LIEBE ZUM REISEN: 37 Fragmente eines Zufalls Teil 1 – GASTBEITRAG

Autor: P.

Im Winter, wenn die Sehnsucht nach dem Sommerurlaub wächst, durfte ich meine Schatz verschiedene Urlaubsziele vorschlagen. Caroline entschied sich recht schnell für eine Baltikumreise. Wie in der Vergangenheit begann ich mit dem Erstellen eines Reiseplans. Wenige Tage vor Abreise studierte Caroline überraschend die Reiseliteratur, was sie sonst erst während der Reise praktiziert.

„Unbedingt nach Kuldiga (abseits der gängigen Routen)! Dort befinden sich weiße Sandhöhlen, ein bestimmt mystischer Ort.“

Kurz war ich verdutzt, dann einigten wir uns beide – wie bewährt – zu bleiben, wo es uns gefällt, um dann weiterzuziehen.

Ein hart gefederter Bus russischer Bauart entlud uns dann in der Mittagshitze am Stadtrand von Kuldiga. Die nächst gelegene günstige freie Unterkunft entpuppte sich als umgebaute Garage im Hinterhof. Na ja, für den Notfall. Also weiterschauen, trotz all dem Reisegepäck. Etwas abseits, dafür direkt am breitesten natürlichen Wasserfall Europas, hatten wir Reiseglück, in einem Blockhaus unterzukommen. Traumhaft! Wir bleiben länger.

Am letzten Abend zur blauen Stunde bekam ich Lust auf ein Abschiedsbier. Nein, dieses Mal nicht in eines der romantischen Alternativcafés im Städtchen, sondern gleich ins nahe Bistro am Parkplatz. Schade, der Fensterplatz mit Panoramablick war belegt. Unser Nebenplatz war flankiert von Pokalen und einer riesigen Vase. Caroline machte mich aufmerksam: „Da ist ein Radfahrer darauf zu sehen.“ Winner: Mailand – San Remo. Die junge Kellnerin war gekommen und unsicher bei meiner umständlichen Bierbestellung. „Moment, please!“. Der Chef kam und verstand sofort. Beim Entschwinden sagte ich, ob das sein Pokal sei. Er lächelte und erwiderte: „Yes, in the same year I was worldchampion.“ und verschwand. Ich schmunzelte zweifelnd – Männer eben. Trotzdem bezahlte ich später bei ihm an der Theke und verabschiedete mich mit einer Verbeugung. „Respect, people like you give me so many exciting moments watching bike races. Thank you.“ Er lächelte herzlich und schlug dabei eine Glocke – sicher original vom Bahnradsport.

Unsicher der Begegnung googelte ich in der Unterkunft. Tatsächlich, Romans Vainsteins – 1. Ostblock-Straßenradweltmeister im Jahr 2000. Tour de France – Giro – Vuelta – Mailand San Remo etc.

Danke, mein Schatz, für Deinen Reisewunsch nach Kuldiga und das Abschlussbier im Bistro!

P.

Anmerkung: Kuldiga ist eine Stadt in Lettland.

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LIEBE ZUM REISEN/GENUSS: Ein Teehaus in Riga

Es gibt Orte, die mich magisch anziehen. Teehäuser zum Beispiel. Ich bin mit dem englischen Tee  aufgewachsen, den meine Mama immer tonnenweise – so kam es mir vor – aus London importierte. Grün-blaue Verpackung, dreieckige oder auch flache, runde Teebeutelchen mit schwarzem, rauchigen Tee. Immer zum Frühstück. Irgendwann konnte ich ihn nicht mehr trinken. Er schmeckte für mich zunehmend nach Kohlen. Ekelhaft. Nur die Motten mochten ihn noch.

Deshalb rührte ich lange Zeit keinen schwarzen Tee mehr an. Ich trank ihn nur mehr auf Reisen, wenn es keine Alternative gab oder er so gut schmeckte, wie in Südindien der frisch gekochte Masala Chai – nein, Chai Latte ist nicht das Gleiche!  Ich entdeckte Grüntee für mich. Erst nur Beutel, später auch losen Tee vom Teesalon von Eva Horvath. Letzteren aber nur zu besonderen Stunden, wo ich Zeit und Muße habe, solche ausgewählten Köstlichkeiten zu genießen.

Mittlerweile trinke ich viele Sorten Tee und Infusionen (Kräutertee, ausgewählten Früchtetee), je nach Lust und Laune, ob ich entspannen will oder Belebung brauche. Nur der schwarze Tee ist ein seltener Gast in meiner Tasse.

So fanden wir auf unserem ersten Spaziergang nach der Ankunft in Riga im Park nahe der Altstadt ein wunderschönes Teehaus von runder Form, lichtdurchflutet, orientalisch eingerichtet, mit einer steilen Wendeltreppe in der Mitte, die auf eine Galerie hinaufführt. Dort liegen duzende große gemusterte Polster, die zum Kuscheln und Entspannen einladen. Man bestellt unten bei der großzügigen Theke, lässt sich von freundlichen Mitarbeiterinnen beraten und setzt sich dann oben auf den Boden zwischen all die weichen Kissen und wartet auf seine Kanne. Das Tablett stellt man dann zwischen sich und genießt die wunderbare Aussicht auf den Fluss und das frische Grün des Parks. Gelegentlich fahren kleine Boote vorbei, wie in Amsterdam, und schippern Touristen durch die Gegend. Wer möchte, kann sich aus süßen Köstlichkeiten noch ein paar Begleiter zum Tee aussuchen. Im Erdgeschoss gibt es auch Tische und Sessel für alle, die nicht am Boden sitzen können oder wollen oder die Treppe nicht schaffen. Auch einen kleinen Außenbereich gibt es. Teezeremonien werden ebenfalls angeboten und auch spezielle Trendgetränke, wie Matcha Latte, Chai Latte etc, werden zubereitet. Zu bestimmter Stunde kann man dort auch Omelette und andere Frühstücksleckereien bekommen.

Zweimal besuchten wir das Teehaus. Kurz bevor wir weiter nach Kuldiga fuhren und zum Abschluss, bevor wir uns auf den Weg zum Flughafen machten. Jedesmal hatten wir Glück, und es war nur spärlich besetzt, sodass wir den Aufenthalt in Ruhe genießen konnten.

Solche Orte bleiben mir im Gedächtnis.

So macht mir das Reisen Spaß. Kunst und Kultur in Verbindung mit Genuss, Ruhe und Gelassenheit und natürlich jeder Menge Natur. Sich treiben lassen. Nicht nur herumeilen und eine Sehenswürdigkeit nach der anderen besichtigen. Auf einer Bank im Park verweilen und den lustigen Möwen zusehen. So halte ich Stadt besser aus.

Tee hilft auch – immer.

Alles Liebe

Eure Caroline

 

 

LIEBE ZUM REISEN: Lettland und Litauen – zum Verlieben!

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Für Naturliebhaber und Sportbegeisterte:

Lettland: Kemeri-Nationalpark nahe Riga mit vielen Wander- und Radfahrmöglichkeiten. Wunderschöne Moorlandschaften – über Holzstege zu bewandern – wechseln ab mit dichtem Wald.

Kuldiga mit dem breitesten Wasserfall Europas – 269 m breit, aber nur max. 4 m hoch – sich die Schultern massieren lassen. Einzigartige Sandhöhle mit romantischer „Liebeshalle“ – Die Schnittblumen halten dort 3 Monate ohne Wasser aus –

Litauen: Kurische Nehrung – Nationalpark- zwischen Stille des Haffs und der Brandung der Ostsee, mit Sand-Dünen wie in Afrika und malerischen Ortschaften, dazwischen Wald und nochmals Wald.

Trakai umgeben von Seen, zum Entspannen und Träumen und Schwimmen. Perfekt für diverse (Wasser-)Sportarten und Wandern im nahen Nationalpark.

Für Kulturhungrige und Kunstfreunde:

Lettland: Altstadt von Riga: klein, aber fein, diverse Museen, Architektur: Jugendstil

Litauen: Altstadt von Vilnius mit eigenständigem Künstlerviertel: Heimat vieler Galerien, schrägen Läden und eben solchen Menschen, Kunst – wo man steht und geht. Viele Museen, Straßenkunst an Hauswänden, Burganlage etc.

Einzigartige Wasserburg in Trakai

Beide Länder: alte Holzhäuser, schöne Backsteinbauten, viele Kirchen – katholisch, evangelisch, orthodox, eine Synagoge in Vilnius

Für Entspannungstiger und Schmusekatzen: 

Beide Länder: nordisch eingerichtete, gemütliche Cafés, viele Parks, introvertierte und zurückhaltende Menschen, wenig Reizüberflutung – kaum große Werbeschilder oder laute Musik

Für Spirituelle und Magier:

Lettland: Die Sandhöhle und der breiteste Wasserfall bei bzw. in Kuldiga, diverse Kirchen etc

Litauen: Hexenberg in Juodkrante auf der Kurischen Nehrung, kleiner Schamanenladen im Künstlerviertel von Vilnius, viele Kirchen etc, besonders in Vilnius

Für Probierschnecken und Naschkatzen:

Lettland: das vielleicht beste Brot der Welt – malzig, softig – einfach unwiderstehlich, köstliche Zimtschnecken und andere süße Gaumenfreuden

Litauen: soviel Bier ist nicht zu fassen…, ungewöhnliche Käsesnacks mit Schokolade, Marmelade und so weiter, ein Haufen Porridge und Berge von Pfannkuchen /Palatschinken schon zum Frühstück, köstlicher frisch geräucherter Fisch

Wir: weit über 200 km zu Fuß in 17 Tagen, ungezählt viele mit Bussen und ein paar Bahnkilometer, sieben Orte (sechs zum Bleiben, einer nur für ein paar Stunden), zwei Länder, zwei unglaubliche „Zufallsbekanntschaften“ (mehr davon an anderer Stelle), zwei Menschen, ur viel Natur, Schwimmen, Entspannung, ein bisschen Kultur, ein Kinobesuch und ganz besonders viel Liebe…

Dort geblieben: zwei Strohhüte

Mitgekommen: ein Kunstdruck mit Elch, ein gebrauchter Roman

Mitgekommen, aber verschollen: eine Kette mit Fuchsanhänger vom Schamanenladen

Zusammenfassung: wenn ich mal eine berühmte Schriftstellerin bin, dann schreibe ich dort meine Bücher…

Alles Liebe und bleibt neugierig

Eure Caroline

 

 

 

 

LIEBE ZUM REISEN: Urlaubsvorbereitung

Endlich ist unser heuriger Sommerurlaub in greifbare Nähe gekommen. Ich freue mich schon sehr darauf. Ich wünsche mir vor allem kühlere Temperaturen, Entspannung vom Alltag und eine wunderschöne intensive Zeit mit meinem Schatz.

Es geht ins schöne Baltikum, konkret nach Lettland und Litauen. Viel Natur erwartet uns, gutes Bier und Abenteuer, wo immer es uns auch hintreiben will. Wir haben zwar einen fixen Zeitrahmen, aber wenn es uns an einem Platz gefällt, wollen wir auch länger bleiben. Wir mischen uns unter die Einheimischen und fahren mit den Öffis. Meine kleinen Sprachführer werden mir diesmal weniger helfen, da die Sprachen sehr komplex und schwierig sind, aber wenigstens JA und NEIN, DANKE und BITTE würde ich gerne sagen können, auch wenn es nur für den Urlaub ist. Die Leute freuen sich immer so, wenn man es als Reisender wenigstens versucht.

Aufs Essen bin ich auch neugierig, soweit ich recherchiert habe, geht es dort deftig zu, was aber für uns als Flexitarier kein Problem ist. Wir sind noch nie verhungert, im Zweifel gibt es halt Salat ;-). Das Trinkwasser aus der Leitung wird in keinem der Länder empfohlen, was mich schon gewundert hat, aber wir in Wien sind auch besonders privilegiert, was die Wasserqualität angeht.

Ich habe gelesen, dass es in Lettland und Litauen auch Elche und Wölfe und eine große Vogelvielfalt geben soll. Für Fotografen gibt es dort sicher viele schöne Motive, ich bin ja mehr der Typ spontaner Schnappschuss-Fotograf ohne besondere Ausrüstung, aber davon solls bekanntlich auch viele geben. 😉 Schließlich will ich Urlaub machen, nicht die ganze Zeit schweres Gerät herumschleppen, wenn ich es denn hätte.

Eines, was mir mein Schatz beigebracht hat, ist, die Reisetasche leicht zu packen und auf möglichst viel Unnötiges zu verzichten. Nur bei gewissen Sachen mache ich da eine Ausnahme, und zwar Mücken- und Zeckenschutz, Sonnencreme, Notfallpaket für Wanderungen  und Urlaubslektüre – bei langen Busfahrten unersetzlich.

Also wundert Euch nicht, wenn Ihr jetzt länger nichts von mir lesen solltet, besonders auch, weil mein Gehirn bei der Hitze nur auf – gefühltem – Autopilot läuft, und dieser nicht sonderlich produktiv ist. Ich zähle die Tage bis zur Reise…

Derzeit helfen nur Eis essen und Gurken! ❤ ❤ ❤

Ich wünsche Euch weiterhin einen schönen Sommer und allen Urlaubern einen wunderbaren solchen.

Alles Liebe

Eure Caroline vom LIEBESRAUM

LIEBE ZUR NATUR: Ein unbekannter Naturpark samt Ruine Schrattenstein oder von Sieding nach Grünbach am Schneeberg

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Wo wandern, wenn es draußen affenheiß ist? Am besten im Wald.

Am besten gleich mal eine neue Route ausprobieren. Welche? Wollt Ihr wissen, was für ein geheimer Durchgang das ist? Ein Klick auf „Weiterlesen“ und Ihr wisst es…

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Unser Pausenplatz mitten im Helenental an der Schwechat

LIEBE ZUR NATUR: Ein Runde im Helenental

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Unser Pausenplatz am Wasser mitten im Helenental

Bei hitzigen Temperaturen ist nichts angenehmer als eine einfache Wanderung entlang von Wasser und durch dichten Wald.

Da wir am Abend noch einen Termin hatten, wollten wir auch bald wieder daheim sein. Daher hatte mein Schatz die Idee zu einer Helenental-Runde. Ich war bisher noch nie im viel besungenen Teil des Schwechattales (hier: der Fluss, nicht der Ort). Er liegt vom Bahnhof Baden ca. 3,5 km zu Fuß entfernt. Der Weg ist gut beschildert, nur einmal mussten wir fragen, welche Uferseite für uns die bessere ist. Wir nahmen also das linke Ufer vom Bahnhof aus gesehen und folgten immer der Schwechat. Nach einer Straßenbrücke geht es rechts durch einen breiten Zugangsweg, der dann kurz danach in den ersten Waldabschnitt übergeht. Dieser erste Teil ist als Hundezone ausgeschildert und wird von diesen und ihren Besitzerinnen auch viel genutzt. Ein paar davon – die Hunde – nutzen auch die Gelegenheit für ein erfrischendes Bad im Fluss. Wir machten am Ufer auf zwei Baumstümpfen eine kurze Rast am Wasser und genossen die friedliche Stimmung. Unser Weg führte uns dann mehr oder weniger immer geradeaus. Hin und wieder zweigte nach rechts eine Brücke ab, die wir aber alle links liegen ließen.

Nach einer Weile trafen wir dann auf eine Kreuzung, wo ein Schild nach links zur Jägerhütte verweist. Ein auskunftsfreudiges Pärchen erklärte uns verschiedenen Möglichkeiten für die weitere Wanderung, wir entschieden uns für die Jägerhütte. Man kann hier auch weiter zu einer Cholerakapelle weitergehen, aber da die Brücke dort gerade saniert wird, muss man dann noch einen Kilometer weitergehen und kann dann über den Fluss auf das rechte Ufer wechseln und dort dann auf dem Radweg zurück nach Baden wandern. Es gibt zwar einen Bus, der aber gerade am Wochenende, wo es sinnvoll wäre, nur selten fährt.

Der Weg zur Jägerhütte führte uns auf engem Pfad weiter, der von beiden Seiten von hohen, dichten Büschen und Bäumen fast schon zugewachsen war, nach ein paar Minuten zu einer Lichtung, wo wir wieder aus mehreren Abzweigungen wählen mussten. Wir nahmen die Abzweigung auf der linken Seite Richtung Baden. Durch den Wald ging es recht steil hinauf, hier trafen wir eine Weile auf gar keine Menschen mehr. Das Jägerhaus lag auf rechten Seite, dort wandten wir uns wieder nach links den Berg wieder hinunter.

Auf der rechten Seite entdecke mein Schatz eine große Anzahl von gefällten Bäumen, die wie Mikado kreuz und quer herumlagen. Er hatte plötzlich Lust, darauf zu balancieren und stellte sich dabei äußerst geschickt an. Ich probierte es auch auf ein paar Stämmen, aber auf die sehr hoch gelegenen traute ich mich nicht, die Sturzgefahr schien mir zu groß. Wir hatten großen Spaß. 🙂

Dann wanderten wir weiter nach Baden. Bald schon erreichten wir den Waldrand und folgten den blau-weißen Markierungen weiter ins Tal.  Wir erreichten wieder bekanntere Gefilde und erkannten, dass wir an einer Stelle herauskamen, an der wir bereits beim Hinweg vorbeigekommen waren, und zwar gleich nach einer Brücke über die Schwechat bei einem abgezäunten Bereich eines (öffentlichen ?) Schwimmbads. Wir folgten der bereits gut bekannten Straße und durch den Arthur-Schnitzler-Park zurück zum Bahnhof von Baden. Gerade noch rechtzeitig vor dem hereinziehenden Gewitter.

Fakten: Bhf. Baden – Weg zum Helenental (3,5 km) – Helenental – Abzweigung Jägerhütte – Abzweigung Baden – Bhf. Baden

Unsere Gehzeit (inkl. 3 kurzer Pausen): 3 h 15 Uhr, rd. 11 km

Weg: Bis auf ein längeres Stück nach der Lichtung im Wald, das doch steiler war, ist der Weg flach und gut zu gehen. Daher auch für Anfänger und Kinder geeignet. Meist Asphalt oder Erdboden, teils mit Wurzeln oder Steinen, aber wenig. Es sind viele Hunde auf dem Teil durchs Helenental unterwegs. Wen das stören sollte, kann auch den Rad- und Wanderweg auf der anderen Flussseite benutzen und dann über einer der Brücken auf die linke Seite wechseln. Viel Schatten durch Wald und hohe Bäume gegeben. Wer nicht quer durch ganz Baden gehen will, kann sicher auch mit einem der Stadtbusse abkürzen.

Fazit: Eine leichte, schattige Sommerwanderung, teils am Fluss Schwechat entlang. Wunderschöne Flusslandschaft und dichter Wald. Was will das Herz mehr! ❤ ❤ ❤ ❤

Alles Liebe

Eure Caroline

„THE FLYING SHIP“ von Alexander Ponomarev, Foto: Caroline C.

LIEBE ZU RÄTSELN/KUNST: Zeitreise und HÖHENRAUSCH

„THE FLYING SHIP“ von Alexander Ponomarev, Foto: Caroline C.

„THE FLYING SHIP“ von Alexander Ponomarev, Foto: Caroline C.

Meine beste Freundin schenkte mir zum Geburtstag ein Exit-the-Room-Game in Linz, dazu mein dunkles Lieblingsbier aus Grießkirchen. Die perfekte Kombi, wenn man nicht beides gleichzeitig genießt. 😉 Ich entschied mich für das Spiel „Timewarp“. Zeitreisen machen wollte ich schon als Kind und hatte mir damals sogar selbst eine – zugegebenermaßen nicht funktionale – „Zeitmaschine“ aus alten Hockern, einer Anzeige mit verschiedenen Überraschungseifiguren für die Zeitphasen  gebaut. Eine meiner Schwestern musste dann immer, je nach ausgewählter Zeit, in unterschiedliche Rollen schlüpfen, wobei die Dinos am einfachsten nachzumachen waren – ein bisschen Brüllen und gefährlich dreinschauen, T-Rex war sehr beliebt.

Am Wochenende war es dann soweit. Nach etwas Kunstgenuss (s. unten) und einer mittäglichen Stärkung mit Spaghetti mit selbst gekochter Tomaten-Mozzarella-Sauce ging es los. Der schwerste Raum – vom Veranstalter angegeben -, wir nur zu zweit, aber wir kennen uns schon echt lange und spielten auch bereits einen Raum gemeinsam, allerdings in Wien vor einigen Jahren.

Der Veranstalter dieses Exit-the-Room-Games hat das Thema „Zeitreise“ ganz großartig umgesetzt, mit Schutzbrille, Ohrenschutz und Lichteffekten inklusive. Es hätte nicht viel gefehlt und die „Zeitmaschine“ hätte uns wirklich in ferner Vergangenheit abgesetzt, so echt sah sie aus. Dort mussten wir dann auch die gefunden Lösungen eingeben, um wieder „Zurück in die Zukunft“ zu kommen. Die Rätsel waren kreativ, forderten unseren Verstand und unsere kreative Problemlösung, schließlich hatten wir nur 60 Minuten zeit, und wir hatten gut zu tun. Mit etwas Hilfe von außen schafften wir es aber rechtzeitig wieder zurück in „Mamas Wäscheschrank“. Den Sieg feierten wir mit einem köstlichen Eis auf dem Weg zum Bahnhof. Besser geht es nicht. 🙂

Davor besuchten wir noch auf einen Sprung den „HÖHENRAUSCH“ 2018. Mehr dazu hier. Das Foto zeigt das Kunstwerk des russischen Künstlers Alexander Ponomarev mit dem Titel „THE FLYING SHIP“. Am besten ist es natürlich, man hat viel Zeit, denn dort gibt es die Arbeiten von 40 Künstlerinnen und Künstlern zu entdecken. Zahlreiche Ermäßigungen machen das Kunsterlebnis auch leistbar.

Ich hatte viel Spaß an diesem Tag in Linz.

Alles Liebe

Eure Caroline