LIEBE ZUR NATUR: Wieder Johannesbachklamm – Übung im Hier und Jetzt bleiben

Ja, weil es kürzlich so wunderschön war dort in der wildromantischen Klamm und Dirk meine Fotos so gut gefallen haben, waren wir jetzt auch gemeinsam dort.

Wem eine „Schlange“ auf dem Weg durch die Klamm begegnen sollte, der möge bitte keine Angst haben, sondern stattdessen einen bemalten Stein mitbringen und ihn dort zurücklassen. Die Schüler der örtlichen Volksschule freuen sich darüber.

Die Zeit bleibt nicht stehen, genauso wenig wie der Fluss der Klamm, deswegen kann man jeden Tag dort sein und immer wieder Neues entdecken und einmalige Natur genießen. Die Eisformationen, die Wasserwirbel, das Rauschen des Bachs, die Bäume, Sträucher und Pflanzen, die Menschen, die man dort trifft. Immer wieder ist etwas anders.

Es fällt uns schwer, im Hier und Jetzt zu bleiben, die Einzigartigkeit des Moments zu genießen – ich nehme mich davon gar nicht aus. Unser Gehirn vergleicht sofort. Ist schneller in der Vergangenheit oder in der Zukunft als in der Gegenwart. Tiere können das ganz großartig oder kleine Kinder – versunken im Augenblick ihres Tuns. Wir Erwachsenen haben oft Angst, dass wir etwas verpassen könnten, wenn wir nicht ständig vordenken, Strategien und Taktiken überlegen, Lösungen und Pläne entwickeln. Im Hier und Jetzt bleiben ist übrigens eine Eigenschaft des Eros – der weiblichen Seite in uns allen – dem Yin zugeordnet.

Nicht mal in der Natur gelingt es uns, sofort abzuschalten und einfach mal nur die Natur zu genießen, wie sie gerade ist. Ohne Vergleiche mit früheren Besuchen. Einfach so sehen, wie sie sich jetzt gerade zeigt und sich über das Neue freuen ohne Bewertung.

Danke, geliebter Mann, dass du mich immer wieder daran erinnerst, im Hier und Jetzt zu sein!

Alles Liebe

Eure Caroline ❤

LIEBE ZUR NATUR/KÄLTE: Die Johannesbachklamm in NÖ, Rituale und ein cooler Start in Jahr 2022

Ihr Lieben,

vor Ende des alten Jahres machte ich noch eine wunderschöne Wanderung mit meinem Herzensfreund durch die wildromantische Johannesbachklamm in NÖ. Perfekte Bedingungen für wunderschöne Eisformationen und gleichzeitig schneefrei für gute Wanderbedingungen ohne Schneeschuhe. Natur ist für die Kraftquelle Nr. 1. Entspannend für Körper, Geist und Seele. Wasser und Wald sind meine Freunde, mittlerweile auch die Kälte.

Seit nunmehr 2 Jahren mache ich regelmäßig in der Früh zusammen mit meinem Lebensgefährten Dirk die Wim-Hof-Atmung und dusche auch kalt. Unsere schon traditionelle Schneeschuhwanderung auf der Rax war diesmal ganz besonders schön – mehr dazu auf LIEBESRAUM 2.0.

Auch waren wir wieder am Neujahrstag beim Eisbaden, diesmal in einem Badeteich in der Nähe unserer Wohnung zusammen mit drei besonderen Freunden. Für zwei war es das 1. Mal Eisbaden.

Außerdem beendeten wir die Rauhnachtszeit – die Zeit zwischen den Jahren – mit einer kleinen schamanischen Zeremonie, wo auch ein reinigendes Bad im eiskalten Wasser dazugehörte. Dirk war der Zeremonienmeister und gestaltete dieses Ritual liebevoll. 12 Wünsche verbrannten wir in den 12 Rauhnächten, der 13.Wunsch wartet darauf, dass wir uns selbst darum kümmern. Um die anderen Wünsche kümmert sich das Universum – in Vertrauen und Hingabe an die geistige Welt.

Die aktuellen Zeitqualitäten prüfen gerade sehr stark die Standfestigkeit und das Durchhaltevermögen von Beziehungen – auch wir merken das sehr. Klarheit ist nicht nur heuer ein wichtiges Thema.

Ich habe das Jahr 2022 (mit gleich drei Mal meiner Glückszahl 2) unter das Licht der Selbstliebe, des Vertrauens und der Hingabe gestellt und habe auch schon ein paar Weichen in diese Richtung gestellt und passende Kurse dafür gebucht. Was sind eure wichtigen Themen dieses Jahr? Kommentiert gerne dazu, ich freue mich von euch zu lesen!

Alles Liebe

Caroline

LIEBE ZUM LEBEN: Frohe Weihnachten und einen guten Start ins Jahr 2022!

Ihr Lieben,

was für ein Jahr, das bald zu Ende geht. Puh! So intensiv.

Reiki-Ausbildung vollendet, nordschamanische Ausbildung gemacht und abgeschlossen, ein intensives Samhain-Fest, wo wir Tode im Leben gestorben sind und viel Altes loslassen konnten, und zuletzt die Feuerlauftrainerausbildung in Kombination mit Mentaltraining mit viel Glück noch vor dem letzten Lockdown geschafft – ein tolles Seminar – nur Dirk und ich und der Trainer. Wir durften unser Wissen auch gleich in die Tat umsetzen und beim letzten öffentlichen Feuerlauf-Tag dieses Jahr teilweise eine Gruppe leiten. Das war ein schöne Herausforderung, die viel Spaß gemacht hat. Die Gruppe war gar nicht so leicht zu motivieren, aber im Endeffekt haben es alle sicher über die glühenden Kohlen geschafft. Alle Ausbildungen habe ich zusammen mit Dirk gemacht, meinem wundervollen Lebensgefährten. Morgen wohnen wir bereits 1 Jahr in der neuen gemeinsamen Wohnung zusammen. Die Zeit vergeht so schnell.

Es passiert viel, aber nicht mehr so viel, das ich hier erzählen möchte, daher werden die Schreibintervalle länger. Alles hat seine Zeit. Auch dieser Blog. Die Hauptaufmerksamkeit liegt mittlerweile bei meinem Herzensprojekt liebesraum2.com.

Ihr werdet auf liebesraum2.com zur rechten Zeit am 24.12.21 auch ein Video von einem meiner heurigen Feuerläufe finden. Mittlerweile konnte ich schon einige Erfahrung sammeln. Dieses Jahr besonders viel. Es macht einfach viel Spaß, das scheinbar Unmögliche möglich zu machen. Glasscherbenlauf und Eisenstangen biegen waren natürlich auch wieder dabei. Das Feuer taugt mir aber am meisten. Das sind archaische Kräfte. Diese nur mit bloßen Füßen und klarem Fokus zu bezwingen ist schon sehr cool! Unser Körper kann so viel mehr, als wir ihm zutrauen. Wenn unser Geist scharf und klar ausgerichtet ist, wir ganz im Hier und Jetzt sind, Hingabe an den Moment, dann ist alles möglich.

Ich wünsche euch allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!

Eure Caroline

PS: einen besonderen Dank an all die treuen Leser, die mir immer noch folgen und liken, auch wenn es nicht mehr so oft etwas zu lesen gibt! Ihr seid großartig und wunderbar!

LIEBE ZUR NATUR/SPIRITUALITÄT – Alleinsein und Loslassen üben – Das Ende ist erst der Anfang

Ihr Lieben!

Die Zeit vergeht so schnell, das Jahr ist schon wieder fast um, das 7. und letzte nordschamanische Modul unserer Ausbildung ist vorbei. Irgendwie unspektakulär, obwohl es inhaltlich trotz des harmlos klingenden Namens „Liebeskraft“ am intensivsten und herausforderndsten von allen Modulen war. Es ging kaum um Liebe, es ging um Loslassen. So gesehen ging es vielleicht doch um das Loslassen, denn Liebe lässt los. In jedem Augenblick aufs Neue. Was du festhältst, wird schwinden, was du loslässt, kommt erst recht zu dir. Aus eigener Erfahrung weiß ich das, aber ihr wisst eh, der Körper und das Herz brauchen immer viel länger als der Verstand. Ich begreife schnell, aber dann braucht es eine gefühlte Ewigkeit bis es von meinem Verstand in mein Herz und meinen Körper sickert. Das Gewohnte, das Komfortable festhalten, das kann ich gut, aber wehe, da kommt eine Veränderung daher, das wirbelt mich dann erst recht durcheinander, weil ich an dem Alten festhänge und während dieses weggerissen wird vom Neuen, werde ich mit durchgeschüttelt. Zeit, aus der Komfortzone zu gehen und das Alte wirklich gehen zu lassen – über alle Widerstände und Ängste hinweg.

Es geht darum, Tode im Leben zu sterben, denn der körperliche Tod ist nur ein Übergang von der stofflichen Welt zur geistigen Welt. Aber die wahrhaftigen Tode sind jene, wo du eine Schwelle übertrittst, wo dich deine Archetypen über eine Schwelle schubsen. Altes stirbt und Neues erblickt das Licht der Welt. An diesen 4 Tagen – 3 Tage Modul und das Samhain-Fest – bin ich mehrere Male über diese Schwelle getreten. Mehrfach gestorben und wiederauferstanden. Emotional und psychisch. Eine Achterbahnfahrt der Gefühle war der „Lauf“ mit der „Wilden Jagd“ – die Haupt-Zeremonie des Samhain-Festes, wo man mit dem Heer von Odin und Frigg (bei uns besser als Perchta oder Frau Holle bekannt) einen Wettkampf eingeht. Eine definierte Wegstrecke, Zeit bis Sonnenaufgang, aber wehe, du drehst dich dabei um, das gibt großen Ärger und nur wenig Unterstützung im nächsten Jahr. Das Leben geht nur vorwärts, niemals zurück. Die Verführungen, die einen zum Umdrehen bewegen sollen, kommen, sei dir gewiss. Ich habe die Runde 2 Mal gemacht und gewonnen. Meinen Rucksack mit dem ganzen alten Gerümpel ausgeräumt und auf dem Weg zurückgelassen. Ich hatte danach so eine Energie, erleichtert im wahrsten Sinne.

Die Prüfungen kommen. Gerade ist so eine. 30 Tage No-Drama-Challenge mit meinem Lebensgefährten. Hart ist das schon, aber ein Aufgeben gibt es nicht bei mir. Niemals, auch wenn es gerade echt schwierig für mich ist, in allem das Positive und die Fülle zu sehen.

Am vergangenen Samstag dann noch das Üben im Alleinsein – das habe ich das 1. Mal wirklich bewusst als positiv erlebt. Dirk hatte Patentreffen im Wolf Science Center im Tierpark Ernstbrunn und hatte zwei Stunden Zeit für mich allein. Allein mit der Natur, mit den Tieren. Begleitpersonen durften beim offiziellen Programm nicht dabei sein. Also streifte ich allein durch den Park. Da wir vor den offiziellen Öffnungszeiten bereits vor Ort sein mussten, hatte ich den ganzen Park fast für mich alleine. Ah, wie angenehm. Die meiste Zeit habe ich keine Menschenseele gesehen. Die Tiere verhielten sich gleich ganz anders, waren viel zutraulicher. Ich habe ihnen meinen Respekt gezeigt. Sie haben sich dafür revanchiert und sind mir recht nahe gekommen. Teilweise geht man auch durch die Gehege und ist dann wirklich auf Du und Du mit den Mufflonen oder den Hirschen.

Nach einer großen Runde durch den Park hab ich mich auf eine der wenigen Sitzplätze in die Sonne gesetzt und haben die Wölfe im gegenüberliegenden Gehege beobachtet und hab mir vorgestellt, dass einer hinter dem Zaun des Nachbargeheges erscheinen würde. Mmh, erschienen ist tatsächlich ein Tier, aber ein ganz anderes als erwartet – ein wunderschöner Steinbock. Der hat sich von mir sogar berühren lassen, aber kaum sind andere Besucher vorbeigekommen, war er wieder verschwunden. Als diese wieder weitergezogen waren, kam er wieder zu mir zurück. So schön! Ich habe die für November wirklich angenehmen Temperaturen genossen, die Sonne, die Natur, die wunderschönen Tiere. Mehr habe ich nicht gebraucht. Im Hier und Jetzt und im Sein.

Alles Liebe und lasst es euch gut gehen

Eure Caroline

LIEBE ZUM ABENTEUER: Feuerlauf, der Zweite oder „Raus aus der Komfortzone“

Photograph by Harald „Feuerdrache“ (http://mobile-schwitzhuette.com/) und Roger (http://www.sweatlodge.at)

Vergangenen Samstag gab es endlich wieder ein Abenteuer nach meinem Geschmack.

Ich bin High Sensation Seekerin und brauche Abenteuer oder Reisen oder Initiationen wie die Luft zum atmen. Nicht jeden Tag, aber immer wieder, mehrmals pro Jahr. Raus aus der Komfortzone, raus aus dem Kopf, raus aus dem Alltag. Die letzten Jahre ging das aus bekannten Gründen nicht oder nur eingeschränkt, aber jetzt hält mich niemand mehr auf. Lebendigkeit fließt in mir, ich fühle mich in meiner Kraft, in meiner Stärke. Ich fühle mich dann wild und weiblich – keineswegs ein Widerspruch. Das Wilde und Ungezügelte ist ein Teil von uns Frauen. Das Männliche ist viel zielgerichteter, konzentrierter, so wie Hitze und Feuer und trotzdem zieht es mich auch stark zum Feuer, weil meine Wasserenergie zusammen mit Feuer ergeben brodelndes Vergnügen.

Also waren mein geliebter Lebensgefährte Dirk, zwei seiner Kumpels und ich bei einem Feuerlauf in der Nähe von Linz im „Bärenreich“, so benannt von Roger, dem Hüter des urigen und sehr abgelegenen Platzes.

Feuerdrache und Schamane Harald führte uns, eine sympathische Gruppe von 3 Frauen und 5 Männern (ohne Harald und Roger), durch den halben Tag und bereitete uns mit Glasscherbenlauf und Eisenstangenbiegen auf den Kohlenlauf vor. Holzstapel aufbauen, anzünden, mit langen trommeln „anheizen“, Kohlen verteilen, festklopfen, Wunschbüschel binden – Altes verbrennen und dann für Neues „brennen“ etc. Das machten wir gemeinsam. Zuerst gab es dann einen kurzen Lauf über eine Kohlenbahn, danach eine runde Fläche, wo wir wie auf einer Art Tanzfläche, miteinander oder auch einzeln unseren Mut unter Beweis stellen konnten bis die Kohle verglüht war. Das dauerte nicht mal besonders lange. Überraschend schnell war das Ganze wieder vorbei und unsere Füße waren schwarz. Die Euphorie war groß und ein letztes Essen stärkte uns für die lange, nächtliche Heimfahrt nach Wien.

Jeder Feuerlauf ist einzigartig und wunderbar. Es lohnt sich, seinen Mut auf die Probe zu stellen. Trotzdem braucht es auch Achtsamkeit, Fokus und

Danke, geliebter Mann, für dieses hitzige Abenteuer, ich freue mich auf das nächste!

Alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUR LIEBE: So bunt ist die Welt

Mein Herzensfreund P. hat dieses wundervolle Bild auf seinen Stadtspaziergängen entdeckt und mir für meinen LIEBESRAUM geschickt.

Wer zufällig diejenige oder denjenigen kennt, der so farbenfroh und voller Begeisterung gemalt hat, der möge sich bitte melden, damit ich sie oder ihn hier nennen kann.

Alles Liebe und einen wunderschönen Herbst,

Eure Caroline

LIEBE ZUR NATUR UND STADT: Linz verändert

Ihr Wunderbaren,

ich lebe in Wien, sie ist mein Lebensmittelpunkt, aber ich liebe Linz, meine Lieblingshauptstadt von allen Bundesländern Österreichs. Kleine, versteckte Gassen und Winkel und Geschäfte. Kreative Läden mit allerlei Nützlichem und Schönem, ein vielseitiger botanischer Garten, grüne Parks für Erholung, der Pöstlingsberg mit der wirklich herzigen Grottenbahn, vielseitige Lokale, das Wichtigste ist zu Fuß erreichbar.

Mit meinem Herzensfreund P. war ich vor ein paar Wochen endlich wieder einmal dort. Welch eine Freude und Erholung. Wanderung auf den Pöstlingsberg vom Hotel aus, Fahrt mit der Grottenbahn – mein Inneres Kind hat sich sehr darüber gefreut, die Schubertlinde besucht und den botanischen Garten. Am Samstagabend haben wir einen tollen Film im Kino gesehen: „Beflügelt“ – traurig, berührend, großartig, positiv, wunderschöne Fotos, nach einer wahren Begebenheit. Eine Elster hilft einer durch Unfall querschnittsgelähmten Frau wieder zurück ins Leben. Prädikat: sehr empfehlenswert.

Ich bin immer wieder erstaunt und berührt von der Vielfalt der Natur und ihren prächtigen Formen und Farben. Einfach anschauen und genießen. Mein Herz lacht noch immer, wenn ich mir die Fotos wieder anschaue.

Köstliches orientalisches Essen hatten wir auch in einem versteckten Lokal entlang der Hauptstraße in einem Innenhof. Die besten Potato Wedges meines bisherigen Lebens. *yummy*

Alles Liebe und bleibt neugierig auf das Leben!

Eure Caroline

LIEBE ZUR NATUR/WEIBLICHKEIT: Hirschkäferjahr, „Park der Ruhe und Kraft“ und Sisterhood

Heuer ist wohl so ein siebentes Jahr, in dem die Hirschkäfer besonders zahlreich sind. Sonst sehe ich alle paar Jahre einen, wenn ich Glück habe. Heuer bereits den sechsten. Ich liebe diese Tiere. Bei meinem Papa kamen heuer schon drei Weibchen (!! :-D) zu Besuch, wenn auch leider im Haus, wo sie nicht überleben würden. Mein Papa hat sie gerettet. Zwei besonders schöne Exemplare findet ihr unter den Fotos.

Ach, durch einen „Zufall“ hatte ich auch mal wieder Gelegenheit, den wunderschönen und angenehmen „Park der Ruhe und Kraft“ am Wiener Zentralfriedhof (nein, dort liegt keiner begraben, man bettet sich dort nicht zur letzten Ruhe, dafür sind andere Teile des Friedhofs vorgesehen 😉 😀 ) Der Park ist nach geomantischen Gesichtspunkten und nach den 4 Elementen gestaltet worden. Ein paar Eindrücke davon bekommt ihr oben.

Ich beschäftige mich seit vielen Jahren mit meiner Weiblichkeit, die letzten 2,5 Jahre ganz besonders intensiv. Vor ein paar Monaten bekam ich bei einem Seminar zum Thema „Frauenbild“ den Auftrag der geistigen Welt eine kleine private Schwesternschaft von 13 Frauen zu gründen. Ich hatte das auf eigene Faust auch bereits früher probiert, aber dieser Versuch war nicht von Erfolg gekrönt. Ganz anders diesmal, wir sind bereits 8 wundervolle Zauberfrauen, so unterschiedlich die Wege, die wir gehen und gegangen sind, aber doch im Herzen vereint durch den Bund der Schwesternschaft. So schön war das 1. Treffen in der Nähe der Wiener Hütte. Einfach magisch – Naturgenuss, Essensgenuss, ein heiliger Raum, ein sanftes Öffnen und Zulassen von Gefühlen, die sonst nicht gesehen und gezeigt werden, Trommeln, Tanzen. Ja, Schwestern verbindet euch! Die Welt braucht uns genährt und gestärkt in unser vollen Essenz und Kraft.

Ein tolles 5. Modul der schamanischen Ausbildung gab es auch zum Thema „Visionskraft“. Hab meinen Platz als Tricksterin in meinem Leben gefunden, akzeptiert und angenommen (Mehr dazu auf liebesraum2.com), seitdem läuft das Leben immer mehr im Flow. Neue Frauen strömen fast schon in mein Leben, suchen meinen Rat und Beistand, wollen Kontakt zu mir. Früher war das mehr als zäh.

Ja und noch ganz andere wundervolle Dinge entwickeln sich, aber dazu mehr zu gegebener Zeit.

Ach, mitten drin in den letzten Wochen bin ich dann auch noch ein Jahr älter geworden! ❤ *grins*

Alles Liebe und weiterhin einen tollen Sommer

Eure Caroline ❤

LIEBE ZUR NATUR: Er, ich und die Raupe

Ihr Lieben,

wieder einmal ein Wandertag mit meinem liebsten Herzensfreund P. entlang des Bahnwanderwegs vom Semmering bis Klamm/Schottwien. Zumindest im 2. Teil eine echte Konditionsstrecke mit Berg und Tal, anfangs einfach. 4,5 Stunden Gehzeit, ein paar kleine Pausen. Saftig grüne Natur, so berührend, tiefgehend in mein Herz, gutes Wanderwetter – fast nur trocken, angenehme Temperatur – nicht zu heiß, nicht zu kalt, angenehme Brise, ein wunderbarer Wandergefährte – wir sind ein gut eingespieltes Team über sehr lange Zeit – Gleichschritt im Herzenstakt. Ein paar Tierchen entlang des Wegs – ein Eichhörnchen, das voller Übermut über die hochen Grashalme springt und dann schnurstracks über die Forststraße auf die andere Seite läuft und zwischen den Bäumen verschwindet, wunderschöne Schmetterling, ein Rauperl, das sich auf die Straße verirrt hatte. Bei Letzterer hat sich Dank der Hilfe eines Freundes und dessen Schmetterlingsexpertin herausgestellt, dass es sich dabei um die Raupe des Kräuter-Mönchs handelt.

Wir kamen auch am Ghega-Museum vorbei und bei einem Hersteller von Badefässern, was es nicht alles zu entdecken gibt? Es waren wenig Leute unterwegs. Letztere waren dafür ausgesprochen freundlichen und grüßten alle.

Wunderschön und echte aktive Erholung vom Alltag.

Einen großartigen internationalen Tag des Kusses – möget ihr von tollen Menschen mit solchen beschenkt werden!

Alles Liebe und weiterhin einen tollen Sommer

Eure Caroline

LIEBE ZUM LEBEN: Er is geen later! – Es gibt kein Später!

Foto von Dirk R.

Ihr Lieben,

die traurigsten Momente im Leben können das Meiste bewirken. Das erfahre ich gerade am eigenen Leib.

Mein Schwiegervater in spe ist vor zwei Wochen friedlich und schmerzfrei nach langer Krankheit gestorben. Obwohl ich ihn gerade mal ungefähr ein Jahr kenne, ist er mir sehr ans Herz gewachsen. Er hat mich in seine Familie wie eine Tochter aufgenommen. Selten habe ich mich so zu Hause gefühlt, wie in meiner belgischen Familie. Ich bin sehr traurig über seinen Tod, aber auch sehr dankbar, dass ich ihn kennenlernen durfte. Ein Teil von ihm lebt in seinem Sohn weiter.

Das Begräbnis letzten Freitag in Belgien war mehr als berührend. Ich durfte meinem Schwiegervater im engsten Familienkreis die letzte Ehre erweisen und meinen wundervollen, sehr geliebten Lebensgefährten in dieser traurigen Zeit Seite an Seite unterstützen. Ein Königspaar spiegelte sich im Lack des Leichenwagens auf dem Weg zum Friedhof. Unglaublich, welche Entwicklungen wir bereits gemeinsam gemacht haben.

Mir wurde wieder einmal sehr bewusst, wie unendlich kostbar unsere Lebenszeit ist. Er is geen later – Es gibt kein Später. Leben findet nur JETZT statt. Das Lied „Is dit nu later“ von Stef Bos bringt es gut auf den Punkt: https://www.youtube.com/watch?v=ugZUtCVkIaU (auf Niederländisch)

Mir ist aufgefallen, dass Ängste ganz besonders präsent werden, wenn wir uns zu viel Gedanken um die Zukunft machen. Ich bin im JETZT mutig, aber wenn ich beginne über mögliche Konsequenzen nachzudenken, kommt die Angst und ich verschiebe auf später oder mache es nie.

Das Leben ist viel zu kostbar, um ewig der Vergangenheit nachzuhängen oder sich auf schlechte Erfahrungen zu berufen, die schon lange vorbei sind. Natürlich prägt uns unsere Vergangenheit, aber wenn wir in ihr stecken bleiben und in der ewigen Opferhaltung verweilen, dann bringt uns das nicht weiter. Wir haben die Möglichkeit, uns jeden Tag neu für das Leben zu entscheiden. Das Leben ist viel zu kostbar, um nachtragend und schlecht gelaunt zu sein, es ist viel zu kostbar, um endlose Streitigkeiten aufrecht zu erhalten oder immer wieder anzufangen. Wir alle sind Menschen und tun die Dinge so gut, wie wir es gerade in diesem Moment können.

Wir können uns jeden Tag vor Vergebung entscheiden, für Akzeptanz, Liebe und Freude. Es geht nicht darum, schreckliche Erfahrungen gut zu heißen, es heißt nur, dass wir uns dafür entscheiden sollen, dass uns diese Erfahrungen nicht mehr länger beherrschen sollen, nicht mehr länger klein und in der Opferhaltung halten sollen. Erst wenn wir alles gefühlt und alles dazu gesagt haben, dann erst ist echte Vergebung möglich. Gerade jetzt in der Trauer merke ich, dass ich nicht nur um meinen Schwiegervater in spe trauere, sondern auch um vieles aus der Vergangenheit, wo ich zu wenig oder nicht getrauert habe. Mir wird aber auch bewusst, dass jetzt viele meiner Triggerpunkte, die in den letzten Monaten und Jahren viel Stress und Streit verursacht haben, deutlich weniger geworden sind. Das entspannt auch die Partnerschaft.

Wir haben die Macht, unser Leben jeden Tag aufs Neue zu kreieren und auf Freude auszurichten. JETZT ist der richtige Zeitpunkt, der einzige Zeitpunkt, der etwas bewirken kann. Die Vergangenheit können wir nicht mehr ändern, die Zukunft ist eine Illusion, die sich jedes Mal ändert, wenn wir eine Entscheidung treffen.

Die neue Welt braucht uns alle, jeden und jede in ihrer vollen Authentizität. Jeder und jede von uns hat Fähigkeiten und Gaben, die diese Welt bereichern können. Auch die Trickster, denn diese halten uns den Spiegel vor und zeigen uns, wo wir noch Lerngebiete haben. In der nordischen Mythologie hat diese Rolle der Gott Loki übernommen. Ohne ihn gebe es kein Ragnarök und Balder, der Gott des Lichtes, hätte keine Möglichkeit gehabt, wieder aus dem Totenreich zurückzukommen, um die Welt neu zu gestalten.

In diesem Sinne wünsche ich euch ein großartiges, erfülltes Leben im JETZT!

Eure Caroline