. Ich bin neugierig, was da auf unserem gemeinsamen Weg noch kommen mag. Nicht alles ist schön, aber alles trägt dazu bei, dass wir miteinander wachsen und uns weiterentwickeln. Ich bin bereit.

Alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUR NATUR/REISEN: Wo der beste Lebkuchen zu Hause ist

Im Schamanismus nennt man Personen im fortgeschrittenen Alter die alten Weisen. Welch treffende Bezeichnung. In diesem Wort schwingt viel Wertschätzung und Respekt mit. Da ich gerade ein Buch über achtsame Sprache lese, finde ich das sehr passend.

Gerade sind die Alten Weisen wieder sehr präsent in meinem Leben, nicht nur auf dieser Reise.

Ich war jetzt 4 Tage mit einer Gruppe der Naturfreunde in Mariazell und Umgebung unterwegs. Zehn Frauen und ein Mann waren wir. Ich durfte viel mütterliche und großmütterliche Energie tanken. Eine wundervolle, harmonische Gruppe, wie ich sie selten erlebt habe. Hilfsbereit, gesprächig, offen, sympathisch, umsorgend. Ich hatte von Anfang an ein gutes Gefühl, obwohl es für mich die erste Reise war, wo ich niemanden kannte, nicht mal die Leiterin. Unsere Leiterin Judith hat das toll gemacht, uns eine abwechslungsreiche Zeit zu schenken. Auch der Transport per gemietetem Bus hat ausgezeichnet funktioniert.

So oft war ich schon in Mariazell, aber das erste Mal ohne Partner und in einer Gruppe, aber bisher nur mit Alten Weisen. Spannend. Diesmal auch nicht im „Weißen Hirschen“, sondern im Hotel „Drei Hasen“.

Mein erstes Mal in einem Einzelzimmer. War aber sogar sehr angenehm, denn als Hochsensible brauche ich auch immer mal wieder Zeit für mich allein und im Rückzug. Wir hatten einige kulturelle Führungen – in der berühmten Basilika, in der tollen Apotheke zur Gnadenmutter, die ein immaterielles Weltkulturerbe ist (aufgrund ihrer über 100 Eisenpräparate, die sie aus heimischen Kräutern, Wurzeln und Harzen herstellen) inkl. Verkostung ihrer köstlichen Kräuterliköre, und eine lange Kräuterwanderung entlang des berühmten Sebastianiwegs – der letzten Etappe der Pilger zur Basilika – mit einer sehr gesprächigen Naturführerin. Da hatte ich schon immer wieder Informationsüberflutung und war froh, wenn ich ein paar Minuten Zeit allein hatte, um das alles zu verarbeiten. Außerdem machten ein paar von uns (inkl. mir) eine Vollmondwanderung am Freitag und am Sonntag gab es eine lange Wanderung von Mariazell zum Marienwasserfall, wo in der Mitte eine Marienstatue steht, über den Erlaufsee (für mich und zwei weitere Mutige samt Schwimmstopp – 21 °C ist eh viel zu warm für mich). Ich wanderte dann zusammen mit einer der Damen zurück nach Mariazell und machte dann allein noch einen Abstecher zum heiligen Brunnen, um mich am köstlichen Wasser zu laben. Dort traf ich neben einem Huhn auch noch eine Familie mit zwei Kindern. Wir wechselten ein paar nette Worte. Nach einem kurzen Blick in die Kirche ging es auch für mich ins Hotel zurück.

Natürlich durfte auch ein Besuch der berühmten Lebzelterei Pirker nicht fehlen samt Lebkuchenkostprobe, der für mich persönlich beste Lebkuchen, den ich kenne. Der Lebkuchen schmeckt mir am besten, wenn ich ihn direkt aus Mariazell mitbringe. Heimvorteil sozusagen. Einfach so gut. Natürlich auch ein paar Mitbringsel und einen Pfefferminzlikör für mich mitgebracht. Mittlerweile gibt es sogar eine glutenfreie Variante der Elisenlebkuchen.

Die Tage waren intensiv, aber auch heilsam für mich. G. , mit der ich mich angefreundet hatte (manchmal wirkten wir schon wie ein Ehepaar), erzählte so liebevoll von ihrer guten Beziehung zu ihrer Tochter, dass mein Herz aufging und Tränen der Berührung ihren Weg bahnten und während ich das hier schreibe, auch wieder tun. Sie war die einzige, die mich zum Abschied umarmte. Wir haben viel gemeinsam. Seitdem denke ich wieder viel an meine Weise Alte Freundin G. (ein Muster ist erkennbar), die vor nunmehr zwei Jahren verstorben ist. Ich habe immer noch ihre alten Nachrichten am Handy. Manchmal lese ich sie mir durch. Den letzten Kontakt hatten wir an meinem Geburtstag im Juli 2020. Am Tag davor schrieb sie mir eine Nachricht, die mich immer wieder tief berührt, wenn ich sie lese.

Ich habe mir angewohnt, in der Kerzengrotte der Basilika ein paar Kerzerl zu entzünden, aber nicht für die Toten, sondern für die Lebenden. Ich bitte die Verstorbenen um Schutz und Unterstützung der Lebenden. Denn die Gegenwart ist die einzige Möglichkeit, wo wir unsere Zukunft erschaffen können, wie wir das wollen. Nur in der Gegenwart haben wir die Macht, unsere Ziele zu erreichen. Die Vergangenheit können wir nicht mehr ändern, die Zukunft verändert sich mit jeder unserer Entscheidungen. Nicht neu diese Erkenntnis, aber manchmal braucht der Körper echt unglaublich lange, um zu kapieren, was der Verstand längst begriffen hat.

Danke an die ganze Gruppe, die diesen Aufenthalt zu einer ganz besonderen Zeit für mich gemacht hat!

Alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUM REISEN: Auf den Elch gekommen…

Endlich wieder reisen, endlich in den Hohen Norden! Mein geliebter Lebensgefährte Dirk hat mir diesen Herzenswunsch erfüllt und organisierte mir eine Schweden-Überraschungsreise mit einem Abstecher nach Nordwegen. Ich wusste nur, dass wir nach Stockholm fliegen, ein Auto haben werden und eine Freundin und ihren Mann besuchen werden.

Es war einfach nur großartig! Tiefgehend, berührend, abenteuerlich, actiongeladen und sehr intensiv.

U. a. mit Gamla Uppsala mit Kirche, Grabhügeln, Sockenmuseum (nein, dort gibt es keine Socken 😉 ), Stockholm mit Gamla stan, Vikingermuseum, Besuch von Dirks Freundin samt ihrem Freund in einem Haus einer Künstlerin – ich habe mich gefühlt wie in einem Kunstmuseum, wunderschön gelegen an einem Privatsee – Schwimmen in der Früh umgeben von Seerosen, Västervik mit Ruinen, Leuchtturm, das Ende einer jährlichen Ruderregatta, Elchpark bei Vimmerby mit dem berühmten Elchkuss – ein Stück Kartoffel in den Mund und der Elch kommt und „küsst“ einen. Bei mir war nachher das ganze Gesicht nass. 😀

Alte Kirche und den Friedenstein von Kungsäter, Chakrengarten – sehr empfehlenswert für alle spirituell Interessierten für Yoga, Meditation o. ä., Baum des Lebens-Skulptur in Kungsbacka, Wanderung mit einer Bekannten von Dirk in Delsjöom, Kinobesuch in Göteborg wegen Wolkenbruch den ganzen Tag, Uddevalla mit Pferdestatue (s. Fotos) und Spaziergang auf der Strandpromenade, Tanum mit 3 Plätzen mit berühmten Steinritzungen (s. Fotos), Halden (Norwegen) mit Besuch der berühmten Festung Fredrikshald, wo Carolus Rex (auch bekannt als Carl XII. von Schweden) erschossen wurde – ob aus eigenen Reihen oder von den Norwegern ist ungeklärt. Unterwegs Halt an einem norwegischen See samt Erfrischung in diesem.

Übernachtung bei Künstlerin und Autorin Olga. Super sympatisch. Baden im Fluss in der Früh. Karlstad mit Kajaktour am Vänern See. Go-Cart bei der Rennstrecke Gelleräsen. Als Abschlusshighlight ein Besuch der bekannten Sala Sivergruva und allen ihren Gebäuden. Ich gewann bei vier auf alten Marktstanderl, wo man alte Jahrmarktsspiele nach Kauf von „Silbermünzen“ ausprobieren konnte, einen großen und einen kleinen Pyrit. Ein paar alte Kinderspiele, wie Stelzen gehen, Scheibtruhenfahren, Sackhüpfen und Hufeisenwerfen haben wir natürlich auch nicht ausgelassen, die man ebenfalls testen konnte. Unsere inneren Kinder haben sich sehr darüber gefreut.

Ein Abschlussessen in einem feinen Lokal beendete die lustige, mythologische und historische Reise, bevor wir am nächsten Tag wieder zu Flughafen fuhren.

Geliefde Koning, danke dir nochmals herzlich für diese außergewöhnliche Reise, in die du dein Herzblut und deine große Liebe gesteckt hast. Damit hast du mir eine riesengroße Freude gemacht. Das berührt mich gerade sehr, wenn ich das so schreibe. In Liefde, jouw Koningin ❤

LIEBE ZUM WASSER: Erlaufschlucht und Wildwasserkajak-Kurs

Das vergangene Wochenende war abenteuerlich, herausfordernd, lehrreich, adrenalinberauschend, nass und lustig. Ein Wildwasser-Kajak-Kurs für Anfänger zusammen mit meinem Herzensfreund und 3 anderen wagemutigen Frauen und Männern. Unser Trainer Gregor hat das ganz wunderbar gemacht und uns die nötigen Manöver und Grundtechniken geduldig nahe gebracht. Ein paar Aufwärmübungen gab es auch vor jedem Start auf dem Fluss. Am ersten Tag noch am Stausee und nur wenig Fließwasser WW 1-2. Der 2. Tag dafür umso schwieriger mit einigen Stellen WW 2. Ich habe alle gemeistert. Nach dem ersten Tag kühlte ich mich noch im Wim Hof Stil in der Salza ab. Das war herrlich. Die Wassertemperatur war optimal (für mich 😉 ).

Am Hinweg hielten wir kurz an der Erlaufschlucht und am Lunzer See.

Insgesamt ein wunderbares Wochenende. Auch die Besitzer des Naturfreunde-Campingsplatzes waren super sympathisch. Mo und Viktoria sind ein super Team.

Alles Liebe und einen schönen Wochenstart

Eure Caroline

LIEBE ZUR LEBENDIGKEIT: mein Leben in Bildern

Hab erst heute bemerkt, dass dieser Post gar nicht veröffentlicht wurde. Na ja, dann eben jetzt. Die Erlebnisse sind unvergessen. ❤

Meine Abenteuer im Mai: 5. Feuerlauf am Römerhof/Steiermark mit Dirk, ein wunderbares und nährendes Wurzelchakra-Seminar kurz danach von Sandra von Rainbowreiki-Chakra-Healing und eine anstrengende, aber tief berührende Wanderung mit meinem Herzensfreund P. auf den Muckenkogel bei Lilienfeld.

Auf die Lebendigkeit!

Eure Caroline

LIEBE ZUM LEBEN – Bratislava, Poledance und Flow mit Frauen

Was das Leben immer wieder für Überraschungen bringt, das passt auf keine Kuhhaut. Nicht mal auf zwei. 😉 Was soll ich sagen.

Schon wieder ein paar Wochen her ging es für einen Tagestrip nach Bratislava mit Dirk, meinem Lebensgefährten. Spontan, eine Überraschung, wie er es gerne für mich macht. Einfach durch die Straßen streifen, ein Cafe-Besuch hier, ein Essen da und einfach genießen, was gerade Lust macht und Freude bereitet.

Dann mache ich zusammen mit einer engen Freundin seit mittlerweile einem Monat Poledance, aber nicht nur das, es warten auch noch ein paar andere Spezialkurse auf uns wie Chair- und Lapdance (oder was uns sonst noch so einfällt 😉 ), sind wir doch eher die „Bodenbewohner“, nicht so die „Kletteraffen“. Nun, ich habe echt Respekt vor all den Frauen (und auch Männern), die das mit einer beeindruckenden Leichtigkeit und Eleganz beherrschen. Davon sind wir noch weit entfernt – schon allein wegen der noch fehlenden Muskelkraft -, aber es macht riesigen Spaß (wenn ich mir nicht gerade irgendwas Wichtiges anhaue oder so) und bringt uns sehr in unsere Weiblichkeit.

Vergangenes Wochenende bei einem Tantraseminar habe ich das erste Mal wirklich erfahren, wie weit ich bereits mit meiner Weiblichkeit gekommen bin. Ich war so im Flow mit den Frauen dort, auch Dank der wundervollen Muschelmagie, einfach magisch. Sisterhood in ihrer natürlichsten und ursprünglichsten Form. Ich bin immer wieder berührt, wenn ich daran zurückdenke. Ich bin so stolz auf meine Fortschritte. Wenn ich bedenke, wie lange ich Probleme mit Frauen hatte und nur selten richtigen Zugang zu welchen gefunden habe. Davon ist nichts mehr geblieben. Ich bin angekommen, endlich. ❤

Ich wünsche Euch allen schon jetzt ein wunderschönes Osterfest und alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUM REISEN/KÄLTE: Tapetenwechsel Brno und ein Wochenende im Zeichen der Kälte

Heute mal nur wenige Worte. Da ist so viel in meinem Herzen an Erinnerung, an Erfahrungen, aber das soll bei mir bleiben. Nur für mich.

Ein Tapetenwechsel stand an, ganz dringend. Daher schnellstens ein Wochenende in Brno mit meinem Herzensfreund P. geplant. Wunderschön, fürs Herz, für eine wundervolle, innige, tiefgehende Freundschaft, die wir uns zusammen nach unserer Trennung aufgebaut haben. Einfach eine andere Stadt genießen. Einfach leben.

Letztes Wochenende samt Freitag ganz was Anderes: Wim Hof Advanced Weekend mit 3 Tagen bewussten Atmens in unterschiedlichster Form, viel Kältetraining (samt aufwärmen danach), Vertrauens- und Führungsübungen in einer großartigen Gruppe von 5 Männern und 2 Frauen (eine davon war ich 🙂 ) unter der Leitung von der coolsten Frau Österreichs Sonja Flandorfer und ihrem Co-Trainer und Assistent Walter Berger. Tiefgehend, emotional, lustig, herausfordernd, bereichernd, vertrauensvoll – Selbstliebe pur. Mehr dazu auf liebesraum2.com. Mein Lebensgefährte Dirk war natürlich auch mit von der Partie sowie ein guter Kumpel von ihm.

Alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUM ABENTEUER: Einmal Windkanal und zurück – Indoor-Skydiving

Indoor-Skydiving Caroline 19.02.22, Trainer Roman, Foto: Windobona

Letzten Samstag waren Dirk und ich beim Indoor-Skydiving im Prater. Wollte ich schon lange machen, aber der Preis hatte mich abgeschreckt. Wir waren dort Teil einer kleinen Gruppe, die einem Trainer zugeordnet waren. Nach einer kurzen Einführung bekamen wir auch schon die Anzüge, Helme und Schutzbrillen ausgeteilt, außerdem Einmalohrstöpsel wegen dem Höllenlärm, der der Windkanal bei ca. 175 km/h verursacht. Wir hatten für 2 x 2 Minuten gebucht. Das klingt nach sehr wenig, aber es reicht völlig. Am nächsten Tag hatte ich starken Muskelkater in den Armen und der Brustmuskulatur. Man muss sowohl die Beine, als auch die Arme speziell halten, was bei diesen Windgeschwindigkeiten gar nicht so einfach ist. Mein Anfangsnervosität ist schnell wieder verschwunden. Vorfreude hatte sich durchgesetzt. Der Trainer war freundliche und geduldig. Er hat mir die Navigation im Windkanal mit Händen und Kopf mit Hilfe von einfachen Handzeichen immer wieder gezeigt und mich abgefangen, wenn ich zu sehr abgehoben bin und hat mich wieder auf den „Boden“ zurückgebracht. In den zweiten 2 Minuten ging es schon deutlich besser, da durfte ich auch schon mehr alleine machen, er war aber die ganze Zeit an meiner Seite.

Es hat großen Spaß gemacht, zu fliegen. Rauf und runter ist mir leicht gefallen, Drehungen und vor und zurück schon deutlich schwerer.

Nachdem alle Teilnehmer ihre Minuten aufgebraucht hatten, demonstrierte der Trainer auch noch ein paar Kunststücke im Windkanal. Echt cool, was man mit viel Übung erreichen kann. Nach nur 10 Minuten (mit Pausen dazwischen) im Windkanal kann man bereits alle Grundlagen anwenden lt. Kursbeschreibung.

Zu unserem Glück waren auch gerade professionelle Fallschirmspringer vor Ort und beeindruckten mit ihren Choreographien.

Ein echtes Abenteuer für windstarke Nerven. 🙂 Das war Paarzeit mit viel Spaß und Adrenalin!

Alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUR NATUR: Wieder Johannesbachklamm – Übung im Hier und Jetzt bleiben

Ja, weil es kürzlich so wunderschön war dort in der wildromantischen Klamm und Dirk meine Fotos so gut gefallen haben, waren wir jetzt auch gemeinsam dort.

Wem eine „Schlange“ auf dem Weg durch die Klamm begegnen sollte, der möge bitte keine Angst haben, sondern stattdessen einen bemalten Stein mitbringen und ihn dort zurücklassen. Die Schüler der örtlichen Volksschule freuen sich darüber.

Die Zeit bleibt nicht stehen, genauso wenig wie der Fluss der Klamm, deswegen kann man jeden Tag dort sein und immer wieder Neues entdecken und einmalige Natur genießen. Die Eisformationen, die Wasserwirbel, das Rauschen des Bachs, die Bäume, Sträucher und Pflanzen, die Menschen, die man dort trifft. Immer wieder ist etwas anders.

Es fällt uns schwer, im Hier und Jetzt zu bleiben, die Einzigartigkeit des Moments zu genießen – ich nehme mich davon gar nicht aus. Unser Gehirn vergleicht sofort. Ist schneller in der Vergangenheit oder in der Zukunft als in der Gegenwart. Tiere können das ganz großartig oder kleine Kinder – versunken im Augenblick ihres Tuns. Wir Erwachsenen haben oft Angst, dass wir etwas verpassen könnten, wenn wir nicht ständig vordenken, Strategien und Taktiken überlegen, Lösungen und Pläne entwickeln. Im Hier und Jetzt bleiben ist übrigens eine Eigenschaft des Eros – der weiblichen Seite in uns allen – dem Yin zugeordnet.

Nicht mal in der Natur gelingt es uns, sofort abzuschalten und einfach mal nur die Natur zu genießen, wie sie gerade ist. Ohne Vergleiche mit früheren Besuchen. Einfach so sehen, wie sie sich jetzt gerade zeigt und sich über das Neue freuen ohne Bewertung.

Danke, geliebter Mann, dass du mich immer wieder daran erinnerst, im Hier und Jetzt zu sein!

Alles Liebe

Eure Caroline ❤