LIEBE ZUM WASSER: Erlaufschlucht und Wildwasserkajak-Kurs

Das vergangene Wochenende war abenteuerlich, herausfordernd, lehrreich, adrenalinberauschend, nass und lustig. Ein Wildwasser-Kajak-Kurs für Anfänger zusammen mit meinem Herzensfreund und 3 anderen wagemutigen Frauen und Männern. Unser Trainer Gregor hat das ganz wunderbar gemacht und uns die nötigen Manöver und Grundtechniken geduldig nahe gebracht. Ein paar Aufwärmübungen gab es auch vor jedem Start auf dem Fluss. Am ersten Tag noch am Stausee und nur wenig Fließwasser WW 1-2. Der 2. Tag dafür umso schwieriger mit einigen Stellen WW 2. Ich habe alle gemeistert. Nach dem ersten Tag kühlte ich mich noch im Wim Hof Stil in der Salza ab. Das war herrlich. Die Wassertemperatur war optimal (für mich 😉 ).

Am Hinweg hielten wir kurz an der Erlaufschlucht und am Lunzer See.

Insgesamt ein wunderbares Wochenende. Auch die Besitzer des Naturfreunde-Campingsplatzes waren super sympathisch. Mo und Viktoria sind ein super Team.

Alles Liebe und einen schönen Wochenstart

Eure Caroline

LIEBE ZUR LEBENDIGKEIT: mein Leben in Bildern

Hab erst heute bemerkt, dass dieser Post gar nicht veröffentlicht wurde. Na ja, dann eben jetzt. Die Erlebnisse sind unvergessen. ❤

Meine Abenteuer im Mai: 5. Feuerlauf am Römerhof/Steiermark mit Dirk, ein wunderbares und nährendes Wurzelchakra-Seminar kurz danach von Sandra von Rainbowreiki-Chakra-Healing und eine anstrengende, aber tief berührende Wanderung mit meinem Herzensfreund P. auf den Muckenkogel bei Lilienfeld.

Auf die Lebendigkeit!

Eure Caroline

LIEBE ZUM LEBEN – Bratislava, Poledance und Flow mit Frauen

Was das Leben immer wieder für Überraschungen bringt, das passt auf keine Kuhhaut. Nicht mal auf zwei. 😉 Was soll ich sagen.

Schon wieder ein paar Wochen her ging es für einen Tagestrip nach Bratislava mit Dirk, meinem Lebensgefährten. Spontan, eine Überraschung, wie er es gerne für mich macht. Einfach durch die Straßen streifen, ein Cafe-Besuch hier, ein Essen da und einfach genießen, was gerade Lust macht und Freude bereitet.

Dann mache ich zusammen mit einer engen Freundin seit mittlerweile einem Monat Poledance, aber nicht nur das, es warten auch noch ein paar andere Spezialkurse auf uns wie Chair- und Lapdance (oder was uns sonst noch so einfällt 😉 ), sind wir doch eher die „Bodenbewohner“, nicht so die „Kletteraffen“. Nun, ich habe echt Respekt vor all den Frauen (und auch Männern), die das mit einer beeindruckenden Leichtigkeit und Eleganz beherrschen. Davon sind wir noch weit entfernt – schon allein wegen der noch fehlenden Muskelkraft -, aber es macht riesigen Spaß (wenn ich mir nicht gerade irgendwas Wichtiges anhaue oder so) und bringt uns sehr in unsere Weiblichkeit.

Vergangenes Wochenende bei einem Tantraseminar habe ich das erste Mal wirklich erfahren, wie weit ich bereits mit meiner Weiblichkeit gekommen bin. Ich war so im Flow mit den Frauen dort, auch Dank der wundervollen Muschelmagie, einfach magisch. Sisterhood in ihrer natürlichsten und ursprünglichsten Form. Ich bin immer wieder berührt, wenn ich daran zurückdenke. Ich bin so stolz auf meine Fortschritte. Wenn ich bedenke, wie lange ich Probleme mit Frauen hatte und nur selten richtigen Zugang zu welchen gefunden habe. Davon ist nichts mehr geblieben. Ich bin angekommen, endlich. ❤

Ich wünsche Euch allen schon jetzt ein wunderschönes Osterfest und alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUM REISEN/KÄLTE: Tapetenwechsel Brno und ein Wochenende im Zeichen der Kälte

Heute mal nur wenige Worte. Da ist so viel in meinem Herzen an Erinnerung, an Erfahrungen, aber das soll bei mir bleiben. Nur für mich.

Ein Tapetenwechsel stand an, ganz dringend. Daher schnellstens ein Wochenende in Brno mit meinem Herzensfreund P. geplant. Wunderschön, fürs Herz, für eine wundervolle, innige, tiefgehende Freundschaft, die wir uns zusammen nach unserer Trennung aufgebaut haben. Einfach eine andere Stadt genießen. Einfach leben.

Letztes Wochenende samt Freitag ganz was Anderes: Wim Hof Advanced Weekend mit 3 Tagen bewussten Atmens in unterschiedlichster Form, viel Kältetraining (samt aufwärmen danach), Vertrauens- und Führungsübungen in einer großartigen Gruppe von 5 Männern und 2 Frauen (eine davon war ich 🙂 ) unter der Leitung von der coolsten Frau Österreichs Sonja Flandorfer und ihrem Co-Trainer und Assistent Walter Berger. Tiefgehend, emotional, lustig, herausfordernd, bereichernd, vertrauensvoll – Selbstliebe pur. Mehr dazu auf liebesraum2.com. Mein Lebensgefährte Dirk war natürlich auch mit von der Partie sowie ein guter Kumpel von ihm.

Alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUM ABENTEUER: Einmal Windkanal und zurück – Indoor-Skydiving

Indoor-Skydiving Caroline 19.02.22, Trainer Roman, Foto: Windobona

Letzten Samstag waren Dirk und ich beim Indoor-Skydiving im Prater. Wollte ich schon lange machen, aber der Preis hatte mich abgeschreckt. Wir waren dort Teil einer kleinen Gruppe, die einem Trainer zugeordnet waren. Nach einer kurzen Einführung bekamen wir auch schon die Anzüge, Helme und Schutzbrillen ausgeteilt, außerdem Einmalohrstöpsel wegen dem Höllenlärm, der der Windkanal bei ca. 175 km/h verursacht. Wir hatten für 2 x 2 Minuten gebucht. Das klingt nach sehr wenig, aber es reicht völlig. Am nächsten Tag hatte ich starken Muskelkater in den Armen und der Brustmuskulatur. Man muss sowohl die Beine, als auch die Arme speziell halten, was bei diesen Windgeschwindigkeiten gar nicht so einfach ist. Mein Anfangsnervosität ist schnell wieder verschwunden. Vorfreude hatte sich durchgesetzt. Der Trainer war freundliche und geduldig. Er hat mir die Navigation im Windkanal mit Händen und Kopf mit Hilfe von einfachen Handzeichen immer wieder gezeigt und mich abgefangen, wenn ich zu sehr abgehoben bin und hat mich wieder auf den „Boden“ zurückgebracht. In den zweiten 2 Minuten ging es schon deutlich besser, da durfte ich auch schon mehr alleine machen, er war aber die ganze Zeit an meiner Seite.

Es hat großen Spaß gemacht, zu fliegen. Rauf und runter ist mir leicht gefallen, Drehungen und vor und zurück schon deutlich schwerer.

Nachdem alle Teilnehmer ihre Minuten aufgebraucht hatten, demonstrierte der Trainer auch noch ein paar Kunststücke im Windkanal. Echt cool, was man mit viel Übung erreichen kann. Nach nur 10 Minuten (mit Pausen dazwischen) im Windkanal kann man bereits alle Grundlagen anwenden lt. Kursbeschreibung.

Zu unserem Glück waren auch gerade professionelle Fallschirmspringer vor Ort und beeindruckten mit ihren Choreographien.

Ein echtes Abenteuer für windstarke Nerven. 🙂 Das war Paarzeit mit viel Spaß und Adrenalin!

Alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUR NATUR: Wieder Johannesbachklamm – Übung im Hier und Jetzt bleiben

Ja, weil es kürzlich so wunderschön war dort in der wildromantischen Klamm und Dirk meine Fotos so gut gefallen haben, waren wir jetzt auch gemeinsam dort.

Wem eine „Schlange“ auf dem Weg durch die Klamm begegnen sollte, der möge bitte keine Angst haben, sondern stattdessen einen bemalten Stein mitbringen und ihn dort zurücklassen. Die Schüler der örtlichen Volksschule freuen sich darüber.

Die Zeit bleibt nicht stehen, genauso wenig wie der Fluss der Klamm, deswegen kann man jeden Tag dort sein und immer wieder Neues entdecken und einmalige Natur genießen. Die Eisformationen, die Wasserwirbel, das Rauschen des Bachs, die Bäume, Sträucher und Pflanzen, die Menschen, die man dort trifft. Immer wieder ist etwas anders.

Es fällt uns schwer, im Hier und Jetzt zu bleiben, die Einzigartigkeit des Moments zu genießen – ich nehme mich davon gar nicht aus. Unser Gehirn vergleicht sofort. Ist schneller in der Vergangenheit oder in der Zukunft als in der Gegenwart. Tiere können das ganz großartig oder kleine Kinder – versunken im Augenblick ihres Tuns. Wir Erwachsenen haben oft Angst, dass wir etwas verpassen könnten, wenn wir nicht ständig vordenken, Strategien und Taktiken überlegen, Lösungen und Pläne entwickeln. Im Hier und Jetzt bleiben ist übrigens eine Eigenschaft des Eros – der weiblichen Seite in uns allen – dem Yin zugeordnet.

Nicht mal in der Natur gelingt es uns, sofort abzuschalten und einfach mal nur die Natur zu genießen, wie sie gerade ist. Ohne Vergleiche mit früheren Besuchen. Einfach so sehen, wie sie sich jetzt gerade zeigt und sich über das Neue freuen ohne Bewertung.

Danke, geliebter Mann, dass du mich immer wieder daran erinnerst, im Hier und Jetzt zu sein!

Alles Liebe

Eure Caroline ❤

LIEBE ZUR NATUR/KÄLTE: Die Johannesbachklamm in NÖ, Rituale und ein cooler Start in Jahr 2022

Ihr Lieben,

vor Ende des alten Jahres machte ich noch eine wunderschöne Wanderung mit meinem Herzensfreund durch die wildromantische Johannesbachklamm in NÖ. Perfekte Bedingungen für wunderschöne Eisformationen und gleichzeitig schneefrei für gute Wanderbedingungen ohne Schneeschuhe. Natur ist für die Kraftquelle Nr. 1. Entspannend für Körper, Geist und Seele. Wasser und Wald sind meine Freunde, mittlerweile auch die Kälte.

Seit nunmehr 2 Jahren mache ich regelmäßig in der Früh zusammen mit meinem Lebensgefährten Dirk die Wim-Hof-Atmung und dusche auch kalt. Unsere schon traditionelle Schneeschuhwanderung auf der Rax war diesmal ganz besonders schön – mehr dazu auf LIEBESRAUM 2.0.

Auch waren wir wieder am Neujahrstag beim Eisbaden, diesmal in einem Badeteich in der Nähe unserer Wohnung zusammen mit drei besonderen Freunden. Für zwei war es das 1. Mal Eisbaden.

Außerdem beendeten wir die Rauhnachtszeit – die Zeit zwischen den Jahren – mit einer kleinen schamanischen Zeremonie, wo auch ein reinigendes Bad im eiskalten Wasser dazugehörte. Dirk war der Zeremonienmeister und gestaltete dieses Ritual liebevoll. 12 Wünsche verbrannten wir in den 12 Rauhnächten, der 13.Wunsch wartet darauf, dass wir uns selbst darum kümmern. Um die anderen Wünsche kümmert sich das Universum – in Vertrauen und Hingabe an die geistige Welt.

Die aktuellen Zeitqualitäten prüfen gerade sehr stark die Standfestigkeit und das Durchhaltevermögen von Beziehungen – auch wir merken das sehr. Klarheit ist nicht nur heuer ein wichtiges Thema.

Ich habe das Jahr 2022 (mit gleich drei Mal meiner Glückszahl 2) unter das Licht der Selbstliebe, des Vertrauens und der Hingabe gestellt und habe auch schon ein paar Weichen in diese Richtung gestellt und passende Kurse dafür gebucht. Was sind eure wichtigen Themen dieses Jahr? Kommentiert gerne dazu, ich freue mich von euch zu lesen!

Alles Liebe

Caroline

LIEBE ZUM LEBEN: Frohe Weihnachten und einen guten Start ins Jahr 2022!

Ihr Lieben,

was für ein Jahr, das bald zu Ende geht. Puh! So intensiv.

Reiki-Ausbildung vollendet, nordschamanische Ausbildung gemacht und abgeschlossen, ein intensives Samhain-Fest, wo wir Tode im Leben gestorben sind und viel Altes loslassen konnten, und zuletzt die Feuerlauftrainerausbildung in Kombination mit Mentaltraining mit viel Glück noch vor dem letzten Lockdown geschafft – ein tolles Seminar – nur Dirk und ich und der Trainer. Wir durften unser Wissen auch gleich in die Tat umsetzen und beim letzten öffentlichen Feuerlauf-Tag dieses Jahr teilweise eine Gruppe leiten. Das war ein schöne Herausforderung, die viel Spaß gemacht hat. Die Gruppe war gar nicht so leicht zu motivieren, aber im Endeffekt haben es alle sicher über die glühenden Kohlen geschafft. Alle Ausbildungen habe ich zusammen mit Dirk gemacht, meinem wundervollen Lebensgefährten. Morgen wohnen wir bereits 1 Jahr in der neuen gemeinsamen Wohnung zusammen. Die Zeit vergeht so schnell.

Es passiert viel, aber nicht mehr so viel, das ich hier erzählen möchte, daher werden die Schreibintervalle länger. Alles hat seine Zeit. Auch dieser Blog. Die Hauptaufmerksamkeit liegt mittlerweile bei meinem Herzensprojekt liebesraum2.com.

Ihr werdet auf liebesraum2.com zur rechten Zeit am 24.12.21 auch ein Video von einem meiner heurigen Feuerläufe finden. Mittlerweile konnte ich schon einige Erfahrung sammeln. Dieses Jahr besonders viel. Es macht einfach viel Spaß, das scheinbar Unmögliche möglich zu machen. Glasscherbenlauf und Eisenstangen biegen waren natürlich auch wieder dabei. Das Feuer taugt mir aber am meisten. Das sind archaische Kräfte. Diese nur mit bloßen Füßen und klarem Fokus zu bezwingen ist schon sehr cool! Unser Körper kann so viel mehr, als wir ihm zutrauen. Wenn unser Geist scharf und klar ausgerichtet ist, wir ganz im Hier und Jetzt sind, Hingabe an den Moment, dann ist alles möglich.

Ich wünsche euch allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!

Eure Caroline

PS: einen besonderen Dank an all die treuen Leser, die mir immer noch folgen und liken, auch wenn es nicht mehr so oft etwas zu lesen gibt! Ihr seid großartig und wunderbar!

LIEBE ZUR NATUR/SPIRITUALITÄT – Alleinsein und Loslassen üben – Das Ende ist erst der Anfang

Ihr Lieben!

Die Zeit vergeht so schnell, das Jahr ist schon wieder fast um, das 7. und letzte nordschamanische Modul unserer Ausbildung ist vorbei. Irgendwie unspektakulär, obwohl es inhaltlich trotz des harmlos klingenden Namens „Liebeskraft“ am intensivsten und herausforderndsten von allen Modulen war. Es ging kaum um Liebe, es ging um Loslassen. So gesehen ging es vielleicht doch um das Loslassen, denn Liebe lässt los. In jedem Augenblick aufs Neue. Was du festhältst, wird schwinden, was du loslässt, kommt erst recht zu dir. Aus eigener Erfahrung weiß ich das, aber ihr wisst eh, der Körper und das Herz brauchen immer viel länger als der Verstand. Ich begreife schnell, aber dann braucht es eine gefühlte Ewigkeit bis es von meinem Verstand in mein Herz und meinen Körper sickert. Das Gewohnte, das Komfortable festhalten, das kann ich gut, aber wehe, da kommt eine Veränderung daher, das wirbelt mich dann erst recht durcheinander, weil ich an dem Alten festhänge und während dieses weggerissen wird vom Neuen, werde ich mit durchgeschüttelt. Zeit, aus der Komfortzone zu gehen und das Alte wirklich gehen zu lassen – über alle Widerstände und Ängste hinweg.

Es geht darum, Tode im Leben zu sterben, denn der körperliche Tod ist nur ein Übergang von der stofflichen Welt zur geistigen Welt. Aber die wahrhaftigen Tode sind jene, wo du eine Schwelle übertrittst, wo dich deine Archetypen über eine Schwelle schubsen. Altes stirbt und Neues erblickt das Licht der Welt. An diesen 4 Tagen – 3 Tage Modul und das Samhain-Fest – bin ich mehrere Male über diese Schwelle getreten. Mehrfach gestorben und wiederauferstanden. Emotional und psychisch. Eine Achterbahnfahrt der Gefühle war der „Lauf“ mit der „Wilden Jagd“ – die Haupt-Zeremonie des Samhain-Festes, wo man mit dem Heer von Odin und Frigg (bei uns besser als Perchta oder Frau Holle bekannt) einen Wettkampf eingeht. Eine definierte Wegstrecke, Zeit bis Sonnenaufgang, aber wehe, du drehst dich dabei um, das gibt großen Ärger und nur wenig Unterstützung im nächsten Jahr. Das Leben geht nur vorwärts, niemals zurück. Die Verführungen, die einen zum Umdrehen bewegen sollen, kommen, sei dir gewiss. Ich habe die Runde 2 Mal gemacht und gewonnen. Meinen Rucksack mit dem ganzen alten Gerümpel ausgeräumt und auf dem Weg zurückgelassen. Ich hatte danach so eine Energie, erleichtert im wahrsten Sinne.

Die Prüfungen kommen. Gerade ist so eine. 30 Tage No-Drama-Challenge mit meinem Lebensgefährten. Hart ist das schon, aber ein Aufgeben gibt es nicht bei mir. Niemals, auch wenn es gerade echt schwierig für mich ist, in allem das Positive und die Fülle zu sehen.

Am vergangenen Samstag dann noch das Üben im Alleinsein – das habe ich das 1. Mal wirklich bewusst als positiv erlebt. Dirk hatte Patentreffen im Wolf Science Center im Tierpark Ernstbrunn und hatte zwei Stunden Zeit für mich allein. Allein mit der Natur, mit den Tieren. Begleitpersonen durften beim offiziellen Programm nicht dabei sein. Also streifte ich allein durch den Park. Da wir vor den offiziellen Öffnungszeiten bereits vor Ort sein mussten, hatte ich den ganzen Park fast für mich alleine. Ah, wie angenehm. Die meiste Zeit habe ich keine Menschenseele gesehen. Die Tiere verhielten sich gleich ganz anders, waren viel zutraulicher. Ich habe ihnen meinen Respekt gezeigt. Sie haben sich dafür revanchiert und sind mir recht nahe gekommen. Teilweise geht man auch durch die Gehege und ist dann wirklich auf Du und Du mit den Mufflonen oder den Hirschen.

Nach einer großen Runde durch den Park hab ich mich auf eine der wenigen Sitzplätze in die Sonne gesetzt und haben die Wölfe im gegenüberliegenden Gehege beobachtet und hab mir vorgestellt, dass einer hinter dem Zaun des Nachbargeheges erscheinen würde. Mmh, erschienen ist tatsächlich ein Tier, aber ein ganz anderes als erwartet – ein wunderschöner Steinbock. Der hat sich von mir sogar berühren lassen, aber kaum sind andere Besucher vorbeigekommen, war er wieder verschwunden. Als diese wieder weitergezogen waren, kam er wieder zu mir zurück. So schön! Ich habe die für November wirklich angenehmen Temperaturen genossen, die Sonne, die Natur, die wunderschönen Tiere. Mehr habe ich nicht gebraucht. Im Hier und Jetzt und im Sein.

Alles Liebe und lasst es euch gut gehen

Eure Caroline

LIEBE ZUM ABENTEUER: Feuerlauf, der Zweite oder „Raus aus der Komfortzone“

Photograph by Harald „Feuerdrache“ (http://mobile-schwitzhuette.com/) und Roger (http://www.sweatlodge.at)

Vergangenen Samstag gab es endlich wieder ein Abenteuer nach meinem Geschmack.

Ich bin High Sensation Seekerin und brauche Abenteuer oder Reisen oder Initiationen wie die Luft zum atmen. Nicht jeden Tag, aber immer wieder, mehrmals pro Jahr. Raus aus der Komfortzone, raus aus dem Kopf, raus aus dem Alltag. Die letzten Jahre ging das aus bekannten Gründen nicht oder nur eingeschränkt, aber jetzt hält mich niemand mehr auf. Lebendigkeit fließt in mir, ich fühle mich in meiner Kraft, in meiner Stärke. Ich fühle mich dann wild und weiblich – keineswegs ein Widerspruch. Das Wilde und Ungezügelte ist ein Teil von uns Frauen. Das Männliche ist viel zielgerichteter, konzentrierter, so wie Hitze und Feuer und trotzdem zieht es mich auch stark zum Feuer, weil meine Wasserenergie zusammen mit Feuer ergeben brodelndes Vergnügen.

Also waren mein geliebter Lebensgefährte Dirk, zwei seiner Kumpels und ich bei einem Feuerlauf in der Nähe von Linz im „Bärenreich“, so benannt von Roger, dem Hüter des urigen und sehr abgelegenen Platzes.

Feuerdrache und Schamane Harald führte uns, eine sympathische Gruppe von 3 Frauen und 5 Männern (ohne Harald und Roger), durch den halben Tag und bereitete uns mit Glasscherbenlauf und Eisenstangenbiegen auf den Kohlenlauf vor. Holzstapel aufbauen, anzünden, mit langen trommeln „anheizen“, Kohlen verteilen, festklopfen, Wunschbüschel binden – Altes verbrennen und dann für Neues „brennen“ etc. Das machten wir gemeinsam. Zuerst gab es dann einen kurzen Lauf über eine Kohlenbahn, danach eine runde Fläche, wo wir wie auf einer Art Tanzfläche, miteinander oder auch einzeln unseren Mut unter Beweis stellen konnten bis die Kohle verglüht war. Das dauerte nicht mal besonders lange. Überraschend schnell war das Ganze wieder vorbei und unsere Füße waren schwarz. Die Euphorie war groß und ein letztes Essen stärkte uns für die lange, nächtliche Heimfahrt nach Wien.

Jeder Feuerlauf ist einzigartig und wunderbar. Es lohnt sich, seinen Mut auf die Probe zu stellen. Trotzdem braucht es auch Achtsamkeit, Fokus und

Danke, geliebter Mann, für dieses hitzige Abenteuer, ich freue mich auf das nächste!

Alles Liebe

Eure Caroline