LIEBE ZUR NATUR: Stadtpflanzen Teil 2

Ich bin dankbar, in einer Großstadt zu leben, wo es so viel Grün gibt. Das ist nicht selbstverständlich.

Die Natur vollbringt jedes Jahr aufs Neue ein Wunder nach dem anderen. Alles erneuert sich, wird frisch und bunt und voller Liebe zum Leben. Ich kann davon nicht genug bekommen. Diese unbändige Lebenskraft überträgt sich dann auch auf mich. Das ist großartig.

Habt Ihr Euch schon mal eine Blattanlage genauer angeschaut? Pflanzen-Origami vom Feinsten. Oder die Symmetrie von Blüten? Jede für sich ein Kunstwerk im Kleinen. Form und Funktion in vollendeter Perfektion. Bienchen und Blümchen – Ihr versteht? 😉

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Alles Liebe und wunderbare Frühlingsgefühle Euch allen,

Eure Caroline

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LIEBE ZUM LEBEN: Ein Ausflug in den Wildpark Ernstbrunn

Gestern machten meine beste Freundin, ihre beiden Kindern und ich einen wunderbaren Ausflug nach Ernstbrunn in den Wildpark, an den das bekannte Wolf Science Center angegliedert bzw. integriert ist. In Letzterem werden die Unterschiede von handaufgezogenen Wölfen und Hunden mit Hilfe von Experimenten erforscht.

Der weitläufige Park liegt im Weinviertel in Dörfles, einem Ortsteil von Ernstbrunn, in Mitten von Eichenwäldern, unterbrochen von Wiesen, die den heimischen Wildtieren in den großzügigen Gehegen eine möglichst natürliche Umgebung bieten. Die Steinböcke und Gämsen haben auch eine große Kletterfelswand zur Verfügung.

Man kann sowohl mit dem Auto als auch mit dem Bus anreisen. Zwischen Mai und Oktober sogar mit einer historischen Museumseisenbahn.

Eintritt: Erwachsene: 7,00 Euro, Kinder: 4,30 Euro

Am Eingang kann man für einen Euro ein Sackerl mit Futtermais kaufen, welchen man dann den Haustieren, wie Esel, Schaf, Ziege und Ponys, aber auch den Steinböcken, Dam- und Rotwild verfüttern kann, was besonders bei den Kindern gut ankommt.

Interessanterweise waren die Hirsche wesentlich zutraulicher als die Hirschkühe oder die Rehe.

Wir hatten das Glück, dass in einem Wolfsgehege gerade ein männlicher Timberwolf trainiert wurde, wo wir zuschauen konnten. Auch wurden ein paar Exemplare wegen des Fellwechsels wie Hunde gebürstet. Die ausgefallenen Haare bleiben übrigens im Gehege liegen, da sie zum Schutz der Tiere nicht verkauft werden dürfen.

Da die Wege mit Kies bestreut sind und im oberen Bereich sehr unwegsam, steinig und mit Wurzeln übersät sind, war das Vorankommen mit dem Kinderwagen eher mühsam. Die Wolf- und Hundegehege liegen am Hügel und sind auch entsprechend steil angelegt. Für die lange Runde (1,5 h reine Gehzeit) ist eine gewisse Grundkondition notwendig. Es gibt noch eine andere kürzere (45 min reine Gehzeit), die auch für Kinderwägen besser geeignet sein soll.

Wer Hunde mitbringt, ist angehalten, sie immer kurz an der Leine zu führen. Man spaziert auch immer wieder durch Gebiete mit freilaufenden Tieren (Dam- und Rotwild). Diese müssen natürlich mit Respekt und Achtsamkeit behandelt werden. Nicht alle Tiere sind streichelzahm.

Es gibt mehrere Kinderspielplätze (einer bei der „Hexenküche“) und Möglichkeiten, auf alten Stämmen zu balancieren und zu klettern, ein Paradies für Kinder (und junggebliebene Erwachsene).

Unsere Mittagspause verbrachten wir nach einer großen Runde durch den Park, wie die meisten, in der „Hexenküche“, einem kleinen Restaurant am Gelände.

Das Wetter war herrlich, was den großen Besucheransturm samt langer Schlange vor der Kassa erklärt.

Es gibt auch die Möglichkeit für Führungen, Spaziergänge und Workshops mit direktem Wolfskontakt (nur für Erwachsene) im Wolf Science Center. Da die Tochter meiner Freundin bereits müde war, verzichteten wir auf die Führung. Da bleibt uns noch etwas für das nächste Mal.

Einheimische Tieren so nahe sein zu können, war für mich das schönste Erlebnis. Besonders schön finde ich, dass man die Tiere mit dem vorgesehenen Futter füttern darf, was nur mehr selten möglich ist, weil es leider immer Menschen gibt, die sich nicht an Regeln halten und den Tieren dadurch geschadet haben. Die meisten Tiere im Park sind an Menschen gewöhnt und trauen sich auch, aus der Hand zu fressen. Einige wenige dürfen nicht gefüttert oder gestreichelt werden, wie Frettchen, Kaninchen und Wildschweine.

Mir hat der wunderbare Ausflug mit vielen Tierbegegnungen in schöner Natur sehr gut gefallen. Ich genieße es immer, wenn ich die Möglichkeit habe, mit meiner besten Freundin und ihren süßen Kindern etwas zu unternehmen.

Alles Liebe

Eure Caroline

 

 

 

LIEBE ZUR NATUR/KULTUR: ein Blütenmeer und japanische Volkslieder

 

Unsere ausgedehnte Anninger-Wanderung am Samstag hat mich wieder geerdet und in meine Mitte gebracht. Der feine Duft nach Bärlauch und Wald, das fröhliche Vogelgezwitscher, die angenehm wärmende Sonnenstrahlen, die bunten Blüten und die sprießenden Blätter der Bäume und Sträucher halfen mir, dass mein Herz ganz leicht und froh wurde. Ich liebe es, wenn sich die Natur nach dem langen Winter voller Freude über den Frühling so blitzartig aus ihrem Versteck wagt und förmlich explodiert vor Übermut.

Am Sonntag ging es dann sehr japanisch zu. Wie schon erzählt, war ich zur 5. Jubiläumsfeier des Vereins „ORIGAMI-Papierfalten für alle“ eingeladen. Nach einer kurzen Eröffnungsrede der Präsidentin und Gründerin gab die Sopranistin Teruko Fujishima drei japanische Volkslieder zum Besten. Sehr harmonische Melodien, wie ich fand. Zum Thema hatten sie die Natur, die berühmten Kirschblüten in Tokio und die Hoffnungen der Menschen nach dem 2. Weltkrieg.

Danach fand die ausgesprochen unterhaltsame und lustige Zaubershow eines 14-jähriges Mitglieds statt, die mir gut gefallen hat. Sein Zauberstab wählte mich sogar als Helferin für einen seiner Tricks aus. Obwohl ich mich redlich bemühte, es ihm schwer zu machen, schaffte er es dennoch, den Rubik’s Cube, den ich verdrehen sollte, mit einem anderen Würfel nachzubauen, obwohl meiner in drei Schachteln versteckt war.

Nach einem Buffet, an dem natürlich Maki und Sushi nicht fehlen durften, gab es zum Abschluss die Möglichkeit, Origami zu falten. Vor langer Zeit lernte ich einst einen Lotus, den ich immer wieder falten, um ihn nicht zu vergessen. Er kam so gut an, dass ein paar Mitglieder des Vereins ihn lernen wollten. So wurde ich für ein paar Minuten zur Lehrerin, was mir bei Origami leicht fällt.

So ging ein herrliches Wochenende zu Ende.

Alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUR NATUR/LEBEN: Unerwartete Überraschungen am Wegesrand

Ihr kennt das sicher auch. Man nimmt sich etwas vor, man organisiert, recherchiert und dann kommt doch alles immer etwas anderes, als man es geplant hat. Doch nicht immer ist das eine schlechte Sache. Ganz im Gegenteil. Ein Umweg kann gerade dorthin führen, wohin man immer gewollt hat.

Die ausgesuchten Wanderwege waren nicht ganz so, wie wir das erwartet haben, aber sie führten uns zum Osterhas‘. Ja, wirklich:

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Sogar ein paar unglaublich niedliche Lämmer konnten wir bestaunen.

Die Natur um Bruck lag noch großteils im Winterschlaf, aber doch entdeckten wir den einen oder anderen Hinweis auf die große Erneuerung des Frühlings.

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Auf dem Weg zum Hotel entfernten wir uns immer mehr vom Stadtzentrum und die Gegend wurde zunehmend hässlicher – wir dachten schon, wir wären auf der falschen Fährte – da erblickten wir nach der letzten Kurve direkt neben einem kleinen, feinen Wandergebiet, umgeben von wilder Natur mit einem Fluss und zwitschernden Vögeln ein kleines Juwel von einem Hotel. Viel Holz, helles Zimmer, freundliches Personal, sogar einen großzügigen Wellnesstempel gab es und mehrere Kegelbahnen, wobei wir Letztere nicht benutzt haben.

Obwohl das Wetter sich eher winterlich frisch, als frühlingshaft freundlich zeigte, nutzten wir die Zeit, um das „Weitental“ samt seinem Naturschutzzentrum samt Auffangstation diverser einheimischer Greifvögel zu erkunden. Sogar einen „Geomantieweg“ gab es zu erwandern. Wir genossen die Natur in vollen Zügen. Meine Gesundheit ist leider derzeit ein wankelmütiges Geschöpf und verzupfte sich nach einer kurzen Pause wieder, aber meine Seele brauchte dringend Erholung vom Winter und so und rang sich deshalb trotzig ein paar Stunden im kraftspendenden Wald ab.

Dieses Osterfest war ja etwas ganz Besonderes für meinen Schatz und mich. Am Ostersonntag war unser 15. Jahrestag. Wir schenken uns übers Jahr so viel Liebe, Freude und Aufmerksamkeit, deshalb gehen wir an diesem Tag nur schön essen und schreiben uns eine liebe Karte. Wir hatten wunderbare Stunden in trauter Zweisamkeit und stärkten unsere Partnerschaft für die nächsten Jahre.

Ich hoffe sehr, Ihr hattet ebenfalls ein wunderbares Osterfest und angenehme Feiertage!

Alles Liebe

Eure Caroline

 

LIEBE ZU SCHAFEN: Eine blumige Osterüberraschung

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„Hans-Paul“, gekauft von meinem Papa bei „Blumenboutique Grete“ in 1130 Wien

Begrüßt mit mir meinen neuesten Zuwachs in meiner Schafsammlung:

HANS-PAUL – das Blumenschaf

Ist es nicht ur süß?

Noch darf es in der Kanzlei überwintern, meine Wohnung hat leider wenig Sonne und draußen ist es noch zu kalt in der Nacht. Es wird später auf meiner Loggia wohnen.

Mein allerbester Papa (auch mein Chef) hat es mir heute Vormittag als Teil seiner Osterüberraschung mitgebracht.

Ich wünsche Euch allen ein wunderschönes Osterfest und angenehme Feiertage!

Mein Schatz und ich werden am Ostersonntag sowohl Ostern, als auch unser 15. jähriges Jubiläum feiern und werden schöne Naturerlebnisse haben.

Bleibt neugierig und alles Liebe,

Eure Caroline

LIEBE ZUR BERÜHRUNG: Kuscheltag – Kraft und Entspannung

Ich steige als Erste in den Ring, lasse meinen Blick neugierig über die Menge schweifen und warte auf meinen Gegner, 25 Männer und Frauen sitzen gespannt im weiten Kreis um mich herum und warten, dass sich ein Herausforderer meldet. Ein Mann springt mit Affengebrüll und -gesten auf den Platz mir gegenüber. Ich stimme mitein. Wir pressen die Hände gegeneinander, versuchen uns zu Fall zu bringen. Ich bleibe stark wie eine Mauer, der andere hat keine Chance. Brust gegen Brust, ein kurzer Moment des Ausruhens, des Kraftholens, dann nach wenigen Minuten der entscheidende Stoß und der Gegner fällt auf den Rücken. Die Menge tobt. Nach zwei weiteren Kämpfen mit einem Sieg gegen eine Frau und einer Niederlage gegen einen weiteren Mann lege ich erschöpft, aber glücklich, eine Pause ein und werde Teil des Publikums.

Was sich wie ein Ring-Kampf anhört, war bloß ein Spiel, eine Übung, um den Gegenpol des Sanften, des Streichens und Streichelns zu spüren. Raufen, Rangeln, Kraft spüren – die eigene, die des Gegenübers – auch das war gestern Teil des doppelt so langen Kuscheltags (sechs Stunden statt drei, wie sonst bei den normalen Partys). Zur Sicherheit fanden die „Kämpfe“ nur kniend statt.

Der erste Teil bestand aus Ankomm-Übungen mit Tanz und langsamer Begegnung, dann immer intensiver über Einzel- und Partner- bis hin zu Klein- und Groß-Gruppen-Übungen, die ich schon von der ersten Party kannte, nur zwei waren neu. Die eine hieß „Engelsstraße“. Acht Kuschler und Kuschlerinnen stellten sich gegenüber auf. Dann bewegten sich einer nach dem anderen mit geschlossenen Augen langsam durch diese „Straße“ und die Übrigen durften ihn dann streicheln und berühren. Ein bisschen wie bei einer „Geisterbahn“, nur viel angenehmer und ganz und gar nicht gruslig.

Auch eine Achtsamkeitsübung war diesmal dabei. Dabei ging es darum, dass sein Gegenüber eine Zeit lang mit drei unterschiedlichen Intensionen zu berühren, dazwischen immer wieder kurz erden. Danach wurde gewechselt und seine Erfahrungen miteinander ausgetauscht. „Ich bin da und nehme war.“ war das Ziel. Sich zurückzunehmen und nur zu spüren und zu fühlen, kein Wollen des Egos, kein Sollen des anderen.

Nach einer 1. Pause fand die erste große Kuschelrunde von rund dreißig Minuten statt. In einer großen Spirale, angeführt von einem erfahrenen Dauerkuschelpartybesucher und einer der drei LeiterInnen, legten wir uns in einem großen Haufen zusammen. Arme und Beine fanden zusammen, streichelten, liebkosten, umarmten, wärmten. Natürlich ganz brav nach den Kuschelregeln (Kleidung ist immer an, kein Sex etc).

Dann ging es weiter mit dem „aktiven“, kraftvollen, Stärke zeigenden und spürenden Teil. Eben unter anderem mit Rangeln, aber auch Vertrauensübungen wie Kraft und Gegenkraft spüren, indem sich die beiden Gegenüber fest oberhalb des Handgelenks packen und sich dann vom anderen halten lassen, wenn man sich dann zurücklehnt, oder auch gegeneinander drücken, den Anderen wegschieben und Kraft und Gegenkraft spüren.

Nach einer 2. kürzeren Pause folgte nochmal eine große Kuschelrunde als großes Finale. Danach gab es noch eine kurze Feedbackrunde.

Meine anfängliche Aufgeregtheit legte sich diesmal viel schneller, eine Frau erkannte mich sogar vom letzten Mal wieder. Ich kuschelte mit viel mehr unterschiedlichen Leuten – vier Männer und zwei Frauen – um die Unterschiede zu spüren und zu fühlen. Nach meiner bisherigen Erfahrung sind Männer beim Kuscheln im Durchschnitt kraftvoller, beschützender, grober, direkter und selbstbewusster als Frauen, geben dadurch aber auch mehr Geborgenheit und Schutz. Frauen sind im Durchschnitt dafür zärtlicher, einfühlsamer, rücksichtsvoller, spürender, liebevoller und vorsichtiger, was dann mehr Herzlichkeit und Wärme mit sich bringt. Das Tolle ist aber, dass jeder Mensch ja ein individuelles Wesen ist, auch beim Kuschelstil, -intensität und -ausführung. Die Reflexion meiner Kuschelerfahrung, die natürlich nur einen winzigen Bruchteil aller Menschen umfasst, ist deshalb natürlich nicht auf jeden zutreffend.

Ich fühlte mich schneller wohl und geborgen, traute mich mehr, konnte mehr meine Authentizität leben, meine Power und Energie erkennen und fühlen – sie wurde von vielen Leuten als Feedback bestätigt. Mein Selbstbewusstsein und mein Selbstvertrauen wurden durch die wundervolle Gruppe verstärkt, herausgekitzelt und gestärkt. Ein großer Unterschied zur 1. Party.

Insgesamt ein kurzweiliger, lustiger, kuschliger, liebevoller und stärkender Nachmittag. Ganz wunderbar.

Ich wünsche Euch allen einen wunderbar kuscheligen Tag!

Alles Liebe

Eure Caroline